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Vorlage - VII-DS-01101  

 
 
Betreff: Straßenbenennung 1/2020
Anlass: Sonstiges
Status:öffentlich (Vorlage abgeschlossen)Vorlage-Art:Beschlussvorlage
Einreicher:Dezernat Allgemeine Verwaltung
Beratungsfolge:
DB OBM - Vorabstimmung Vorberatung
Dienstberatung des Oberbürgermeisters Bestätigung
SBB Südost Anhörung
23.06.2020 
SBB Südost - Strietz-Saal; Städtisches Altenpflegeheim "Martin Andersen Nexö" Stötteritzer Straße 26, 04317 Leipzig abgelehnt   
FA Umwelt, Klima und Ordnung
FA Allgemeine Verwaltung Vorberatung
23.06.2020    Videokonferenz FA Allgemeine Verwaltung      
SBB Ost Anhörung
24.06.2020 
SBB Ost, OFT Crazy Zum Wäldchen 6, 04329 Leipzig ungeändert beschlossen   
SBB Mitte Anhörung
25.06.2020 
SBB Mitte ungeändert beschlossen   
SBB Südwest Anhörung
29.06.2020 
SBB Südwest - Stadtbüro/Videokonferenz geändert beschlossen   
SBB Nordost Anhörung
01.07.2020 
SBB Nordost - Kulturgut, Schloss Schönefeld, Zeumerstraße 1, 04347 Leipzig ungeändert beschlossen   
FA Umwelt, Klima und Ordnung
Ratsversammlung Beschlussfassung

Beschlussvorschlag
Finanzielle Auswirkungen
Sachverhalt

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschlussvorschlag:

 

Der Stadtrat beschließt die Neu- und Umbenennung folgender Straßen:

 

 

Nr. 

Stadtbezirk/Ortsteil 

Beschreibung der Lage 

Benennungsvorschlag 

1. Neubenennungen 

1.1

Mitte / Zentrum-Ost

B-Plan 323.2 „Westlich des Hauptbahnhofes, Teilbereich südlich der Parthe“ 

Annemarie-Renger-Straße

Thüringer Linie,

Preußenseite,

Am Alten Zollamt

 

1.2

Nordost / Plaußig-Portitz

 

B-Plan 25.1 “Portitz-Süd“

Huchstraße,

Feuchtwangerstraße

1.3

Südwest / Plagwitz

Umlaufende Anliegerstraße von Gießerstraße bis Industriestraße (bei der Konsumzentrale)

An der Konsumzentrale

 


Nr. 

Stadtbezirk/Ortsteil 

Beschreibung der Lage 

Benennungsvorschlag 

1.4

Südwest / Knautkleeberg-Knauthain

B-Plan 132.2

„Rehbacher Straße“

 

Weigandtweg,

Celliniweg,

Goldpeppingweg,

Gravensteinerweg,

Hasenkopfweg,

Süderhexweg,

Renetteweg

1.5

Südwest / Knautkleeberg-Knauthain

B-Plan 437

„Wohnen am Klucksgraben“

Johannisbeerweg

1.6

Südost / Meusdorf

B-Plan 398 “Parkstadt Dösen”

Scharenbergring,

Wittenbergring,

Lennébogen

1.7

Ost / Anger-Crottendorf

Benennung des Platzes (und nur des Platzes) zwischen Greogor-Fuchs-Straße, Peilickestraße und Sellerhäuser Straße

Trinitatisplatz

1.8

Nordost / Schönefeld-Abtnaundorf

Verlängerung Rackwitzer Straße

Rackwitzer Straße

2. Umbenennung 

2.1

Mitte / Zentrum-Südost

Umbenennung der Jablonowskistraße (im Zusammenhang mit dem Schulbau)

Addis-Abeba-Platz

 

Die Benennungen werden mit ihrer Bekanntgabe im Leipziger Amtsblatt wirksam und nach Ablauf der Rechtsbehelfsfrist bzw. der Erschöpfung des Rechtsweges bestandskräftig.

 

Zusammenfassung:

 

Anlass der Vorlage:

 

Rechtliche Vorschriften   Stadtratsbeschluss   X Verwaltungshandeln

Sonstiges:

 

 

Neubenennung und Umbenennung von Straßen in der Stadt Leipzig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

 

Finanzielle Auswirkungen

x

nein

 

wenn ja,

Kostengünstigere Alternativen geprüft

 

nein

 

ja, Ergebnis siehe Anlage zur Begründung

Folgen bei Ablehnung

 

nein

 

ja, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

Handelt es sich um eine Investition (damit aktivierungspflichtig)?

 

nein

 

ja, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

 

 

Im Haushalt wirksam

von

bis

Höhe in EUR

wo veranschlagt

Ergebnishaushalt

Erträge

 

 

 

 

 

Aufwendungen

 

 

 

 

Finanzhaushalt

Einzahlungen

 

 

 

 

 

Auszahlungen

 

 

 

 

Entstehen Folgekosten oder Einsparungen?

 

nein

 

wenn ja,

 

Folgekosten Einsparungen wirksam

von

bis

Höhe in EUR (jährlich)

wo veranschlagt

Zu Lasten anderer OE

Ergeb. HH Erträge

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand

 

 

 

 

Nach Durchführung der Maßnahme zu erwarten

Ergeb. HH Erträge

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand (ohne Abschreibungen)

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand aus jährl. Abschreibungen

 

 

 

 

 

Steuerrechtliche Prüfung

x

nein

 

wenn, ja

Unternehmerische Tätigkeit i.S.d. §§ 2 Abs. 1 und 2B UStG

 

nein

 

ja, Erläuterung siehe Punkt 4 des Sachverhalts

Umsatzsteuerpflicht der Leistung

 

nein

 

ja, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

Bei Verträgen: Umsatzsteuerklausel aufgenommen

 

ja

 

Nein, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

 

Auswirkungen auf den Stellenplan

 

Ja

X

Nein

Beantragte Stellenerweiterung:

   Vorgesehener Stellenabbau:

 

 

 


Hintergrund zum Beschlussvorschlag:

Welche strategischen Ziele werden mit der Maßnahme unterstützt?

 

 

2030 - Leipzig wächst nachhaltig!

Ziele und Handlungsschwerpunkte

 

Leipzig setzt auf Lebensqualität:

Balance zwischen Verdichtung und Freiraum

Qualität im öffentlichen Raum und in der Baukultur

Nachhaltige Mobilität

Vorsorgende Klima- und Energiestrategie

Erhalt und Verbesserung der Umweltqualität

Quartiersnahe Kultur-, Sport- und Freiraum­angebote

 

 

Akteure:

rgerstadt

Region

Stadtrat

Kommunalwirtschaft

Verwaltung

Leipzig besteht im Wettbewerb:

Positive Rahmen­bedingungen für qualifizierte Arbeitsplätze

Attraktives Umfeld für Innovation, Gründer und Fachkräfte

Vielfältige und stabile Wirtschaftsstruktur

Vorsorgendes Fchen- und Liegenschaftsmanagement

Leistungsfähige technische Infrastruktur

Vernetzung von Bildung, Forschung und Wirtschaft

 

Leipzig schafft soziale Stabilität:

Chancengerechtigkeit in der inklusiven Stadt

Gemeinschaftliche Quartiersentwicklung

Bezahlbares Wohnen

Zukunftsorientierte Kita- und Schulangebote

Lebenslanges Lernen

Sichere Stadt

 

 

 

Leipzig stärkt seine Internationalität:

Weltoffene Stadt

Vielfältige, lebendige Kultur- und Sportlandschaft

Interdisziplinäre Wissenschaft und exzellente Forschung

Attraktiver Tagungs- und Tourismusstandort

Imageprägende Großveranstaltungen

Globales Denken, lokal verantwortliches Handeln

 

Sonstige Ziele: >beim Ausfüllen bitte überschreiben: max. 60 Zeichen ohne Leerzeichen

 

X trifft nicht zu

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschreibung des Abwägungsprozesses:

Entfällt

 

I. Eilbedürftigkeitsbegründung

Entfällt

II. Begründung Nichtöffentlichkeit

Entfällt

III.  Strategische Ziele

Entfällt


IV. Sachverhalt

 

Inhaltsverzeichnis

 

1. Neubenennungen von Straßen.......................................6

 

1.1 Stadtbezirk Mitte / Ortsteil Zentrum-Ost................................6

Annemarie-Renger-Straße............................................6

Thüringer Linie.....................................................6

Preußenseite.......................................................7

Am Alten Zollamt....................................................7

 

1.2 Nordost / Plaußig-Portitz............................................9

Huchstraße........................................................9

Feuchtwangerstraße.................................................9

 

1.3 Südwest / Plagwitz................................................11

An der Konsumzentrale.............................................11

 

1.4 Südwest / Knautkleeberg-Knauthain.................................13

Weigandtweg.....................................................13

Celliniweg........................................................13

Goldpeppingweg...................................................14

Gravensteinerweg..................................................14

Hasenkopfweg....................................................14

Süderhexweg.....................................................15

Renetteweg.......................................................15

 

1.5 Südwest / Knautkleeberg-Knauthain.................................17

Johannisbeerweg..................................................17

 

1.6 Südost / Meusdorf.................................................21

Scharenbergring...................................................21

Lennébogen......................................................22

Wittenbergring.....................................................23

 

1.7 Ost / Anger-Crottendorf............................................25

Trinitatisplatz......................................................25

 

1.8 Nordost / Schönefeld-Abtnaundorf...................................26

Rackwitzer Straße..................................................26

 

2. Umbenennung einer Straße.........................................28

 

2.1 Mitte / Zentrum-Südost.............................................28

 Addis-Abeba-Platz.................................................28

 

3. Zur Information...................................................30

 

3.1 Nord / Gohlis-Süd.................................................30

 Schillerhain.......................................................30

 


1.     Neubenennungen von Straßen

 

1.1 Stadtbezirk Mitte / Ortsteil Zentrum-Ost

 

B-Plan 323.2 „Westlich des Hauptbahnhofes, Teilbereich südlich der Parthe“

 

Es wird vorgeschlagen,

a)      die Planstraße A

 

Annemarie-Renger-Straße

 

zu benennen

Länge:  ca. 380 m
Breite:   13 m (nordwestlicher Verlauf) und 11 m (nordöstlicher Verlauf)

Erläuterung: Annemarie Renger

-          Geb. am -1919 in Leipzig, gest. am -2008 in Remagen

-          Deutsche Politikerin

-          1945 – 1952: Tätigkeit im Büro von für Kurt Schumacher

-          1953 – 1990: Mitglied im Deutschen Bundestag

-          1972 – 1976: Als erste Frau und erste Sozialdemokratin Präsidentin des Deutschen Bundestages

-          1974: Verleihung des Großen Bundesverdienstkreuzes

-          1976 – 1990: Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages

 

 

b)      den Planweg B

 

Thüringer Linie

 

zu benennen

Länge:  ca. 274 m
Breite:   9,5 m (südlicher Abschnitt) und 6,5m (nördlicher Abschnitt)

Erläuterung: Thüringer Linie

-          In Karte Leipzigs von 1905 ist ersichtlich, dass der Planweg B dem ehemaligen Gleisverlauf des Thüringer Bahnhofs entspricht.

-          Der Thüringer Bahnhof war vor dem Bau des Güterbahnhofs von 1857 bis 1907 auf dem Gelände angesiedelt.


c)      die Planstraße C als Verlängerung der Preußenseite namentlich der

 

Preußenseite

 

zuzuordnen

 

Länge:  ca. 710 m (Verlängerung), ca. 933 m (neue Gesamtlänge)
Breite:   18,7 m (südlicher Teil) und 18,5 m (nördlicher Teil)

Erläuterung: Preußenseite

-          Preußen war bis 1945 größter Einzelstaat des Deutschen Reiches.

-          Preußen wurde am 25.02.1947 durch den Alliierten Kontrollrat staatsrechtlich aufgelöst.

-          Der 1915 eingeweihte Leipziger Hauptbahnhof war bis 1934 zweigeteilt mit je 13 preußischen und sächsischen Gleisen und je einer Eingangshalle.

-          Der Vorschlag erinnert an diese historische Situation.

 

d)      die Planstraße D

 

Am Alten Zollamt

 

zu benennen.

Länge:  ca. 170 m
Breite:   ca. 11 m 

Erläuterung: Am Alten Zollamt

-          In alten Karten ist ersichtlich, dass der Zollschuppen mit angrenzendem Schuppen und Kopfgebäude als Zollamt bezeichnet wird

-          Von diesem Zollamt sind noch alte Gebäude an der Planstraße D erhalten

Begründung: Westlich des Hauptbahnhofes wird ein neues Gebiet für die Nutzung als Urbanes Gebiet, Gewerbegebiet und für den Gemeinbedarf zur Bildung, für soziale Zwecke, Sport und Spiel erschlossen. Es ist erforderlich, dass die neu entstehenden Straßen benannt werden, da sie für den öffentlichen Verkehr zugänglich sind. Es wird vorgeschlagen die Straßen “Am Alten Zollamt”, “Thüringer Linie” und “Annemarie-Renger-Straße” zu benennen. Weiterhin wird vorgeschlagen die Verlängerung der Preußenseite namentlich der bereits existenten Preußenseite zuzuordnen. Damit wird der Bezug zum Eisenbahnwesen und dem in unmittelbarer Nähe liegenden Hauptbahnhof hergestellt. Weiterhin wird dem Beschluss der Ratsversammlung Nr. RBIV-1185/08 vom 21.05.2008 eine Straße nach Annemarie Renger zu benennen, nachgekommen. Aufgrund der nahegelegenen Kurt-Schumacher-Straße sowie des Willy-Brandt-Platzes besteht an dieser Stelle ein räumlicher und sachlicher Bezug.

 

Lageplan:

 

 

 


1.2 Nordost / Plaußig-Portitz

 

B-Plan 25.1 “Portitz-Süd“

 

Es wird vorgeschlagen, die neu entstehenden Straßen westlich der Straße „Kästnerbogen“

a)      Straße 1

 

Huchstraße

 

zu benennen

Länge:  ca. 113 m 
Breite:   ca. 4 m 

Erläuterung:  Huch, Ricarda

-          geb. 1864 in Braunschweig – gest. 1947 in Schöneberg

-          Dichterin, Historikerin, Schriftstellerin

-          Zog 1887 nach Zürich

-          Holte in Zürich ihr Abitur nach und schrieb ihre Dissertation

-          1891 erschien ihr Band “Gedichte” über die Liebe und die Verklärung und Vergänglichkeit des Todes

-          Schrieb anfangs vor allem im Genre der Romantik

-          Nach dem 1. Weltkrieg schrieb sie Kriminalromane

-          Verfasste vom Christentum geprägte Schriften

-          Leistete aktiven geistigen Widerstand gegen den Nationalsozialismus durch ihren Austritt aus der Preußischen Akademie der Künste 1933

 

b)      Straße 2

 

Feuchtwangerstraße

 

zu benennen. 

Länge:  ca. 108 m 
Breite:   ca. 4 m 

Erläuterung:  Feuchtwanger, Lion 

-          geb. 1884 in München – gest. 1958 in Los Angeles

-          Schriftsteller

-          Stammt aus einer orthodox jüdischen Familie

-          Studierte germanische Philologie, Philosophie, Anthropologie und promovierte 1907 in München

-          Zog 1925 nach Berlin und begann Romane und Erzählungen zu schreiben

-          Schrieb den satirischen Zeitroman “Erfolg” (1930) als Ablehnung zum Nationalsozialismus

-          Ging 1933 ins Exil und blieb letztendlich in Los Angeles

-          Hatte eine aufklärerische, geschichtsphilosophische Position

-          Erhielt 1957 den Kulturpreis der Stadt München

 

Begründung: Westlich der Straße „Kästnerbogen“ entsteht ein neues Wohn­gebiet mit circa 32 Wohneinheiten. Es wird vorgeschlagen, die neu entstehenden Straßen „Huchstraße“ und „Feuchtwangerstraße“ zu benennen. Diese Namen fügen sich in die umliegenden Straßennamen ein, da auch diese nach Schriftstellern benannt sind: Kästnerbogen, Italiaanderstraße, Werfelstraße, Sternheimstraße.

 

 

Lageplan: 

 

 


1.3 Südwest / Plagwitz

 

Umlaufende Anliegerstraße von Gießerstraße bis Industriestraße

 

Es wird vorgeschlagen, die Straße 

 

An der Konsumzentrale

 

zu benennen. 

 

Länge:  ca. 302 m 
Breite:   ca. 6 m

 

Erläuterung: An der Konsumzentrale 

-          Der Konsumverein entstand erstmals 1848 in Leipzig und wurde 1850 wieder verboten.

-          Erneute Gründung 1865 und selbstständige Auflösung 1872 wegen wirtschaftlicher Verluste

-          1884 Gründerversammlung des “Consum-Vereins für Plagwitz und Umgegend” mit 68 Personen, die ihre Mitgliedschaft beantragt haben

-          1889 wurde erstmalig ein Teil des Grundstücks der heutigen Konsumzentrale vom Konsumverein erworben.

-          1929-1932 wurde die Konsumzentrale in Plagwitz von Fritz Höger erbaut.

-          Gleichschaltung der Konsumgenossenschaften während des NS-Regimes

-          Das Gebäude der Konsumzentrale bleibt während des NS-Regimes weitgehend unbeschadet bestehen.

-          Nach 1945 erhalten die Konsumgenossenschaften vor allem in Ostdeutschland große Bedeutung.

-          Reduzierung der Konsumgenossenschaften nach der Wende

-          Modernisierungsprozess des Konsums Leipzigs seit 2015

-          Die Konsum Leipzig eG betreibt insgesamt 62 Filialen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen (Stand 30.01.2020).

 

Begründung:  Zwischen der Gießerstraße und der Industriestraße befindet sich eine Anliegerstraße, welche sich östlich und südlich der Konsumzentrale erstreckt. Die MIB Projektentwicklung GmbH, welche von der Konsum Leipzig eG langfristig per Erbpacht ihre Firmenzentrale und das Gelände der Konsumzentrale übertragen bekommen hat, beantragt, diese nun zu benennen. Durch die lange Geschichte der Konsumzentrale an diesem Standort wird der Name „An der Konsumzentrale” für die Anliegerstraße vorgeschlagen.

 

Lageplan umseitig: 

Lageplan:

 


1.4 Südwest / Knautkleeberg-Knauthain

 

B-Plan 132.2 „Rehbacher Straße“

 

Es wird vorgeschlagen,

a)      die Planstraße A als Verlängerung der Straße „Weigandtweg“ namentlich dem

 

Weigandtweg

 

zuzuordnen

 

Länge:  ca. 101 m (Verlängerung), ca. 870 m (neue Gesamtlänge)
Breite:   ca. 5 m 

 

Erläuterung: Weigandt, Friedrich

-          Rentmeister zu Miltenberg

-          Entwarf 1525 mit Wendel Hipler das „Heilbronner Programm“

-          Wurde auf Befehl des Erzbischofs von Mainz nach 1525 hingerichtet

 

 

b)      die Planstraße B

 

Celliniweg

 

zu benennen

 

Länge:  ca. 255 m
Breite:   ca. 6 m 

Erläuterung: Cellini, alte Apfelsorte

-          Stammt vermutlich aus England und ist Mitte des letzten Jahrhunderts in der Nähe von London aufgetaucht

-          Mittlerweile stark verbreitet

-          Baumreife Ende September

-          Genussreif im Oktober-November


c)      die Planstraßen C (von West nach Ost) und F

 

Goldpeppingweg

 

zu benennen

 

Länge:  ca. 178 m
Breite:   ca. 6 m 

 

Erläuterung: Goldpepping, alte Apfelsorte

-          Stammt vermutlich aus Deutschland

-          War schon vor 1850 bekannt

-          Weit verbreitet

-          Reifezeit: November

-          Haltbar bis April

 

d)      die Planstraße C (von Nord nach Süd)

 

Gravensteinerweg

 

zu benennen

 

Länge:  ca. 141 m
Breite:   ca. 6 m 

 

Erläuterung: Gravensteiner, alte Apfelsorte

-          Wird bereits im 18. Jahrhundert beschrieben

-          Wurde von Gravenstein (Schleswig-Holstein) aus verbreitet

-          Erntezeit: Ende Oktober – November

-          Gilt als gut verträglich für Allergiker

 

e)      die Planstraße D

 

Hasenkopfweg

 

zu benennen

 

Länge:  ca. 141 m
Breite:   ca. 6 m 

 

Erläuterung: Hasenkopf, alte Apfelsorte

-          Stammt aus Brandenburg

-          Pflückreife: September

-          Genussreife: Oktober – Januar

-          Benötigt mittlere Bodenqualität

-          Synonym: Prinzenapfel

f)        die Planstraße E

 

Süderhexweg

 

zu benennen

 

Länge:  ca. 97 m
Breite:   ca. 6 m 

 

Erläuterung: Süderhex, alte Apfelsorte

-          Bereits im 19. Jahrhundert erwähnt

-          Erntereife: August

-          Genussreife: Oktober - November

-          Benötigt mittlere Bodenqualität

-          Schwacher Wuchs

 

 

g)      die Planstraßen G, H und I zusammen zum

 

Renetteweg

 

zu benennen.

 

Länge:  ca. 315 m
Breite:   ca. 6 m 

 

Erläuterung: Renette, alte Apfelsortengruppe

-          Bezeichnung stammt ursprünglich aus dem Französischen

-          Einteilung in verschiedene Gruppen geht aufs 19. Jhd. zurück

 

Begründung:  Im Gebiet zwischen Rehbacher Straße und Weigandtweg ist ein neuer Wohnstandort für circa 88 Eigenheime geplant. Für die neu entstehenden Straßen werden die Namen „Celliniweg“, „Goldpeppingweg“, „Gravensteinerweg“, „Hasenkopfweg“, „Süderhexweg“ und „Renetteweg“ vorgeschlagen. Die Namen stehen im räumlichen Bezug zu den Straßen im westlich angrenzenden Gebiet des BPlans Nr. 437 „Wohnen am Klucksgraben“. Dort wurden ebenfalls Obstsorten, in diesem Fall Beerensorten, als Namensgrundlage verwendet: Maulbeerweg, Sanddornweg, Moosbeerweg. Für die Verlängerung der Straße „Weigandtweg“ wird die namentliche Zuordnung zum Weigandtweg vorgeschlagen.

 

Lageplan umseitig: 


Lageplan:

 


1.5 Südwest / Knautkleeberg-Knauthain

 

B-Plan Nr. 437 „Wohnen am Klucksgraben“

 

Es wird vorgeschlagen, die Planstraße Ring B östlich der Planstraße Am Klucksgraben

 

Johannisbeerweg

 

zu benennen.

Länge:   ca. 164 m

Breite:   6 m 

Erläuterung: Johannisbeere

-          Stammt aus Mittel- und Nordosteuropa

-          Erntereif: je nach Sorte zwischen Juni und August

-          Beeren wachsen an Trauben

-          Werden anhand der Farbe unterschieden

-          Sollten bestenfalls im Herbst gepflanzt werden

 

Begründung:  Die neu entstehende Straße ohne Namen entsteht laut B-Plan Nr. 437 „Wohnen am Klucksgraben“ in dem Areal, in welchem im Rahmen des B-Planes „Erweiterung Thomas-Müntzer-Siedlung“ bereits Straßennamen nach Beerenarten vergeben wurden. Im B-Plan Nr. 437 „Wohnen am Klucksgraben“ ist eine zusätzliche Straße geplant, die noch nicht benannt ist. Es wird vorgeschlagen, diese Straße „Johannisbeerweg“ zu benennen.

 

 

Umseitig befindet sich die Information zur Veränderung der Straßenführung des
B-Plans Nr. 437 „Wohnen am Klucksgraben“.

 


Information zur Veränderung des B-Plan Nr. 437 „Wohnen am Klucksgraben“

 

Die Straßennamen für das Baugebiet sind am 17.04.1996 (Beschluss 520/96) im Rahmen des Bebauungsplanes „Erweiterung Thomas-Müntzer-Siedlung“ bereits nach Beeren benannt worden. Sechs Straßen sind nach dem ursprünglichen Bebauungsplan gebaut und benannt worden. Im Zuge der Planfortschreibung und der erneuten Auslegung sind die Lage und der Verlauf von vier der geplanten und benannten Straßen geändert worden. Die beschlossenen Straßennamen können bestehen bleiben und räumlich wie folgt neu zugeordnet werden:

 

 

-          Planstraße Ring A und Planstraße G:    Brombeerweg

 

-          Planstraße Ring B und Planstraße H:    Heidelbeerweg

 

-          Planstraße Ring C und Planstraße I:    Himbeerweg

 

-          Planstraße Ring C östlich der Straße Am Klucksgraben: Preiselbeerweg

 

-            Planstraßen F, J, K:      adressmäßige Zuordnung zur

 Straße „Am Klucksgraben“

 

-          Planstraße Verbindung L:     Verlängerung Weigandtweg

 

 

 

 

 

Lagepläne zur neuen und alten Straßenführung sind auf den folgenden Seiten zu finden.

 


Lageplan:

 

 


Lageplan „Erweiterung Thomas-Müntzer-Siedlung“ (ursprüngliche Planung)

 


1.6 Südost / Meusdorf   

 

B-Plan 398 “Parkstadt Dösen” zwischen Chemnitzer Straße und Paul-Flechsig-Straße

 

Es wird vorgeschlagen,

a)      die Planstraßen A, B, C, D

 

Scharenbergring

 

zu benennen

 

Länge:  ca. 927 m 
Breite:   bei Planstraße A, B 9,5 m 

bei Planstraße C 8 m

bei Planstraße D 8,75 m

 

Erläuterung: Otto Wilhelm Scharenberg

-          geboren 1851 in Kiel – gestorben 1920 in Erdmannsdorf

-          Architekt, Stadtbaurat

-          Studierte an der Berliner Bauakademie und Technischen Hochschule in Berlin

-          Arbeitete 1887 – 1895 bei der Bauleitung des Reichsgerichtsgebäudes in Leipzig

-          1898 – 1915 Stadtbaurat in Leipzig

-          Bedeutende Werke in Leipzig:

  • 1899 – 1902: Heilanstalt Leipzig-Dösen
  • 1901: Realschule Lindenau (heute Helmholtzschule)
  • 1902: Städtisches Waisenhaus

(heute Haus der Demokratie)

  • 1906 – 1907: 5. Bezirksfeuerwache in Gohlis
  • 1906 – 1909: Restaurierung des Alten Rathauses
  • 1905 – 1910: Kapellenanlage mit Krematorium auf dem

 Südfriedhof

  • 1908 – 1913: Krankenhaus St. Georg in Eutritzsch
  • 1912 – 1913: Städtisches Leihhaus (heute Finanzamt)
  • 1913 – 1915: Stadtbad Nord

 


b)      die Straße südlich der Planstraße A

 

Lennébogen

 

zu benennen

 

Länge:  ca. 321 m 
Breite:   9,5 m

 

Erläuterung: Peter Joseph Lenné

-          geboren 1789 in Bonn – gestorben 1866 in Potsdam

-          Ging 1811 nach Paris und arbeitete bei Gabriel Thouin

-          Lernte 1812 in München Sckell, den führenden Gartenkünstler Deutschlands kennen

-          1812 – 1814 arbeitete er in Schönbrunn

-          1814 – 1815 arbeitete er in Laxenburg

-          1816 wurde er in Sanssouci als Gartengehilfe angestellt und arbeitete sich bis zu seinem Tod hoch zum preußischen General-Gartendirektor

-          Bedeutendste Werke:

  • 1815 Umgestaltung des Schlosspark Laxenburg bei Wien
  • Modernisierungsentwürfe für den Park von Sanssouci über 50 Jahre hinweg
  • Entwürfe für den Tiergarten in Berlin
  • 1820: Entwurf für das Gut Reichenbach in Pommern
  • 1824: Planung für den Volksgarten auf dem Klosterberge bei Magdeburg

-          Bezug zu Leipzig:

  • Entwarf die Pläne für den Johannapark im Stil englischer Landschaftsgärten

-          Gründete drei Einrichtungen zur Ausbildung von geeigneten Fachkräften, die teils heute noch bestehen:

  • 1822 Verein zur Beförderung des Gartenbaus in den Königlich Preußischen Staaten (heute: Deutsche Gartenbaugesellschaft)
  • 1824: Königliche Gärtner-Lehranstalt (heute: Lehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau in Berlin-Dahlem)
  • 1824 Königliche Landesbaumschule

 


c)         die Straße südlich der Planstraße B

 

Wittenbergring

 

zu benennen. 

 

Länge:  ca. 252 m 
Breite:  9,5 m

 

Erläuterung: Carl Otto Wittenberg

-          geboren 1834 in Caputh – gestorben 1918 in Leipzig

-          Absolvierte die höhere Bürgerschule in Potsdam

-          Begann eine Lehre in der Königlich Preußischen Landesbaumschule in Alt-Geltow, welche er später in den königlichen Treibereien im Park Sanssouci fortsetzte

-          Bekam nach seiner Lehre die Leitung der Königlich Preußischen Landesbaumschule übertragen

-          Ab 1857 hatte er eine Anstellung als Techniker beim Rat der Stadt Leipzig

-          Ab 1858 Ratsgärtner in Leipzig

-          Ab 1894 Gartendirektor der Stadt Leipzig

-          Pensionierte im Jahr 1900

-          Bedeutende Projekte in Leipzig:

  • Gestaltung des Südfriedhofs
  • Überarbeitung des Entwurfs von Lenné zum Johannapark
  • Volksgarten im Scheibenholz
  • Volkshain Stünz

 

Begründung: Zwischen der Chemnitzer Straße und der Paul-Flechsig-Straße befindet sich das Areal der ehemaligen „Heilanstalt Dösen“, welches in den letzten Jahren größtenteils ungenutzt war und zuletzt „verwilderte“. Die im B-Plan 398 „Parkstadt Dösen“ geplante Herstellung von Wohnraum für 1 200 Menschen und die öffentliche Zugänglichkeit des Geländes erfordert die Benennung der entstehenden Straßen. Der Architekt der ursprünglichen „Heilanstalt Dösen“ war Otto Wilhelm Scharenberg, weshalb vorgeschlagen wird, die längste Straße „Scharenbergring“ zu benennen. Der Name war bereits in den Namensvorrat aufgenommen worden und hat zu diesem Gebiet einen räumlichen Bezug. Zudem wird vorgeschlagen, die weiteren zwei Straßen „Lennébogen“ und „Wittenbergring“ zu benennen. Carl Otto Wittenberg und Peter Joseph Lenné gestalteten viele Grünflächen in Leipzig und haben damit ebenso wie Otto Wilhelm Scharenberg das Stadtbild beeinflusst.

 

Lageplan umseitig: 

Lageplan:

 


1.7 Ost / Anger-Crottendorf

 

Platzbenennung

 

Es wird vorgeschlagen, den Platz zwischen der Gregor-Fuchs-Straße, der Peilickestraße und der Sellerhäuser Straße

 

Trinitatisplatz

 

zu benennen.

 

Fläche: ca. 1600 m²

Erläuterung: Name nach der evangelischen Trinitatiskirche bei der Sellerhäuser Straße.

 

Begründung:  Der Platz zwischen der Gregor-Fuchs-Straße, der Peilickestraße und der Sellerhäuser Straße hat offiziell bisher keinen Namen. Der Platz liegt an der Trinitatisstraße, unweit der Trinitatiskirche, und ist in dem umliegenden Gebiet unter diesem Namen bekannt. Eine Benennung des Platzes kann erfolgen, ohne die Anschriften der umliegenden Gebäude zu ändern. Es wird vorgeschlagen, den Platz „Trinitatisplatz“ zu benennen.

 

Lageplan:


1.8 Nordost / Schönefeld-Abtnaundorf

 

Verlängerung der Rackwitzer Straße

 

Es wird vorgeschlagen, den verlängerten Abschnitt der Rackwitzer Straße namentlich der

 

Rackwitzer Straße

 

zuzuordnen. 

 

Länge:  ca. 400 m 
Breite:   ca. 6 m

Erläuterung: Name nach der Gemeinde Rackwitz in Sachsen

 

Begründung:  Aufgrund des Städtebaulichen Vertrages Wollkämmereistraße erfolgte der Ausbau eines Straßenabschnittes, der sich an die Rackwitzer Straße anschließt. Mit dem Ausbau des Straßenabschnittes ist eine Benennung des Straßen­abschnittes notwendig. Aus diesem Grund wird für den entstandenen Straßenabschnitt vorgeschlagen, diesen namentlich der Rackwitzer Straße zuzuordnen.

 

 

Lageplan umseitig: 

 


Lageplan:

 


2.     Umbenennung einer Straße 

 

2.1 Mitte / Zentrum-Südost

 

Es wird vorgeschlagen, die Jablonowskistraße dem

 

Addis-Abeba-Platz

 

zuzuordnen und somit umzubenennen (Änderung des Beschlusses vom 08.05.1880).

 

Länge:  ca. 50 m 
Breite:   ca. 11 m 

Erläuterung: Addis Abeba 

-          Hauptstadt von Äthiopien

-          Partnerstadt von Leipzig seit 2004

 

Begründung:  Nach Ratsbeschluss zur Vorlage VI-DS-04706 vom 15.11.2017 wurde ein Verfahren zur Entwidmung der Jablonowskistraße eingeleitet und ist inzwischen abgeschlossen. Die Straße ist somit entwidmet. Durch die Einziehung ist die Straße lediglich dem öffentlichen Verkehr entzogen. Die Straße ist weiterhin als verkehrsberuhigte Spielstraße für Fußgänger öffentlich zugänglich. Durch die Einbindung der gesamten Fläche der Straße in den Vorplatz der neu entstehenden Grundschule hat diese ihren Straßencharakter verloren, weshalb es nahe liegt, den Addis-Abeba-Platz um die Fläche der Straße zu erweitern. Von der Umbenennung ist die neue Grundschule betroffen. Der Name Jablonowski soll in den Namensvorrat aufgenommen und zeitnah wiederverwendet werden. Es wird vorgeschlagen, die jetzige Jablonowskistraße namentlich dem Addis-Abeba-Platz zuzuordnen.

 

 

Lageplan umseitig. 

   


Lageplan:

 


3.     Zur Information

 

3.1 Nord / Gohlis-Süd

 

Die Fläche zwischen Stallbaumstraße, Weinligstraße, Platnerstraße und dem Fluss Parthe ist seit 1905 als

 

Schillerhain

 

benannt. Im Straßenverzeichnis ist der Schillerhain bis jetzt nicht vorhanden und wird nun aufgenommen.

 

Fläche:  ca. 14.450 m²

 

Begründung:  Der Schillerhain ist laut dem Stadtarchiv bereits seit 1905 benannt. Bisher ist der Schillerhain nicht im Straßenverzeichnis vorhanden und wird nun aufgenommen.

 

  

Lageplan:

 

 

 

 

Stammbaum:
VII-DS-01101   Straßenbenennung 1/2020   12 Amt für Statistik und Wahlen   Beschlussvorlage
VII-DS-01101-ÄA-01   Straßenbenennung 1/2020   Geschäftsstelle der CDU-Fraktion   Änderungsantrag
VII-DS-01101-ÄA-02   Straßenbenennung 1/2020   Geschäftsstelle der CDU-Fraktion   Änderungsantrag
VII-DS-01101-NF-03   Straßenbenennung 1/2020   12 Amt für Statistik und Wahlen   Neufassung
VII-DS-01101-NF-03-ÄA-01   Straßenbenennung 1/2020   Geschäftsstelle der SPD-Fraktion   Änderungsantrag
VII-DS-01101-NF-03-ÄA-02   Straßenbenennung 1/2020   Geschäftsstelle der Fraktion DIE LINKE   Änderungsantrag
VII-DS-01101-NF-03-ÄA-03   Straßenbenennung 1/2020   Geschäftsstelle der AfD-Fraktion   Änderungsantrag
II-DS-01101-NF-03-ÄA-03-ÄA-01   Straßenbenennung 1/2020   Geschäftsstelle der CDU-Fraktion   Änderungsantrag
VII-DS-01101-ÄA-04   Straßenbenennung 1/2020   01.15 Büro für Ratsangelegenheiten   Änderungsantrag
VII-DS-01101-NF-04   Straßenbenennung 1/2020   12 Amt für Statistik und Wahlen   Neufassung
VII-DS-01101-NF-04-ÄA-01   Straßenbenennung 1/2020   Geschäftsstelle der SPD-Fraktion   Änderungsantrag