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Vorlage - VII-A-01909  

 
 
Betreff: Neue Skateanlagen in Leipzig ermöglichen
Anlass: Sonstiges
Status:öffentlich (Vorlage freigegeben)Vorlage-Art:Antrag
Einreicher:Fraktion DIE LINKE
Beratungsfolge:
Ratsversammlung Verweisung in die Gremien
14.10.2020 
Ratsversammlung (offen)     
FA Sport 1. Lesung
20.10.2020    FA Sport Videokonferenz      
Jugendparlament 1. Lesung
FA Umwelt, Klima und Ordnung 1. Lesung
27.10.2020    FA Umwelt, Klima und Ordnung (Videokonferenz)      
FA Jugend, Schule und Demokratie 1. Lesung
29.10.2020    FA Jugend, Schule und Demokratie      
Jugendbeirat 1. Lesung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschlussvorschlag:

 

Die Stadtverwaltung prüft bei der Errichtung von Kinderspielplätzen, Sportplätzen und anderen vergleichbaren Freizeitanlagen im öffentlichen Raum obligatorisch die Integration einer Skateanlage. Bis 2023 sollen im Stadtgebiet mindestens 3 neue Anlagen entstehen.

Bei der Neuerrichtung von Skateanlagen wird deren barrierefreie Nutzung ermöglicht.

 

Begründung:

 

In Leipzig gibt es derzeit laut Antwort auf eine Anfrage 10 Skateanlagen im öffentlichen Grün bzw. in kommunaler Verwaltung. Von diesen 10 sind die Anlagen auf dem Schwartzeplatz und auf dem Robert-Koch-Platz aufgrund baulicher Mängel bzw. aufgrund ordnungsrechtlicher Interventionen nicht mehr oder nur eingeschränkt nutzbar. In der Nachbarstadt Halle, mit weniger als die Hälfte der Einwohner*innen von Leipzig, gibt es allein 11 Skateanlagen im öffentlichen Raum. In der Stadt Leipzig besteht also ein erheblicher Nachholbedarf bei der Errichtung, zumal die Zielgruppe der Skater*innen stetig wächst. Skaten ist aufgrund seiner Niedrigschwelligkeit und der Möglichkeit, dies zwanglos im öffentlichen Raum auszuüben, eine unter jungen Menschen sehr beliebte Freizeitbetätigung.

 

Im Juli 2014 folgte der Stadtrat dem Antrag der Linksfraktion (V/A 520/14), die bestehenden Anlagen nutzbar zu halten und die Errichtung neuer Anlagen ins Sportprogramm aufzunehmen. Seitdem hat sich die Zahl der tatsächlich nutzbaren Anlagen allerdings reduziert. Der Beschluss zur Errichtung einer Anlage im urbanen Westen ist nunmehr zweieinhalb Jahre alt, ohne dass ein Ergebnis vorliegt.

Auch wenn am Heizhaus in der Parkallee eine große Investition zur Erneuerung des Bike- und Skateparks getätigt wird, darf die Errichtung neuer kleinerer Anlagen im gesamten Stadtgebiet nicht aus den Augen verloren werden.

Um das Skaten auch Menschen mit Beeinträchtigungen zu ermöglichen, soll bei der Neuerrichtung oder Instandsetzung bestehender Anlagen deren barrierefreie Nutzung ermöglicht werden.

ALLRIS® Office Integration 3.9.2