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Vorlage - VII-F-00185  

 
 
Betreff: Handmade-Markierungen der Fahrradstraßen im Musikviertel
Status:öffentlich (Vorlage freigegeben)Vorlage-Art:Anfrage
Einreicher:Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Beratungsfolge:
Ratsversammlung mündliche Beantwortung

Sachverhalt

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Am 16. Mai 2018 beschloss der Stadtrat auf Antrag des Jugendparlamentes die Beethovenstraße, die Straße des 17. Juni, die Wächterstraße und die Wilhelm-Seyfferth-Straße im Musikviertel zu Fahrradstraßen zu machen. Dabei wurde auch ein Ergänzungsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen angenommen, der die Verwaltung beauftragte zu prüfen, ob bei der Ausweisung der Fahrradstraßen auch entsprechende Markierungen auf dem Asphalt vorgenommen werden können, damit die Einrichtung der Fahrradstraßen auch deutlich wird sowie die Ausweisung der Fahrradstraßen mit entsprechender Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen. In einem Zwischenbericht vom Januar 2019 erklärte die Verwaltung, dass eine einheitliche Markierung von Fahrradstraßen zusätzlich zur verkehrsrechtlichen Anordnung der Beschilderung gegenwärtig geprüft wird, diese Entscheidung auf Grund von Überlegungen, auf Bundesebene hier zu einer einheitlichen Lösung zu kommen, auf der lokalen Ebene im Moment jedoch zurückgestellt wird. Eine Öffentlichkeitsarbeit zur Information der Anwohner, der Nutzer und der Bevölkerung allgemein sollte zeitnah zur Umsetzung der Anordnung erfolgen.

 

Die Aufstellung der Verkehrszeichen ist mittlerweile erfolgt, nachdem am 18.03.2019 die geforderte Ausweisung der Beethovenstraße, Straße des 17. Juni, Wächterstraße und Wilhelm-Seyfferth-Straße als Fahrradstraße angeordnet wurde.

 

Das Stadtmagazin Kreuzer berichtet nun in einem aktuellen Artikel, dass „ein Radfahrer mit Sprühdose (…) selbst in die Hand genommen, was er sich von der Stadt Leipzig wünscht: Deutlich sichtbare Markierungen auf dem Asphalt der Leipziger Fahrradstraßen.“

 

Wir fragen an:

 

  1. Wie ist die Stadtverwaltung mit den diesbezüglichen Arbeitsaufträgen des Stadtrates umgegangen?
  2. Welches Ergebnis ergaben die Prüfungen der entsprechenden Sachverhalte und in welchem Zeitrahmen erfolgte eine Umsetzung bzw. war/ist diese geplant?
  3. Wie schätzt die Verwaltung die Akzeptanz der bestehenden Fahrradstraßen ein?
  4. Welche Maßnahmen anderer Kommunen zur Erhöhung der Akzeptanz von Fahrradstraßen sind der Stadtverwaltung bekannt und erscheinen zur Umsetzung geeignet?