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Vorlage - VII-DS-00236-NF-01  

 
 
Betreff: Museumskonzeption 2030 der städtischen Museen Leipzig
Anlass: Verwaltungshandeln
Status:öffentlich (Vorlage freigegeben)Vorlage-Art:Neufassung
Einreicher:Dezernat KulturBezüglich:
VII-DS-00236
Beratungsfolge:
FA Kultur Vorberatung
07.02.2020    FA Kultur      
FA Finanzen 1. Lesung
10.02.2020    FA Finanzen      
FA Finanzen 2. Lesung
24.02.2020    FA Finanzen      
Ratsversammlung Beschlussfassung
26.02.2020 
Ratsversammlung      

Beschlussvorschlag
Finanzielle Auswirkungen
Sachverhalt
Anlagen:
VII-DS-00236_anlage
SynopsezurVorlageVII-DS-00236

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschlussvorschlag:

 

  1. Die „Museumskonzeption 2030“ (Anlage) der städtischen Museen: Stadtgeschichtliches Museum (SGM), Naturkundemuseum (NKM), GRASSI Museum für Angewandte Kunst (GRASSI MAK) und Museum der bildenden Künste (MdbK) wird bestätigt.

 

  1. Sofern sich aus der Umsetzung der Museumskonzeption konkrete finanzielle Bedarfe ergeben, die über den im jeweiligen Haushaltplan festgelegten städtischen Zuschuss für die Museen hinausgehen, entscheidet die Ratsversammlung anhand von Einzelvorlagen.

 

  1. Der Oberbürgermeister wird beauftragt, bis zum IV. Quartal 2020 mit den durch den Stadtrat zu beschließenden Entgeltordnungen für die Museen die Kosten für die angestrebte Entgeltfreiheit für die Dauerausstellungen in den städtischen Museen darzustellen. Die Kostendarstellung umfasst die direkten Einnahmeausfälle, mögliche Mehraufwendungen in den Bereichen Vermittlung, Marketing, Bewachung, Reinigung, Personal etc. sowie die Maßnahmen der Häuser zur Generierung von Mehreinnahmen z.B. durch Merchandising und anderes.

 

Zusammenfassung:

 

Anlass der Vorlage:

 

Rechtliche Vorschriften   Stadtratsbeschluss   Verwaltungshandeln

Sonstiges:

 

Die Museumskonzeption 2030 enthält Aussagen zu Schwerpunktsetzungen und Entwicklungspotentialen der Museen in den nächsten 10 Jahren. Pro Einrichtung werden Handlungsempfehlungen aufgezeigt. Die internationale Rolle und Wahrnehmung sollen für Stadt und Region weiter gestärkt werden.

 

 

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Finanzielle Auswirkungen

x

nein

 

wenn ja,

Kostengünstigere Alternativen geprüft

 

nein

 

ja, Ergebnis siehe Anlage zur Begründung

Folgen bei Ablehnung

 

nein

 

ja, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

Handelt es sich um eine Investition (damit aktivierungspflichtig)?

 

nein

 

ja, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

 

 

Im Haushalt wirksam

von

bis

Höhe in EUR

wo veranschlagt

Ergebnishaushalt

Erträge

 

 

 

 

 

Aufwendungen

 

 

 

 

Finanzhaushalt

Einzahlungen

 

 

 

 

 

Auszahlungen

 

 

 

 

Entstehen Folgekosten oder Einsparungen?

 

nein

 

wenn ja,

 

Folgekosten Einsparungen wirksam

von

bis

Höhe in EUR (jährlich)

wo veranschlagt

Zu Lasten anderer OE

Ergeb. HH Erträge

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand

 

 

 

 

Nach Durchführung der Maßnahme zu erwarten

Ergeb. HH Erträge

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand (ohne Abschreibungen)

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand aus jährl. Abschreibungen

 

 

 

 

 

Steuerrechtliche Prüfung

 

nein

 

wenn, ja

Unternehmerische Tätigkeit i.S.d. §§ 2 Abs. 1 und 2B UStG

 

nein

 

ja, Erläuterung siehe Punkt 4 des Sachverhalts

Umsatzsteuerpflicht der Leistung

 

nein

 

ja, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

Bei Verträgen: Umsatzsteuerklausel aufgenommen

 

ja

 

Nein, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

 

Auswirkungen auf den Stellenplan

 

Ja

 

Nein

Beantragte Stellenerweiterung:

   Vorgesehener Stellenabbau:

 

 

 


Hintergrund zum Beschlussvorschlag:

Welche strategischen Ziele werden mit der Maßnahme unterstützt?

 

 

2030 - Leipzig wächst nachhaltig!

Ziele und Handlungsschwerpunkte

 

Leipzig setzt auf Lebensqualität:

Balance zwischen Verdichtung und Freiraum

Qualität im öffentlichen Raum und in der Baukultur

Nachhaltige Mobilität

Vorsorgende Klima- und Energiestrategie

Erhalt und Verbesserung der Umweltqualität

Quartiersnahe Kultur-, Sport- und Freiraum­angebote

 

Akteure:

rgerstadt

Region

Stadtrat

Kommunalwirtschaft

Verwaltung

Leipzig besteht im Wettbewerb:

Positive Rahmen­bedingungen für qualifizierte Arbeitsplätze

Attraktives Umfeld für Innovation, Gründer und Fachkräfte

Vielfältige und stabile Wirtschaftsstruktur

Leistungsfähige technische Infrastruktur

Vernetzung von Bildung, Forschung und Wirtschaft

 

Leipzig schafft soziale Stabilität:

Chancengerechtigkeit in der inklusiven Stadt

Gemeinschaftliche Quartiersentwicklung

Bezahlbares Wohnen

Zukunftsorientierte Kita- und Schul­angebote

Lebenslanges Lernen

Sichere Stadt

 

 

 

Leipzig stärkt seine Internationalität:

Weltoffene Stadt

Vielfältige, lebendige Kultur- und Sport­landschaft

Interdisziplinäre Wissenschaft und excellente Forschung

Attraktiver Tagungs- und Tourismusstandort

Imageprägende Großveranstaltungen

Globales Denken, lokal verantwortliches Handeln

 

Sonstige Ziele: >beim Ausfüllen bitte überschreiben: max. 60 Zeichen ohne Leerzeichen

 

trifft nicht zu

 

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Beschreibung des Abwägungsprozesses:  entfällt

 


I. Eilbedürftigkeitsbegründung  entfällt

 

II. Begründung Nichtöffentlichkeit   entfällt

 

III.  Strategische Ziele

 

Die Museumskonzeption 2030 ist vorrangig auf zwei strategische Zielbilder der Stadt Leipzig ausgerichtet: Leipzig stärkt seine Internationalität. Im Wettbewerb der großen Kulturstädte tragen die Leipziger Museen mit ihren attraktiven Ausstellungsprogrammen bei; sie profilieren und stärken somit das internationale Ansehen der Stadt. Zahlreiche Gäste Leipzigs besuchen aufgrund der attraktiven Ausstellungsprogramme die Leipziger Museen. Die anspruchsvolle und erfolgreiche Arbeit der städtischen Museen, als internationale "hot spots", gilt es zu fördern und auszubauen.

 

Darüber hinaus findet die Arbeit der Häuser in sozialer Verantwortung statt und trägt zum Ziel: Leipzig schafft soziale Stabilität bei. Die Museen richten ihre Bildungs- und Vermittlungsarbeit auf eine zunehmend diverse, kulturell mehrstimmige Stadtgesellschaft aus. Es gilt, eine möglichst umfassende Teilhabe aller Bürger/-innen an den Angeboten des SGM, des NKM, des MAK und des MdbK sicherzustellen. Respektvolle, inklusive und zielgruppenorientierte Bildungs- und Erlebnisangebote sind zu einer neuen qualitativen Herausforderung für die Museen geworden. Der Anspruch ist es, die ganze Stadtgesellschaft umfassend für die Museen zu gewinnen, das heißt, attraktiv zu sein auch für Menschen mit Einschränkungen, verschiedener kultureller Prägungen und Bildungserfahrungen. Diese engagierte kulturelle Bildungsarbeit muss gestärkt und ausgebaut werden, um die Ausstellungshäuser zu Begegnungs- und Erlebnisorten aller Bürger/-innen werden zu lassen.

 

IV. Sachverhalt

 

1. Anlass

 

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Leipzig 2030 (INSEK) formuliert eine ganzheitliche Entwicklungsstrategie und verfolgt fachübergreifende Entwicklungsperspektiven, in die sich die städtischen Museen konzeptionell und konstruktiv mit dem Fachkonzept Kultur einordnen.

 

Mit der Museumskonzeption 2030 wird ein erweitertes Strategiepapier vorgelegt, in dem die zukünftigen Herausforderungen und Ziele untermauert und Handlungsfelder für jedes Museum detailliert erörtert werden.

 

2. Beschreibung der Maßnahme

 

Mit dem GRASSI Museum für Angewandte Kunst, dem Museum der bildenden Künste, dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig und dem Naturkundemuseum Leipzig verfügt die Stadt Leipzig über vier Einrichtungen von hoher identitätsstiftender Wirkung und ideeller Bindung sowie Wertschätzung durch die Bürgerinnen und Bürger. Aus dieser Bedeutung erwächst für die Stadtverwaltung ein hohes Maß an Verantwortung, die Museen künftig noch stärker als Standortfaktor für Lebensqualität und Bildung in den Fokus rücken. Es geht gleichermaßen um die stärkere Vernetzung lokal, national und auch um eine zunehmende Internationalisierung der Arbeit der Museen.

 

Trotz aller Erfolge und steigenden Trends sehen sich die Museen vor erheblichen Herausforderungen.

 

Heute werden die kommunal getragenen Museen jährlich von fast 1 Mio. Besucher/-innen aller Altersgruppen und sozialen Schichten besucht. Damit zählen sie zu den leistungsstärksten Kulturträgern unserer Stadt. Allerdings benötigen sie Unterstützung und Stärkung, um ihre Bildungsarbeit umfassend, engagiert und verantwortungsvoll leisten zu können.

 

Mit der zentralen Rolle der Museen innerhalb der Leipziger Kulturlandschaft ist ein hohes Maß an Verantwortung verbunden. Die in den Häusern betreuten Sammlungen stellen für Leipzig einen herausragenden ideellen und materiellen Wert dar.

 

Daraus leitet sich der Anspruch der vier Institutionen ab, als kulturelle Leuchttürme und Botschafter der Kulturstadt Leipzig national und international deutlich(er) wahrgenommen zu werden. Eine unerlässliche Voraussetzung hierfür ist es, die wachsenden finanziellen und personellen Bedarfe zu sichern.

 

Die Museumskonzeption 2030 soll die Basis sein: Sie formuliert aktuelle Herausforderungen und thematisiert Potenziale und Perspektiven für die nachhaltige und erfolgreiche Entwicklung der vier städtischen Museen. Angesichts der oben genannten Anforderungen, beinhaltet das Konzept für jedes Museum acht übergeordnete Entwicklungsziele für die Steigerung der Relevanz der Museen in der Stadtgesellschaft.

 

Folgende Themen werden herausgestellt:

 

1. Provenienzforschung

 

Im 20. Jahrhundert waren SGM, NKM, GRASSI MAK und MdbK mehr oder weniger stark von politischen Ereignissen betroffen, die in den Sammlungen teilweise gravierende Umwälzungen ausgelöst und unklare Provenienzen hinterlassen haben. Daraus resultieren auch ungeklärte Eigentumsfragen. Für die städtischen Museen besteht die Notwendigkeit zur Provenienzrecherche. Sie ist eine wichtige Voraussetzung für die Wiederherstellung von Rechtssicherheit bei den Eigentumsverhältnissen der Museumsbestände sowie bei der Wiedergutmachung von Unrecht.

 

2. Transkulturalität

 

Durch den Wandel der Gesellschaft - geprägt durch Globalisierung, Migration und Digitalisierung - entwickeln und definieren Menschen heute ihre Identität in und durch mehrere Nationen, Kulturen und Ethnien. Neben dem Ortswechsel prägen beispielsweise auch verschiedene Arbeits- und damit Lebensweisen das eigene Selbstverständnis. In diesem vielfältigen Existenzgefüge sind Museen Orte der Begegnung und der Vermittlung von Kultur. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, müssen sie auch und vor allem auf den gesellschaftlichen Wandel reagieren und sich diesem anpassen.

 

3. Museen als Orte des aktiven gesellschaftlichen Diskurses

 

Die besucherorientierten städtischen Museen pflegen die Verbindung zur gesellschaftlichen Realität - sie sind besondere, aber keine abgehobenen Orte: Sie gehen Partnerschaften ein und sind in Netzwerken verankert, um ihren Charakter und ihre Bedeutung als kollektive Denk- und Erfahrungsräume weiter zu stärken. Sie bieten Raum für aktive Auseinandersetzung zu aktuellen Fragen der Zeit.

 

4. Museen als "third places"

 

In einer globalisierten und vernetzten Welt gewinnen sogenannte "dritte Orte" immer stärker an Bedeutung, denn die Menschen brauchen stabile Verankerungen im persönlichen und lokalen Umfeld.

Museen sind prädestinierte "third places": Als städtische Begegnungsräume bieten die städtischen Museen Außen- und Innenbereiche, die als Attraktionen und Wahrzeichen der Stadt wahrgenommen werden können. SGM, GRASSI MAK und MdbK eignen sich hervorragend als öffentliche Treffpunkte - als Orte, die inspirieren und zum Nachdenken anregen, die sich mit Wohlbefinden und Entspannung verbinden, mit Zwanglosigkeit und mit Staunen. Das Potenzial dieser Leipziger Museen als kommunikative Erlebnisorte ist ohne Zweifel gegeben und lässt sich weiter ausbauen. Beim NKM ist die Museumskonzeption für das neue Naturkundemuseum darauf ausgerichtet.

 

5. Drittmittelakquise

 

Eine weitere Erhöhung des Drittmittelanteils am Budget der städtischen Museen wird angestrebt. Nur so können Museumsbetrieb, die Restaurierungen, die Vermittlung und Forschung auf hohem Niveau, die weitere Sammlungserschließung und die Erweiterung durch ergänzende Ankäufe gewährleistet werden. In einem dynamischen Prozess stellt die weitere kontinuierliche Einwerbung von Mitteln zunehmend höhere inhaltliche und personelle Anforderungen. Dies betrifft insbesondere die Antragstellung, die angesichts immer kleiner werdender Fördersummen und parallel einer größer werdenden Anzahl von Konkurrenten einen wachsenden Aufwand erfordert.

 

Der gemeinsame Auftritt von SGM, NKM, GRASSI MAK und MdbK ist ein Faktor, der für potentielle Drittmittelgeber essentiell sein wird, wenn es um die Frage zukünftiger Investitionen geht. Im synergetischen Miteinander sind sowohl gemeinsame als auch individuelle Ziele der Museen besser vermittel- und durchsetzbar. Um nachhaltig erfolgreich zu sein, ist es ausschlaggebend, die Attraktivität für Investoren derart zu erhöhen und aufrecht zu halten, dass auch herausragende Projekte mit Alleinstellungscharakter verwirklicht werden können.

 

6. Entgeltfreiheit in den Museen

 

Mit der Einführung der Entgeltfreiheit in die Dauerausstellungen der städtischen Museen, käme die Stadt Leipzig in herausragender Art und Weise ihrer fürsorglichen Verantwortung nach und würde eines der wichtigsten Leitziele des landesweiten Konzepts der kulturellen Kinder- und Jugendbildung des Freistaates Sachsen umsetzen, jenes der allgemeinen Teilhabe. Neben der Rezeption steht dabei vor allem die aktive Beteiligung im Mittelpunkt, die zur Entwicklung von Kreativität und subjektivem Ausdrucksvermögen führt. Nur so ist die Voraussetzung gegeben, dass Museen zu hoch frequentierten, offenen Orten mit hoher Aufenthaltsqualität werden. Die bürgerlichen Sammlungen sollen allen Bürgerinnen und Bürgern offen stehen und damit besonders auch das junge Publikum in die Museen locken.

 

7. Zentraldepot

 

Die aktuelle Situation der städtischen Museen hinsichtlich der Depots ist unbefriedigend und erfordert ein schnelles Handeln. Für alle Einrichtungen gilt, die Möglichkeiten der Einlagerung und Unterbringung von Sammlungsgut ist erschöpft. Geschaffene Provisorien erfordern zusätzliche Ressourcen an Arbeitskraft, Transportkapazität und Finanzen. Im Gegenzug schafft eine gesicherte und professionelle Depotsituation die notwendige Vertrauensbasis für Schenkgeber, Partner und die Öffentlichkeit.

Die Schaffung eines Zentraldepots im Verbund aller städtischen Museen bietet sich hier als geeignete Lösung an und wird der Verantwortung für eine Langzeitperspektive gerecht.

 

8. Digitalisierung

 

Kunst ist immer direktes Erleben. Aufgabe der Museen ist es, dieses "face to face" Erlebnis zu erhalten. Durch den Einsatz digitaler Techniken gibt es heute schon die Möglichkeiten, dieses Erlebnis noch zu verstärken. Visionen und ganzheitliche Strategien sind erforderlich, um digitalen Wandel und digitale Transformation möglich zu machen. Eine digitale Strategie definiert und kontrolliert alle Strukturen, Maßnahmen, Projekte, Ressourcen, Kompetenzen und Wertigkeiten, aber auch Kosten und Nutzen, die ein Museum in diesen Bereichen einsetzt, und führt sie in ein optimales Miteinander. 

 

Mit der Museumskonzeption 2030 wird zunächst ein Überblick über die derzeitige Leistungsfähigkeit der städtischen Museen geben und aus den Erfahrungen heraus Vorstellungen zur künftigen Entwicklung der Häuser dargestellt werden.

Ziel ist es, die Wahrnehmung der Museen als kulturelle Leuchttürme sowohl in der Stadt als auch international weiter zu befördern.

 

 

3. Realisierungs- / Zeithorizont

 

In der Museumskonzeption wird ein Zeithorizont bis zum Jahr 2030 geplant, darüber hinaus soll die Museumskonzeption fortgeschrieben werden. Die Einführung der Entgeltfreiheit wird im Jahr 2021 umgesetzt.

 

4. Finanzielle Auswirkungen

 

Die finanziellen Auswirkungen der einzelnen Maßnahmen bzw. beschriebenen Ziele der Museen werden ab der Aufstellung der Doppelhaushalte 2021/2022 ff. berücksichtigt.

 

5. Auswirkungen auf den Stellenplan entfällt

 

6. Bürgerbeteiligung

 

bereits erfolgt    geplant    nicht nötig

 

7. Folgen bei Nichtbeschluss

 

Bei Nichtbeschluss der "Museumskonzeption 2030" können die strategischen Ziele aus dem INSEK, die mit dieser Konzeption für die Arbeit der Museen formuliert werden, in den nächsten zehn Jahren nicht umgesetzt werden. Die Museen stehen vor einer großen Herausforderung, die vorgelegte Konzeption bildet die Grundlage für die Umsetzung der erarbeiteten Ziele und Handlungsstrategien für die Zukunft.

 

8. Anlagen

 

ANLAGE: Museumskonzeption 2030

 

 

 

 

 

 

 

 

Stammbaum:
VII-DS-00236   Museumskonzeption 2030 der städtischen Museen Leipzig   41 Kulturamt   Beschlussvorlage
VII-DS-00236-NF-01   Museumskonzeption 2030 der städtischen Museen Leipzig   41 Kulturamt   Neufassung
VII-DS-00236-NF-01-ÄA-01   Museumskonzeption 2030 der städtischen Museen Leipzig   Geschäftsstelle der Fraktion Freibeuter   Änderungsantrag
II-DS-00236-NF-01-ÄA-01-NF-01   Museumskonzeption 2030 der städtischen Museen Leipzig   Geschäftsstelle der Fraktion Freibeuter   Neufassung
VII-DS-00236-NF-01-ÄA-02   Museumskonzeption 2030 der städtischen Museen Leipzig   Geschäftsstelle der CDU-Fraktion   Änderungsantrag
VII-DS-00236-NF-01-ÄA-03   Museumskonzeption 2030 der städtischen Museen Leipzig   Geschäftsstelle der CDU-Fraktion   Änderungsantrag
VII-DS-00236-NF-01-ÄA-04   Museumskonzeption 2030 der städtischen Museen Leipzig   Geschäftsstelle der Fraktion Freibeuter   Änderungsantrag