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Vorlage - VII-A-00640  

 
 
Betreff: Gleichberechtigte Nutzung des Straßenraums durch Fuß-, Rad- und Autoverkehr am Connewitzer Kreuz
Status:öffentlich (Vorlage entschieden)Vorlage-Art:Antrag
Einreicher:SR J. Nagel
Beratungsfolge:
SBB Süd Vorberatung
06.05.2020 
SBB Süd - Videokonferenz geändert beschlossen   
Ratsversammlung Beschlussfassung
22.01.2020 
Ratsversammlung (offen)   
Ratsversammlung Verweisung in die Gremien
20.05.2020 
Ratsversammlung, Kongreßhalle Leipzig, Pfaffendorfer Str. 31, 04105 Leipzig vertagt     
28.05.2020 
Ratsversammlung - Fortsetzung vom 20.05.2020, Kongreßhalle Leipzig, Pfaffendorfer Str. 31, 04105 Leipzig vertagt     
10.06.2020 
Ratsversammlung, Kongreßhalle Leipzig, Pfaffendorfer Str. 31, 04105 Leipzig geändert beschlossen   
FA Stadtentwicklung und Bau 1. Lesung
28.01.2020    FA Stadtentwicklung und Bau      
FA Stadtentwicklung und Bau 2. Lesung
19.05.2020    FA Stadtentwicklung und Bau - Videokonferenz      

Beschlussvorschlag
Sachverhalt

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschlussvorschlag:

 

Die Radverkehrsanlage in der Karl-Liebknecht-Straße zwischen Arno-Nitzsche- und Scheffelstraße (REWE am Connewitzer Kreuz) wird vom Gehweg auf die Fahrbahn verlegt. Dafür wird die Karl-Liebknecht-Straße in diesem Bereich auf eine Spur reduziert und ein neuer Radfahrstreifen abmarkiert. In diesem Zuge wird auch die Litfaßsäule an der Ecke Scheffelstraße verlegt und der Bestand angepasst. Der bauliche Radweg auf den Flächen des Fußverkehrs wird zurückgebaut und wieder Teil des Gehweges.

Begründung:


Seit vielen Jahren wird die Verkehrsführung im o. g. Bereich kritisiert. Die Führung des Radverkehrs auf dem Gehweg vor dem Einkaufsmarkt REWE bedeutet eine Konkurrenz zwischen Fußgänger*innen und Radfahrer*innen und erzeugt immer wieder gefährliche Situationen für beide Gruppen. Aufgrund der geringen Breite ist diese Radverkehrsanlage schon seit längerer Zeit nicht mehr benutzungspflichtig. Gleichzeit gibt es eine zweispurige Fahrbahn für Autos, von denen zumeist nur eine Spur genutzt werden kann. Die Anordnung von Radverkehrsanlagen auf der Fahrbahn als Ersatz für die nichtbenutzungspflichtige Anlage ist unabdingbar. Sinnvoll erscheint aus Sicht der Antragsstellerin, den Straßenraum gleichberechtigt zwischen allen Verkehrsarten aufzuteilen. Die Leistungsfähigkeit der Lichtsignalanlage an der Arno-Nitzsche-Straße für den Kfz-Verkehr wird durch diese Maßnahme nicht signifikant reduziert, da bereits jetzt die zweite Geradeausspur eine Kombispur mit dem Rechtsabbieger darstellt. Gleichwohl ist die Leistungsfähigkeit des Knotens in der Abwägung geringer zu bewerten als die der Verkehrssicherheit. Der Unfallatlas weist für den betreffenden Abschnitt in den letzten drei Jahren mehrere Unfälle zwischen PKW und Rad auf. Die Dunkelziffer zwischen Rad- und Fußverkehrsunfällen auf dem beengten Gehweg vor dem Einkaufsmarkt mit hohem Publikumsverkehr dürfte um ein Vielfaches höher liegen.

 

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

 

 

Stammbaum:
VII-A-00640   Gleichberechtigte Nutzung des Straßenraums durch Fuß-, Rad- und Autoverkehr am Connewitzer Kreuz   Geschäftsstelle der Fraktion DIE LINKE   Antrag
VII-A-00640-VSP-01   Gleichberechtigte Nutzung des Straßenraums durch Fuß-, Rad- und Autoverkehr am Connewitzer Kreuz   66 Verkehrs- und Tiefbauamt   Verwaltungsstandpunkt