Ratsinformationssystem

Vorlage - VII-F-01785  

 
 
Betreff: Warninfrastruktur in der Stadt Leipzig
Anlass: Stadtratsbeschluss
Status:öffentlich (Vorlage freigegeben)Vorlage-Art:Anfrage
Einreicher:CDU-Fraktion
Beratungsfolge:
Ratsversammlung schriftliche Beantwortung
14.10.2020    Ratsversammlung      

Sachverhalt

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

Zum ersten bundesweiten Warntag am 10. September 2020 hatte die Stadt Leipzig angekündigt, auf die klassische Methode der Warnung per Sirenen zu verzichten. Dies sei allein schon nicht möglich, da die Sirenensystem nicht flächendeckend vorliegt.  

Gleichzeitig konnte die Warnung mittels der einschlägigen Apps NINA und KatWarn technisch nicht umgesetzt werden. Der bundesweite Probelauf muss demnach gescheitert angesehen werden.  

Aus diesem Grund fragen wir an:  

1) Welche Schlüsse und Konsequenzen zieht die Stadtverwaltung aus der fehlgeschlagenen Probewarnung? 

2) Gesetz dem Fall die Warnung per App funktioniert, erreicht diese dennoch aus verschiedenen Gründen die Bevölkerung nicht in dem flächendeckenden Ausmaß, wie es bspw. Sirenen könnten. Über welche ergänzenden Möglichkeiten verfügt die Stadtverwaltung zur Warnung im Katastrophenfall generell? 

3) Sollte zu den unter Frage zwei aufgeführten Möglichkeiten auch die Warnung per Lautsprecherwagen gehören: In welchem Umfang kann hier gewarnt werden und wären theoretisch genügen Fahrzeuge und Personal vorhaben, um eine stadtweite Warnung zu gewährleisten? 

 

.