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Vorlage - VII-P-01952-VSP-01  

 
 
Betreff: Blaues Wunder wiederbeleben
Anlass: Sonstiges
Status:öffentlich (Vorlage freigegeben)Vorlage-Art:Verwaltungsstandpunkt zur Petition
Einreicher:Dezernat Stadtentwicklung und BauBezüglich:
VII-P-01952
Beratungsfolge:
DB OBM - Vorabstimmung
Dienstberatung des Oberbürgermeisters Bestätigung
Petitionsausschuss Vorberatung
11.12.2020    Petitionsausschuss      
Ratsversammlung Beschlussfassung
20.01.2021 
Ratsversammlung (offen)     

Beschlussvorschlag
Sachverhalt

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

 

Zustimmung und Abhilfe

Alternativvorschlag

Berücksichtigung

Erledigt

Ablehnung

 

 

 

 

Beschlussvorschlag:

 

Die Verwaltung empfiehlt die Ablehnung der Petition.

 

Räumlicher Bezug:

 

Stadtbezirk Mitte

 

Zusammenfassung:

Anlass der Vorlage:

 

Rechtliche Vorschriften   Stadtratsbeschluss   Verwaltungshandeln

Sonstiges: Petition

 

 

 

 

 

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

 

Beschreibung des Abwägungsprozesses:

 

entfällt

 

I. Eilbedürftigkeitsbegründung

 

entfällt

 

II. Begründung Nichtöffentlichkeit

 

entfällt

 

III.  Strategische Ziele

 

entfällt

 

IV. Sachverhalt

 

1. Anlass

 

Die Petition begehrt anlässich des 30-jährigen Jubiläums der Wiedervereinigung den Wiederaufbau der Fußgängerbrücke „Blaues Wunder“.

 

2. Beschreibung der Maßnahme

 

Die ehemalige Fußgängerbrücke über den Innenstadtring hatte die maßgebliche Funktion die Verkehrsträger zu trennen, um so insbesondere den Kfz-Verkehr und die Straßenbahn ungehindert verkehren zu lassen. Diese Nutzungsentmischung diente son weniger dem Fußverkehr, sondern vielmehr den Platzbedürfnissen des wachsenden motorisierten Individualverkehrs.

 

Nach heutigen Maßstäben ist die Trennung von Verkehrsströmen durch Unter- wie auch Überführungen sehr kritisch zu betrachten. Neben finanziellen Aspekten, die eine solche Brücke kosten würde, ist insbesondere die Barrierefreiheit nicht oder nur teilweise umsetzbar. Fahrstühle und Rolltreppen sind sehr wartungsintensiv und teuer und notwendige Rampenanlagen mit einer Neigung von max. 6% würden große Teile des heutigen Goerdelerings in Anspruch nehmen. Ebenerdige durch Lichtsignalanlagen gesicherte Querungsanlagen sind aus diesem Grund die Vorzugslösung am Leipziger Promenadenring.

 

Im Rahmen des „Stadtraumkonzept erweiterte Innenstadt“ wird derzeit untersucht, wie der Promenadenring seine trennende Wirkung aufgrund der starken Verkehrsbelastung zwischen Innenstadt und den umliegenden Stadtvierteln verlieren kann. Historisch gesehen war der Promenadenring dabei eine große Grünanlage, die als verbindendes Element das "Innen" und "Außen" der Stadt miteinander verband. Die von der Petition vorgebrachten Gründe, welche für die Errichtung einer Fußgängerbrücke sprechen sollen (Verkehrs-sicherheit, Tourismus und Stadtgestaltung), werden auch im Rahmen des Stadtraumkon-zeptes untersucht und betrachtet. Schwerpunkte werden dabei aber auf barrierefreie und qualitativ hochwertige öffentliche Räume, welche ohne aufwendige Brückenbauwerke die unterschiedlichen Nutzungsansprüche am Promenadenring miteinander verbinden, gelegt.

 

 

Stammbaum:
VII-P-01952   Blaues Wunder wiederbeleben   01.15 Büro für Ratsangelegenheiten   Petition
VII-P-01952-VSP-01   Blaues Wunder wiederbeleben   66 Verkehrs- und Tiefbauamt   Verwaltungsstandpunkt zur Petition
VII-P-01952-DS-02   Blaues Wunder wiederbeleben   01.15 Büro für Ratsangelegenheiten   Beschlussvorlage