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Vorlage - VII-A-01491-ÄA-02  

 
 
Betreff: Graffiti-Fläche am Basketball-Court (Connewitzer Kreuz) in eine ideelle Patenschaft übertragen
Anlass: Sonstiges
Status:öffentlich (Vorlage freigegeben)Vorlage-Art:Änderungsantrag
Einreicher:SR J. NagelBezüglich:
VII-A-01491
Beratungsfolge:
Ratsversammlung Beschlussfassung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschlussvorschlag:

 

Der Beschlussvorschlag wird ersetzt:

 

Die Stadt Leipzig stellt ein Budget in Höhe von 5.000 Euro zur Verfügung, um die 2014 erstmals errichtete Wandmalerei mit dem Schriftzug „No Cops - No Nazis - Antifa Area“ wiederherstellen zu lassen. Die Arbeit wird von Künstler*innen aus Connewitz vollzogen.

 

Für regelmäßige Ausbesserungen des Kunstwerkes wird ein festes Budget in den Doppelhaushalt 2021/22 eingestellt (Deckungsvorschlag: Bisheriges Budget zur Entfernung des Bestandteils „No Cops“).

 

Gleichzeitig prüft die Stadt bis zum 4. Quartal 2020 die ursprünglich geplanten Bestandteile des Ensembles – eine Tischtennisplatte und eine Kletterwand – am Standort zu realisieren.

 

 

Begründung:

 

Die Streetballanlage am Connewitzer Kreuz wurde 2014 eröffnet und damit sechs Jahre, nachdem die Vorgängeranlage in der Biedermannstraße einem Kita-Bau weichen musste. Ein Grund für die Verzögerungen waren Klagen von Anwohner*innen. Aufgrund dieser rechtlichen Einwände wurden die Errichtung einer Tischtennisplatte als auch einer Kletterwand aus den Planungen gestrichen. Die Realisierung dieser versprochenen Freizeitelemente soll durch den Änderungsantrag erneut geprüft werden.

 

Die stattdessen beauflagte graue Lärmschutzwand wurde nach ihrer Eröffnung am 1. August 2018 recht schnell künstlerisch gestaltet. Der dort angebrachte Schriftzug und der Wettstreit darum zog überregionale Aufmerksamkeit auf sich und ziert inzwischen allerlei Produkte, die auch kommerziell verwertet werden (siehe hier: https://jule.linxxnet.de/streetball/).

Man hört, dass Tourist*innen auch wegen dem Graffiti den Weg nach Connewitz nehmen, um beispielsweise ein Foto zu machen. Schon darum ist zu empfehlen, die inzwischen legendäre Ursprungsgestaltung zu erneuern und dafür auch Ressourcen zur Verfügung zu stellen.

 

Aus Sicht der Antragsstellerin sprechen Argumente gegen die Errichtung einer Art „legalen Graffitiwand“, insofern damit die Errichtung einer „Wall of fame“ an diesem Ort gemeint ist. Zum einen der empfindliche Untergrund des Platzes, mögliche Konflikte aufgrund der intensiven Nutzung durch Ballspieler*innen sowie die polizeiliche Videoüberwachung des Platzes.

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

 

 

 

Stammbaum:
VII-A-01491   Graffiti-Fläche am Basketball-Court (Connewitzer Kreuz) in eine ideelle Patenschaft übertragen   Geschäftsstelle der Fraktion DIE LINKE   Antrag
VII-A-01491-ÄA-02   Graffiti-Fläche am Basketball-Court (Connewitzer Kreuz) in eine ideelle Patenschaft übertragen   Geschäftsstelle der Fraktion DIE LINKE   Änderungsantrag