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Vorlage - VII-A-00541  

 
 
Betreff: Katzensteuer jetzt!
Status:öffentlich (Vorlage freigegeben)Vorlage-Art:Antrag
Einreicher:Weiss, Marcus
Beratungsfolge:
Ratsversammlung Verweisung in die Gremien
11.12.2019 
Ratsversammlung      
FA Finanzen 1. Lesung
16.12.2019    FA Finanzen      
FA Umwelt und Ordnung 1. Lesung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Der Bürgermeister wird beauftragt eine allgemeine Kleintiersteuersatzung, als Ersatz der bisher geltenden Hundesteuersatzung, auszuarbeiten und die Einführung voranzutreiben.

Hierzu soll die „Hundesteuersatzung“ derart umgestaltet werden, dass das Wort Hund durch das Wort „Klein- und Haustier“ zu ersetzen.

In §8 Hundesteuersatzung (neu: „Haus- und Kleintiersteuersatzung“) soll an Position 2 eingefügt werden: „Die Steuermarken für freilaufende Tiere (sogenannte Freigänger ) sollen so gestaltet sein, das sie bei Bewegungen Geräusche verursachen (z.B. Glöckchen; Ziel ist der Schutz wildlebender Tiere).

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Begründung:

 

Grundsätzlich ist jede Haustierhaltung Zeichen eines speziistischen und hedonistischem Strebens. An diesem Punkt gibt es genauso wenig einen Unterschied zwischen Hund, Katze und Vogelspinne wie in ihren ökologischen Auswirkungen. Im Gegenteil, viele Haustiere verursachen ungleich größere Lasten für die Umwelt als Hunde. Katzen z.B. plündern die Nester heimischer Singvögel, kacken bevorzugt in Spielkästen und reiben sich an jedem verfügbaren Bein.

 

Das Kommunalabgabengesetz schließt keine Tierart von einer Besteuerung aus (siehe Pferdesteuer). Und wie schon Wallenstein sagte: „Was nicht verboten ist, ist erlaubt“!