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Vorlage - VI-HP-07310-VSP-01  

 
 
Betreff: Virtuelles Angebot zur Suchtprävention aufbauen (A 0088/ 19/20)
Status:öffentlich (Vorlage entschieden)Vorlage-Art:Verwaltungsstandpunkt
Einreicher:Dezernat Jugend, Soziales, Gesundheit und SchuleBezüglich:
VI-HP-07310
Beratungsfolge:
DB OBM - Vorabstimmung
Dienstberatung des Oberbürgermeisters Bestätigung
FA Soziales und Gesundheit Vorberatung
28.10.2019    FA Soziales und Gesundheit      
Ratsversammlung Beschlussfassung
30.10.2019 
Ratsversammlung vertagt     
07.11.2019 
Fortsetzung der Ratsversammlung vom 30.10.2019 zur Kenntnis genommen     

Beschlussvorschlag
Finanzielle Auswirkungen
Sachverhalt

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

 

Rechtliche Konsequenzen

Der gemäß Ursprungsantrag gefasste Beschluss wäre

Rechtswidrig und/oder

Nachteilig für die Stadt Leipzig.

 

 

Zustimmung

Ablehnung

Zustimmung mit Ergänzung

Sachverhalt bereits berücksichtigt

Alternativvorschlag

Sachstandsbericht

 

 

Beschlussvorschlag:

 

  1. Die Stadt Leipzig wird beauftragt, das von der Fach- und Koordinierungsstelle Suchtprävention Sachsen derzeit zu entwickelnde Mobile Suchtpräventionsprojekt in die städtische Suchtpräventionsarbeit zu integrieren.
  2. Die Suchtbeauftragte der Stadt Leipzig wird beauftragt, sich im Rahmen ihrer Mitarbeit im Fachbeirat „Mobiles Suchtpräventionsprojekt“ bei der konzeptionellen Gestaltung des Mobilen Suchtpräventionsprojektes dafür einzusetzen, dass virtuell-reality-basierte Anwendungen integriert werden.

Zusammenfassung:

Anlass der Vorlage:

 

Rechtliche Vorschriften   Stadtratsbeschluss   Verwaltungshandeln

Sonstiges:

Entwicklung von modernen und innovativen Methoden der Suchtprävention für Kinder und Jugendliche unter Einbeziehung der Zielgruppe und regionalen Partnern der IT-Branche

 

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Finanzielle Auswirkungen

 

X

nein

 

wenn ja,

Kostengünstigere Alternativen geprüft

 

nein

 

ja, Ergebnis siehe Anlage zur Begründung

Folgen bei Ablehnung

 

nein

 

ja, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

Handelt es sich um eine Investition (damit aktivierungspflichtig)?

 

nein

 

ja, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

Im Haushalt wirksam

von

bis

Höhe in EUR

wo veranschlagt

Ergebnishaushalt

Erträge

 

 

 

 

 

Aufwendungen

 

 

 

 

Finanzhaushalt

Einzahlungen

 

 

 

 

 

Auszahlungen

 

 

 

 

Entstehen Folgekosten oder Einsparungen?

 

nein

 

wenn ja,

Folgekosten Einsparungen wirksam

von

bis

Höhe in EUR (jährlich)

wo veranschlagt

Zu Lasten anderer OE

Ergeb. HH Erträge

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand

 

 

 

 

Nach Durchführung der Maßnahme zu erwarten

Ergeb. HH Erträge

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand (ohne Abschreibungen)

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand aus jährl. Abschreibungen

 

 

 

 

Auswirkungen auf den Stellenplan

 

nein

 

wenn ja,

Beantragte Stellenerweiterung:

Vorgesehener Stellenabbau:

Beteiligung Personalrat

 

nein

 

ja,

 

 

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Begründung:

 

Die Fach- und Koordinierungsstelle Suchtprävention Sachsen entwickelt im Auftrag der Landesregierung derzeit ein mobiles Angebot der Suchtprävention. Dieses Angebot soll die Landkreise und Kreisfreien Städte in der suchtpräventiven Arbeit unter Berücksichtigung moderner Methoden unterstützen.

 

In einem Schreiben vom 18. Juni 2019 informierte das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz die Oberbürgermeister/-innen und Landräte der Landkreise und Kreisfreien Städte über das geplante Mobile Suchtpräventionsprojekt.

 

In Planung ist ein zweistöckiger Bus mit interaktiven Ausstellungsmodulen sowie Sitzmöglichkeiten für Beratungen und Diskussionen. Zielgruppen des Angebots sind Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 18 Jahren im schulischen und außerschulischen Setting. Das Angebot richtet sich jedoch auch an Eltern, Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter/-innen und Mitarbeiter/-innen von Jugendeinrichtungen. Mit Beginn des neuen Schuljahres soll der Bus den Kommunen zur Verfügung stehen.

 

Die konzeptionelle Entwicklung und Implementierung des Angebots wird durch den Fachbeirat „Mobiles Suchtpräventionsprojekt“ begleitet. Die Suchtbeauftragte der Stadt Leipzig ist Mitglied im Beirat und setzt sich dafür ein, dass bei der konzeptionellen Gestaltung des Mobilen Suchtpräventionsprojektes virtuell-reality-basierte Anwendungen integriert werden.

 

Die Gestaltung der interaktiven Ausstellung sowie der Ausbau des Busses werden derzeit durch den Freistaat vorbereitet.

 

Der Bus steht nach Fertigstellung auch der Stadt Leipzig kostenfrei zur Verfügung. Der regionale Einsatz, koordiniert durch das Land, wird durch Einführungs-, Fortbildung- und Beratungsveranstaltungen für die regionalen pädagogischen Fachkräfte begleitet. Darüber hinaus bietet das mobile Angebot, die Möglichkeit auch bereits bestehende regionale Aktivitäten einzubeziehen.

 

Die Suchtbeauftragte bereitet derzeit in Abstimmung mit dem Arbeitskreis Suchtprävention, dem u.a. das Landesamt für Schule und Bildung, das Ordnungsamt, die Polizeibehörde als auch das Amt für Jugend, Familie und Bildung angehören, die Einbindung des Mobilen Suchtpräventionsprojekts in die regionale Suchtpräventionsarbeit vor.

 

 

Stammbaum:
VI-HP-07310   Virtuelles Angebot zur Suchtprävention aufbauen (A 0088/ 19/20)   01.15 Büro für Ratsangelegenheiten   Änderung zum HH-Planentwurf
VI-HP-07310-VSP-01   Virtuelles Angebot zur Suchtprävention aufbauen (A 0088/ 19/20)   53 Gesundheitsamt   Verwaltungsstandpunkt
VI-HP-07310-NF-02   Virtuelles Angebot zur Suchtprävention aufbauen (A 0088/ 19/20)   Geschäftsstelle der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen   Neufassung