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Vorlage - VI-A-08061  

 
 
Betreff: Beratungszentrum Ess-Störungen Leipzig (BEL) erhalten
Status:öffentlich (Vorlage freigegeben)Vorlage-Art:Antrag
Einreicher:Fraktion DIE LINKE
Beratungsfolge:
Ratsversammlung Verweisung in die Gremien
15.05.2019 
Ratsversammlung      
BA Jugend, Soziales, Gesundheit Vorberatung
Drogenbeirat 1. Lesung
FA Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule 1. Lesung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschlussvorschlag:

 

  1. Der Oberbürgermeister wird beauftragt, sich gemeinsam mit dem Suchtzentrum Leipzig beim Freistaat Sachsen für die Unterstützung und Förderung des Beratungszentrums Ess-Störungen Leipzig (BEL) einzusetzen, um die überregionalen Angebote der Beratung, Gruppenarbeit und Prävention zu erhalten. Für die Finanzierung von 3 VzÄ ab dem Doppelhaushalt 2021/2022 sollen Mittel vom Freistaat geprüft werden, bspw. über die Richtlinie Gesundheit und Versorgung.
  2. Die Stadt unterstützt die Kooperationsgespräche des SZL mit der AOK, um eine gemeinsame Finanzierung des Projektes bis zum Doppelhaushalt 2021/2022 sowie die Sicherung der Räumlichkeiten in der Antonienstr. 15 zu vereinbaren.

 

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Sachverhalt:
 

Das Beratungszentrum Ess-Störungen Leipzig (BEL) existiert seit 2012 und ist das einzige speziell auf die Problematik Ess-Störungen ausgerichtete Beratungszentrum in Sachsen und Mitteldeutschland. Das zweite Beratungszentrum in Ostdeutschland, das auf diese psychosomatischen Erkrankungen mit Suchtcharakter spezialisiert ist, liegt in Berlin. Die Arbeit des BEL ist entsprechend überregional, und der Freistaat muss in Verantwortung genommen werden.

 

Für die Suchtberatungsstellen in Leipzig und Sachsen, welche auf substanzbezogene Süchte ausgerichtet sind, gilt das BEL als Kooperationspartner. Mit den 400 durchgeführten Beratungen in 2018 stellt das BEL ein große Entlastung der anderen Beratungsstellen dar.

Die Angebote der Beratung, Selbsthilfe, Gruppenarbeit, Prävention, Information und Netzwerkarbeit richten sich an Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche sowie deren Angehörige und an Fachkräfte. Die Angebote zeichnen sich als niedrigschwellig, stigmatisierungs- und diskriminierungsfrei aus.

 

Seit Mai 2017 wird das BEL durch die AOK plus in Form von drei VzÄ und Räumlichkeiten in der Antonienstr. 15 gefördert. Die dreijährige Projektförderung neigt sich dem Ende. Das SZL, die AOK und die Stadt müssen jetzt gemeinsam mit dem Freistaat über einen Erhalt des überregionalen Beratungszentrums verhandeln.

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