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Vorlage - VI-DS-08245  

 
 
Betreff: Baubeschluss Schule an der Bernhard-Göring-Straße, Grundschule, Bernhard-Göring-Str. 107 - Neubau Zweifeldsporthalle
Status:öffentlich (Vorlage freigegeben)Vorlage-Art:Beschlussvorlage
Einreicher:1. Dezernat Stadtentwicklung und Bau
2. Dezernat Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule
Beratungsfolge:
Dienstberatung des Oberbürgermeisters Bestätigung
FA Finanzen Vorberatung
19.08.2019    FA Finanzen      
02.09.2019    FA Finanzen (vom 26.08.19 verschoben)      
FA Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule Vorberatung
22.08.2019    FA Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule      
FA Stadtentwicklung und Bau Vorberatung
27.08.2019    FA Stadtentwicklung und Bau      
Ratsversammlung Beschlussfassung
04.09.2019    Ratsversammlung      
SBB Süd Anhörung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlagen:
Anlage 1 - Übersicht Nutzungskosten_04.07.19
Anlage 2 - Übersichtsplan
Anlage 3a - Grundriss EG
Anlage 3b - Grundriss OG 1
Anlage 3c - Grundriss OG 2
Anlage 3d - Grundriss OG 3
Anlage 4 - Schnitt
Anlage 5 - Perspektive Süd

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschlussvorschlag:

 

  1. Die Baumaßnahme wird realisiert. (Baubeschluss gem. Hauptsatzung § 8 (3) Nr. 18 in der zur Zeit gültigen Fassung)

 

  1. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen 5.220.000 €. Der städtische Anteil beträgt 2.244.600 €. Die Einzahlungen sind im PSP-Element „2-Feld-Sporthalle B.-Göring-Str.“ (7.0001749.705) i.H.v. 2.975.400 € geplant.

 

  1. Die Auszahlungen für die Maßnahme sind im PSP-Element „2-Feld-Sporthalle B.-Göring-Str.“ (7.0001749.700) i.H.v. 5.173.433 € wie folgt geplant:

2018:    300.000

2019:    900.000 €

2020: 3.270.000 €

2021:    703.433 €.

 

Die Aufwendungen für die konsumtive Ausstattung werden im PSP-Element 3. Schule

(1.100.21.1.1.01.75, Sachkonto 42531000) wie folgt vorgesehen:

2021:      46.567 €.

 

Die Aufwendungen werden im Rahmen der Haushaltsplanung 2021/2022 entsprechend durch das Fachamt angemeldet.

 

Die Einzahlungen in Höhe von 2.975.400 € sind im PSP-Element „2-Feld-Sporthalle B.-Göring-Str.“ (7.0001749.705) i.H.v. 2.975.400 € in den Haushaltsjahren wie folgt geplant:

2019:    513.000 €

2020: 1.863.900 €

2021:    598.500 €.

 

  1. Für die Haushaltjahre 2019 und 2020 sind folgende Verpflichtungsermächtigungen vorgesehen:

Kassenwirksam 2020: 2.500.000 €
kassenwirksam 2021:    500.000 €

 

  1. Die entsprechend Anlage 1 im Haushaltsjahr 2021 in Höhe von 17.848 € sowie ab dem Haushaltsjahr 2022 ff in Höhe von 214.185 € anfallenden Folgekosten sind innerhalb des gesamtstädtischen Haushaltes gedeckt. Über eine Aufstockung des vorhandenden Budgets des Fachamtes ist im Rahmen der Haushaltsplanung 2021/22 zu entscheiden.

 

  1. Der Baubeschluss gilt vorbehaltlich der Bestätigung der Fördermittel.

 

  1. Die nicht verbrauchten investiven Haushaltsmittel werden im Rahmen der Jahresabschlüsse als Ermächtigung aus Vorjahren in darauffolgende Haushaltsjahre übertragen.

 

 

Räumlicher Bezug:

Leipzig-Südvorstadt (04275), LIGIS-ID: 002535g006

 

Zusammenfassung:

 

Anlass der Vorlage:

 

Rechtliche Vorschriften   Stadtratsbeschluss   Verwaltungshandeln

Sonstiges:

 

 

 

 

 

 

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

Beschreibung des Abwägungsprozesses:

 

Nicht relevant

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

I. Eilbedürftigkeitsbegründung

 

Die Notwendigkeit einer eilbedürftigen Behandlung der Vorlage ist für die Vergabe der bauvorbereitenden Maßnahmen ab 09/2019 gegeben.
Begründung: Baubeginn für Abbruch der alten Sporthalle und Errichtung Baustelleneinrichtung in 02/2020 ist für den Bauablauf abzusichern.

 

II. Begründung Nichtöffentlichkeit

 

Die Notwendigkeit einer nichtöffentlichen Behandlung der Vorlage ist nicht gegeben.

 

III.  Strategische Ziele

Absicherung des Schulsportes, Gewährleistung Vereinssport

 

IV. Sachverhalt

1. Anlass

 

1.1 Ziele und Entwicklungskonzeption

Der Schulstandort der 3. Schule wird von Seiten des Amtes für Jugend, Familie und Bildung als stabil eingeschätzt und kapazitiv auf eine 3-4-Zügigkeit ausgelegt.

Die bestehende Sporthalle am Standort ist eine Einfeldsporthalle. Zur Sicherung des Sportunterrichtes am Standort 3. Schule ist für eine 3- bis 4- zügige Grundschule kapazitiv eine Zweifeldsporthalle erforderlich. Die sich auf dem Grundstück befindliche, unsanierte Turnhalle genügt in Größe und Qualität nicht mehr den heutigen Anforderungen.

 

1.2 Beschlüsse
Sammelbeschluss für Schulbauinvestitionen VI-DS-03932-DS-01 vom 17.05.2017

 

1.3 Beschreibung des IST-Zustandes

Das Bearbeitungsgebiet für den Neubau Sporthalle befindet sich in der Südvorstadt Leipzig.   Es umfasst ca. 3.100 m² von der Gesamtgrundstücksfläche des Schulareals der 3. Schule von 7.735 m².

Die Modernisierung des sich auf dem Gelände befindlichen Bestandsgebäudes (Plattenbauschule) und der dazugehörigen Pausenhofflächen sind abgeschlossen.

Die bestehende Sporthalle vom Typ KT 60 (Stahlleichtbauweise) wurde zusammen mit der Plattenbauschule in den 1970er Jahren errichtet. Sie ist im Wesentlichen unsaniert, infolge des langen Nutzungszeitraumes in einem mangelhaften Zustand, kapazitiv zu klein und genügt aus diesen Gründen nicht mehr den Anforderungen an einen zeitgemäßen Sportunterricht. 

 

1.4 Ableitung des Bedarfs

Der Bedarf leitet sich aus Pkt. 1.3 ab.

 

1.5 Notwendigkeit / Dringlichkeit der Baumaßnahme

Die Notwendigkeit des Vorhabens ergibt sich aus dem gestiegenen Bedarf an Grundschulplätzen am Standort Kurt-Masur- und 3. Schule im Leipziger Süden. Der Standort ist stabil.

 

1.6 Alternativlösungen

Nach Entscheidung für den Standort der Sporthalle gibt es keine Alternativen.

 

 

 

 

 

 

2. Beschreibung der Maßnahme

 

2.1 städtebauliche Einordnung

Das Schulgrundstück 3.Schule befindet sich in einem Wohngebiet im Süden Leipzigs.

Die neue Sporthalle steht südlich der Plattenbauschule, am gleichen Standort der sich derzeit noch im Betrieb befindlichen alten Sporthalle, zwischen Bernhard-Göring-Str., Arthur-Hoffmann-Str. und der Steinstr./ Steinplatz. Der städtebauliche Rahmen, hinsichtlich Blickachsen, Sichtbeziehung und städtebaulicher Nachbarschaft fand bei der Einordnung der Berücksichtigung.     So spiegeln sich im Baukörper der Sporthalle Höhen, Baulinien und Baufluchten der bestehenden Bebauung wider.  

 

2.2 Erläuterung der Planung

Wie bereits eingangs geschildert, ist am Standort die Errichtung einer Zweifeldsporthalle, in Form von zwei gestapelten Einfeldsporthallen, als Ersatzneubau für die bestehende Einfeldsporthalle geplant.

Das Gebäude ist nicht unterkellert und wird in seiner Tragstruktur als Massivbau aus Stahlbeton errichtet. Die Fassadenbekleidung wird als Wärmedämmverbundsystem einschl. Putz (teilweise mit einer hinterlüfteten Bekleidung aus Blechkantpaneelen) ausgeführt wird. Die Farbigkeit der Fassade nimmt Bezug auf die in der unmittelbaren Nachbarschaft vorhandenen Farbigkeiten und schafft dennoch für die Sporthalle eine eigene Identität. Die beiden modellierten Baukörper (Hauptbaukörper Sporthalle und Nebenbaukörper Treppenhaus / Technikriegel) sind farblich voneinander unterschieden.

Der Gebäudehaupteingang befindet sich im nordöstlichen Bereich (Schulhof bzw. Arthur-Hoffmann-Str.).

Die vertikale Gebäudeerschließung aller vier Gebäudeebenen erfolgt durch zwei notwendige Treppenräume. Die barrierefreie Erschließung aller Geschosse erfolgt über den, im Eingangsfoyer angeordneten behindertengerechten Personenaufzug.

Die Ebenen der Sporthalle (EG und zweites OG) werden durch das Haupttreppenhaus mit Aufzug am Haupteingang (Norden/Osten) und das Nebentreppenhaus (Westen) erschlossen.

Sanitärbereiche und Sportlerumkleiden (erstes und drittes OG) befinden sich jeweils ein Geschoss über der Hallenebene. Durch die Verbindung der Treppenhäuser entsteht eine Galerie mit Blick in die darunterliegende Hallenebene, die als Erschließung der Umkleiden dient und eine Sichtbeziehung zur Halle erstellt.

Das Dach erhält eine extensive Begrünung.

Bestandteil des Bauvorhabens ist die Ausführung der Sportfreiflächen (Laufbahnen und Weitsprung). Diese wurden aus dem Objekt der Sanierung der 3. Schule herausgelöst und in das vorliegende Objekt, aufgrund technologischer und zeitlicher Abhängigkeiten, übernommen.

Die für die Sporthalle erforderlichen PKW-Stellplätze einschl. Behindertenstellplatz werden an der Arthur-Hoffmann-Str. angeordnet.

Während der Bauphase des Naubaus der Sporthalle wird der Sportunterricht der Schüler und Schülerinnen der 3. Schule in der Sporthalle der Kurt-Masur-Schule abgesichert. Der Vereinssport verteilt sich auf die kommunalen Sporthallen im gesamten Stadtgebiet.

 

KG 200 Herrichten und Erschließen (DIN 276)

-       Stromversorgung – Versorgung mit elektrischer Energie erfolgt aus der Gebäudehauptverteilung der benachbarten 3. Schule

-       Telekommunikation – Anbindung der Sporthalle telekommunikationsseitig an den im Schulgebäude installierten Telekommunikations-Server

-       Trinkwasserversorgung – Anschluss über 3. Schule

-       Abwasserentsorgung – Anschluss an örtlichen Versorger, KWL

-       Fernwärmeversorgung – Umverlegung FW-Anschluss auf Grundstück

-       Abbruch der alten Sporthalle

-       Altlastenentsorgung

 

 

KG 300 Bauwerk – Baukonstruktionen (DIN 276)

-       Baugrubenherstellung

-       Baugrundverbesserungen

-       Flachgründungen mit Streifenfundamenten und Bodenplatte

-       Bauwerksabdichtung

-       tragende Außenwände aus Stahlbeton

-       Außentüren und - fenster als wärmegedämmte Metall-Glaskonstruktion

-       Außenwandbekleidung- Wärmedämmung einschl. Putz

-       Prallschutz in den Hallen

-       Sonnenschutz auf der Südseite der Sporthalle

-       tragende Innenwände aus Kalksandstein und Stahlbeton

-       nichttragende Innenwände – Metallständerwände mit Gipskartonbeplankung

-       Innentüren und -fenster als Stahltüren, holzbekleidete Stahlrahmenkonstruktionen, BS-Türen entsprechend Brandschutzkonzept

-       Innenwandbekleidungen (Farbanstrich, Fliesen, Spachtelung)

-       Decken- und Dachdeckenkonstruktionen – Decken/Unterzüge aus Stahlbeton

-       Decken- und Dachbeläge – Bodenbeläge aus Linoleum, in den Treppenräumen Feinsteinzeugfliesen, Sporthallen mit flächenelastischen Schwingboden und Linoleum, Akustikunterhangdecken in Hallen (ballwurfsicher) und Fluren

-       Treppenläufe als Stahlbeton-Fertigteile

-       Dachausstiege als Lichtkuppeln Dachbelag – extensives Gründach

-       Allgemeine Einbauten (z.B. Umkleidebänke)

-       Besondere Einbauten (z.B. Sportgeräte, Bodenmarkierungen)

 

 

KG 400 Bauwerk – Technische Anlagen (DIN 276)

Es erfolgt eine Installation aller erforderlichen haustechnischen Gewerke in den Bereichen Abwasser-, Wasser- und Wärmeversorgungsanlagen, Starkstrom- sowie fernmelde- und informationstechnische Anlagen, Gebäudeautomation und Aufzugsanlagen. Folgende Maßnahmen sind vorgesehen:

 

-       Wasser- und Abwasseranlagen

-       Wärmeversorgungsanlagen, FB-Heizung in Nassbereichen, Plattenheizkörper in untergeordneten Räumen, Deckenstrahlheizung in den Hallenbereichen

-       Lüftungstechnische Anlagen in Hallen- und Funktionsbereichen mit Wärmerückgewinnung

-       Gebäudeautomation

-       Niederspannungsschalt- und Installationsanlage

-       Beleuchtungsanlagen, Sicherheitsbeleuchtung

-       Blitzschutz- und Erdungsanlage

-       Such- und Signalanlage

-       Zeitdienstanlagen

-       Gefahren- und Alarmanlage – Hausalarmanlage, Einbruchmeldeanlage, Sprachalarmierungsanlage

-       Einbau eines Aufzuges, behindertengerecht

 

 

 

KG 500 Außenanlagen (DIN 276)

 

Anzahl PKW-Stellplätze

Anzahl Fahrrad-Stellplätze

3 (davon 1 Behindertenstellplatz)

33 , sind durch die 3. Schule abgedeckt

 

 

 

 

 

Im Freianlagenprogramm sind Bereiche mit folgenden Funktionen untergebracht:

-       Oberflächenbefestigung der PKW-Stellplätze und deren Zufahrt

-       Herstellung Sportfreiflächen (Laufbahn und Weitsprung in Übernahme aus dem Objekt 3. Schule)

-       Anpassungsarbeiten an Einfriedung

-       Anpassungsarbeiten Oberflächenbefestigung Schnittstelle Objekt 3. Schule – Sporthalle

-       Technische Anlagen in Außenanlagen (Wasser- und Abwasser, Wärmeversorgungsanlagen)

-       Sitzelemente in Außenanlagen

-       Grünstrukturen – mit Bäumen überstellte Vegetationsflächen komplementieren die Freiflächen, Rasen

 

 

KG 600 Ausstattung und Kunstwerke (DIN 276)

Die KG 600 umfasst alle beweglichen Maßnahmen (Lehrertische, Schränke, Regale) und bewegliche Sport- und Geräteausstattung.

 

 

 

2.3 Nutzungsverbesserung durch die beabsichtigte Baumaßnahme

Mit dem Neubau der Sporthalle erfolgt eine nachhaltige Entwicklung des Standortes an der  3. Schule. Der Neubau bietet den baulichen und funktionalen Rahmen für einen modernen und zeitgemäßen Schul-und Vereinssport. Die Lehrerschaft und die Schüler erhalten optimale Bedingungen. 

Die Sporthalle und Freifläche sind außerdem barrierefrei gestaltet.

 

 

 

2.4 Eigentumgsverhältnisse

 

Gemarkung

Leipzig

 

Flurstücksnummer

3432, 3432a,b,c,d,e,f,g, 2502e,f,g, 2502d, 4076

Gesamtgrundstück

Flurstücksgröße in m²

7.735

 

Eigentum

Stadt Leipzig

 

 

 

2.5 Energiekonzept

Die allgemeinen Begriffe werden in der Anlage "Erläuterung zum Energiekonzept" definiert.

 

Die Betrachtung zum Energiekonzept ist nicht relevant:

 

Die Betrachtung zum Energiekonzept ist relevant:

 

 

Maßnahmeneinteilung unter energetischen Gesichtspunkten:

 

Sporthalle

Neubau

Erweiterungsneubau

Modernisierung (komplett), ohne Denkmalschutz

Modernisierung (komplett), mit Denkmalschutz

Teilmodernisierung Gebäudehülle

Teilmodernisierung einzelner Bauteile

 

Energetischer Standard/Energiekonzept:

Passivhaus

EnEV 2014 mit Passivhauskomponenten

EnEV 2014, mit Anforderungen 2016

Einhaltung des U-Wertes entspr. der Bauteilvorgaben der EnEV 2014

 

 

Nachweis zum Passivhaus nach Passivhausprojektierungspaket (PHPP):

 

Der Passivhausstandard wurde nicht untersucht.

Der Passivhausstandard wurde untersucht.

Für die Mehraufwendungen zur Erreichung als Passivhausstandard gegenüber den Anforderungen der EnEV 2014, Anforderungen 2016,  wurde eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung erstellt.

 

Fazit: Im Ergebnis der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ist eine Amortisationszeit über 30 Jahre festzustellen, damit stellt sich der Passivhausstandard als nicht wirtschaftlich dar.

 

 

 

Nachweis nach EnEV 2014, Anforderungen 2016:

 

Berechneter Energiebedarf für das Gebäude: Sporthalle

 

Anforderungswert

Soll-Wert

Ist-Wert

Planung

Primärenergiebedarf

kWh/(m²a)

77,50

     

63,30

CO² –Emission

kg/(m²a)

     

     

31,70

Mittlerer U-Wert

W/m²K

     

     

     

 

Energieträger:

 

Folgende Energieträger wurden untersucht:

 

 

Anwendung

gewählt

Bemerkung/Begründung

Fernwärme

geeignet

Primärenergiefaktor = 0,31

Erdwärme

Wählen Sie aus.

     

Gas

Wählen Sie aus.

     

Holz-Pellets

Wählen Sie aus.

     

 

Fazit:  Am Standort liegt Fernwärme an.

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere erneuerbare Energien:

 

Photovoltaik

Einschätzung gem. Solardachkataster

Wählen Sie aus.

Aussage gem. Planung

Im Ergebnis der Untersuchung zum Einsatz einer Photovoltaikanlage konnte die Wirtschaftlichkeit nicht nachgewiesen werden.

Eigenbetrieb

nein

Angebot an Dritte

Statische Auslegung der Dackonstruktion für die Aufnahme einer Anlage bei eventueller Vergabe an Dritte ist gegeben.

 

Die Anforderungen des EEWärmeG  2011 werden für das Vorhaben durch den Einsatz von Fernwärme und die Unterschreitung des Primärenergiebedarfes für die Sporthalle erfüllt.

 

Energetische Maßnahmen zu Technischen Anlagen (KG 400)

 

Wärmeerzeugung und -verteilung:

 

Warmwassererzeugung:

Am Schulstandort 3. Schule liegt Fernwärme an. Der vorhandene FW-Anschluss der Containerinterimsschule auf dem Objekt wird bis in die neue Sporthalle umverlegt.

Die Dämmung der Heizkreise und Kompaktverteiler erfolgt gemäß gültiger EnEV.

Die Heizflächen erhalten Raumthermostate als Behördenmodell (mit eingebautem Fühler) zur Verhinderung von Fremdzugriff.

 

Lufttechnische Anlagen:

Eine mechanische Be- und Entlüftungsanlage ist für die Sanitär- und Umkleideräume und für die Sporthalle erforderlich. Das Lüftungsgerät verfügt über eine Wärmerückgewinnungseinrichtung. Alle Luftleitungen für den Transport von erwärmter Luft sind grundsätzlich isoliert.

 

Wasser/Abwasser:

Es kommen Auslaufarmaturen mit Wasserbegrenzer bzw. Selbstschlussarmaturen,.

WCs Zweimengenspülung zum Einsatz. Die Dämmung der Kalt- und Warmwasserleitungen erfolgt gemäß EnEV.

 

Stark- und Schwachstrom:

Allgemeinbeleuchtungsanlage, u.a. Leuchten mit elektronischen Vorschaltgeräten.

Die Steuerung der WC-Bereiche wird durch eine Schaltung mittels Bewegungsmelder realisiert. Einsatz von LED-Technik.

 

 

2.6 barrierefreies Bauen

Es ist eine barrierefreie Gestaltung der Sporthalle geplant.

-       Einbau eines behindertengerechten Aufzuges zur barrierefreien Erschließung der Halle

-       Schaffung von barrierefreien Zugängen zum Gebäude

-       Einbau von Behinderten-WCs

-       Anordnung eines Behindertenstellplatzes am Haupteingang der Sporthalle

-       barrierefreie Gestaltung der Freiflächen

 

 

 

 

 

2.7 Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

Im Rahmen der Entwurfsplanung fand eine Abstimmung mit dem zukünftigen Nutzer statt, in der Ausführungsplanung wird es hierzu nochmals Gespräche zur Farbe der Inenraumgestaltung geben. Eine Berücksichtigung und Realisierung wird im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel erfolgen.

 

 

 

2.8 VgV-Betrachtung / Planungsbeteiligte

 

Die Vergabe von Planungsleistung wurde im Rahmen der VgV geprüft.

Der maßgebliche Schwellenwert wird für die Objektplanung Gebäude erreicht.

Für das Vorhaben wurde ein Verhandlungsverfahren nach VgV durchgeführt.

 

Leistungsbild nach HOAI 2013

Planungsbeteiligte

Objektplanung nach § 33

Delta-Plan GmbH

Gutenbergstr. 1, 08523 Plauen

Freianlagen nach § 38

Anke Grundmann

Hardenbergstr. 42, 04275 Leipzig

Tragwerksplanung nach § 49

L.P. Bauplanung

Josephstr. 44-46, 04109 Leipzig

Technische Ausrüstung nach § 53

-Sanitär, Heizung, Lüftung

Zimmermann und Becker

Martin-Luther-Ring 12, 04109 Leipzig

Technische Ausrüstung nach § 53

-Elektroanlagen

IG Guthannß-Wehlte-Wehner mbH

Eilenburger Str. 39A, 04317 Leipzig

Technische Ausrüstung nach § 53

-Aufzugsanlagen

LIFTplan IG mbH

Gerhart-Hauptmann-Ring 18, 04668 Grimma

 

 

 

3. Realisierungs- / Zeithorizont

 

 

Baubeginn

02/2020 *) (mit Abbruch alter SH)

Fertigstellung

12/2021

 

*) Die Termine gelten unter Vorbehalt der rechtzeitigen Fördermittelbewilligung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. Finanzielle Auswirkungen

 

Kostenangaben in Euro brutto, 19 % MwSt.

 

Kostenermittlungsstufe

nach DIN 276 vom

KB

10.06.2019

 

Kostengruppe

     

Gesamt

100

Grundstück

0,00

0

200

Herrichten und Erschließung

153.542,00

153.542,00

300

Bauwerk - Baukonstruktionen

2.859.707,00

2.859.707,00

400

Bauwerk - Technische Anlagen

758.242,00

758.242,00

500

Außenanlagen

271.211,00

271.211,00

600

Ausstattung und Kunstwerke (*)

131.161,00

131.161,00

700

Baunebenkosten

1.046.137,00

1.046.137,00

Summe

5.220.000,00

5.220.000,00

Leistungserstattung des Amtes für
Gebäudemanagement fiktiv

214.568,00

214.568,00

 

(*) Die Gesamtkosten (KG 600) beinhalten einen konsumtiven Anteil in Höhe von 46.567 €.

 

 

4.1 Baupreiserhöhung und Risikobewertung

Die durchschnittliche Baupreissteigerung betrug in den letzten Jahren durchschnittlich ca. 2,5 %.  Durch die gute konjunkturelle Lage der Bauwirtschaft i. V. m. den aktuellen bundesweiten Förderprogrammen ist eine Erhöhung der jährlichen Baupreissteigerung auf 3 % zu erwarten. Bei mehrjährigen Maßnahmen mit großem Investitionsvolumen kann dies erhebliche Auswirkungen auf die dem Baubeschluss zugrundeliegende Kostenberechnung haben.

Eine verbindliche Prognose der Baupreissteigerung ist jedoch nicht möglich, da hier auch insbesondere sehr starke saisonale Schwankungen auftreten können.

Im Rahmen von Baubeschlüssen können aus der allgemeinen Baupreissteigerung entstehenden Kostenerhöhungen nicht berücksichtigt werden bzw. würden Haushaltsmittel bei Nichtinanspruchnahme unnötig gebunden werden und für die Vorbereitung/Umsetzung anderer wichtiger Projekte in der Finanzplanung nicht zur Verfügung stehen.

Des Weiteren können aber Kostenerhöhungen im Bauprozess zu erheblichen Verzögerungen führen: Sofern eine Anpassung des Baubeschlusses zur Bestätigung überplanmäßiger Auszahlungen notwendig ist, können bis zur Beschlussfassung ggf. keine Ausschreibungen vorgenommen werden und/oder Aufträge ausgelöst werden. Dies kann zu Verzögerungen von bis zu 3 Monaten führen.

 

4.2 Finanzierungsplan

Die Maßnahme ist förderfähig.

Angaben in Euro brutto:

Förderprogramm

Schulische Infrastruktur (gemäß Sammelzuwendungsantrag)

Förderansatz gemäß Förderrichtlinie in %

60

Gesamtkosten

5.220.000

förderfähige Kosten

4.959.000

Anteil Fördermittel

2.975.400

Antrag vom

29.08.18

Bescheid vom

noch nicht vorliegend

 

4.3 Einordnung in den mittelfristigen Haushaltsplan

 

Alle Angaben in Euro brutto:

Jahr

bis 2018

2019

2020

2021

Gesamt

Planung

300.000

300.000

230.000

216.137

1.046.137

Bau

0

600.000

3.040.000

533.863

4.173.863  

Gesamt

300.000

900.000

3.270.000

750.000  

5.220.000

davon konsumtiv

0

0

0

46.567

46.567

davon investiv

300.000

900.000

3.270.000

703.433

5.173.433

Fördermittelanteil

0

513.000

1.863.900

598.500

2.975.400

Anteil Stadt

300.000

387.000

1.406.100

151.500

2.244.600

VE kassenwirksam

0

0

2.500.000

500.000

3.000.000

 

 

5. Auswirkungen auf den Stellenplan

 

 

4.4 Effektivität und Wirtschaftlichkeit

 

 

Nutzungskosten im Hochbau nach DIN 18960

 

Das Gebäude ist in städtischer Trägerschaft, die Kosten sind bekannt.

 

Die Maßnahme der Vorlage ist ein Neubau.

 

Die Nutzungskosten sind in der Tabelle 1 ausführlich erfasst. Sie betragen für das volle Jahr ab 2022

 

Kostengruppe 200 Objektmanagementkosten in EUR

29.931

Kostengruppe 300 Betriebskosten in EUR

126.518

Kostengruppe 400 Instandsetzungskosten in EUR

57.736

 

Das Bauvorhaben geht voraussichtlich in 12/2021 in Betrieb (Inbetriebnahme 2 Monate vor Nutzungsbeginn). Die anteiligen Nutzungskosten für das Jahr der Inbetriebnahme betragen

 

Kostengruppe 200 Objektmanagementkosten in EUR

2.494

Kostengruppe 300 Betriebskosten in EUR

10.543

Kostengruppe 400 Instandsetzungskosten in EUR

4.811

 

 

Aufwandsvergleich auf Grundlage der DIN 276

 

Die unter diesem Punkt aufgeführten Kosten sind Kosten des Bauwesens - Hochbau, die die DIN 276 regelt, nicht zu verwechseln mit den unter Punkt 9.1 aufgeführten Nutzungskosten nach DIN 18960. In beiden DIN werden die gleichen Kurzbezeichnungen der Kostengruppen verwendet (z. B. KG 200, KG 300 etc.), diese unterscheiden sich jedoch maßgeblich voneinander.

 

 

Kennwerte des Vorhabens:

NUF

1.224

     

BGF

2.110

BRI

11.136

KG 300 + 400

3.617.949

 

BKI – Kennwertvergleich mit einem Neubau Einem Neubau von einer ebenerdigen Einfeldsporthalle (2018)

 

 

Wählen Sie aus.

 

Kennwerte des

Vorhabens

Bemerkungen/Begründung

KG 300 + 400/NF

2.440 €/m²

 <

2.925 €/m²

Das Bauvorhaben überschreitet den Kennwert.

KG 300 + 400/BGF

1.820 €/m²

 >

1.715  €/m²

Das Bauvorhaben unterschreitet den Kennwert.

KG 300 + 400/BRI

295 €/m³

 <

325 €/m³

Das Bauvorhaben überschreitet den Kennwert.

 

 

Erläuterungen zum BKI-Vergleich:

 

Wie bereits eingangs geschildert, handelt es sich bei dem vorliegenden Bauvorhaben um den Neubau von zwei übereinander gestapelten Einfeldsporthallen, um den Anforderungen nach einer Zweifeldsporthalle am Standort gerecht zu werden.

Die Stapelung begründet sich in der für eine ebenerdige Zweifeldsporthalle nicht ausreichend dimensionierten Flächenbereitstellung.

 

Folgende Faktoren haben einen starken Kosteneinfluss auf die gestapelte Halle:

-        Durch die Stapelung der Hallen sind zwei Treppenhäuser und der Einbau eines Aufzuges notwendig, dies führt zu einer Erhöhung der Verkehrsflächen und der BGF.

-        Durch die Stapelung ist ein höherer Aufwand in der Baukonstruktion, d.h. Gründung, Decken, Stützen, Dach etc.

-        Die Stapelung führt zu einem höheren Anteil an Technikflächen sowie Sanitärflächen auf Hallenebene und damit zur Erhöhung der BGF.

 

 

Die BKI-Werte von zwei gestapelten Einfeldhallen sind in der einschlägigen Literatur nicht aufgeführt.

 

Erfahrungen aus bereits gebauten gestapelten Hallen stehen nicht zur Verfügung.

 

Aus diesem Grund kann der BKI-Vergleich nicht direkt und aussagekräftig geführt werden.

 

Als richtungsweisend erfolgte die Ermittlung im Abgleich mit einer normalen Einfeldsporthalle.

Unter Beachtung o.g. Punkte wird dennoch der Kennwert des Vorhabens in €/m² BGF im Vergleich zum BKI-Wert einer normalen Einfeldsporthalle unterschritten, die Vergleichswerte zu NUF und BRI sind leicht überschritten.

 

 

6. Bürgerbeteiligung

 

bereits erfolgt    geplant    nicht nötig

Siehe Pkt. 2.7 -

 

7. Besonderheiten

Keine

 

 

 

8. Folgen bei Nichtbeschluss

Die Sporthalle wird aufgrund der steigenden Schülerzahlen dringend benötigt. Das Kapazitätsdefizit würde bei Nichtbeschluss bestehen bleiben. Die Stadt Leipzig kann dann, den ihr übertragenen Pflichtaufgaben , der Bereitstellung ausreichender Schulkapazitäten, nicht nachkommen

 

 

Anlagen:

Anlage 1 Übersicht Nutzungskosten (Tabelle 1)
Anlage 2 - Übersichtsplan
Anlage 3 - Grundrisse (EG, OG1, OG2, OG3)
Anlage 4 - Schnitt
Anlage 5 - Perspektive Süd      

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

Finanzielle Auswirkungen

 

nein

x

wenn ja,

Kostengünstigere Alternativen geprüft

 

nein

X

ja, Ergebnis siehe Anlage zur Begründung

Folgen bei Ablehnung

 

nein

X

ja, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

Handelt es sich um eine Investition (damit aktivierungspflichtig)?

 

nein

x

ja, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

 

 

Im Haushalt wirksam

von

bis

Höhe in EUR

wo veranschlagt

Ergebnishaushalt

Erträge

 

 

 

 

 

Aufwendungen

2021

2021

46.567

1.100.21.1.1.01.75

Finanzhaushalt

Einzahlungen

2019

2019

   513.000

7.0001749.705

 

 

2020

2020

1.863.900

7.0001749.705

 

 

2021

2021

   598.500

7.0001749.705

 

Auszahlungen

 

2018

2019

2020

2021

300.000

900.000

3.270.000

703.433

7.0001749.700

Entstehen Folgekosten oder Einsparungen?

 

nein

x

wenn ja,

 

Folgekosten Einsparungen wirksam

von

bis

Höhe in EUR (jährlich)

wo veranschlagt

Zu Lasten anderer OE

Ergeb. HH Erträge

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand

 

 

 

 

Nach Durchführung der Maßnahme zu erwarten

Ergeb. HH Erträge

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand (ohne Abschreibungen)

2021

Ab 2022

2021

 

  17.848

214.185

 

 

Ergeb. HH Aufwand aus jährl. Abschreibungen

 

 

 

 

 

Auswirkungen auf den Stellenplan

 

nein

x

wenn ja,

Beantragte Stellenerweiterung:

Vorgesehener Stellenabbau:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hintergrund zum Beschlussvorschlag:

Welche strategischen Ziele werden mit der Maßnahme unterstützt?

 

 

2030 – Leipzig wächst nachhaltig!

Ziele und Handlungsschwerpunkte

 

Leipzig setzt auf Lebensqualität:

Balance zwischen Verdichtung und Freiraum

Qualität im öffentlichen Raum und in der Baukultur

Nachhaltige Mobilität

Vorsorgende Klima- und Energiestrategie

Erhalt und Verbesserung der Umweltqualität

Quartiersnahe Kultur-, Sport- und Freiraum­angebote

 

Akteure:

rgerstadt

Region

Stadtrat

Kommunalwirtschaft

Verwaltung

Leipzig besteht im Wettbewerb:

Positive Rahmen­bedingungen für qualifizierte Arbeitsplätze

Attraktives Umfeld für Innovation, Gründer und Fachkräfte

Vielfältige und stabile Wirtschaftskultur

Leistungsfähige technische Infrastruktur

Vernetzung von Bildung, Forschung und Wirtschaft

 

Leipzig schafft soziale Stabilität:

Chancengerechtigkeit in der inklusiven Stadt

Gemeinschaftliche Quartiersentwicklung

Bezahlbares Wohnen

Zukunftsorientierte Kita- und Schul­angebote

Lebenslanges Lernen

Sichere Stadt

 

 

 

Leipzig stärkt seine Internationalität:

Weltoffene Stadt

Vielfältige, lebendige Kultur- und Sport­landschaft

Interdisziplinäre Wissenschaft und excellente Forschung

Attraktiver Tagungs- und Tourismusstandort

Imageprägende Großveranstaltungen

Globales Denken, lokal verantwortliches Handeln

 

 

trifft nicht zu

 

 

Stammbaum:
VI-DS-08245   Baubeschluss Schule an der Bernhard-Göring-Straße, Grundschule, Bernhard-Göring-Str. 107 - Neubau Zweifeldsporthalle   65 Amt für Gebäudemanagement   Beschlussvorlage
VI-DS-08245-DS-01   Baubeschluss Schule an der Bernhard-Göring-Straße, Grundschule, Bernhard-Göring-Str. 107 - Neubau Zweifeldsporthalle   65 Amt für Gebäudemanagement   Beschlussvorlage