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Vorlage - VII-DS-01824  

 
 
Betreff: Objektkonkreter Baubeschluss Gymnasium Schraderhaus / Heinrichstraße 36 A (ehem. Täubchenweg 26) - Umbau eines Bestandsgebäudes zum neuen Schulstandort (Nachfolgend zum Baubeschluss VI-DS 05899 NF-21)
Anlass: Stadtratsbeschluss
Status:öffentlich (Vorlage freigegeben)Vorlage-Art:Beschlussvorlage
Einreicher:1. Dezernat Stadtentwicklung und Bau
2. Dezernat Jugend, Schule und Demokratie
Beratungsfolge:
Dienstberatung des Oberbürgermeisters Bestätigung
FA Jugend, Schule und Demokratie 1. Lesung
10.06.2021    FA Jugend, Schule und Demokratie      
FA Stadtentwicklung und Bau 1. Lesung
15.06.2021    FA Stadtentwicklung und Bau      
FA Jugend, Schule und Demokratie 2. Lesung
29.06.2021    FA Jugend, Schule und Demokratie      
FA Finanzen 1. Lesung
28.06.2021    FA Finanzen      
SBB Südost Anhörung
29.06.2021 
SBB Südost      
FA Stadtentwicklung und Bau 2. Lesung
29.06.2021    FA Stadtentwicklung und Bau      
FA Finanzen 2. Lesung
Ratsversammlung Beschlussfassung

Beschlussvorschlag
Finanzielle Auswirkungen
Sachverhalt
Anlagen:
Anlage_1_GYM_Täubchenweg26_Nutzungskosten
Anlage_2_GYM_Täubchenweg26_Ansicht Ost
Anlage_3_GYM_Täubchenweg26_EG
Anlage_4_GYM_Täubchenweg26_OG1
Anlage_5_GYM_Täubchenweg26_Lageplan
Anlage_6_GYM_Täubchenweg26_Lageplan_Einziehung

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Beschlussvorschlag:

 

  1. Die Baumaßnahme wird realisiert (Baubeschluss gem. Hauptsatzung § 8 (3) Nr. 18 in der zur Zeit gültigen Fassung)

 

  1. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen 31.699.200 €. Der städtische Anteil beträgt 14.140.650 €.

 

  1. Die Auszahlungen für die Maßnahme sind im PSP-Element „Schraderhaus/Heinrichstr., Herr. als Gym“ (7.0001953.700) i.H.v. 31.245.000 €. wie folgt geplant/vorgesehen:

bis HHJ 2020 4.090.000 €

HHJ 2021: 1.990.000 €

HHJ 2022: 8.500.000 €

HHJ 2023: 10.687.500 €

HHJ 2024: 5.917.800 €

HHJ 2025: 59.700 €

 

Die Einzahlungen i.H.v. 17.558.550 € für die Maßnahme sind im PSP-Element „Zweckgebundene Investitionszuwendung von Dritten“ (7.0001953.705) wie folgt vorgesehen:

HHJ 2021:    7.023.400 €

HHJ 2025: 10.535.150 €

 

  1. Für die Haushaltsjahre 2021, 2022 sind folgende Verpflichtungsermächtigungen geplant/vorgesehen:

 

2021: 10.470.000 €, davon kassenwirksam 2022: 8.300.000 €

    kassenwirksam 2023: 1.500.000 €

    kassenwirksam 2024:    670.000 €

 

2022: 13.130.000 €, davon kassenwirksam 2023: 8.900.000 €

    kassenwirksam 2024: 4.230.000 €

 

  1. Die im Haushaltsjahr 2024 anfallenden Aufwendungen für konsumtive Ausstattung i.H.v. 454.200 € im PSP-Element „Gymnasium Schraderhaus/ Heinrichstraße“ (1.100.21.7.1.01.27) werden durch das Fachamt entsprechend bei der Haushaltsplanung angemeldet. Über eine Aufstockung des vorhandenen Budgets des Fachamtes ist im Rahmen der Haushaltsplanung 2023/2024  zu entscheiden.

 

  1. Die ab dem Haushaltsjahr 2024 anteilig anfallenden Nutzungskosten i.H.v. 340.834 € sowie ab dem Haushaltsjahr 2025 anfallenden Nutzungskosten i.H.v. 783.286 € werden innerhalb des gesamtstädtischen Haushaltes gedeckt. Über eine Aufstockung des vorhandenen Budgets des Fachamtes ist im Rahmen der Haushaltsplanung 2023/2024 zu entscheiden.

 

  1. Der Oberbürgermeister wird ermächtigt, das Einziehungsverfahren für eine Teilfläche der Heinrichstraße, die zukünftig als Schulhoffläche dient (Teilfläche von Flurstück 888/2, Gemarkung Reudnitz (0430) gemäß § 8 Sächsischen Straßengesetzes einzuleiten. Eine öffentlich nutzbare Durchwegung für Fußgänger durch den Schulhof der Heinrichstraße wird grundsätzlich gewährleistet.

 

Räumlicher Bezug:

Gymnasium Schraderhaus / Heinrichstraße 36A, 04317 Leipzig, Stadtbezirk Südost, Reudnitz-Thonberg (30), LIGIS-ID: 0174672g001

 

Zusammenfassung:

Die Stadt Leipzig beabsichtigt die Umnutzung des Bürogebäudes im Täubchenweg 26 / Heinrichstr. 36 A in 04317 Leipzig als neuen Schulstandort. Anlass und Zweck des Vorhabens ist die Sicherung der Schulkapazitäten der Stadt Leipzig. Basis bilden der Schulentwicklungsplan der Stadt Leipzig und das Schulbauprogramm. Zudem gründet das Vorhaben auf dem Sammelplanungs- und Baubeschluss der Stadt Leipzig VI-DS-05899-NF21 vom 20.06.2018. Der Standort soll als 4-zügiges Gymnasium genutzt werden. Eine Fertigstellung ist zum Schuljahresbeginn 2024 geplant.

 

Anlass der Vorlage:

 

Rechtliche Vorschriften   Stadtratsbeschluss   Verwaltungshandeln

Sonstiges:

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

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Finanzielle Auswirkungen

 

nein

x

wenn ja,

Kostengünstigere Alternativen geprüft

 

nein

x

ja, Ergebnis siehe Anlage zur Begründung

Folgen bei Ablehnung

 

nein

x

ja, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

Handelt es sich um eine Investition (damit aktivierungspflichtig)?

 

nein

x

ja, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

 

 

Im Haushalt wirksam

von

bis

Höhe in EUR

wo veranschlagt

Ergebnishaushalt

Erträge

 

 

 

 

 

Aufwendungen

2024

2024

454.200 €

1.100.21.7.1.01.27

SK 42531000

Finanzhaushalt

Einzahlungen

2021

2024

2021

2025

7.023.400 €

10.535.150 €

7.0001953.705

 

Auszahlungen

2018

2021

2022

2023

2024

2025

2020

2021

2022

2023

2024

2025

    4.090.000 €

    1.990.000 €

    8.500.000 €

    10.687.500 €

       5.917.800 €

            59.700 €

7.0001953.700

Entstehen Folgekosten oder Einsparungen?

 

nein

 

wenn ja,

 

Folgekosten Einsparungen wirksam

von

bis

Höhe in EUR (jährlich)

wo veranschlagt

Zu Lasten anderer OE

Ergeb. HH Erträge

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand

 

 

 

 

Nach Durchführung der Maßnahme zu erwarten

Ergeb. HH Erträge

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand (ohne Abschreibungen)

2024

ab 2025

 

340.834 €

783.286 €

 

 

Ergeb. HH Aufwand aus jährl. Abschreibungen

 

 

 

 

 

Steuerrechtliche Prüfung

x

nein

 

wenn, ja

Unternehmerische Tätigkeit i.S.d. §§ 2 Abs. 1 und 2B UStG

 

nein

 

ja, Erläuterung siehe Punkt 4 des Sachverhalts

Umsatzsteuerpflicht der Leistung

 

nein

 

ja, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

Bei Verträgen: Umsatzsteuerklausel aufgenommen

 

ja

 

Nein, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

 

Auswirkungen auf den Stellenplan

x

Ja

 

Nein

Beantragte Stellenerweiterung: 1,5 VzÄ Schulhausmeister;
                                                  siehe Anlage 1

   Vorgesehener Stellenabbau:

 

 

 


Hintergrund zum Beschlussvorschlag:

Welche strategischen Ziele werden mit der Maßnahme unterstützt?

 

 

2030 - Leipzig wächst nachhaltig!

Ziele und Handlungsschwerpunkte

 

Leipzig setzt auf Lebensqualität:

Balance zwischen Verdichtung und Freiraum

Qualität im öffentlichen Raum und in der Baukultur

Nachhaltige Mobilität

Vorsorgende Klima- und Energiestrategie

Erhalt und Verbesserung der Umweltqualität

Quartiersnahe Kultur-, Sport- und Freiraum­angebote

 

 

Akteure:

rgerstadt

Region

Stadtrat

Kommunalwirtschaft

Verwaltung

Leipzig besteht im Wettbewerb:

Positive Rahmen­bedingungen für qualifizierte Arbeitsplätze

Attraktives Umfeld für Innovation, Gründer und Fachkräfte

Vielfältige und stabile Wirtschaftsstruktur

Vorsorgendes Flächen- und Liegenschaftsmanagement

Leistungsfähige technische Infrastruktur

Vernetzung von Bildung, Forschung und Wirtschaft

 

Leipzig schafft soziale Stabilität:

Chancengerechtigkeit in der inklusiven Stadt

Gemeinschaftliche Quartiersentwicklung

Bezahlbares Wohnen

Zukunftsorientierte Kita- und Schulangebote

Lebenslanges Lernen

Sichere Stadt

 

 

 

Leipzig stärkt seine Internationalität:

Weltoffene Stadt

Vielfältige, lebendige Kultur- und Sportlandschaft

Interdisziplinäre Wissenschaft und exzellente Forschung

Attraktiver Tagungs- und Tourismusstandort

Imageprägende Großveranstaltungen

Globales Denken, lokal verantwortliches Handeln

 

Sonstige Ziele:

 

trifft nicht zu

 

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Klimawirkung durch den Beschluss der Vorlage:

Stufe 1: grobe Einordnung zur Klimawirkung (Klimaschutz und zur Klimawandelanpassung):

Eingesetzte Energieträger (Strom, Wärme, Brennstoff):

keine / Aussage nicht möglich

erneuerbar

fossil

Reduziert bestehenden Energie-/Ressourcenverbrauch

keine / Aussage nicht möglich

ja

nein

Speichert CO2-Emission (u.a. Baumpflanzungen)

keine / Aussage nicht möglich

ja

nein

Mindert die Auswirkung des Klimawandels (u.a. Entsiegelung, Regenwassermanagement)

keine / Aussage nicht möglich

ja

nein

Abschätzbare Klimawirkung
mit erheblicher Relevanz

ja, da Beschlussgremium RV, VA, GVA und mindestens 5 Jahre Betriebs-/Nutzungsdauer

nein

Vorlage hat keine abschätzbare Klimawirkung

ja (Prüfschema endet hier)

 

Stufe 2: die Vorlage berücksichtigt die zentralen energie- und klimapolitischen Beschlüsse

ja

nein, Begründung siehe Abwägungsprozess

nicht berührt
(Prüfschema endet hier)

 

Stufe 3: detaillierte Darstellung zur abschätzbaren Klimawirkung
nur bei erheblicher Relevanz

berechnete Treibhausgas-Emission (in t bzw. t/a):

 

liegt vor, siehe Kapitel 2.5 der Vorlage:

 

wird vorgelegt mit

 

Beschreibung des Abwägungsprozesses:

Im Rahmen der Erarbeitung der Vorlage fanden verwaltungsinterne Abstimmungen i.R.d. Task Force Schulhausbau statt.

 

Klimawirkung von Vorlagen:

Die abschätzbaren Klimawirkungen durch die Modernisierung des Schulgebäudes haben keine erhebliche Relevanz. Es wird eine Modernisierung eines denkmalgeschützten Bestandsgebäudes durchgeführt, der Großteil der Gebäudehülle bleibt unverändert. Im Rahmen der Maßnahme werden einzelne Außenbauteile (Fenster, Türen, Dachflächen) verändert und die technischen Anlagen komplett erneuert, damit wird eine geringe Verbesserung im Sinne des Klimaschutzes erzielt. Weitere Erläuterungen von energetischen Maßnahmen sind unter Punkt 2.5 dieser Vorlage beschrieben.

 

I. Eilbedürftigkeitsbegründung

Die Notwendigkeit einer eilbedürftigen Behandlung der Vorlage ist nicht gegeben.

 

II. Begründung Nichtöffentlichkeit

Die Notwendigkeit einer nichtöffentlichen Behandlung der Vorlage ist nicht gegeben.

 

 

III.  Strategische Ziele

Verschiedene Faktoren (starkes Bevölkerungswachstum, neue Klassenbildungsverordnung, Aufgabe der verbindlichen Bildungsempfehlung beim Übergang an eine weiterführende Schule) führten zu einem stark steigenden Bedarf an Schulplätzen.

Mit dem geplanten neuen Schulstandort sollen die erforderlichen Kapazitäten für die Regelversorgung gedeckt werden.

 

 

IV. Sachverhalt

 

1. Anlass

 

1.1 Grundlagen / Beschlüsse

-          Zur Bedarfsdeckung wurde durch den Stadtrat ein Sofortprogramm Schule beschlossen (Beschluss VI-DS-05899-NF-21 vom 27.06.2018). Um in den extrem stark nachgefragten Innenstadtquartieren eine Fläche für den Schulstandort zu sichern, musste die Stadt in einem durch eine sehr hohe Nachfrage gekennzeichneten Bodenmarkt auftreten.

-          Unter diesen Gesichtspunkten ist der Ankauf des Schraderhauses zu betrachten (Beschluss VI-DS-05406 vom 18.04.2018).

-          Ein Vorgriff auf geplante Eigenmittel erfolgte mit VI-DS-08009 vom 27.06.2019.

 

 

1.2 Ziel und Entwicklungskonzeption

Anlass und Zweck des Vorhabens ist die Sicherung der Schulkapazitäten im Bereich der weiterführenden Schulen der Stadt Leipzig. Der Standort soll als 4-zügiges Gymnasium genutzt werden. Die Fertigstellung ist zum Schuljahresbeginn 2024/2025 geplant.

 

1.3 Beschreibung des IST-Zustandes

Seit April 2018 ist die Stadt Leipzig Eigentümerin des Gebäudes Gebäudes Täubchenweg 26/ Heinrichstraße 36A. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude wurde ab 1917 für die grafische Produktion errichtet und bis 1990 als Fabrikgebäude genutzt. Der Umbau und die Sanierung zur Büronutzung erfolgten ab 1991, dabei wurde das Dachgeschoss für Wohnzwecke umgebaut. Der Ausbauzustand des Bürogebäudes wurde parallel zur laufenden Planung auf Rohbauzustand zurückgebaut. Die Schadstoffuntersuchungen des Gebäudes sind abgeschlossen. Alle im Gebäude vorhandenen Schadstoffe wurden bis auf einen kleinen Teilbereich einer Geschossdecke ausgebaut und fachgerecht entsorgt. Der verbleibende belastete Deckenbereich betrifft auch die Tragkonstruktion und wird im Zuge der Sanierung ausgebaut und ersetzt.

Das Grundstück wird begrenzt vom vom Täubchenweg, der Baedeckerstraße und der Heinrichstraße. Der Hauptzugang erfolgt über den neuen Haupteingang in der Heinrichstraße 36 A. Es stehen weitere Zugänge über die Durchgänge in den Innenhof vom Täubchenweg und der Baedeckerstraße zur Verfügung. Vom Innenhof werden die beiden bestehenden Treppenräume sowie der neue Treppenraum im Hof erreicht. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befindet sich die Wilhelm-Busch-Grundschule und die 125. Oberschule.

Die Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) erfolgt in ca. 500 m zur Dresdner Str. (Straßenbahnhaltestelle Reudnitz, Koehlerstr. Linien 4 und 7) als auch in ca. 600 m zur S.-Boysen-Str. (Bus Linie 60). Das Bestandsgebäude ist voll erschlossen.

 

1.4 Ableitung des Bedarfs

Anlass und Zweck des Vorhabens ist die Sicherung der Schulkapazitäten der Stadt Leipzig. Basis bilden der Schulentwicklungsplan der Stadt Leipzig und das Investitionsprogramm Schulhausbau.

 

 

1.5 Notwendigkeit / Dringlichkeit der Baumaßnahme

Die Dringlichkeit der Schaffung der Schulplätze an weiterführenden Schulen zur Deckung des Bedarfs erfordert die zeitlich nicht aufzuschiebende Umsetzung der Baumaßnahme.

 

1.6 Alternativlösungen

Keine

 

2. Beschreibung der Maßnahme

 

 

2.1 städtebauliche Einordnung

Das Bestandgebäude, eine dreiseitige Blockrandbebauung mit Innenhof, befindet sich auf dem Flurstück 438 der Gemarkung Reudnitz-Thonberg im Stadbezirk Südost. Es liegt kein Bebauungsplan für das Baugrundstück vor. Die planungsrechtliche Beurteilung erfolgt gemäß §34 BauGB. Im Flächennutzungsplan befindet sich das Baugrundstück in einer gewerblichen Baufläche angrenzend an Wohnbaufläche, welches faktisch als Mischgebiet eingeordnet wird.

 

2.2 Erläuterung der Planung

Es ist geplant, das Schulgebäude als 4-zügiges Gymnasium (5. - 12. Klasse) zu aktivieren. Es wurde eine mögliche Auslastung bis Kapazitätsobergrenze geprüft, wonach sich die Schülerzahl von 896 auf 1.036 erhöht. Diese Auslastung wurde für die Bemessung der Sanitärraume, des Speiseraums, des Lehrerzimmers, der Brandschutztechnischen Anlagen, Lufttechnischen Anlagen, sowie der Pausenfreiflächen und Stellplätze zu Grunde gelegt. Das Vorhaben umfasst die Sanierung (Brandschutz, innere und zum Teil äußere Modernisierung und Erneuerung der haustechnischen Anlagen sowie Wärmeschutz unter Beachtung der Anforderungen aus dem Denkmalschutz) des Bestandsgebäudes.

Ein neues drittes Treppenhaus im Hof wird errichtet. Dieses ist direkt über das Foyer mit dem neuen Haupteingang an der Heinrichstraße verbunden. Im Gebäude werden zwei Brandabschnitte ausgebildet.

Über den Eingang in der Mitte der Heinrichstraße erreicht man über eine neue Treppe das erhöhte Erdgeschoss. Der barrierefreie Zugang zum Aufzug wird über den Zugang der Baedeckerstraße gewährleistet.

 

Ein Teilbereich der Heinrichstraße zwischen dem zukünftigen und dem bestehenden Schulstandort soll als Pausenfreifläche eingezogen werden. Es wird eine öffentlich nutzbare Durchwegung für Fußgänger gewährleistet.

Die Grundlage für das bevorstehende Einziehungsverfahren für den Teilbereich Heinrichstraße ist der Stadtratsbeschluss, welcher im Rahmen dieses Baubeschlusses herbeigeführt wird.

 

Die Anlieferung erfolgt über den kleinen Innenhof, der nicht zur Pausenfreifläche zählt. Zum Nachweis der ausreichenden Pausenfreifläche für den neuen Schulstandort, wird der Schulhof der gegenüberliegenden 125. Schule mitgenutzt (versetzte Pausenzeiten, befürwortet vom Landesjugendamt). Die Fahrradstellplätze werden auf dem Teilstück der Heinrichstraße und dem Schulgrundstück der 125. Schule verortet.

Über den neuen Haupteingang der Heinrichstrasse erreicht man das Erdgeschoss mit Schulbibliothek und Aula im südlichen Bereich und die Verwaltung im nördlichen Bereich. Über das Bestandstreppenhaus als auch über die neue Treppenanlage am Eingang erreicht man im Souterrain die Speiseversorgung.

Im 1. Obergeschoss befinden sich allgemeine Unterrichtsräume sowie Gruppenräume und im nördlichen Teil der Fachunterrichtsbereich Informatik. Diese Funktionsverteilung setzt sich bis zum 4. Obergeschoss fort, wobei im 2. Obergeschoss der Fachunterrichtsbereich Physik angeordnet ist, im 3. Obergeschoss der Fachbereich Biologie und im 4. Obergeschoss der Fachunterrichtsbereich Chemie. Im 3. Geschoss endet das neue Treppenhaus und über die zwei bestehenden Treppenhäuser erreicht man das 4. und 5. Obergeschoss. Hier reduziert sich die Geschossfläche aufgrund der Ausbildung des Daches und es sind Räume für Ganztagesangebote sowie Räume für die Fachbereiche Kunst und Musik untergebracht.

Im Untergeschoss befinden sich die Ausgabeküche mit den entsprechenden Lagerräumen, die Speiseversorgung, der Werkenraum und Technikflächen.

Die notwendigen Sanitäranlagen sind etagenweise verteilt. Barrierefreie WCs sind in ausreichender Anzahl vorgesehen. Die notwendigen Sanitäranlagen für die Versammlungsstätte (Aula und Speiseraum) können für den normalen Schulbetrieb angerechnet und genutzt werden. Flächen für Spinde befinden sich verteilt im Gebäude.

 

 

KG 200 Herrichten und Erschließen (DIN 276)

Im Zuge externer Baumaßnahmen auf dem Nachbargrundstück wurden von Netz Leipzig bereits im Vorfeld alle notwendigen elektrischen Erneuerungen bzw. Umverlegungen auf dem Grundstück durchgeführt.

Es sind keine Aufwendungen für neue Medienanschlüsse zu erwarten. Alle vorhandenen Anschlüsse wie Fernwärme, Trinkwasser, Abwasser können für die neue Nutzung weiterverwendet werden. Siehe dazu auch KG 400

Die aufgeführten Kosten wurden eingestellt, um zusätzliche Aufwendungen für einen möglichen späteren Telekom Anschluss und ggf. notwendige Anpassungen im Bereich öffentlicher Entwässerung abzudecken.

 

KG 300 Bauwerk – Baukonstruktionen (DIN 276)

Der Innenausbau des ehemaligen Bürogebäudes sowie die technische Ausrüstung musste komplett zurückgebaut werden, um eine Nutzung als Schulgebäude zu realisieren.

 

Nach Rückbau des Gebäudes auf Rohbauzustand sind folgende Maßnahmen geplant:

-     Abdichtungs- Trockenlegungsmaßnahmen Außenwände

-     Nutzung der Bestandsbodenplatte als Sauberkeitsschicht, Einbau einer neuen Stahlbetonbodenplatte mit neuem Fußbodenaufbau im 1. UG

-     Herstellung von neuen Gründungen zur Aufstellung Lüftungsgerät im UG, zur Gründung des neuen Treppenhauses und weiterer Einzelfundamente für Eingangsvorbauten

-     Neue Dacheindeckung mit Neuausbildung aller Anschlussbereiche, konstruktiver Änderungen im Bereich der Aufstellfläche für die Technik (neuer Flachdachbereich mit Lüftungsgeräten)

-     Dämmung der Dachkonstruktion inkl. Gauben

-     Anpassung von Dachgauben und Einbau von zusätzlichen Dachflächenfenstern im 2. Dachgeschoss für die erforderliche Belichtung in Unterrichtsräumen

-     Ausbesserungs- und Reinigungsarbeiten an der Fassade

-     Einbau neuer Fensterelemente mit textilem Sonnenschutz

-     Wiederherstellung Teilbereich der historischen Fassade am ehemaligen Foyer am Täubchenweg

-     Einbau von neuen Toren in den beiden Durchfahrten zum Hof

-     Einbau neuer Deckenelemente über der Aula, Ergänzung von Deckenelementen im Bereich ehemaliger Schächte und im Bereich der Küche, Austausch von Deckenelementen mit Schadstoffbelastung

-     Erneuerung der Bestandstreppenhäuser mit Sicherung und Wiedereinbau der historischen Geländer

-     Überdachung der Ausgänge der Bestandstreppenhäuser mit Stahl-Glaskonstruktion

-     Anbau eines neuen Treppenhauses mittig vom UG bis zum 3. OG

-     Einbau eines zentralen neuen Haupteinganges mit neuer Eingangstreppe in der Heinrichstraße (Anbindung an das neue Treppenhaus als zentrale neue Erschließung des Gebäudes)

-     Umsetzung von Maßnahmen zur Herstellung der barrierefreien Erschließung

-     Einbau neuer Sanitäranlagen

-     Einbau aller Innenwände für die geplanten Raumstrukturen in allen Geschossen

-     Brandschutztechnische Ertüchtigung der tragenden Bauteile (Betonsanierungen zur Erlangung der erforderlichen Feuerwiderstandsdauer)

-     Ausgleich von Höhenunterschieden innerhalb von Etagen und Einbau neuer Böden im gesamten Gebäude

 

 

KG 400 Bauwerk – Technische Anlagen (DIN 276)

 

Heizung, Lüftung, Sanitär (HLS):

 

KG 410: Das Gebäude erhält eine neue Trinkwasseranlage entsprechend DIN 1988, DIN EN 1717. Die gesamte Trinkwasseranlage wird mit eigensicheren Armaturen ausgestattet. Als Rohrmaterial ist Edelstahlrohr, Verbindung durch Presstechnologie geplant. Es wird ein Kaltwassernetz installiert. Die Warmwasserversorgung für die Küche, Arztzimmer, Behinderten-WC, Miniküche und Umkleidekabine Küchenpersonal erfolgt über elektrische Durchlauferhitzer. Das Gebäude erhält eine neue Entwässerungsanlage für das anfallende Schmutzwasser aus den Sanitärbereichen / Waschtischen Klassenzimmer nach DIN 1986-100 bzw. DIN EN 12056. Die Schmutzwasserstränge / Regenwasserleitungen (Flachdach) werden in den Anschlusskanal bzw. in den Sammelkanal als Freispiegelleitung eingeleitet. Die Leitungen unterhalb der Decke im Kellergeschoss werden verzogen und an neu festgelegten Wanddurchführungen ins Freie geführt. Die neuen Sammelleitungen werden über Dach mit Dunstrohren be- und entlüftet.

 

KG 420: Die derzeitige Beheizung des Gebäudes erfolgt über einen Fernwärmeanschluss PN 16 / DN 80 (primär). Der vorhandene Fernwärmeanschluss wird wiederverwendet. Verlegung der Verteilleitung erfolgt von der Heizzentrale UG 2 aus zu den jeweiligen Geschossen. Sämtliche Räume werden mit neuen Heizkörpern ausgestattet.

 

KG 430: Das denkmalgeschützte Bestandsgebäude erhält im Zuge des Umbaus / der Umnutzung für die folgenden Funktionsbereiche eine mechanische Lüftungsanlage: Aula, Speiseraum, Küche mit Nebenräumen, WC-Räume, Klassenräume Abschnitt III (Fachkabinette) und Klassenräume 2. DG. Das Lüftungsgerät für Aula und Speiseraum wird im Technikraum im UG 1 aufgestellt, das Lüftungsgerät für die Küchenlüftung im UG 2, das Lüftungsgerät für die Fachkabinette und die Klassenräume des 2. DG sowie der WC-Räume wird auf dem Dach angeordnet. Die Anforderungen der MLÜAR werden erfüllt.

 

Starkstromanlagen/Schwachstromanlagen (ELT):

 

KG 440: Entsprechend dem Brandschutzkonzept wird für das Objekt eine Sicherheitsbeleuchtung gefordert. Das Zentralgerät mit Batterieanlage und die Unterstation werden in jeweils einem separaten Batterieraum im 2.UG entsprechend EltBau-VO aufgestellt. Das Gebäude ist an das Versorgungsnetz der Leipzig Netz GmbH angeschlossen. Für die Versorgung innerhalb des Gebäudes erfolgt die Anordnung der Verteiler etagenweise und in Belastungsschwerpunkten. Für die Allgemeinbeleuchtung von Innenräumen werden grundsätzlich Leuchten mit LED-Systemen eingesetzt. Zur Qualitätssicherung nur Leuchten mit VDE oder ENEC-Zeichen. Lichtfarbe ist neutral weiß 840. Am Gebäude ist eine Blitzschutz- und Erdungsanlage vorhanden.

 

KG 450: Für das Schulgebäude ist eine Ruf- und Sprechanlage mit Video in ab-Draht Technik geplant. Grundsätzlich ist die Anlage mit der Lecos GmbH abzustimmen. Das Behinderten WC ist mit einer Lichtrufanlage zur Signalisierung bei Hilfe oder Herbeirufen einer Person auszustatten. Die Lichtrufanlage ist eine eigenständige Anlage. Sie besitzt ein eigenes, von allen Fremdgewerken unabhängiges, Leitungs- und Übertragungsnetz, das von Geräten der Rufanlage selbst gesteuert und überwacht wird. Für das Gebäude wurden eine Einbruchmelde-, Zeitdienst- sowie eine Sprachalarmanlage geplant. Eine Hausalarmanlage gemäß Schulbaurichtlinie sowie DIN VDE 0833-2 und DIN 14675 und Brandschutzkonzept ist vorgesehen. Für drei Treppenhäuser ist gemäß Brandschutzkonzept eine RWA-Anlage gefordert. Die Verteilung des Daten- und Telefonnetzes erfolgt durch eine voll-strukturierte Verkabelung.

 

KG 480: Für die Heizungs- und Lüftungsanlagen wird eine Regelung vorgesehen.

 

 

 

KG 500 Außenanlagen (DIN 276)

Anzahl PKW-Stellplätze:

Anzahl Fahrrad-Stellplätze:

1 Behindertenstellplatz

518

 

-       Stellplätze: Gemäß neuer Stellplatzsatzung der Stadt Leipzig vom Nov. 2019, sind für das Gymnasium Schraderhaus/ Heinrichstraße 36 A insgesamt 518 Fahrradstellplätze nachzuweisen. 97 Plätze werden in der Heinrichstraße mit Leipziger Bügeln (Abstand 1,20 m) geschaffen. Weitere 45 Plätze befinden sich am Giebel der 125. Oberschule in Form einer platzsparenden Reihenabstellanlage mit Hoch-Tief-Radeinstellung. Aufgrund geringer Flächenverfügbarkeit können nicht alle Fahrrad-Stellplätze auf dem Grundstück des Gymnasiums nachgewiesen werden. Im ehemaligen Schulgarten der 125. Schule wird deshalb eine Abstellanlage für weitere 376 Fahrräder für die Nutzung das Gymnasium vorgesehen und im Rahmen der Baumaßnahme hergestellt. Auf dem Grundstück des Gymnasiums kann nur der Behindertenstellplatz nachgewiesen werden. Die weiteren 13 Stellplätze werden gemäß Stellplatzsatzung abgelöst. Der Ablösebeitrag dafür beträgt 53.300 €.

 

-       Öffentliche Gehwege: im Bearbeitungsbereich werden, wie in der näheren Umgebung vorgefunden, in Anlehnung an die historischen Gehwege mit Granitkrustenplatten aus dem Bestand, und seitlicher Auspflasterung mit Porphyr-Mosaikpflaster befestigt. Die Einfassung der öffentlichen Gehwege erfolgt durch historische Granitschwellen, welche ebenfalls aus dem Bestand geborgen werden.

Im Bereich der Gehwegüberfahrten (Rettungs- und Wartungsfahrzeuge, Fahrräder) in der Heinrichstraße wird der historische Gehwegbelag baulich durchgezogen. Bodenindikatoren werden im Bereich der Fußgängerquerung mit dem Rettungskorridor eingesetzt um die Gefahrenstellen für Menschen mit eingeschränkten Sehvermögen zu markieren. Der Abstand der Absperrpoller beträgt 1,50m.

 

 

-       Sportflächen im Pausenhof: Die Aktivitätsflächen im Bereich der Calisthenics-Geräte werden mit einem Belag aus Kunststoff (EPDM) mit Fallschutzfunktion ausgestattet. Die Dimensionierung des Oberbaus erfolgt in Anlehnung an Tafel 6 RStO 12 Bauweisen für Geh- und Radwege mit einer Gesamtstärke von mindestens 30 cm. Im Übergang zu Gussasphaltflächen erfolgt die Einfassung durch einen Einzeiler aus Granit-Kleinsteinpflaster in gebundener Bauweise. Im Übergang zu Vegetationsflächen erfolgt die Einfassung mittels Stahlkante. Der lehrplangerechte Sportunterricht wird in der neuen Sporthalle am Gerichtsweg in der Unterrichtszeit stattfinden. Die Fertigstellung der Sporthalle am Gerichtsweg ist für 2024 geplant.

 

-       Verkehrsflächen im Innenhof: Die Flächen werden als Geh- und Fahrbelag auf einem entsprechenden Drainagesystem oberhalb der Abdichtung und Gefälledämmung der Kellerdecke hergestellt. Der Deckbelag wird in den Durchfahrten mit Betonsteinpflaster 20/20/10, und in den Innenhofbereichen mit geschliffenem Gussasphalt hergestellt. Die Verkehrsflächen sind für eine Befahrung mit PKW und Transportfahrzeugen für die Küchenanlieferung dimensioniert.

 

 

KG 600 Ausstattung und Kunstwerke (DIN 276)

Grundlage der Ausstattung bilden die Architektengrundrisse. Die Ausstattung der Räume basiert auf den Vorgaben zu den baulichen Standards für Objekte der Stadt Leipzig. Die Kostengruppe umfasst sämtliche Möbel wie z. B. Schränke, Stühle, Tische, Regale und Garderoben. Der Anteil investiver Ausstattung umfasst dabei die Ausstattungsgegenstände mit einem Betrag über 800 € (brutto) z. B. Schrankwände, Garderobenschränke und Sitzbänke mit Brandschutzanforderung.

 

 

 

2.3 Nutzungsverbesserung durch die beabsichtigte Maßnahme

Es handelt sich um einen neuen Schulstandort.

 

 

2.4 Eigentumsverhältnisse

Gemarkung

0430 Reudnitz

Flurstücksnummer

438

Flurstücksgröße in m²

2210

Eigentum

Stadt Leipzig

 

 

2.5 Energiekonzept

Die allgemeinen Begriffe werden in der Anlage "Erläuterung zum Energiekonzept" definiert.

Die Betrachtung zum Energiekonzept ist nicht relevant: (Erläuterung siehe Abwägungsprozess Seite 6, denkmalgeschütztes Bestandsgebäude)

Die Betrachtung zum Energiekonzept ist relevant:

 

 

Maßnahmeneinteilung unter energetischen Gesichtspunkten:

 

Schule

Neubau

Erweiterungsneubau

Modernisierung (komplett), ohne Denkmalschutz

Modernisierung (komplett), mit Denkmalschutz

Teilmodernisierung Gebäudehülle

Teilmodernisierung einzelner Bauteile

 

 

Fassadenbegrünung / Gründach:

Die Dachform ist nicht für die Ausbildung als Gründach geeignet. Eine Fassadenbegrünung an denkmalgeschützter historischer Fassade ist nicht vorgesehen.

 

 

Energetischer Standard / Energiekonzept:

Passivhaus

EnEV mit Passivhauskomponenten

EnEV

Einhaltung des U-Wertes entspr. der Bauteilvorgaben des EnEV

 

 

Nachweis zum Passivhaus nach Passivhausprojektierungspaket (PHPP):

Der Passivhausstandard wurde nicht untersucht. Bei dem zu sanierenden Gebäude handelt es sich um einen denkmalgeschützten Bau.

Der Passivhausstandard wurde untersucht.

 

 

Nachweis der U-Werte (Angabe nur bei Modernisierung einzelner Bauteile):

 

Bauteil

Wärmedurchgangskoeffizient (U in W/m²·K)

Bauteil

Umax

Ist-Wert

Planung

Anbau neues Treppenhaus im Innenhof

 

 

 

Außenwände

0,24

 

0,23

Außentüren

1,80

 

1,80

Fenster

1,30

 

1,30

Dachoberlichter/RWA

1,40

 

1,40

Dach

0,24

 

0,19

Anbau neues Entrée TH Süd im Innenhof

 

 

 

Decke zu unbeheizten UG 2

0,20

 

0,20

Außenwand als Stahl-Glas-Konstruktion

1,50

 

1,50

Dach als Stahl-Glas-Konstruktion

2,00

 

2,00

Außentür

1,80

 

1,80

Neugestaltung Eingangsbereich

 

 

 

Außenwand

0,24

 

0,22

Außentüren

1,80

 

1,80

einzelne Bauteile

 

 

 

Decke über Durchfahrt

0,24

 

0,21

Fenster

1,30

 

1,30

Steildach inkl. Gauben

massives Mansarddach

Holzdach und Gauben

0,24

 

 

0,28

0,27

Flachdach

0,24

 

0,19

 

 

 

 

Energieträger:

Folgende Energieträger wurden untersucht:

 

Anwendung

gewählt

Bemerkung/Begründung

Fernwärme

geeignet

Primärenergiefaktor = 0,31

Erdwärme

 

 

Gas

 

 

Holz-Pellets

 

 

Sonstiges

 

 

 

Fazit: Das Bestandsgebäude kann weiterhin über den bestehenden Fernwärmeanschluss versorgt werden.

 

 

Weitere erneuerbare Energien:

Bei dem vorliegenden Wärmeschutznachweis wird kein Nachweis der Erfüllung des EEWärmeG geführt, da die Änderung eines bestehenden Gebäudes (Umbau- oder Sanierungsmaßnahme) nicht unter die Nutzungspflicht nach § 3 EEWärmeG fällt.

Photovoltaik

Einschätzung gem. Solardachkataster

gut

Aussage gem. Planung

Eine Erstellung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Bestandsgebäudes ist aus statischen Gründen nicht möglich.

Eigenbetrieb

nein

Angebot an Dritte

nein

 

 

Energetische Maßnahmen zu Technischen Anlagen (KG 400)

 

Wärmeerzeugung und -verteilung:

-       Bestandsfernwärmestation wird erneuert

 

Warmwassererzeugung:

-       zentral über Fernwärmestation

 

Lufttechnische Anlagen:

-       Einsatz eines Kompaktlüftungsgerätes mit WRG für Zu-/ Abluft

 

Wasser/Abwasser:

-       Leitungsdämmung entsprechend aktueller EnEV

 

Stark- und Schwachstrom:

-       Beleuchtungsinstallation als LED-Leuchten

-       Sicherheitsbeleuchtung mit energiesparender LED-Technik

 

 

2.6 Barrierefreies Bauen

Aufgrund der bestehenden Höhe des EG-Fußbodens (1.95-2.44m Höhenunterschied zum Außenraum) ist ein barrierefreier ebenerdiger Zugang nicht realisierbar. Für einen rollstuhlgerechten Zugang aller Stockwerke mit Aufenthaltsräumen wird der Aufzug genutzt. Über den Innenhof ist der Aufzug ebener­dig begehbar bzw. mit dem Rollstuhl befahrbar. In direkter Nähe zum Aufzugszugang befindet sich auch der behindertengerechte Stellplatz im Innenhof.

Alle Raumübergänge werden schwellenlos gebaut, nur einige untergeordnete Räume (z.B. Stuhllager im EG über der Durchfahrt oder die Technikräume im 2. UG) sind auf­grund der bestehenden baulichen Situation nicht barrierefrei erreichbar.

Ein neuer Aufzug zwischen EG und UG wird eine zusätzliche einfache Begehbarkeit zum Speiseraum und den weiteren Räumen im UG schaffen.

In jedem zweiten Stockwerk sind barrierefreie WC-Anlagen vorgesehen, über den Aufzug sind diese barrierefrei zu erreichen. 

Für eine visuelle Barrierefreiheit werden die Raumstrukturen von den Treppenhäu­sern über die Hauptflure, die vorgelagerten Lernzonen zu den Unterrichtsräumen klar strukturiert. Die Stockwerke werden farblich jeweils in einer Leitfarbe gestaltet, um eine gute Orientierung auch bei visueller Einschränkung zu gewährleisten. Die Leitfarbe zeigt sich z. B. in den Leitlinien der Flurwand, den Türnischen, dem Bodenbelag der Kommunikationszone oder in den eingestreuten Fliesen im Sanitärbereich. Durch diverse Schallschutzmaßnahmen im Wand- und Deckenbereich wird die Akustik in den Aufenthaltsräumen des gesamten Gebäudes optimiert, um auch eine weitgehen­de akustische Barrierefreiheit zu schaffen.

Die Gestaltung der Unterrichtsräume beinhaltet jeweils einen Inklusionsarbeitsplatz.

 

 

2.7 Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

Eine Beteiligung in den vorangegangenen Leistungsphasen war unter dem Aspekt Sofortschule nicht angedacht. Da es jetzt noch keine aufwachsende Klasse gibt und auch nicht feststeht, wann eine Klassenbildung erfolgen wird, kann derzeit keine Beteiligung von Kindern und Jugendlichen erfolgen. Eine Beteiligung zur Farbgestaltung von Innenräumen ist zu einem späteren Zeitpunkt noch möglich.

 

3. Realisierungs- / Zeithorizont

 

Baubeginn

01/2022

Fertigstellung

06/2024

Nutzungsbeginn

08/2024

 

4. Finanzielle Auswirkungen

 

Kostenermittlungsstufe

nach DIN 276 vom

Kostenberechnung

17.08.2020

 

 

* Die Aufwendungen für die konsumtive Ausstattung i. H. v. 454.200 € im Haushaltsjahr 2024 werden im Rahmen der Haushaltsplanung 2023/2024 durch das Fachamt im Ergebnishaushalt über das PSP-Element „Gymnasium Schraderhaus/ Heinrichstraße“ (1.100.21.7.1.01.27) angemeldet.

 

4.1 Finanzierungsplan

Das Objekt Schraderhaus / Heinrichstraße 36A wird zur Förderung beantragt, sobald ein geeignetes Förderprogramm vorliegt. Die Berechnung der angenommenen Fördermittel für die Haushaltsplanung 2021 ff. erfolgt auf der Basis einer derzeit vorliegenden LP 3 und der Voraussetzungen der Schulinfrastrukturverordnung mit einem Fördersatz von 60% der förderfähigen Kosten. Die Maßnahme wird auch ohne Vorliegen eines Fördermittelbescheids umgesetzt.

 

Förderprogramm

Derzeit liegt kein Förderprogramm vor. Förderung gemäß SchulinfrastrukturVO

Förderansatz gemäß Förderrichtlinie in %

60%

Gesamtkosten

31.699.200

förderfähige Kosten

29.264.328 €

Anteil Fördermittel

17.558.550 €

Antrag vom

 

Bescheid vom

 

 

 

 

4.2 Einordnung in den mittelfristigen Haushaltsplan

 

Die Einordnung in die mittelfristige Haushaltsplanung Haushaltsplanes 2021/2022 stellt sich wie folgt dar:

 

PSP-Element „Schraderhaus/Heinrichstr., Herr. als Gym“ (7.0001953)

 

 

 

* Die Maßnahme war gemäß Haushaltsplan 2021/2022 zunächst mit Fördermitteln untersetzt. Aufgrund des Planungsfortschrittes konnte die Maßnahme im aktuellen Förderprogramm „Bildungsinfrastruktur“ nicht berücksichtigt werden. Zum jetzigen Zeitpunkt wird von einer Förderung nach der Schulinfrastrukturverordnung ausgegangen. Demnach erfolgen die Auszahlungen i. H. v. 40 % der Zuweisungen nach Bestandskraft des Zuwendungsbescheides (vsl. in 2021) und i. H. v. 60 % der Zuweisungen nach Vorliegen und Prüfen des Verwendungsnachweises durch den Fördermittelgeber (vsl. in 2025). Zum aktuellen Zeitpunkt ist noch kein konkretes Fördermittelprogramm bekannt.

 

Mit Beschluss zu VII-DS-00870 „Auslösung von Planungs- und Bauleistungen zur weiteren Umsetzung des Schul- und Kitabauprogrammes in 2020 i. V. m. überplanmäßigen Auszahlungen nach § 79 (1) SächsGemO“ erfolgte zunächst eine Anpassung der Mittel an den aktuellen Planungsfortschritt der Maßnahme.

 

Die zum späteren Zeitpunkt im Haushaltsjahr 2020 erforderlichen Mittel i. H. v. 590.000 € wurden über die Inanspruchnahme der gegenseitigen Deckungsfähigkeit gemäß § 20 SächsKomHVO i. V. m. § 8 der Haushaltssatzung 2020 bereitgestellt. Die Deckung erfolgte i. H. v. 582.726,72 € aus dem PSP-Element „Kita Tarostr. 7-9 Kapazitätserw.“ (7.0001764.700) und i. H. v. 7.273,28 € aus dem PSP-Element „Campus Grünau 94. Schule, energet. Sanier“ (7.0001673.700). In beiden Projekten stehen im Haushaltsjahr 2020 ausreichende Mittel zur Verfügung, sodass die Deckung keine Auswirkungen auf den jeweiligen Planungs- bzw. Baufortschritt hat.

 

Zusätzlich war ein Betrag i. H. v. 700.000 € für die notwendige Auftragsbindung im Haushaltsjahr 2020, mit liquiditätswirksamen Abfluss im Haushaltsjahr 2021, erforderlich. Die Deckung erfolgte über die Inanspruchnahme der gegenseitigen Deckungsfähigkeit gemäß § 20 SächsKomHVO i. V. m. § 8 der Haushaltssatzung 2020 aus dem PSP-Element „Kita Friedrichshafner Straße 147“ (7.0001357.700). Diese Maßnahme benötigt im Haushaltsjahr 2020 nicht die vollständigen Auftragsbindungsmittel wie in der Vorlage VII-DS-00870 angegeben.

 

Die Maßnahme wurde im Rahmen der Haushaltsplanerstellung 2021/2022 mit Auszahlungen i.H.v 4.500.000 € und Einzahlungen i.H.v. 7.023.400 € geplant, die bisher noch nicht durch Fördermittelprogramm untersetzt werden können. I.V.m. der eingegangen Auftragsbindung i.H.v. 700.000 € ergaben sich zum Haushaltsjahr 2021 negative Eigenmittel i.H.v. 3.223.400 €. Diese wurden durch HH-Ansatzsperren auf anderen Maßnahmen ausgeglichen.

 

Zusätzlich wurde in 2021 bereits ein Betrag i.H.v. 152.000 € benötigt, der zur Weiterführung der LPH 5 dient. Diese Mittel wurden gem. Inanspruchnahme der gegenseitigen Deckungsfähigkeit nach § 20 SächsKomHVO aus dem PSP-Element „Ersatzneubau W.-Busch-Sch.+SH Gerichtsweg“ (7.0001643.700) bereitgestellt und stellen keinen Mehrbedarf sondern lediglich vorgezogenen Kosten dar. Die Maßnahme hat einen Bauverzug und konnte die Mittel daher zur Deckung angeben.

 

Abweichend zum Mittelbedarf im abgegebenen Haushaltsplan 2021/22, sieht der aktuell vorliegende Mittelbedarf eine deutlich kürzere Bauzeit vor, was sich auch positiv auf die Bereitstellung der benötigten Platzkapazitäten auswirkt. Die derzeit angenommene Bau- und Finanzierungsplanung erstreckt sich nur über die Jahresscheiben bis 2025 und stellt sich wie folgt dar:

 

 

 

PSP-Element 'Schraderhaus/Heinrichstr., Herr. als Gym' (7.0001953):

 

 

Durch die in den Haushaltsjahren 2021/22 geringer angezeigten Mittelbedarfe, benötigt die Maßnahme nur noch liquide Mittel i.H.v. 1.990 TEUR in 2021. Von diesen wurden bereits im HHJ 2020 700.000 € gebunden und sind durch die gesetzten Sperren gedeckt. Des Weiteren wurden bereits 152.000 € in 2021 bereitgestellt. Bis zu einer endgültigen Klärung des Umgangs mit Fördermittelansätzen, ist es vorgesehen die noch benötigten liquiden Mittel i.H.v. 1.138.000 € aus folgenden Maßnahmen in 2021 zu Gunsten des PSP-Elements „Schraderhaus/Heinrichstr., Herr. als Gym“ (7.0001953) bereitzustellen:

 

7.0001963.700  Erweiterung Neue Nikolaischule     161.845 €

7.0002163.700  Neue Nikolai Schule, Interim        453.700 €

7.0000985.700  Einr.5-züg.Gymn.inkl.3-Feld-SH/Telem.str.   232.581 €

7.0001660.700  Innere San. Schulgebäude Erfurter Str.   289.874 €

                  1.138.000 €

 

Begründung Deckungsquellen

In den Projekten „Erweiterung Neue Nikolaischule“ (7.0001963) und „Interim Neue Nikolaischule“ (7.0002163) stehen laut aktuellen Kosteneinschätzungen für die Erstellung der Baubeschlüsse ausreichend liquide Mittel zur Umsetzung in den Jahresscheiben 2021 und 2022 zur Verfügung, sodass die darüber hinausgehenden Mittel zur Deckung für andere Maßnahmen herangezogen werden können. 

 

Die Maßnahme 'Einr.5-züg.Gymn.inkl.3-Feld-SH/Telem.str' (7.0000985) hat lediglich die Abfinanzierung der Abschlussarbeiten zu gewährleisten. Die darüber hinaus zur Verfügung stehenden Mittel wurden vom Baufachamt zur Deckung von anderen Maßnahmen freigegeben und können deshalb herangezogen werden.

 

Die Maßnahme 'Innere San. Schulgebäude Erfurter Str.' (7.0001660) hat lediglich die Abfinanzierung der Abschlussarbeiten zu gewährleisten. Die darüber hinaus zur Verfügung stehenden Mittel wurden vom Baufachamt zur Deckung von anderen Maßnahmen freigegeben und können deshalb herangezogen werden.

 

In 2022 sind Verpflichtungsermächtigungen (VE) kassenwirksam in 2023 in Höhe von 8.900.000 € vorgesehen. Da im Rahmen des Haushaltsplanes 2021/2022 jedoch nur VE i.H.v. 1.103.300 € geplant wurden, ist vorgesehen die fehlenden VE i.H.v. 7.796.700 € über die Inanspruchnahme der gegenseitigen Deckungsfähigkeit nach § 20 SächsKomHVO aus den folgenden PSP-Elementen zu decken:

 

7.0001971 1-Feldhalle BSZ 1, Dachsstr.     101.900

7.0001787 2-Feld-SH 56. Schule      124.600

7.0001978 Neubau GS + SHStötteritz Döbelner Str.   317.000

7.0002202 Schule am Rabet Komplexsanierung   174.400

7.0001979 GS in ehem. Friesenkrankenhaus    190.200

7.0002162 GS EnSan Goldsternstr. 23 B.-Grimm   13.300

7.0001938 Neubau GS + SH Lützschena-Stahmeln   317.000

7.0002216 Kita Kantatenweg, Komplexsanierung   176.600

7.0002157 GS EnSan Miltitzer Allee 100. Schule   10.100

7.0002205 OS NB Mockau      380.400

7.0001504 BSZ 8+BSZ 11, NB 2-F-SH     124.600

7.0001976 NO 4, Neubau GS mit SH     317.000

7.0002161 GS EnSan Schlehenweg 2, T.-Körner   13.300

7.0001778 Erweiterung Hort der 60. Schule    135.900

7.0001790 GS NB Torgauer Platz     794.200

7.0002210 Neue Förderschule       416.500

7.0001084 H.-Kroch-Schule, Brandschutz    776.800

7.0001972 BSZ 12, Komplexsan. Rosenowstr. 56   158.500

7.0002211 Albert-Schweitzer-Schule Weiterführung Innensanierung 113.200

7.0001786 Neubau SH Petrischule + Schule Floßplatz   489.800

7.0001785 Lößnig/Marienbrunn, Neubau 4-züg.GS+SH  943.000

7.0001977 Neubau GS + SH Anger-Crottendorf (FW Ost)  794.200

7.0002206 Hainbuchenstraße Neubau 3-Feld-Halle   914.200

 

Begründung Deckungsquellen:

Den oben aufgeführten Maßnahmen stehen laut Haushaltsplan VE 2022 kw 2023 mindestens in der angegeben Höhe zur Verfügung. Nach derzeitigen Kenntnisstand wird in keiner der angegebenen Maßnahmen eine Mittelbindung in Form von VE benötigt, weshalb diese zur Deckung zur Verfügung stehen.

 

Die nicht verbrauchten investiven Haushaltsmittel werden im Rahmen des jeweiligen Jahresabschlusses als Ermächtigung aus Vorjahren in das jeweilige Folgejahr übertragen, bis die Maßnahme beendet ist. Die Ermächtigungsübertragung steht unter dem Vorbehalt der Bestätigung des jeweiligen Jahresrechnungsergebnisses und der Bestätigung durch den Beigeordneten für Finanzen zum gegebenen Zeitpunkt.

 

Eine Einordnung der benötigten liquiden Mittel sowie Verpflichtungsermächtigungen für die Haushaltsjahre 2023ff. erfolgt im Rahmen der Haushaltsplanung zum Doppelhaushalt 2023/2024ff. innerhalb des Budgets des Amts für Schule.

 

 

4.3 VgV-Betrachtung / Planungsbeteiligte

Die Vergabe von Planungsleistung wurde im Rahmen der VgV geprüft.

Der maßgebliche Schwellenwert wurde für die LP 1-4 nicht erreicht.

 

Leistungsbild nach HOAI 2013

Planungsbeteiligte

Objektplanung nach § 33

ICL Ingenieur Consult Leipzig, Dietzmannstr. 5, 04207 Leipzig

Freianlagen nach § 38

GFSL Clausen Landschaftsarchitekten, Kochstr. 28, 04275

Tragwerksplanung nach § 49

Körting Ingenieure GmbH, Königsbrücker Straße 49, Dresden 01099

Technische Ausrüstung nach § 53

GBS Ingenieurbüro, Bünaustr. 7b, 04129 Leipzig

 

Der maßgebliche Schwellenwert wurde für die LP 5-9 erreicht.

Leistungsbild nach HOAI 2013

Planungsbeteiligte

Objektplanung nach § 33

ICL Ingenieur Consult Leipzig, Dietzmannstr. 5, 04207 Leipzig

Freianlagen nach § 38

GFSL Clausen Landschaftsarchitekten, Kochstr. 28, 04275

Tragwerksplanung nach § 49

Körting Ingenieure GmbH, Königsbrücker Straße 49, Dresden 01099

Technische Ausrüstung nach § 53

B.A.C. Bau- und Anlagenconsult Dr. Barleben GmbH, Inselstr. 31, 04103 Leipzig

 

 

4.4 Nutzungskosten im Hochbau nach DIN 18960

Das Gebäude ist in städtischer Trägerschaft, die Kosten sind bekannt.

Die Maßnahme der Vorlage ist ein Neubau.

(Neubau bezeichnet hier neuen Schulstandort)

Die Nutzungskosten sind in der Tabelle 1 ausführlich erfasst. Sie betragen für das volle Jahr ab 2025 783.286 €.

 

Kostengruppe 200 Objektmanagementkosten in EUR

85.380

Kostengruppe 300 Betriebskosten in EUR

356.546

Kostengruppe 400 Instandsetzungskosten in EUR

341.360

 

Das Bauvorhaben geht voraussichtlich am 05.08.24 in Betrieb. Die anteiligen Nutzungskosten für das Jahr der Inbetriebnahme betragen 340.834 €.

 

Kostengruppe 200 Objektmanagementkosten in EUR

49.805

Kostengruppe 300 Betriebskosten in EUR

148.796

Kostengruppe 400 Instandsetzungskosten in EUR

142.233

 

 

4.5 Aufwandsvergleich auf Grundlage der DIN 276

Die unter diesem Punkt aufgeführten Kosten sind Kosten des Bauwesens - Hochbau, die die DIN 276 regelt, nicht zu verwechseln mit den unter Punkt 9.1 aufgeführten Nutzungskosten nach DIN 18960. In beiden DIN werden die gleichen Kurzbezeichnungen der Kostengruppen verwendet (z. B. KG 200, KG 300 etc.), diese unterscheiden sich jedoch maßgeblich voneinander.

 

Kennwerte des Vorhabens:

NUF

7.632

 

BGF

13.759

BRI

52.260

KG 300 + 400

24.540.554

 

 

 

BKI – Kennwertvergleich mit einem Umbau:

Quelle: BKI Kostenplanung Gebäude Altbau 2020 Seite 196

Objekt 4100-0141: Umbau leerstehendes Gebäude in Grundschule mit Nutzungsänderung, umfangreichen Grundrissänderungen und wenig Eingriffe in das Tragwerk:

 

 

Bis-Wert

Kennwerte Vergleichs-objekt

 

Kennwerte des

Vorhabens

 

Bemerkungen/

Begründung

KG 300 + 400/NF

3.440 €/m²

3.215 €/m²

Das Bauvorhaben unterschreitet den Kennwert.

KG 300 + 400/BGF

1.915 €/m²

1.784 €/m²

Das Bauvorhaben unterschreitet den Kennwert.

KG 300 + 400/BRI

370 €/m3

470 €/m³

Das Bauvorhaben überschreitet den Kennwert geringfügig.

 

 

 

Vergleichsobjekte der Stadt Leipzig:

Gym. Karl-Heine-Straße, Komplexsanierung

KG 300 + 400, Stand fortgeschriebener Kostenstand 2020

19.033.605

 

BGF

       11.150

KG 300 + 400 / BGF

         1.707

€/m²

OS Ihmelsstraße, Sanierung mit Erweiterung

KG 300 + 400, indiziert mit 3% Baupreissteigerung zum Stand Kostenberechnung 2019

20.911.521

BGF

12.863

KG 300 + 400 / BGF

1.626

€/m²

OS Ferdinand-Jost-Straße, Modernisierung

KG 300 + 400, indiziert mit 3% Baupreissteigerung zum Stand Kostenberechnung 2019

3.173.485

 

BGF

2.278

KG 300 + 400 / BGF

1.393

€/m²

OS Ratzelstraße, Komplexsanierung

KG 300 + 400, indiziert mit 3% Baupreissteigerung zum Stand Kostenfeststellung 2019

11.149.581

BGF

10.089

KG 300 + 400 / BGF

1.105

€/m²

 

 

Vergleichswerte – Neubau

OS am Barnet-Licht-Platz

-          Fläche Schule BGF (lt. Bauantrag)   8.118 m²

-          Auftragssumme KG 300+400 (ohne SH)  20,599 Mio.

    2.538 €/m²

 

Kosten Schraderhaus/ Heinrichstr. 36

- Fläche Schule BGF     13.759 m² 

- KG 300+400 (ohne SH)    24,540 Mio. €

- Kosten Ankauf (VI-DS-05406)   10,727 Mio. €

- abzgl. Bodenwert lt. Gutachten     3,640 Mio. €

       2.299 €/m²

       Die Kosten spiegeln auch den „Preis der Zentralität“ wieder

 

 

5. Auswirkungen auf den Stellenplan

Die Maßnahme hat Auswirkungen auf den Stellenplan: es werden 1,5 VzÄ Schulhausmeister erforderlich.

 

 

6. Bürgerbeteiligung

 

bereits erfolgt    geplant    nicht nötig

Eine öffentliche Behandlung der Vorlage im Stadtbezirksbeirat Südost wird erfolgen, darüber hinaus ist im weiteren Verfahren eine Beteiligung von Schülern und Lehrern möglich (siehe auch Punkt 2.7)

 

 

7. Besonderheiten

Ein Teilbereich der Heinrichstraße zwischen dem zukünftigen und dem bestehenden Schulstandort soll als Pausenfreifläche eingezogen werden. Es wird eine Durchwegung für Fußgänger gewährleistet.

Die Grundlage für das bevorstehende Einziehungsverfahren für den Teilbereich Heinrichstraße ist der Stadtratsbeschluss, welcher im Rahmen dieses Baubeschlusses herbeigeführt wird (Punkt 2.2).

 

 

8. Folgen bei Nichtbeschluss

Die Sicherung der Schulkapazitäten für weiterführende Schulen der Stadt Leipzig ist nicht in ausreichendem Umfang gegeben.

 

 

Anlagen:

Anlage 1 – Nutzungskosten

Anlage 2 – Ansicht-Ost

Anlage 3 – Grundriss EG

Anlage 4 – Grundriss OG1

Anlage 5 – Lageplan

Anlage 6 – Lageplan Einziehung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Anlage_1_GYM_Täubchenweg26_Nutzungskosten (36 KB)    
Anlage 2 2 Anlage_2_GYM_Täubchenweg26_Ansicht Ost (1993 KB)    
Anlage 3 3 Anlage_3_GYM_Täubchenweg26_EG (843 KB)    
Anlage 4 4 Anlage_4_GYM_Täubchenweg26_OG1 (811 KB)    
Anlage 5 5 Anlage_5_GYM_Täubchenweg26_Lageplan (2592 KB)    
Anlage 6 6 Anlage_6_GYM_Täubchenweg26_Lageplan_Einziehung (396 KB)