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Vorlage - VII-A-00747  

 
 
Betreff: Schwimmhalle auf dem Gelände des künftigen Heizkraftwerks Süd
Anlass: Sonstiges
Status:öffentlich (Vorlage freigegeben)Vorlage-Art:Antrag
Einreicher:SPD-Fraktion
Beratungsfolge:
SBB Süd Anhörung
04.03.2020    SBB Süd      
Ratsversammlung Verweisung in die Gremien
22.01.2020 
Ratsversammlung (offen)     
FA Sport 1. Lesung
28.01.2020    FA Sport      
FA Stadtentwicklung und Bau 1. Lesung
28.01.2020    FA Stadtentwicklung und Bau      

Beschlussvorschlag
Sachverhalt

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

Beschlussvorschlag:

 

Der Oberbürgermeister setzt sich gegenüber der Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft dafür ein, dass auf dem Gelände an der Bornaischen Straße in Lößnig, wo das Heizkraftwerk Süd entstehen soll, der Bau einer Schwimmhalle vorgesehen wird. Über das Ergebnis werden der FA Sport sowie der FA Stadtentwicklung und Bau bis Ende des 2. Quartals 2020 informiert.

 

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sachverhalt

 

Der Bedarf an zusätzlichen Schwimmhallenflächen wurde bereits im Sportprogramm 2024, insbesondere für den Osten und den Süden der Stadt, erfasst. hrend der Bau einer Schwimmhalle am Otto-Runki-Platz bereits in Vorbereitung ist (Architektur- und Gestaltungswettbewerb) und damit auf den Bedarf im Leipziger Osten reagiert wird, fehlte der Stadt bislang wie im Umsetzungsbericht zum Sportprogramm vom September 2019 beschrieben r eine Halle im Süden ein geeignetes Grundstück. Im INSEK wurde Lößnig bereits als Standort einer neuen Schwimmhalle im Süden benannt.

Durch die Entwicklung des Geländes an der Bornaischen Straßen, auf dem die Stadtwerke Leipzig ein neues Gas-Heizkraftwerk errichten wollen, bietet sich aus mehreren Gründen die Möglichkeit, dort eine Schwimmhalle zu bauen:

  1. Das Gelände bietet genug Platz für Kraftwerk und Schwimmhalle.
  2. Überschüssige Wärme des Kraftwerks kann, ohne große Strecken zurücklegen zu müssen,r das Beheizen der Halle und der Schwimmbecken genutzt werden, wodurch sich der Wirkungsgrad des Kraftwerks nochmals erhöhen würde.
  3. Das Gelände ist gut an den ÖPNV angebunden (Bus, Straßenbahn, S-Bahn).
  4. Mehrere Schulen befinden sich im Einzugsbereich der möglichen Schwimmhalle, um damit auch zu Verbesserungen beim Schulsport zu kommen und Wege zum Schwimmunterricht zu verkürzen.

Zudem ist zu erwarten, dass das Heizkraftwerk eine größere Akzeptanz bei der Wohnbevölkerung finden wird, wenn damit gleichzeitig auch greifbare Verbesserungen bei der Infrastruktur im Viertel verbunden wären.