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Vorlage - VI-DS-08190  

 
 
Betreff: Planungsbeschluss Grundschulstandort an der Löbauer Straße 46
Status:öffentlich (Vorlage freigegeben)Vorlage-Art:Beschlussvorlage
Einreicher:Dezernat Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule
Beratungsfolge:
Dienstberatung des Oberbürgermeisters Bestätigung
FA Finanzen Vorberatung
19.08.2019    FA Finanzen      
02.09.2019    FA Finanzen (vom 26.08.19 verschoben)      
FA Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule Vorberatung
22.08.2019    FA Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule      
FA Stadtentwicklung und Bau Vorberatung
27.08.2019    FA Stadtentwicklung und Bau      
Ratsversammlung Beschlussfassung
04.09.2019    Ratsversammlung      
SBB Nordost Anhörung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlagen:
DS-08190_Anlage_GS_Löbauer Straße_Lageplan_11.07.2019

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschlussvorschlag:

 

  1. Der Planungsbeschluss für die Komplexsanierung mit Erweiterungsbau sowie für ein Interim am Grundschulstandort Löbauer Straße 46 wird gefasst.
  2. Die Planungskosten bis zur Vorlage des Baubeschlusses (Leistungsphasen 1 - 4 HOAI) betragen ca. 1.650.000 € und teilen sich wie folgt auf:

Komplexsanierung mit Erweiterung 1.550.000

Interim        100.000 €

  1. Die Auszahlungen sind im Finanzhaushalt im PSP-Element Reaktivierung Löbauer Straße als 5-züg. Grundschule (7.0001784.700) in den Haushaltsjahren wie folgt vorgesehen:

 

 2019:    50.000 €

 2020:    750.000 €

 2021:    850.000 €

 

Die Einordnung der Jahresscheibe 2021 erfolgt im Rahmen der Haushaltsplanung 2021/2022 innerhalb des Zuschussbudgets des Fachamtes.

 

  1. Für das Haushalsjahr2019 ist eine Verpflichtungsermächtigung mit Kassenwirksamkeit in 2020 i.H. von 535.000 € vorgesehen.
  2. Die nicht verbrauchten investiven Haushaltsmittel werden im Rahmen des Jahresabschlusses 2019 als Ermächtigung aus Vorjahren nach 2020 übertragen.

 

Räumlicher Bezug:  Stadtbezirk Nordost.

 

Zusammenfassung:

 

Anlass der Vorlage:

 

Rechtliche Vorschriften   Stadtratsbeschluss   Verwaltungshandeln

Sonstiges:

 

Am Standort der Löbauer Straße 46 ist geplant, das bestehende Schulgebäude komplex zu sanieren und auf eine 5-zügige Grundschule mit 2 DaZ-Klassen unter Berücksichtigung einer bis 20%igen Überbelegung zu erweitern. Zur Abdeckung temporärer Kapazitätsengpässe ist ab dem Schuljahr 2021/2022 ein Interim erforderlich.

 

 

 

 

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

Beschreibung des Abwägungsprozesses:

 

Ein Abwägungsprozess war nicht erforderlich.

 


I. Eilbedürftigkeitsbegründung

 

In Schönefeld besteht dringender Handlungsbedarf zur Erhöhung der Kapazitäten im Grundschulbereich. Damit die neue Grundschule in der Löbauer Straße zum Schuljahresbeginn 2024/25 und das Interim zum Schuljahresbeginn 2021/22 ihren Betrieb aufnehmen können, ist ein kurzfristiger Planungsstart erforderlich.

 

II. Begründung Nichtöffentlichkeit

 

Nicht erforderlich.

 

III.  Strategische Ziele

 

Die umfassende Modernisierung und Erweiterung des Gebäudes an der Löbauer Straße 46 schafft die Möglichkeit, durch weitgehende Anlehnung an die Schulbaustandards für Neubauten, zukunftsorientierte Schulangebote in Schönefeld zu schaffen. Das zukünftig barrierefreie Gebäude verbessert die Chancengerechtigkeit in der inklusiven Stadt. Das Projekt wird in einem Schwerpunktgebiet der integrierten Stadtteilentwicklung realisiert.

 

IV. Sachverhalt

 

1. Anlass

 

1.1  Ausgangslage/ Notwendige Kapazitäten

Im Einzelschulbezirk der Astrid-Lindgren-Schule ist bereits aktuell eine Bedarfsüberschreitung des Kapazitätsrichtwertes festzustellen. Die Typenschule aus dem Jahr 1975 hat einen Kapazitätsrichtwert von 3,5 Zügen. Dies entspricht 14 Klassen. Derzeit werden 17 Klassen an der Astrid-Lindgren-Schule unterrichtet. Durch eine Überbelegung gegenüber dem ausgewiesenen Kapazitätsrichtwert bis zu 20 Klassen, kann bis zum Schuljahr 2020/21 die Platzkapazität kompensiert werden. Ab dem Schuljahr 2021/22 können keine weiteren Schüler mehr aufgenommen werden.

Die nachfolgende Tabelle 1 dokumentiert die Schulentwicklungsplanung mit den zu erwartenden Schülerzahlen einschließlich der Bedarfs- und Kapazitätsplanung in Zügen.

Einzelschulbezirk

A.-Lindgren-Schule

2018/19

2019/20

2020/21

2021/22

2022/23

2023/24

2024/25

2025/26

2026/27

2027/28

2028/29

2029/30

2030/31

Schülerprognose

367

385

401

426

464

489

516

531

541

554

566

577

583

Bedarf Klassen

17

18

19

21

22

24

25

26

27

28

28

28

28

Kapazität in Zügen

Astrid-Lindgren-Schule

3,5

3,5

3,5

3,5

3,5

5

5

5

5

5

5

5

5

neuer Schulstand-ort Schönefeld

0

0

0

0

0

0

0

0

4

4

4

4

4

 

Summe Züge

3,5

3,5

3,5

3,5

3,5

5

5

5

9

9

9

9

9

Bedarf in Zügen

4,25

4,5

4,75

5,25

5,5

6

6,25

6,5

6,75

7

7

7

7

Überhang

-0,75

-1

-1,25

-1,75

-2

-1

-1,25

-1,5

2,25

2

2

2

2

 

 

Tabelle 1: Schülerzahlen mit Darstellung der Bedarfs- und Kapazitätsplanung in Zügen

 

Auf Grundlage der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung bedarf es im Schulbezirk der Astrid-Lindgren-Schule einer Kapazitätserweiterung. Zur Sicherstellung der Versorgung sind 7 Züge erforderlich. Um Defizite im Bereich der benachbarten Clara-Wieck-Schule auffangen zu können, muss ein weiterer Zug geschaffen werden. Insgesamt besteht ein Bedarf von 8 Zügen. Hieraus resultiert die Notwendigkeit für einen neuen Grundschulstandort.

Da die neue Grundschule zum Schuljahr 2021/22 noch nicht zur Verfügung steht, ist ein Interim für 4 Klassen für 5 Jahre notwendig.

 

1.2  Standort der neuen Schule

Eine intensive Standortsuche hat ergeben, dass im Schulbezirk der Astrid-Lindgren-Schule in Schönefeld bzw. Abtnaundorf keine weiteren bisher anders genutzten Grundstücke für eine Grundschule zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund soll das vorhandene Schulgebäude an der Löbauer Straße 46 zu einem neuen Grundschulstandort entwickelt werden. Das Gebäude in unmittelbarer Nachbarschaft zur Astrid-Lindgren-Schule wird heute als Interim für die Oberschule Ihmelsstraße genutzt. Zum Schuljahresbeginn 2021 / 2022 wird diese Zwischennutzung beendet.

Die Schule an der Löbauer Straße 46 befindet sich im Stadtbezirk Nordost, Gemarkung Leipzig-Schönefeld. Sie ist fußläufig gut an das südlich angrenzende Wohngebiet, eine Neubausiedlung aus den 1970iger Jahren, sowie an die nördlich und westlich der Gorkistraße und der Löbauer Straße liegenden Altbaugebiete angebunden.

Am Schulstandort sind eine 3-Feld-DDR-Typenhalle sowie ein Schulgarten und Sportfreiflächen vorhanden.

 

1.3  Ausblick auf die Sanierung der Astrid-Lindgren-Schule

Zu Beginn des Schuljahres 2024/25 können die Schüler der Astrid-Lindgren-Schule in die fertig sanierte und erweiterte Schule an der Löbauer Straße umziehen. Das Gebäude der Astrid-Lindgren-Schule kann dann in leerem Zustand bis zu Beginn des Schuljahres 2026 / 2027 komplex saniert werden. Hierfür wird ein separater Planungsbeschluss vorgelegt.

Unabhängig davon erfolgen in der Astrid-Lindgren- Schule kurzfristig Sanierungsmaßnahmen (u.a. Instandsetzung der Fensterrahmen in den Unterrichtsräumen, Sanierung von 3 Toilettentrakten, Reparatur der Heizung, Errichtung einer Garderobe im ehemaligen Eingangsbereich im EG), um die Lernbedingungen für die Übergangszeit zu verbessern. Diese Maßnahmen sind mit der Schulleitung und den Elternvertretern abgestimmt und werden begrüßt.

1.4  Angepasste Kapazitätsplanung

Die nachfolgende Tabelle 2 zeigt die angepasste Kapazitätsplanung bei Realisierung der beschriebenen Maßnahmen.

Einzelschulbezirk

A.-Lindgren-Schule

2018/19

2019/20

2020/21

2021/22

2022/23

2023/24

2024/25

2025/26

2026/27

2027/28

2028/29

2029/30

2030/31

Schülerprognose

367

385

401

426

464

489

516

531

541

554

566

577

583

Bedarf Klassen

17

18

19

21

22

24

25

26

27

28

28

28

28

 

Kapazität in Zügen

Astrid-Lindgren-Schule

3,5

3,5

3,5

3,5

3,5

3,5

0

0

3,5

3,5

3,5

3,5

3,5

Schule Löbauer Straße

0

0

0

0

0

0

5

5

5

5

5

5

5

 

Interim

 

 

 

1

1

1

1

1

 

 

 

 

 

 

Summe Züge

3,5

3,5

3,5

4,5

4,5

4,5

6

6

8,5

8,5

8,5

8,5

8,5

Bedarf in Zügen

4,25

4,5

4,75

5,25

5,5

6

6,25

6,5

6,75

7

7

7

7

Verlagerungs-bedarf Clara-Wieck-Schule

 

 

 

 

 

 

 

 

1

1

1

1

1

Überhang

-0,75

-1

-1,25

-0,75

-1

-1,5

-0,25

-0,5

0,75

0,5

0,5

0,5

0,5

Tabelle 2: Angepasste Kapazitätsplanung in Zügen

 

Die verbleibenden temporären Defizite bis zum Schuljahr 2026/27 werden durch Überbelegung bewältigt.

 

1.5  Versorgung mit Oberschulplätzen

Bisher war geplant, das Schulgebäude an der Löbauer Straße nach Beendigung der Funktion als Auslagerungsobjekt zu einem Oberschulstandort zu entwickeln. Diese Oberschule sollte u.a. auch zur Versorgung von Mockau dienen. Der Stadtrat hat mit dem Beschluss zum Schulnetzplan 2019 beschlossen, in Mockau eine mindestens zweizügige Oberschule zu errichten. Es wird in diesem Zusammenhang geprüft, ob hierdurch das Erfordernis für eine weitere Oberschule in Schönefeld entfallen ist bzw. etwaige Restfehlbedarfe durch Erweiterung bestehender Oberschulen abgedeckt werden können.

 

 

2. Beschreibung der Maßnahme

 

2.1 Sanierung und Erweiterung des Schulgebäudes an der Löbauer Straße

 

Das Schulgebäude an der Löbauer Straße 46 soll bis zu Beginn des Schuljahres 2024/25 komplex saniert und erweitert werden. Die Schule wird mit 5 Zügen als Ganztagesschule mit Schulhort und zwei DaZ-Klassen (Deutsch als Zweitsprache) unter Berücksichtigung einer bis zu 20%igen Überbelegung geplant. Durchgängig können in der Grundschule bei einer maximalen Klassenstärke von 28 Schülern 560 Schüler untergebracht werden. Unter Berücksichtigung zweier DaZ-Klassen à 28 Schüler und zudem einer möglichen Überbelegung von 20% ist im Schulobjekt eine Schulnutzung für insgesamt 728 Schüler möglich.

Ein Erweiterungsbau, in einer in Form und Kubatur des Bestandes vorgegebenen Weise, soll das Schulhaus nach Norden ergänzen. Nördlich der horizontalen und bestehenden Erschließungszone soll im UG die Speisung um eine Ausgabeküche erweitert werden. Im EG können Räume wie ein Foyer, eine Bibliothek oder eine Aula mit einem zentralen Eingang angeordnet werden. Im 1.OG bis zum 3. OG sollen je drei Unterrichtsäume mit Garderoben und einer zusätzlichen vertikalen Erschließung entstehen. Die horizontale und bestehende Erschließung wird so optimal ausgenutzt und die Sanitärtrakte können in ihrer Verortung bestehen bleiben und ggf. vergrößert werden.

 

2.2 Interim

 

Durch das starke Aufwachsen der Schülerzahlen wird ab dem Schuljahr 2021/22 ein Interim für 4 Klassen für 5 Jahre notwendig. Dieses muss parallel zur Planung der Komplexsanierung und der Erweiterung der Löbauer Straße 46 geplant und errichtet werden. Es soll auf den Freiflächen des Schulstandortes platziert werden.

Aufgrund des temporären Charakters soll ein Raumsystem in einfacher Bauweise (z.B. Containerbau) errichtet werden. Die bisherigen Erfahrungen mit entsprechenden Systemen haben gezeigt, dass eine Anmietung für einen Zeitraum von 5 Jahren nicht wirtschaftlich ist.

 

 

 

 

 

3. Realisierungs- / Zeithorizont

 

Die Umsetzung der Sanierung des Gebäudes an der Löbauer Straße 46 soll gemäß nachfolgendem Zeitplan erfolgen:

Planungsbeschluss

09/2019

Abschluss VgV-Verfahren bis

04/2020

Planung LP1-3 bis

01/2021

Planung LP4 / Bauantrag bis

06/2021

Baubeschluss

06/2021

Abgabe Antrag Fördermittel

08/2021

Baubeginn (bauvorbereitende MN)

04/2022

Baufertigstellung

04/2024

Nutzungsbeginn

08/2024

 

Die Planung und Realisierung des Interims erfolgt bis 06/2021.

 

4. Finanzielle Auswirkungen

 

4.1. Investitionsaufwand

 

Die Planungskosten für die Vorbereitung und Durchführung des VgV-Verfahrens, Planungen bis einschließlich zur LPH 4 einschließlich planungsbegleitender Gutachten betragen ca. 1.550.000 € und werden in den Jahren 2019 bis 2021 benötigt.

Die Planungskosten für das Interim bis einschließlich LPH 4 betragen ca. 100.000 € und werden in den Jahren 2019 und 2020 benötigt.

Die prognostizierten Gesamtkosten setzen sich wie folgt zusammen:

Kostenrahmen         nach DIN 276

Kosten in EUR brutto

 

 

 

 

KG

Kostengruppe

Schulgebäude Löbauer Straße 46

Interim

Gesamtkosten

100

Grundstück

0

20.000

20.000

200

Herrichten und Erschließen

270.000

50.000

320.000

300

Bauwerk-Baukonstruktion

10.500.000

580.000

11.080.000

400

Bauwerk- Technische Anlagen

4.500.000

250.000

4.750.000

500

Außenanlagen

1.220.000

152.000

1.372.000

600

Einrichtung und Ausstattung*

740.000

39.000

779.000

700

Baunebenkosten  

4.300.000

236.000

4.536.000

Summe

21.530.000

1.327.000

22.857.000

 

Kostenrahmen nach DIN 276 in EUR Brutto (Stand 08/2018)

* Die Kosten der Kostengruppe umfassen sowohl Kosten im Ergebnis- als auch im Finanzhaushalt. Die konkrete Aufschlüsselung und Zuordnung der Kostenanteile zum Finanz- und Ergebnishaushalt kann erst mit dem Baubeschluss und auf Grundlage der Raumplanung erfolgen

 

Die Ermittlung des Kostenrahmens bezieht sich auf die Hochrechnung der zu bemessenen Flächenannahmen gemäß Raumprogramm und Kostenkennwerten des BKI Baukosten Gebäude 2018 für Schulneubauten.

Mit Erstellung des Baubeschlusses werden die oben aufgezeigten Kosten auf Grundlage der Entwurfsplanung (LP 3) präzisiert und als Baukosten Teil des Baubeschlusses.

 

4.2 Finanzierungsplan

 

Durch die kapazitätsbedingt notwendige Verschiebung der im Haushaltsplan vorgesehenen Mittel für die geplante Sanierungsmaßnahme an der Astrid-Lindgren-Schule stehen im Haushalt Mittel für die Planung und Umsetzung der Grundschule an der Löbauer Straße 46 zur Verfügung.

Die Mehrauszahlungen für die Planungsleistungen im Haushaltsjahr 2019 i.H.v. von 50.000 € sowie im Haushaltsjahr 2020 i.H.v. 750.000 € werden über die Inanspruchnahme der gegenseitigen Deckungsfähigkeit nach § 20 SächsKomHVO i.V.m. § 8 der Haushaltssatzung 2019/2020 gedeckt. Die Deckung erfolgt aus dem PSP-Element „Astrid-Lindgren-Schule, San.+Erweiterung“ (7.0001736.700).

Zur jahresübergreifenden Beauftragung der Planungsleistung wird eine Verpflichtungsermächtigung im Haushaltsjahr 2019 mit Kassenwirksamkeit 2020 i.H.v. 535.000 € über die Inanspruchnahme der gegenseitigen Deckungsfähigkeit nach § 20 SächsKomHVO i.V.m. § 8 der Haushaltssatzung 2019/2020 gedeckt. Die Deckung erfolgt aus dem PSP-Element „Astrid-Lindgren-Schule, San.+Erweiterung“ (7.0001736.700).    

Die Mittel werden in gleicher Höhe der Maßnahme „Astrid-Lindgren-Schule, San.+Erweiterung im Haushaltsjahr 2021 im Rahmen der Haushaltsplanung zum Doppelhaushalt 2021/2022 innerhalb des Zuschussbudgets des AfJFB wieder zur Verfügung gestellt.

Sofern geeignete Fördermittelprogramme vorliegen ist vorgesehen, nach Fertigstellung der LPH 3 im Jahr 2021 einen Fördermittelantrag für die Grundschule an der Löbauer Straße 46 zu stellen.

 

4.3 Einordnung in die mittelfristige Haushaltsplanung 

 

PSP-Element   7.0001784 – Jahresscheiben 2019-2024

Jahr

2019

2020

2021

2022

2023

2024

Gesamt

Auszahlungen

50.000

750.000

850.000

300.000

1.200.000

7.500.000

10.650.000

Einzahlungen

 

 

0

171.000

684.000

4.275.000

5.130.000

Zuschuss

50.000

750.000

850.000

129.000

516.000

7.903.000

4.070.000

VE kw

 

 535.000

0

0

1.000.000

7.500.000

9.035.000

 

Die Jahresscheiben 2021 bis 2024 werden als Ergebnis der Planung im künftigen Baubeschluss angepasst und entsprechend im Aufstellungsverfahren der folgenden Doppelhaushalte innerhalb des Zuschussbudgets des AfJFB berücksichtigt.

 

 

4.4 Folgekosten

 

Die Höhe der Folgekosten wird im Rahmen des Baubeschlusses auf Grundlage der Entwurfsplanung eingeschätzt.

 

 

5. Auswirkungen auf den Stellenplan

 

Etwaige Auswirkungen auf den Stellenplan werden im Baubeschluss ausgewiesen.

 

6. Bürgerbeteiligung

 

bereits erfolgt    geplant    nicht nötig

 

In einer frühzeitigen Planungsphase ist vorgesehen, ein Beteiligungsverfahren in Anlehnung an eine sogenannte Phase 0 mit den Akteuren der Astrid-Lindgren-Schule durchzuführen. Diese Maßnahme wird vom Amt für Jugend, Familie und Bildung gesteuert. Hierbei wird es im Wesentlichen um die innere Gestaltung der Gebäude und der Gestaltung der Freianlagen gehen. Ebenso ist vorgesehen, die Bürgerinnen und Bürger zu beteiligen und dies über den Stadtbezirksbeirat Nordost sicherzustellen. Hierbei stehen Aspekte der außenschulischen Nutzung im Fokus.

 

7. Besonderheiten

 

Auf Grund der räumlichen Nähe zur Astrid-Lindgren-Schule in der Volksgartenstraße 16 basiert die Strategie auf dem Gedanken, zukünftig einen Doppelgrundschulstandort in der geographischen Mitte von Schönefeld zu schaffen. Dieser Standort bildet die Nahtstelle zwischen den beiden Ortsteilen Schönefeld-Abtnaundorf und Schönefeld-Ost.

Zum Schuljahresbeginn 2021/22 kann das heutige Interim der Oberschule Ihmelsstraße aus dem Gebäude der Löbauer Straße 46 ausziehen und es besteht die Möglichkeit der Komplexsanierung des leeren Schulgebäudes.

Das Schulgelände der beiden Schulen ist ausreichend groß um einen Erweiterungsbau zu errichten und ein Interim auf den Pausenhofflächen zur Überbrückung von Bedarfsspitzen während der Bauzeit zu platzieren.

 

 

8. Folgen bei Nichtbeschluss

 

Erfolgt keine Beschlussfassung zum Vorhaben, kann die Bereitstellung der benötigten Kapazitäten nicht rechtzeitig abgesichert werden.

 

 

Anlage:

Lageplan                          

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

Finanzielle Auswirkungen

 

nein

x

wenn ja,

Kostengünstigere Alternativen geprüft

 

nein

 

ja, Ergebnis siehe Anlage zur Begründung

Folgen bei Ablehnung

 

nein

 

ja, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

Handelt es sich um eine Investition (damit aktivierungspflichtig)?

 

nein

 

ja, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

 

 

Im Haushalt wirksam

von

bis

Höhe in EUR

wo veranschlagt

Ergebnishaushalt

Erträge

 

 

 

 

 

Aufwendungen

 

 

 

 

Finanzhaushalt

Einzahlungen

 

 

 

 

 

Auszahlungen

2019

2020

2021

 

50.000

750.000

850.000

7.0001784.700

 

 

Entstehen Folgekosten oder Einsparungen?

 

nein

 

wenn ja,

 

Folgekosten Einsparungen wirksam

von

bis

Höhe in EUR (jährlich)

wo veranschlagt

Zu Lasten anderer OE

Ergeb. HH Erträge

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand

 

 

 

 

Nach Durchführung der Maßnahme zu erwarten

Ergeb. HH Erträge

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand (ohne Abschreibungen)

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand aus jährl. Abschreibungen

 

 

 

 

 

Auswirkungen auf den Stellenplan

x

nein

 

wenn ja,

Beantragte Stellenerweiterung:

Vorgesehener Stellenabbau:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hintergrund zum Beschlussvorschlag:

Welche strategischen Ziele werden mit der Maßnahme unterstützt?

 

 

2030 – Leipzig wächst nachhaltig!

Ziele und Handlungsschwerpunkte

 

Leipzig setzt auf Lebensqualität:

Balance zwischen Verdichtung und Freiraum

Qualität im öffentlichen Raum und in der Baukultur

Nachhaltige Mobilität

Vorsorgende Klima- und Energiestrategie

Erhalt und Verbesserung der Umweltqualität

Quartiersnahe Kultur-, Sport- und Freiraum­angebote

 

Akteure:

rgerstadt

Region

Stadtrat

Kommunalwirtschaft

Verwaltung

Leipzig besteht im Wettbewerb:

Positive Rahmen­bedingungen für qualifizierte Arbeitsplätze

Attraktives Umfeld für Innovation, Gründer und Fachkräfte

Vielfältige und stabile Wirtschaftskultur

Leistungsfähige technische Infrastruktur

Vernetzung von Bildung, Forschung und Wirtschaft

 

Leipzig schafft soziale Stabilität:

Chancengerechtigkeit in der inklusiven Stadt

Gemeinschaftliche Quartiersentwicklung

Bezahlbares Wohnen

Zukunftsorientierte Kita- und Schul­angebote

Lebenslanges Lernen

Sichere Stadt

 

 

 

Leipzig stärkt seine Internationalität:

Weltoffene Stadt

Vielfältige, lebendige Kultur- und Sport­landschaft

Interdisziplinäre Wissenschaft und excellente Forschung

Attraktiver Tagungs- und Tourismusstandort

Imageprägende Großveranstaltungen

Globales Denken, lokal verantwortliches Handeln

 

Sonstige Ziele: >beim Ausfüllen bitte überschreiben: max. 60 Zeichen ohne Leerzeichen

 

trifft nicht zu

 

Stammbaum:
VI-DS-08190   Planungsbeschluss Grundschulstandort an der Löbauer Straße 46   51 Amt für Jugend, Familie und Bildung   Beschlussvorlage
VI-DS-08190-DS-01   Planungsbeschluss Grundschulstandort an der Löbauer Straße 46   51 Amt für Jugend, Familie und Bildung   Beschlussvorlage