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Vorlage - VII-A-02396  

 
 
Betreff: Schaffung einer Ausweichmöglichkeit für den Wochenmarkt auf dem Lindenauer Markt während der Zeit des Umbaus
Anlass: Sonstiges
Status:öffentlich (Vorlage freigegeben)Vorlage-Art:Antrag
Einreicher:Stadtbezirksbeirat Altwest
Beratungsfolge:
Ratsversammlung Verweisung in die Gremien
24.02.2021 
Ratsversammlung (Videokonferenz) (offen)     
FA Kultur 1. Lesung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschlussvorschlag:

 

Der Oberbürgermeister wird beauftragt, den Wochenmarkt auf dem Lindenauer Markt während des Umbaus auf den Platz vor der Nathanaelkirche, den Kreuzungsbereich Roßmarktstraße, Rietschelstraße und Nathanaelstraße sowie den angrenzenden Bereich der Roßmarktstraße vor den Lindenwerkstätten zu verlagern.

 

 

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Begründung

 

Der Antrag ist eilbedürftig, da die Baumaßnahmen im Frühjahr 2021 beginnen und damit die Bürgerschaft von Alt-West nicht mehr die Möglichkeit hätte, einheimische Produkte zu kaufen. Zudem wäre der Wegfall des Angebotes auch ein großer finanzieller Einschnitt für die Händlerinnen und Händler, für die es in der näherliegenden Umgebung keine Verkaufsalternative gibt. 

 

Während der Umbauzeit des Lindenauer Marktes von März bis Dezember ist die Durchführung des Wochenmarktes dort nicht möglich und eine Ausweichmöglichkeit ist bislang nicht vorgesehen. Dies stellt vor allem vor dem Hintergrund der ohnehin bestehenden Einschränkungen durch die Corona-Schutzverordnung eine weitere, möglicherweise existenzbedrohende Härte für die Händlerinnen und Händler dar. Außerdem ermöglicht der Wochenmarkt eine wohnortnahe und günstige Versorgung mit z.B. Obst, Gemüse und Eiern zum Teil aus regionaler Herkunft, auf die Anwohnerinnen und Anwohner nicht verzichten müssen sollten. Die dazu notwendige Sperrung des Platzes vor der Nathanaelkirche für den durchfahrenden Verkehr ist aus der Sicht des SBB vertretbar, da dieser Bereich problemlos umfahren werden kann und ohnehin nicht sehr stark befahren ist, sodass entsprechende verkehrsleitende Maßnahmen keine großen Verkehrsbehinderungen zur Folge haben sollten.