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Vorlage - VII-A-01041-NF-02  

 
 
Betreff: Einführung mobiler Zahlungsmöglichkeiten im ÖPNV
Anlass: Stadtratsbeschluss
Status:öffentlich (Vorlage freigegeben)Vorlage-Art:Neufassung
Einreicher:CDU-FraktionBezüglich:
VII-A-01041
Beratungsfolge:
Verwaltungsausschuss Vorberatung
02.09.2020 
Verwaltungsausschuss      
30.09.2020 
Verwaltungsausschuss      
Jugendbeirat Vorberatung
07.09.2020 
Jugendbeirat ungeändert beschlossen   
FA Stadtentwicklung und Bau Vorberatung
08.09.2020    FA Stadtentwicklung und Bau      
06.10.2020    FA Stadtentwicklung und Bau      
FA Finanzen Vorberatung
14.09.2020    FA Finanzen      
FA Wirtschaft, Arbeit und Digitales Vorberatung
06.10.2020    FA Wirtschaft, Arbeit und Digitales      
Ratsversammlung Beschlussfassung
14.10.2020    Ratsversammlung      

Beschlussvorschlag
Finanzielle Auswirkungen
Sachverhalt

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Beschlussvorschlag (Neufassung):

 

Der Oberbürgermeister wird beauftragt im Rahmen seiner Gesellschafterfunktion folgenden Auftrag an die LVB zu geben:

 

Die Umrüstung der Fahrscheinautomaten der LVB hin zu bargeldlosen Bezahlmöglichkeiten (als Alternative zur bestehenden und zu erhaltenden Bargeldvariante) wird mit der schrittweisen Aufstellung neuer Automaten an den Haltepunkten und in den Fahrzeugen umgesetzt.

 

Um das Bezahlsystem für Kunden attraktiver und zeitgemäßer zu gestalten, werden die LVB beauftragt, die Einführung anerkannter mobiler Bezahlmöglichkeiten (ApplePay, GooglePay usw.) zu prüfen und die technischen Voraussetzungen wie z.B. Mobile-Pay (NFC Standard) umzusetzen. Prioritär sollen die Automaten in den Bahnen dabei berücksichtigt werden.

Die Orte an denen Tickets gekauft werden können, sollen in der App der LVB (z.B. mit einem Symbol auf der Karte) angezeigt werden.

 

Begründung:

 

Statistiken belegen, dass das bargeldlose Bezahlen immer stärker im Trend ist. Die Möglichkeiten hier sind vielfältig und für die Kunden oftmals komfortabler als der herkömmliche Weg, genügend Münzen für die teilweise hohen, anfallenden Kosten bereit zu halten. Die Begründung, aufgrund von Kleingeldmangel schwarz zu fahren, entfällt damit.

 

Die LVB sollen Ihren Anstrengungen daraufhin verstärken um dieser Entwicklung zu folgen. Stationäre Fahrscheinautomaten neueren Typs bieten neben der Zahlung per Bargeld auch die Möglichkeit, via Kreditkarte oder VPay, dies ist aber nicht genug. Auch die mobilen Automaten müssen schnell verbessert werden. Die LVB-eigene App kann hier schon mehr Kundenwünsche abfangen, aber eben nicht alle. 

 

Im allgemeinen Zahlungsverkehr verbreitet sich dabei seit 2018 in Deutschland der Weg, Zahlung auf mobilem Weg über das Smartphone vorzunehmen. Mit der Einführung des mobilen Zahlungsweges am Fahrscheinautomat erweitern die LVB ihr Angebot im Sinne einer modernen Kundenorientierung und schafft damit eine Barrierefreiheit für alle Kundengruppen und alle Kundenwünsche des Bezahlens.

Als weltoffene Stadt, die stetig mehr Gäste und Touristen anlockt, folgen wir so dem Beispiel anderer großer Metropolen, in denen das Bezahlen ohne Bargeld bereits üblich ist, z.B. in der schottischen Hauptstadt Edinburgh. 

 

Auch für die LVB kann dieser Weg einen finanziellen Vorteil bieten, da die Einnahmen ohne logistischen und monetären Aufwand “real-time” auf dem Konto sind und genutzt werden können. Die Risiken des Bargeldes mit der Be- und Entsorgung werden deutlich reduziert. Durch einen geringeren Bargeldanteil in den Automaten wird das Risiko der Aufbruch-Versuche ebenso reduziert.


 

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I

Stammbaum:
VII-A-01041   Einführung mobiler Zahlungsmöglichkeiten im ÖPNV   Geschäftsstelle der CDU-Fraktion   Antrag
VII-A-01041-VSP-01   Einführung mobiler Zahlungsmöglichkeiten im ÖPNV   66 Verkehrs- und Tiefbauamt   Verwaltungsstandpunkt
VII-A-01041-NF-02   Einführung mobiler Zahlungsmöglichkeiten im ÖPNV   Geschäftsstelle der CDU-Fraktion   Neufassung
VII-A-01041-NF-02-VSP-01   Einführung mobiler Zahlungsmöglichkeiten im ÖPNV   66 Verkehrs- und Tiefbauamt   Verwaltungsstandpunkt