Ratsinformationssystem

Vorlage - VII-DS-00812  

 
 
Betreff: Baubeschluss KITA Tarostraße 7-9 - Neubau
Anlass: Stadtratsbeschluss
Status:öffentlich (Vorlage entschieden)Vorlage-Art:Beschlussvorlage
Einreicher:1. Dezernat Stadtentwicklung und Bau
2. Dezernat Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule
Beratungsfolge:
Dienstberatung des Oberbürgermeisters Bestätigung
FA Jugend und Schule 1. Lesung
11.06.2020    FA Jugend und Schule      
FA Stadtentwicklung und Bau 1. Lesung
16.06.2020    FA Stadtentwicklung und Bau      
Jugendhilfeausschuss 1. Lesung
22.06.2020 
Jugendhilfeausschuss ungeändert beschlossen   
SBB Mitte Anhörung
25.06.2020 
SBB Mitte ungeändert beschlossen   
FA Finanzen 1. Lesung
29.06.2020    FA Finanzen      
FA Stadtentwicklung und Bau 2. Lesung
30.06.2020    FA Stadtentwicklung und Bau      
FA Finanzen 2. Lesung
06.07.2020    FA Finanzen      
Jugendhilfeausschuss 2. Lesung
Ratsversammlung Beschlussfassung
08.07.2020 
Ratsversammlung, Kongreßhalle Leipzig, Pfaffendorfer Str. 31, 04105 Leipzig vertagt     
09.07.2020 
Ratsversammlung (Fortsetzung vom 08.07.2020), Kongreßhalle Leipzig, Pfaffendorfer Str. 31, 04015 Leipzig vertagt     
15.07.2020 
Ratsversammlung (2. Fortsetzung vom 08.07.2020), Congress Center Leipzig, Seehausener Allee 1, 04356 Leipzig ungeändert beschlossen     

Beschlussvorschlag
Finanzielle Auswirkungen
Sachverhalt
Anlagen:
Anlage 1 Nutzungskosten
Anlage 2 Aufteilungsplan Freiflächen
Anlage 3 Lageplan Freiflächen
Anlage 4 Planzeichnungen

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschlussvorschlag:

 

  1. Die Baumaßnahme wird realisiert (Baubeschluss gem. Hauptsatzung § 8 (3) Nr. 18 in der zur Zeit gültigen Fassung)

 

  1. Die Gesamtkosten betragen 3.854.400 €. Der städtische Anteil beträgt 2.631.118. Die Einzahlungen sind im PSP-Element „Zweckgebundene Investitionszuwendungen von Dritten“ (7.0001764.705) i. H. v. 1.223.282 € vorgesehen.

 

  1. Die investiven Auszahlungen i. H. v. 3.709.500 € waren/sind im PSP-Element „Kita Tarostr. 7-9 Kapazitätserweiterung“ (7.0001764.700) in den Haushaltsjahren wie folgt geplant/vorgesehen:

 

2018:    177.000 €

2019:    158.800 €

2020: 1.653.282 €

2021: 1.320.000 €

2022:    400.418 €

 

Die Auszahlungen ab dem Haushaltsjahr 2021 sind im Rahmen der Haushaltsplanung 2021/2022 innerhalb des Zuschussbudgets des Fachamtes einzuplanen.

 

Die Aufwendungen für die konsumtive Ausstattung sind im Innenauftrag „Kita Tarostraße 9“ (105151180300) i. H. v. 144.900 € im Haushaltsjahr 2022 vorgesehen.

Die Aufwendungen für die konsumtive Ausstattung werden im Rahmen der Haushaltsplanung 2021/2022 durch das Fachamt angemeldet.

 

 

  1. Die Einzahlungen sind im PSP-Element „Zweckgebundene Investitionszuwendungen von Dritten“ (7.0001764.705) im Haushaltsjahr wie folgt vorgesehen:

 

 2020: 1.223.282 €

 

  1. Für das Haushaltsjahr 2021 ist folgende Verpflichtungsermächtigung vorgesehen:

 kassenwirksam 2022:

255.000 €

 

 

  1. Die im Haushaltsjahr 2022 (anteilig) anfallenden Folgekosten i. H. v. 79.733 €, sowie die ab dem Haushaltsjahr 2023 ff. anfallenden Folgekosten i. H. v. 191.358 € (s. Anlage) sind innerhalb des gesamtstädtischen Haushaltes gedeckt. Über eine Aufstockung des vorhandenen Budgets des Fachamtes ist im Rahmen der Haushaltsplanung 2021/2022 bzw. 2023/2024 zu entscheiden.

 

 

Räumlicher Bezug:

Stadtbezirk Mitte, 04103 Leipzig, Zentrum Südost (LIGIS ID 002369g002)

Zusammenfassung:

Die Stadt Leipzig plant am Standort Tarostraße 7-9 einen Kita-Neubau für 105 Kinder mit 24 Krippen- und 81 Kindergartenplätzen zu errichten. Der Neubau soll auf dem Grundstück der dort befindlichen Bestandskita errichtet werden und dient der Kapazitätserhöhung des Standortes.

 

 

Anlass der Vorlage:

 

Rechtliche Vorschriften   Stadtratsbeschluss   Verwaltungshandeln

Sonstiges:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

 

Finanzielle Auswirkungen

 

nein

X

wenn ja,

Kostengünstigere Alternativen geprüft

 

nein

X

ja, Ergebnis siehe Anlage zur Begründung

Folgen bei Ablehnung

 

nein

X

ja, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

Handelt es sich um eine Investition (damit aktivierungspflichtig)?

 

nein

X

ja, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

 

 

Im Haushalt wirksam

von

bis

Höhe in EUR

wo veranschlagt

Ergebnishaushalt

Erträge

 

 

 

 

 

Aufwendungen

 

2022

144.900

105151180300

Finanzhaushalt

Einzahlungen

 

2020

1.223.282

7.0001764.705

 

Auszahlungen

 

Bis 2019

2020

2021

2022

   335.800

1.653.282

1.320.000

400.418

7.0001764.700

Entstehen Folgekosten oder Einsparungen?

 

nein

 

wenn ja,

 

Folgekosten Einsparungen wirksam

von

bis

Höhe in EUR (jährlich)

wo veranschlagt

Zu Lasten anderer OE

Ergeb. HH Erträge

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand

 

 

 

 

Nach Durchführung der Maßnahme zu erwarten

Ergeb. HH Erträge

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand (ohne Abschreibungen)

 

2022 anteilig

2023

 

Siehe Anlage 1 Tabelle 1

 

Ergeb. HH Aufwand aus jährl. Abschreibungen

 

 

 

 

 

Steuerrechtliche Prüfung

x

nein

 

wenn, ja

Unternehmerische Tätigkeit i.S.d. §§ 2 Abs. 1 und 2B UStG

 

nein

 

ja, Erläuterung siehe Punkt 4 des Sachverhalts

Umsatzsteuerpflicht der Leistung

 

nein

 

ja, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

Bei Verträgen: Umsatzsteuerklausel aufgenommen

 

ja

 

Nein, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

 

Auswirkungen auf den Stellenplan

x

Ja

 

Nein

Beantragte Stellenerweiterung:

   Vorgesehener Stellenabbau:

 

 

 


Hintergrund zum Beschlussvorschlag:

Welche strategischen Ziele werden mit der Maßnahme unterstützt?

 

 

2030 - Leipzig wächst nachhaltig!

Ziele und Handlungsschwerpunkte

 

Leipzig setzt auf Lebensqualität:

Balance zwischen Verdichtung und Freiraum

Qualität im öffentlichen Raum und in der Baukultur

Nachhaltige Mobilität

Vorsorgende Klima- und Energiestrategie

Erhalt und Verbesserung der Umweltqualität

Quartiersnahe Kultur-, Sport- und Freiraum­angebote

 

 

Akteure:

rgerstadt

Region

Stadtrat

Kommunalwirtschaft

Verwaltung

Leipzig besteht im Wettbewerb:

Positive Rahmen­bedingungen für qualifizierte Arbeitsplätze

Attraktives Umfeld für Innovation, Gründer und Fachkräfte

Vielfältige und stabile Wirtschaftsstruktur

Vorsorgendes Flächen- und Liegenschaftsmanagement

Leistungsfähige technische Infrastruktur

Vernetzung von Bildung, Forschung und Wirtschaft

 

Leipzig schafft soziale Stabilität:

Chancengerechtigkeit in der inklusiven Stadt

Gemeinschaftliche Quartiersentwicklung

Bezahlbares Wohnen

Zukunftsorientierte Kita- und Schulangebote

Lebenslanges Lernen

Sichere Stadt

 

 

 

Leipzig stärkt seine Internationalität:

Weltoffene Stadt

Vielfältige, lebendige Kultur- und Sportlandschaft

Interdisziplinäre Wissenschaft und exzellente Forschung

Attraktiver Tagungs- und Tourismusstandort

Imageprägende Großveranstaltungen

Globales Denken, lokal verantwortliches Handeln

 

Sonstige Ziele:

 

 

 

trifft nicht zu

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschreibung des Abwägungsprozesses:

 

 

I. Eilbedürftigkeitsbegründung

Die Notwendigkeit einer eilbedürftigen Behandlung der Vorlage ist nicht gegeben.

 

II. Begründung Nichtöffentlichkeit

Die Notwendigkeit einer nichtöffentlichen Behandlung der Vorlage ist nicht gegeben.

III.  Strategische Ziele

Die Vorlage dient der Umsetzung des Rechtsanspruches auf einen Betreuungsplatz ab dem vollendeten ersten Lebensjahr bis zu Schuleintritt.

 

 

 

 

IV. Sachverhalt

1. Anlass

1.1              Grundlagen / Beschlüsse

VI-DS-04085 vom 23.05.2017: Planungsbeschluss zur Kapazitätserweiterung der Kindertageseinrichtungen Tarostraße 7/9, Schulzeweg 11-13 und Kändlerstraße 11.

 

VI-DS-04085-NF-01 vom 04.09.2018: Erweiterung zur Kapazitätserhöhung bestehender Kita-Einrichtungen im Eigentum der Stadt Leipzig – Bestätigung gem. §79 SächsGemO.

 

1.2              Ziel und Entwicklungskonzeption

Ziel der Erweiterung der in Betrieb befindlichen Kita-Einrichtungen im Immobilienbestand der Stadt Leipzig ist es, in kurzer Realisierungszeit zusätzliche Betreuungsplätze in der Stadt Leipzig zu schaffen. Durch die zentrale Lage des Standortes können die Versorgungsräume Reudnitz, Stötteritz, Südvorstadt und durch die gute Anbindung per ÖPNV sogar Schleußig mitabgedeckt werden.

 

1.3              Beschreibung des IST-Zustandes

Der KiTa-Standort Tarostraße 7-9, ein Gebäude des Typs Ratio 72-180/90, wird derzeit von zwei Trägern genutzt. Die Größe des Grundstücks erlaubt einen Neubau mit einer Kapazität von 105 Plätzen. Das Bestandsgebäude soll brandschutztechnisch ertüchtigt werden und wird auch zukünftig als Kindertagesstätte genutzt. Nach der Sanierungsmaßnahme ist für das Bestandsgebäude eine Gesamtkapazität von 240 Plätzen geplant.

Die verbleibende Freifläche des Grundstücks soll danach weiterhin von beiden Trägern genutzt werden. Eine Trennung der beiden Bereiche ist geplant.

 

1.4              Ableitung des Bedarfs

Die Stadt Leipzig hat unter den bundesdeutschen Städten mit mehr als einer halben Million Einwohnern bereits heute mit Abstand eine der höchsten Betreuungsquoten im Kinderkrippen- und Kindergartenbereich. Andererseits wird in der Bedarfsprognose für Kita-Plätze ein überdurchschnittlicher Zuwachs bei Vorschulkindern (unter 6 Jahren) angenommen, ferner besteht ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab dem vollendeten ersten Lebensjahr bis zum Schuleintritt. Somit ist die Schaffung weiterer Betreuungsplätze eine der Hauptaufgaben der Stadt Leipzig.

Durch den Neubau in der Tarostraße 7-9 werden 105 Plätze neugeschaffen.

 

1.5              Notwendigkeit / Dringlichkeit der Baumaßnahme

Die Maßnahme dient der Sicherstellung und dem Ausbau der benötigten Betreuungskapazität in der Stadt Leipzig.

 

1.6              Alternativlösungen

keine

 

2. Beschreibung der Maßnahme

 

2.1  städtebauliche Einordnung

Der Standort Tarostraße 7/9 befindet sich am Rande des Entwicklungsgebietes Bayrischer Bahnhof im Stadtteil Süd-Ost. Er ist Bestandteil des Anfang der 1970er Jahre errichteten Gebietes zwischen Straße des 18. Oktober und Dösner Weg. Das Gebiet ist geprägt von Gebäuden in Typenbauweise. 11-geschossige Wohnblöcke umgeben das Grundstück an der Nord-, West- und Ostseite.

 

2.2  Erläuterung der Planung

Der Neubau wird als zweigeschossiges, kompaktes Gebäude mit Flachdach errichtet.

Der Haupteingang befindet sich an der nord-östlich gelegenen Fuß-und Radwege-verbindung durch das Gebiet. Die Anlieferung erfolgt separat von der Tarostraße

Die Grundrissgliederung erfolgt über eine Mittelflurerschließung, die über die Giebelseiten und die offenen Garderobenbereiche belichtet wird.

Im EG liegt in zentraler Mittelachse der Eingangsbereich/Foyer mit angeschlossenem Mehrzweckraum und Zugang zum Garten. Daran anschließend sind straßenseitig alle Funktionsflächen (Küche, Technik, Personal) und süd-westlich der Krippenbereich angeordnet.

Im OG befinden sich 5 zum Garten ausgerichtete Gruppenräume (untereinander verbunden), zentral das Leitungsbüro und weitere Nutzräume (Integration, Elternarbeit, Kreativraum).

Ein gartenseitig vorgelagerter Laubengang dient der Sicherstellung der Fluchtwege und als Verbindung vom OG in den Garten.
Gebäude und Freifläche sind vollständig barrierefrei erschlossen. Im Gebäude befindet sich ein Aufzug und eine behindertengerechte Toilette für Besucher.

 

KG 200 Herrichten und Erschließen (DIN 276)

Der Kita-Neubau wird vollständig neu erschlossen.

Er erhält einen vom Bestandsgebäude separaten, Strom-, Trinkwasser-, Abwasser- und Fernwärmeanschluss.

Im Gebiet Tarostraße liegt ein Abwassersystem im Trennsystem vor. Die LWW hat für den Neubau eine Einleitbeschränkung für Dach-Regenwasser von 10l/s als Auflage erteilt.

 

KG 300 Bauwerk – Baukonstruktionen (DIN 276)

  • Errichtung des zweigeschossigen Gebäudes in Mischbauweise
  • Gründung als Flachgründung mit umlaufender Frostschürze
  • Baugrundverbesserung in Form von Bodenaustausch
  • Ausführung der Außenwände in Dämmziegeln, Außenwandbekleidung Silikatputz
  • Im Bereich von Stb-Trägern WDVS System mit mineralischer Dämmung, Sichtoberfläche Silikatputz
  • Ausführung der Bodenplatte und Decken in Stahlbeton
  • Ausführung der innenliegenden Treppe als Stahlbetonfertigteiltreppe, schalltechnisch entkoppelt
  • Ausführung der tragenden Innenwände und Stützen in Stahlbeton, verputzt
  • Nicht-tragende Innenwände in Montagebauweise/Trockenbau
  • Wandbeläge Putz mit Dispersionsanstrich, Sanitärräume Fliesenbelag
  • Innentüren mit Stahlzarge beschichtet, Türblätter Holz, teilweise VSG Verglasung, Fingerklemmschutz
  • Türbeschläge gem. ASR
  • Selbstschließende Türen mit Obentürschließer
  • Fußbodenaufbau mit Zementestrich/Fußbodenheizungssystem
  • Bodenbeläge in Gruppen-, Flur- Treppen- und Aufenthaltsbereichen Linoleum, Sanitärbereiche und Küche Fliesenbelag mit entsprechender Rutschfestigkeitsklasse,.
    Technikräume Bodenbeschichtung mit Sockelaufkantung,
    Sauberlaufzone im Eingangsbereich
  • Süd-West-Fassade als Holz- Aluminium-Pfosten-Riegel-Konstruktion
  • Sonstige Fenster und Außentüren als Aluminiumkonstruktion
  • Außenliegender Sonnenschutz im Bereich der Glasfassade als Textilscreens, motorbetrieben, schienengeführt
  • Innenliegender Blendschutz, Abdunklung im Bereich der Arbeitsräume, Küche und Schlafräume
  • Teilweise Anordnung von einbruchsicheren Metall-Lüftungs-Elemente an einigen Fenstersegmenten der Süd-West-Fassade gem. Konzept sommerliche Nachtauskühlung, Oberfläche pulverbeschichtet.
  • Ausführung von Abhangdecken mit Akustikfunktion gem. Raumakustikkonzept in allen Gruppenbereichen, Arbeitsräumen und Fluren
  • Dachaufbau als extensives Retentionsgründach mit Drosselfunktion, Substrathöhe 10cm, Begrünung mit Leipziger Mischung
  • Außenliegende Dachentwässerung über Entwässerungskästen
  • Durchbruchsichere Dachoberlichter gem. Brandschutzkonzept
  • Dachausstiegsoberlicht, vom OG Flurbereich zugänglich über sicher einhängbare Leiter, dreiseitige Umwehrung auf dem Dach
  • Absturzsicherung Flachdach im Bereich der Attika als Geländerkonstruktion 45° nach innen geneigt, feuerverzinkt
  • Herstellen von zwei Vordächern im Bereich der Nebeneingänge
  • Vorgelagerter Laubengang als Stahlkonstruktion mit Estrichbelag R10 in Trapezblechschalung.
  • Geländer und Absturzsicherungen h= 1,10m, Stahl pulverbeschichtet

 

KG 400 Bauwerk – Technische Anlagen (DIN 276)

HLS

  • Errichtung eines neuen Trinkwasseranschlusses an das öffentliche Netz
  • Ausführung des Trinkwasserohrsystems mit Zirkulationssystem mit Zirkulationspumpe
  • Anordnung von Probeentnahmeventilen zur hygienischen Kontrolle (Legionellen)
  • Installationsführung „durchgeschliffen“ zur Vermeidung von stagnierendem Wasser
  • Auslegung der Sanitäranlage gem. AMEV-Richtlinie, alle Rohrleitungen werden gem. DIN 1988 und ENEVO diffusionsdicht isoliert
  • Sanitärausstattungsgegenstände Keramik, im KiKri- und KiGa-Bereich altersgerecht, Montage an Vorwandinstallationssystem
  • Anordnung von 2 Außenwasseranschlüssen an den Giebelseiten des Gebäudes
  • Getrennte Führung von fetthaltigen und nicht-fetthaltigem Schmutzwasser bis zum Übergabeschacht
  • Einbau eines Fettabscheiders mit Probeentnahmeschacht für die fetthaltigen Küchenabwässer
  • Errichtung einer Fernwärmestation durch die Stadtwerke Leipzig
  • Warmwasserbereitung zentral über Fernwärme, Errichtung eines WW-Speichers
  • Gebäudeheizung als Fußbodenheizung mit Raumthermostaten.
  • Errichtung einer Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung für den Bereich der Ausgabeküche
  • Errichtung einer Be- und Entlüftungsanlage für innenliegende und Sanitärräume mit Wärmerückgewinnung
  • Einbau einer Kältesplitanlage im Serverraum
  • Ausstattung des Gebäudes mit Feuerlöschern gem. Brandschutzkonzept
  • Gebäudeautomationsysteme für die Steuerung der WÜ-Anlage, des Heizkreises Fußbodenheizung, Speicherladeschaltung der Warmwasserbereitung und Sammelstörmeldungen der Lüftungs-und Splitkälteanlagen werden vorgesehen
     

ELT

  • Errichtung eines neuen Strom- und Telekommunikationsanschlusses
  • Elektroinstallation in Kabeltrassen unter Putz bzw. Trockenbau
  • Beleuchtungsanlagen gem. EN 1264 Innenraumbeleuchtung von Arbeitsplätzen, Leuchten mit opaker Abdeckung mit energiesparenden LED-Technik
  • Schaltung von Beleuchtung in Fluren und Sanitärräumen mit Bewegungsmeldern, in Gruppenräumen zentral pro Raum, in Schlafräumen dimmbar
  • Sicherheitsbeleuchtung im Bereich von Rettungswegen gem. VDE 0108 bzw. EN 1838
  • Außenanlagenbeleuchtung (Freianlage, Weg zu Sammelplatz mit Mastleuchten, Wandleuchten am Gebäude)
  • Einbruchmeldeanlage mit Flurüberwachung und Türüberwachung an allen Eingangstüren im EG
  • Hausalarmanlage als Brandmeldeanlage Kat. 3 mit Aufschaltung zum Wach-schutz, Zutritt der Feuerwehr über Haupteingang mittels Feuerwehrschlüsseldepot
  • Telekommunikationsanlage
  • Datennetz
  • Blitzschutzanlage gem. VDE 0185
  • Notruf Behinderten-WCs
  • Gegensprechanlage am Haupteingang

 

INSTALLATIONEN

  • Montage eines separaten HA-Verteilerschranks auf dem Dach als Schnittstelle für den Versuchsaufbau der LWW und UFZ im Rahmen des Modellgründachaufbaus
  • Verlegung einer separaten ELT und Datenleitung vom Verteiler-Schrank zum Messschacht
  • Vorhaltung von Leerrohren im Substrataufbau für die Verlegung der LWW- und UFZ-eigenen Messaufbauten

 

AUSGABEKÜCHE

  • Einrichtung einer Ausgabeküche (Cook and Hold-System) erfolgt im Erdgeschoss
  • Einrichtung einer Kinderküche im Projektraum OG

 

FÖRDERTECHNIK

  • Personenaufzug behindertengerecht, Kabinengröße 1,10mx1,40m, Türöffnung 90cm im Lichten

 

KG 500 Außenanlagen (DIN 276)

Anzahl PKW-Stellplätze

Anzahl Fahrrad-Stellplätze

3 (davon 1 behindertengerecht)

20 Erwachsene , 20 Kinder (je 10 Bügel)

 

  • Einfriedung und Abgrenzung zum Gartenbereich des Bestandsgebäudes und Einfriedung des Geländes nach Vorgaben der Unfallkasse Sachsen
  • Schaffung einer Zufahrt für PKW und Anlieferung Küche und Bewirtschaftung
  • Gestaltung Eingangsbereich angrenzend an den öffentlichen Fuß- und Radweg
  • bauordnungsrechtlich erforderliche, sowie in Abstimmung mit dem Bauherrn zusätzliche Stellplätze für Räder (Erwachsene und Kinder) und PKW auf dem Grundstück. Hinweis: Durch die Übergangszeit von alter zu neuer Stellplatzsatzung entsteht entwurfsbedingt ein über die erforderliche Anzahl hinausgehender PKW-Stellplatz
  • Einordnung Müllplatz
  • Gebäudeseitige Terrassenfläche zur Gartenseite
  • Gestaltung von Spielmöglichkeiten und Gartenflächen separiert für Nutzung der Kinderkrippe und Kindergarten
  • Weitgehender Erhalt von Baumbestand
  • Neugestaltung des Grünstreifens zwischen Gebäude/Flurstücksgrenze und öffentlichem Radweg
  • Errichtung von separaten Entwässerungsleitungen für Dachregenwasser und Entwässerung der befestigen Flächen, sowie eines separaten Messschachtes für den Versuchsaufbau des Modellgründachs durch die LWW und UFZ

 

 

 

KG 600 Ausstattung und Kunstwerke (DIN 276)

Die Ausstattung und die bewegliche Möblierung erfolgt entsprechend den baulichen Standards für Kindertageseinrichtungen der Stadt Leipzig sowie Abstimmungen mit dem Amt für Jugend Familie und Bildung.

 

 

2.3  Nutzungsverbesserung durch die beabsichtigte Maßnahme

 

Mit dem Neubau entstehen am Standort 105 zusätzliche Kitaplätze.

 

 

2.4  Eigentumsverhältnisse

Gemarkung

Leipzig

 

Flurstücksnummer

4672

 

Flurstücksgröße in m²

8.344

 

Eigentum

Stadt Leipzig

 

 

Es erfolgt eine Zuständigkeitsübertragung von ca. 290 m² des Flurstückes 4675 vom VTA an das AJFB. Es handelt sich dabei um den Grünstreifen zwischen befestigtem öffentlichem Gehweg und Grundstücksgrenze.

 

 

2.5  Energiekonzept

 

Die allgemeinen Begriffe werden in der Anlage "Erläuterung zum Energiekonzept" definiert.

 

Die Betrachtung zum Energiekonzept ist relevant.

 

Maßnahmeneinteilung unter energetischen Gesichtspunkten:

 

 

KITA

 

Neubau

Erweiterungsneubau

Modernisierung (komplett), ohne Denkmalschutz

Modernisierung (komplett), mit Denkmalschutz

Teilmodernisierung Gebäudehülle

Teilmodernisierung einzelner Bauteile

 

Energetischer Standard / Energiekonzept:

 

Passivhaus

EnEV 2014 mit Passivhauskomponenten

EnEV 2014

Einhaltung des U-Wertes entspr. der Bauteilvorgaben der EnEV 2014

 

 

Nachweis zum Passivhaus nach Passivhausprojektierungspaket (PHPP):

Der Passivhausstandard wurde untersucht.

Für die Mehraufwendungen zur Erreichung als Passivhausstandard gegenüber den Anforderungen der EnEV 2014 wurde eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung erstellt.

 

Fazit: Sowohl der Passivhausstandard als auch ein erhöhter Standard mit Passivhauskomponenten lassen sich nicht wirtschaftlich begründen (keine Amortisation der Mehraufwendungen in 30 Jahren)

 

Nachweis nach EnEV 2014:

 

Berechneter Energiebedarf für das Gebäude:

 

Anforderungswert

Soll-Wert

Planung

Primärenergiebedarf

kWh/(m²a)

89,5

42,3

CO² –Emission

kg/a

43.174

32.025

Mittlerer U-Wert opake Bauteile

W/m²K

0,28

0,21

Mittlerer U-Wert Fenster

W/m²K

1,5

1,3

Mittlerer U-Wert Vorhangfassade/PR-Fassade

W/m²K

1,5

1,15

Mittlerer U-Wert Lichtbänder/Lichtkuppeln

W/m²K

2,5

1,5

 

Energieträger:

 

Folgende Energieträger wurden untersucht:

 

 

Anwendung

gewählt

Bemerkung/Begründung

Fernwärme

geeignet

Primärenergiefaktor = 0,42

Erdwärme

 

     

Gas

 

     

Holz-Pellets

 

     

Sonstiges

 

     

 

Fazit: Im Rahmen der Planung wurden verschiedene Energieträger auf Wirtschaftlichkeit untersucht. Auch aufgrund der Erfüllung des EEWärmeG ist das Ergebnis des Energieträgerentscheids Fernwärme.

 

 

Weitere erneuerbare Energien:

 

Photovoltaik

Einschätzung gem. Solardachkataster

sehr gut

Aussage gem. Planung

PV ist zur Erfüllung des EEWärmeG nicht relevant

Eigenbetrieb

nein

Angebot an Dritte

nein

 

Erläuterung: Die Dachfläche ist zu klein und daher für eine Vermietung (LKE) nicht interessant. Des Weiteren ist geplant, die Dachfläche im Rahmen eines Modellgründach-Versuchs für Messungen der LWW und UFZ zur Verfügung zu stellen.

 

Energetische Maßnahmen zu Technischen Anlagen (KG 400)

 

Wärmeerzeugung und -verteilung:

  • Errichtung einer Fernwärmestation
  • Einbau eines Fußbodenheizungssystems
  • Dämmung der Rohrleitungen gem. EnEVO

 

Warmwassererzeugung:

  • Warmwassererzeugung über Fernwärme, zentrale Warmwasserbereitung, Warmwassersystem mit Zirkulationssystem (Legionellenschutz)
  • Dämmung der Rohrleitungen gem. EnEVO

 

Lufttechnische Anlagen:

  • Einbau einer Be- und Entlüftungsanlage für die Ausgabeküche mit Wärmerückgewinnung
  • Einbau einer Be- und Entlüftungsanlage für die innenliegenden Raumbereiche, sowie Sanitärräume mit Wärmerückgewinnung

 

Wasser/Abwasser:

  • Trinkwasserhausanschluss mit Absperrorganen, Rückflussverhinderer, Wasserzähler sowie rückspülbarer Feinfilter. Installationsnetz „durchgeschliffen“ mit Strömungsverteilern, um stagnierendes Trinkwasser zu verhindern.
  • Anordnung von Probeentnahmeventilen für die hygienische Kontrolle der Anlage (Legionellen)
  • Schmutzwasser innerhalb des Gebäudes: Sammel-, Fall- und Grundleitungen gem. DIN 1986-100 und DIN EN 12056 mit freiem Gefälle
  • Verwendung von wassersparenden Armaturen

 

Stark- und Schwachstrom:

  • Beleuchtung LED
  • Präsenzmelder werden vorgesehen

 

 

2.6  barrierefreies Bauen

Gebäude und Freifläche sind vollständig barrierefrei erschlossen. Im Gebäude befindet sich ein Aufzug und im Foyer eine behindertengerechte Toilette für Besucher.

Im Kindergartenbereich (OG) ist in einem Sanitärraum ein kindgerechtes Behinderten-WC, sowie Duschplatz vorgesehen.

 

2.7  Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

Derzeit stehen noch keine Nutzer fest. Im Rahmen der Ausführung wird eine Beteiligung angestrebt.

 

3. Realisierungs- / Zeithorizont

 

Baubeginn

01/2021

Fertigstellung

01.08.2022

 

4. Finanzielle Auswirkungen

 

Kostenermittlungsstufe

nach DIN 276 vom

Kostenberechnung

12.02.2020

 

Kostengruppe

Gesamt

100

Grundstück

0,00

200

Herrichten und Erschließung

55.000

300

Bauwerk - Baukonstruktionen

1.704.523

400

Bauwerk - Technische Anlagen

656.792

500

Außenanlagen

428.962

600

Ausstattung und Kunstwerke *

209.475

700

Baunebenkosten

799.597

Zur Rundung

51

Summe

3.854.400

Leistungserstattung des Amtes für
Gebäudemanagement fiktiv

201.579

Kostenangaben in Euro brutto, 19 % USt.

* Kostengruppe 600 enthält:

  • Aufwendungen für die konsumtive Ausstattung i. H. v. 144.900,00 €, vorgesehen auf dem Innenauftrag 105151180300 in 2022
  • Auszahlungen für die investive Ausstattung i. H. v. 64.575,00 €, diese sind im PSP-Element (7.0001764.700) enthalten

 

 

4.1 Finanzierungsplan

 

Die Maßnahme ist förderfähig.

 

Förderprogramm

VwV Kita Bau

Gesamtkosten der Maßnahme

3.854.400 €

Gesamtkosten gemäß Antrag

3.482.000 € *

Zuwendungsfähige Ausgaben

2.625.000 €

Anteil Fördermittel

1.223.281,66 €

Förderansatz an Gesamtkosten

31,7 %

Antrag vom

12.07.19

Bescheid vom

05.12.19

                                                          Angaben in Euro brutto

 

*  Der Fördermittelantrag wurde auf Grundlage der Unterlagen der Leistungsphase 2 gestellt. Eine Aktualisierung auf Grundlage der Leistungsphase 3 wurde nicht vorgenommen, da das Förderprogramm ausgeschöpft ist. Im Förderprogramm VwV Kita Bau (hier: Kinderbetreuungsfinanzierung 2017-2020) gab es ein festgesetztes Budget, welches komplett mit Maßnahmen untersetzt wurde. Es wurde für die Kita Tarostraße die maximal mögliche Fördersumme in diesem Förderprogramm berücksichtigt.

 

Der Bewilligungszeitraum der Fördermittel erstreckt sich bis 31.12.2021.

 

 

4.2 Einordnung in den mittelfristigen Haushaltsplan

 

 

Aufgrund geänderter finanzieller Mittelerfordernisse weicht die Mittelbereitstellung mit diesem Beschluss gegenüber der bisherigen Einordnung gemäß Haushaltsplan 2019/2020 ab und stellt sich wie folgt dar:

 

 

* Die Aufwendungen für die konsumtive Ausstattung sind im Ergebnishaushalt im Innenauftrag „Kita Tarostraße 9“ (105151180300) i. H. v. 144.900 € im Haushaltsjahr 2022 vorgesehen.

 

Die Fördermittel i. H. v. 1.223.282 € werden im Haushaltsjahr 2020 bereitgestellt, abweichend zur bisherigen jahresscheibenkonkreten Einplanung gemäß Haushaltsplan 2019/2020. Die Abfinanzierung erfolgt gemäß Baufortschritt und Abrechnungsstand, sodass noch nicht abgerufene Fördermittel in die Folgejahre übertragen werden.

 

Es erfolgt eine zusätzliche Mittelbereitstellung zur Auftragsbindung im Haushaltsjahr 2020, mit liquiditätswirksamen Abfluss im Haushaltsjahr 2021, i. H. v. 590.000 € gemäß Vorlage VII-DS-00870 "Auslösung von Planungs- und Bauleistungen zur weiteren Umsetzung des Schul- und Kitabauprogrammes in 2020 i.V.m. überplanmäßigen Auszahlungen nach § 79 (1) SächsGemO".

 

Die Einordnung der Auszahlungen in den Haushaltsjahren 2021 und 2022 sowie der Verpflichtungsermächtigung im Haushaltsjahr 2021 erfolgt im Rahmen der Haushaltsplanung 2021/2022 innerhalb des Budgets des Fachamtes.

 

 

Das Amt für Umwelt übernimmt die Kosten für den baulichen Mehraufwand für den Versuchsaufbau des Modellgründachs.

Die Mittel in Höhe von 29.800 € wurden im Rahmen einer Ämtervereinbarung AGM/AfU/AJFB im Jahr 2019 auf das PSP-Element "Kita Tarostr. 7-9 Kapazitätserw." (7.0001764) übertragen.

 

4.3 VgV-Betrachtung

Die Vergabe von Planungsleistung wurde im Rahmen der VgV geprüft.

 

Der maßgebliche Schwellenwert wurde zum Zeitpunkt der Schwellenwertbetrachtung nicht erreicht.

 

Leistungsbild nach HOAI 2013

Planungsbeteiligte

Objektplanung nach § 33

Aline Hielscher Architektur, Industriestraße 85-95, 04229 Leipzig

Freianlagen nach § 38

Fagus GmbH, Hauptstraße 9, 04416 Markkleeberg

Tragwerksplanung nach § 49

Gruner GmbH, Dufourstraße 28, 04107 Leipzig

Technische Ausrüstung HLS nach § 53

Planungsbüro Quellmalz, Äußere Leipziger Straße 17, 04435 Schkeuditz

Technische Ausrüstung ELT nach § 53

Planungsbüro Ling, Lilienweg 10, 04808 Wurzen

 

4.4 Nutzungskosten

Das Gebäude ist in städtischer Trägerschaft, die Kosten sind bekannt.

Die Maßnahme der Vorlage ist ein Neubau.

Die Nutzungskosten sind in der Tabelle 1 ausführlich erfasst. Sie betragen für das volle Jahr ab 2023

 

Kostengruppe 200 Objektmanagementkosten in EUR

668

Kostengruppe 300 Betriebskosten in EUR

146.314

Kostengruppe 400 Instandsetzungskosten in EUR

44.376

 

Das Bauvorhaben geht voraussichtlich am 01.08.22 in Betrieb. Die anteiligen Nutzungskosten für das Jahr der Inbetriebnahme betragen

 

Kostengruppe 200 Objektmanagementkosten in EUR

279

Kostengruppe 300 Betriebskosten in EUR

60.964

Kostengruppe 400 Instandsetzungskosten in EUR

18.490

 

4.5 Aufwandsvergleich auf Grundlage der DIN 276

Die unter diesem Punkt aufgeführten Kosten sind Kosten des Bauwesens - Hochbau, die die DIN 276 regelt, nicht zu verwechseln mit den unter Punkt 9.1 aufgeführten Nutzungskosten nach DIN 18960. In beiden DIN werden die gleichen Kurzbezeichnungen der Kostengruppen verwendet (z. B. KG 200, KG 300 etc.), diese unterscheiden sich jedoch maßgeblich voneinander.

 

Kennwerte des Vorhabens:

NUF

1.170

     

BGF

1.335

BRI

4.648

KG 300 + 400

2.361.315

Kinder

105

     

 

BKI – Kennwertvergleich mit einem Neubau Stand BKI 1. Quartal 2019, indiziert auf 4. Quartal 2019 gemäß Baupreisindex (1/2019 = 113,4, 4/2019 = 115,7, Faktor: 1,02)

 

 

 

 

 

Mittelwert BKI

01/2019

Mittelwert BKI

04/2019

Kennwerte des

Vorhabens

Bemerkungen/Begründung

KG 300 + 400/NUF

2.700 €/m²

2.754 €/m²

2.018,21 €/m²

Das Bauvorhaben unterschreitet den Kennwert.

KG 300 + 400/BGF

1770 €/m²

1805,40 €/m²

1768,77 €/m²

Das Bauvorhaben unterschreitet den Kennwert

KG 300 + 400/BRI

460 €/m³

469,20 €/m³

508,03 €/m³

Das Bauvorhaben überschreitet den Kennwert.

KG 300 + 400/ NE (= Kind)

25.580 €/Platz

26.091,60 €/Platz

22.488,71 €/Platz

Das Bauvorhaben unterschreitet den Kennwert

 

 

 

5. Auswirkungen auf den Stellenplan

Für die Inbetriebnahme des Objektes wird eine Hausmeisterstelle von 0,05 VzÄ benötigt.

Die Einordnung erfolgt gemäß Stellenbemessungsmodell für Kita-Hausmeister.

 

 

6. Bürgerbeteiligung

bereits erfolgt    geplant    nicht nötig

 

Stellvertretend für die noch nicht vorhandenen künftigen Nutzer/Kita-Leitung wurde die Dienst- und Fachaufsicht an der Planung beteiligt. Die Anhörung des SBB Mitte ist geplant.

 

7. Besonderheiten

 

Modellgründach:
Aufgrund der Einleitbeschränkung von 10l/s für Dachregenwasser seitens der Leipziger Wasserwerke (LWW) wurde im Zuge der Planung verschiedene Möglichkeiten des Regenwassermanagements auf dem Grundstück untersucht. Im Ergebnis wurde ein Gründachaufbau mit Retentions- und Drosselfunktion gewählt. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Umweltschutz, der LWW und dem Umweltforschungszentrum (UFZ) soll das Dach als Modellgründach auch für die Aufstellung von Messgeräten zur Verfügung gestellt werden. Ziel ist die Erfassung von Messdaten zu Erforschung der Wirksamkeit der Retentionsfähigkeit (LWW) und die positive Auswirkung auf Stadt- und Gebäudeklima (UFZ).

Für den Modellversuch wurden in Abstimmung mit der LWW und UFZ erforderliche bauliche Voraussetzungen in der Planung vorgesehen (getrennte Führung der Regenentwässerungsleitung Dach, separater Messschacht, Datenleitungen zur Übertragung der Messdaten). Die Mehrkosten hierfür in Höhe von 29.800 EUR werden durch das Amt für Umweltschutz getragen.
Die Nutzungsüberlassung des Daches wird in Form eines Nutzungsvertrages geregelt.
Die erhobenen Daten werden der Stadt Leipzig/Amt für Umweltschutz zur Verfügung gestellt.

 

 

8. Folgen bei Nichtbeschluss

Es werden keine 105 KITA-Plätze geschaffen. Die Stadt Leipzig kann dem Ausbau der benötigten Betreuungskapazität nicht nachkommen.

 

Anlagen:

Anlage 1: Übersicht Nutzungskosten
Anlage 2: Aufteilungsplan Freiflächen
Anlage 3: Lageplan Freiflächen
Anlage 4: Planzeichnungen (Grundrisse, Dachaufsicht, Schnitte, Ansichten)

 

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Anlage 1 Nutzungskosten (36 KB)    
Anlage 2 2 Anlage 2 Aufteilungsplan Freiflächen (505 KB)    
Anlage 3 3 Anlage 3 Lageplan Freiflächen (525 KB)    
Anlage 4 4 Anlage 4 Planzeichnungen (21373 KB)