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Vorlage - VII-A-01792  

 
 
Betreff: Anwendung von digitalem 3-D-Stadtmodell bei Stadt- und Bauleitplanung
Anlass: Sonstiges
Status:öffentlich (Vorlage freigegeben)Vorlage-Art:Antrag
Einreicher:Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Beratungsfolge:
Ratsversammlung Verweisung in die Gremien
16.09.2020 
Ratsversammlung, Kongreßhalle Leipzig, Pfaffendorfer Str. 31, 04105 Leipzig (offen)   
FA Stadtentwicklung und Bau 1. Lesung
06.10.2020    FA Stadtentwicklung und Bau      
FA Stadtentwicklung und Bau 2. Lesung
17.11.2020    FA Stadtentwicklung und Bau - Videokonferenz      
Ratsversammlung Beschlussfassung
16.12.2020 
ABGESAGT - Ratsversammlung (Kongreßhalle, Pfaffendorfer Straße 31, 04105 Leipzig)      
20.01.2021 
Ratsversammlung      

Beschlussvorschlag
Sachverhalt

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschlussvorschlag:

 

Die Stadtverwaltung wird beauftragt, Leipziger*innen in Stadt, Stadtbezirken und Ortschaften künftig transparent und plastischvisuell mit dem 3D-Stadtmodell über Planungsvorhaben und Datengrundlagen zu informieren.

Begründung:

Ob der Eutritzscher Freiladebahnhof, der Stadtraum Bayerischer Bahnhof, die Westseite des Hauptbahnhofs, das Krystallpalast-Areal, das Areal um die Georg-Schwarz-Brücken, das Bahngelände hinter der Rosa-Luxemburg- bzw. Schulze-Delitzsch-Straße oder der Wilhelm-Leuschner-Platz sowie der Matthäikirchhof, die planerische Festsetzung von Bebauungsplänen erfolgt in Leipzig immer noch nur ausschließlich in zweidimensionalen Plänen. Ebenso der Flächennutzungsplan.

Dabei und auch bei der Beteiligung von betroffenen Einwohner*innen und Trägern öffentlicher Belange in der gesetzlich vorgeschriebenen Öffentlichkeitsbeteiligung sowie in der Bürger*innen- und Akteursbeteiligung, die über den gesetzlichen Rahmen hinausgeht, ist eine anschauliche Präsentation und Visualisierung besonders wichtig.

Auf Basis von 3D-Gebäudemodellen kann die umgebende Bebauung geometrisch exakt visualisiert werden. Geplante Gebäude, Planungsalternativen und planungsrechtliche Festsetzungen lassen sich mit dem 3D-Stadtmodell kombinieren. Auch Präsentationen einzelner Gebäude im LoD3 in einer LoD2-Umgebung sind möglich.

Ob die künftigen Georg-Schwarz-Brücken überdimensioniert sind und der Neubau sich stadträumlich in die Umgebung einfügen wird oder der Wilhelm-Leuschner-Platz im Geltungsbereich des künftigen Bebauungsplanes doch mehr Bruttogeschossfläche verträgt, die Präsentation des 3D-Stadtmodells würde die Entscheidungsfindung in den meist umfangreichen Abstimmungsprozessen in jedem Falle wesentlich erleichtern.

Aussehen und Wirkung der neuen Gebäude im Zusammenhang mit bereits vorhandener Bebauung sind realitätsnah und plastischer als in zweidimensionalen Plänen, was insbesondere Nichtfachleuten entgegenkommt. Veränderungen im virtuellen Modell erlauben die Diskussion über mögliche Varianten während des Entscheidungsprozesses. Die Entscheidung selbst kann Bürger*innen mit einer realitätsnahen Präsentation vermittelt werden, auch mit Hilfe eines Druckmodells.

 

 

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

 

Stammbaum:
VII-A-01792   Anwendung von digitalem 3-D-Stadtmodell bei Stadt- und Bauleitplanung   Geschäftsstelle der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen   Antrag
VII-A-01792-VSP-01   Anwendung von digitalem 3-D-Stadtmodell bei Stadt- und Bauleitplanung   62 Amt für Geoinformation und Bodenordnung   Verwaltungsstandpunkt