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Vorlage - VI-DS-04706-DS-02  

 
 
Betreff: 1. Änderung zum Baubeschluss: Neubau einer 4-zügigen Grundschule mit Schulhort und Sporthalle für Leipzig Mitte/SO Addis-Abeba-Platz
Status:öffentlich (Vorlage entschieden)Vorlage-Art:Beschlussvorlage
Einreicher:1. Dezernat Stadtentwicklung und Bau
2. Dezernat Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule
Bezüglich:
VI-DS-04706
Beratungsfolge:
Dienstberatung des Oberbürgermeisters Bestätigung
FA Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule 1. Lesung
21.03.2019    FA Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule      
FA Stadtentwicklung und Bau 1. Lesung
26.03.2019    FA Stadtentwicklung und Bau      
FA Finanzen 1. Lesung
01.04.2019    FA Finanzen      
SBB Mitte Anhörung
04.04.2019 
SBB Mitte ungeändert beschlossen   
FA Finanzen 2. Lesung
15.04.2019    FA Finanzen      
Ratsversammlung Beschlussfassung
17.04.2019 
Ratsversammlung vertagt   
18.04.2019 
Ratsversammlung (Fortsetzung vom 17.04.2019) ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Finanzielle Auswirkungen
Sachverhalt

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschlussvorschlag:

 

1.Die 1. Änderung zum Baubeschluss VI-DS-04706 vom 15.11.2017 „Neubau einer 4-zügigen Grundschule mit Schulhort und Sporthalle für Leipzig Mitte/SO Addis-Abeba-Platz“ wird bestätigt

 

2.Die Gesamtkosten der Maßnahme im PSP-Element erhöhen sich von 17.000.000 € um 5.319.000 € auf 22.319.000 €. Der städtische Anteil der Mehrkosten beträgt 5.238.188 €.

 

3.Die Auszahlungen für den Mehrbedarf sind im PSP-Element „Neue GS Mitte/SO+ 2F.-SH Jablonowskistr.“ (7.0001484.700) € geplant:

2019: 2.300.000 €

2020: 3.019.000 €

Die Einzahlungen sind im PSP-Element „Neue GS Mitte / SO + 2F.-SH Jablonowskistr.“ (7.0001484.705) geplant:

2010:      80.812 €

 

4.Die überplanmäßige Verpflichtungsermächtigung nach § 81 (5) SächsGemO für das Haushaltsjahr 2019 kassenwirksam in 2020 i. H. v. 2.000.000 € im PSP-Element „Neue GS Mitte/SO+ 2F.-SH Jablonowskistr.“ (7.0001484.700) € wird bestätigt.

Die Deckung i.H.v. 1.000.000 € erfolgt aus dem PSP-Element „P.-Robeson-Schule, BS + Teilsan.“ (7.0001059.700) sowie i.H.v. 500.000 € aus dem PSP-Element „Schule Rückmarsdorf.“ (7.0001491.700) sowie i.H.v. 500.000 € aus PSP-Element „Neubau 2-Feldhalle C.-G.-Frege-Schule“ (7.0001943.700).

 

 

 

 

 

Zusammenfassung:

 

Anlass der Vorlage:

 

Rechtliche Vorschriften   Stadtratsbeschluss   Verwaltungshandeln

Sonstiges:

 

Auf Grund der bisher erfolgten Vergaben, des aktuellen - von statistischen Bundesamt herausgegebenen-Baupreisindex und der Erfahrungen der aktuellen Konjunktur im Amt und beim Fachplaner ist einzuschätzen, dass die seinerzeit ermittelten Kosten nicht zum erfolgreichen Abschluss der Baumaßnahme führen werden.

Es wurde eine Überprüfung der Kostenansätze der Kostenberechnung (aus dem Jahr 2016) vorgenommen und gewerkeweise der Mehrbedarf bewertet. Dabei wurden neben aktuellen Ausschreibungsergebnissen auch Ausreißer bei einzelnen Materialgruppen berücksichtigt, die zu noch höheren Kosten führen werden.

Weiterhin wurden geänderte bzw. fortgeschriebene Standards der Stadt Leipzig eingearbeitet. Dies betrifft vor allem die Entscheidung, zukünftig LED-Beleuchtung und eine digitale Schließanlage einzusetzen.

 

Im Bereich der Umfeld Planung (Schaffung nicht vorhandener Zuwegungen entsprechend den Anforderungen durch die Schulnutzung im Quartier) wurden Forderungen aller Bedarfsträger berücksichtigt. Hier hat es - vor allem aus Gründen der Schulwegsicherheit - zur erheblichen Ausweitung des Baufeldes geführt.

Die Umfeldplanung war zum Zeitpunkt der Kostenberechnung lediglich als Maßnahme bekannt; Umfang und spezielle Anforderungen konnten noch nicht berücksichtigt werden. Somit wurden überschläglich Kosten auf Basis einer ungefähr zu bearbeitenden Fläche, multipliziert mit einem Kostenschätzungswert aus dem BKI, ermittelt. Die zeitlich danach beauftragte Planung berücksichtigt die Anforderungen des Baugrundes, der Verkehrsführung, der Schulwegsicherheit, der Gestaltung des Vorplatzes und der Einordnung des Umfeldes in das Bebauungsgebiet.

 

Im Ergebnis vorgenannter Betrachtungen wurde eine Deckungslücke in Höhe von 5,0 Mio. Euro festgestellt. Die VE, kassenwirksam in 2020, i.H.v. 1.000.000 € im PSP-Element „P.-Robeson-Schule, BS + Teilsanierung“ (7.0001059.700) verzögern die Planung der „P.-Robeson-Schule“ nicht. Die VE, kassenwirksam in 2020, i.H.v. 500.000 € im PSP-Element „Schule Rückmarsdorf.“ (7.0001491.700) sowie i.H.v. 500.000 € aus PSP-Element „Neubau 2-Feldhalle C.-G.-Frege-Schule“ (7.0001943.700) verzögern die Planung nicht.

 

 

 

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Finanzielle Auswirkungen

 

 

nein

x

wenn ja,

Kostengünstigere Alternativen geprüft

 

nein

 

ja, Ergebnis siehe Anlage zur Begründung

Folgen bei Ablehnung

 

nein

 

ja, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

Handelt es sich um eine Investition (damit aktivierungspflichtig)?

 

nein

 

ja, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

 

 

Im Haushalt wirksam

von

bis

Höhe in EUR

wo veranschlagt

Ergebnishaushalt

Erträge

 

 

 

 

 

Aufwendungen

 

 

 

 

Finanzhaushalt

Einzahlungen

2019

2019

     80.812,71

7.0001484.705

 

Auszahlungen

2019

2019

2.300.000

7.0001484.700

 

Auszahlungen

2020

2020

3.019.000

7.0001484.700

Entstehen Folgekosten oder Einsparungen?

 

nein

 

wenn ja,

 

Folgekosten Einsparungen wirksam

von

bis

Höhe in EUR (jährlich)

wo veranschlagt

Zu Lasten anderer OE

Ergeb. HH Erträge

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand

 

 

 

 

Nach Durchführung der Maßnahme zu erwarten

Ergeb. HH Erträge

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand (ohne Abschreibungen)

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand aus jährl. Abschreibungen

 

 

 

 

 

Auswirkungen auf den Stellenplan

 

nein

 

wenn ja,

Beantragte Stellenerweiterung:

Vorgesehener Stellenabbau:

Beteiligung Personalrat

 

nein

 

ja,

 

 

 

Beschreibung des Abwägungsprozesses:

 

 

 

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Sachverhalt:
 

1.           Grundlagen – Beschlüsse, Bescheide

-          Planungsbeschluss: VI-DS-01854 vom 24.11.2015

-          Baubeschluss: VI-DS-04706 vom 15.11.2017 (mit Kostenbasis Dezember 2016)

-          Fördermittelbescheid vom 07.12.2017, Förderprogramm VwV Investkraft, Budget Sachsen

2.           Planungs-/Baustand

-          Die Vorstellung der LPH3 erfolgte im Dezember 2016. Der geplante Baubeginn war seinerzeit im Sommer 2017.

-          Der Bauantrag wurde im Dezember 2016 eingereicht.

-          Die Baugenehmigung wurde nicht erteilt, da das Grundstück mit einem Altlastenverdacht belastet schien, welcher nicht eindeutig zu benennen war. Vom Amt für Umweltschutz wurde eine Orientierende Untersuchung angeordnet.

-          Die Orientierende Untersuchung wurde im März/April 2018 durchgeführt. Auf Grund der Ergebnisse konnte im Juni 2018 die Baugenehmigung erteilt werden.

-          Der Beginn der Rohbauarbeiten erfolgte Mitte September 2018.

-          Aktuell sind die Gewerke Baustelleneinrichtung, Rohbau, und Fördertechnik beauftragt.

-          Für die komplette haustechnische Installation sowie die Gewerke Dach, Fassade und Fenster liegen vom Planer verpreiste Leistungsverzeichnisse vor. Diese Gewerke befinden sich in Kalkulation bzw. Vergabe.

 

3.           Übersicht/Begründung der Zusatzkosten

3.1.     Kostenübersicht

KG

Kostengruppe

Kosten gem. BB VI-DS-04706 vom 15.11.17

Zusätzliche Kosten 1. Änderung

Gesamtkosten 1. Änderung zum BB

100

Grundstück

0

0

0

200

Herrichten und Erschließen

1.120.533

-390.000

730.533

300

Bauwerk- Baukonstruktionen

8.787.610

4.341.000

13.128.610

400

Bauwerk- Technische Anlagen

2.600.165

380.000

2.980.165

500

Außenanlagen

1.165.848

333.000

1.498.848

600

Ausstattung und Kunstwerke

561.240

66.000

627.240

700

Baunebenkosten

2.681.000

270.000

2.951.000

 

Risikobetrag für die KG 300 - 500

402.604

0

402.604

Gesamt

17.319.000

5.000.000

22.319.000

 

* Der Anteil der konsumtiven Ausstattung beträgt 319.000 €. Davon sind 64.000 € im Innenauftrag 1051 3650 8072 "Hort Neubau 4-zügige GS Jablonowskistraße" sowie 255.000 € im PSP-Element 1.100.21.1.1.01.72 "Neubau 4-zügige Grundschule Jablonowskistraße" im Haushalt 2020 geplant (Anpassung Baubeschluss VI-DS-04706 v. 15.11.2017).

 

Mit Beschluss zum Investitionsplan VwV Investkraft „Budget Sachsen“ vom 21.12.2018 werden noch Zuwendungen i.H.v. 80.812,71 € bereitgestellt. Diese sind nach Änderungsbescheid der SAB für die Maßnahme verfügbar.

Zusätzliche Fördermittel können nicht akquiriert werden, das Budget VwV Investkraft Sachsen ist ausgeschöpft. Ein Einsetz weiterer Zuwendungen ist unter Ausschluss einer Doppelförderung nicht gegeben, da es sich ausschließlich um Mehrkosten handelt und nicht in einen getrennten Bauabschnitt realisert werden kann.

 

 

3.2.     Begründung der Zusatzkosten

KG

Begründung (Auflistung der hauptsächlichen Maßnahmen)

Zusätzliche Kosten

1. Änderung

200

Kostenverschiebung von KGR 200 in 300 - fehlerhafte Zuordnung der Baugrubenherstellung (Los 3004)

-539.000

Kostenverschiebung von KGR 200 in 300 - fehlerhafte Zuordnung Gründungspolster (Los 3003)

-109.000

Kostenverschiebung von KGR 500 in KGR 200 - fehlerhafte Zuordnung Neubau Straßenbeleuchtung (Los 2002)

43.000

Mehrkostenbedarf Umpflanzung Spenderbäume - zu gering berechnet (Los 2004)

24.000

Mehrkostenbedarf Errichtung Straßenbeleuchtung - Umverlegung von Kabeln und Interim nicht berücksichtigt (Los 2002)

72.000

Mehrkostenbedarf Umverlegung Fernwärmetrasse - geänderte Ausführung nach geänderter Vorgabe Stadtwerke (Los 2010). In der Kostenberechnung war ein Ansatz für die Umverlegung der Fernwärmetrasse vorhanden. Die Leistung selbst wird von den Stadtwerken unter Kostenumlage ausgeführt. Daher wurde eine Anfrage bei den Stadtwerken über die Kostenhöhe gestellt; diese überschlägliche Kostenangabe (64.450 €) ist in die Kostenberechnung mit eingeflossen. Nach Beauftragung der Leistungen haben uns die Stadtwerke mitgeteilt, dass sich die Kosten auf ca. 115.000€ erhöhen werden. Da die erforderlichen Erschließungsleistungen durch den Bauherren der neu zu errichtenden Schule (Verursacherprinzip) nach der tatsächlich angefallenen Größe finanziert werden müssen, sind diese Mehrkosten unabwendbar.

56.000

Mehrbedarf durch Baukostensteigerung / Baupreisindex (ca. 12%) auf den in der KGR verbliebenen Anteil

63.000

 

 

200

Zwischensumme

-390.000

300

Kostenverschiebung von KGR 200 in 300 - fehlerhafte Zuordnung der Baugrubenherstellung (Los 3004)

539.000

Kostenverschiebung von KGR 200 in 300 - fehlerhafte Zuordnung Gründungspolster (Los 3003)

109.000

Mehrkosten durch Vergabe Rohbau (Los 3003) - bereits gebunden

 

2.500.000

Mehrkosten durch Vergabe Verbau (Los 3005) - bereits gebunden

 

130.000

Mehrbedarf durch überdurchschnittliche Preissteigerung bei Dämmung aller Art, Gewerk Dachdecker (Los 3008)

110.000

Mehrbedarf durch überdurchschnittliche Preissteigerung bei Metallen - Gewerk Holz-/Alu-Fenster (Los 3009)

117.000

Mehrbedarf durch überdurchschnittliche Preissteigerung bei Metallen - Gewerk Alu-Fassade (Los 3010)

56.000

Mehrbedarf durch überdurchschnittliche Preissteigerung bei Dämmung und Klinkern, Gewerk Klinkerfassade (Los 3012)

300.000

Mehrbedarf durch Planungsänderung: mechanische Schließanlage zu digitale Schließanlage (Los 3037)

125.000

Mehrbedarf durch Baukostensteigerung / Baupreisindex (ca. 12%) auf den in der KGR verbliebenen Anteil

355.000

 

 

300

Zwischensumme

4.341.000

400

Mehrkosten durch Vergabe Rohbau (Los 3003) im Bereich Haustechnik - bereits gebunden

110.000

Mehrbedarf durch Planungsfortschreibung --> Leuchten in LED-Ausführung / ca. 6-7 Jahre bis zur Wirtschaftlichkeit (Los 4002)

32.700

Mehrbedarf durch Baukostensteigerung / Baupreisindex (ca. 12%) auf den in der KGR verbliebenen Anteil

237.300

 

 

400

Zwischensumme

380.000

500

Kostenverschiebung von KGR 500 in KGR 200 - fehlerhafte Zuordnung Neubau Straßenbeleuchtung (Los 2002)

-43.000

Kostenverschiebung von KGR 500 in KGR 700 - Planungshonorar der Umfeldplanung falsch zugeordnet

-70.000

Mehrbedarf durch Baukostensteigerung / Baupreisindex im Bereich Außenanlagen (Los 5001) - ca. 16%

125.000

Mehrbedarf durch Leistungsänderungen / Anpassungen an Forderungen der beteiligten Ämter bei der Umfeldplanung (Los 5010). Hier wurde im Vorfeld der Erstellung der Kostenberechnung eine Abstimmung bezüglich der notwendigen räumlichen Ausdehnung der Grenzen der Umfeldplanung mit dem ASG und VTA durchgeführt. Grund dafür war auch, dass die Leistung in Regie von ASG und VTA ausgeführt werden soll; lediglich die Kostenbereitstellung über die Schulbaumaßnahme erfolgen sollte. Im Zuge der fortlaufenden Planung ergaben sich jedoch Notwendigkeiten, diesen Bereich entsprechend anzupassen, um einen nachhaltig nutzbaren Umfeldbereich des Schulgrundstücks zu realisieren.

321.000

 

 

500

Zwischensumme

333.000

600

Mehrbedarf durch Baukostensteigerung / Baupreisindex (ca. 12%) auf den in der KGR verbliebenen Anteil

66.000

 

 

600

Zwischensumme

66.000

700

Kostenverschiebung von KGR 500 in KGR 700 - Planungshonorar der Umfeldplanung falsch zugeordnet

70.000

 

Mehrkosten Planungshonorar bei der Umfeldplanung durch Leistungserweiterung

38.000

 

Mehrbedarf Planungshonorar auf Grund der erheblichen Kostensteigerungen Bau / Anpassung Planungshonorare

162.000

700

Zwischensumme

270.000

200 - 700

Summe

5.000.000

 

 

3.3.     Mögliche Gegensteuerungen/Kosteneinsparungen

Kosteneinsparungen sind bereits ab Vorlage der ersten Planung (LPH3) durch das AGM geprüft und umgesetzt worden. So wurde z.B. die Teilunterkellerung geometrisch vereinfacht, der geplante unterirdische Versorgungskanal zwischen Schule und Sporthalle wurde erheblich reduziert.

Im Bereich der Außenanlagen wurde die Einfriedung deutlich vereinfacht. Hier wurde Klinkersockel und Klinkerpfeiler durch einfachere Bauteile ersetzt.

Verkleidungen im Bereich der Dachaufbauten wurden auf ein technisches Mindestmaß beschränkt.

Weiterhin wurde eine Kostenreduzierung durch Änderungen der Außenfassade untersucht, aus Sicht der Verwaltung jedoch hätte eine Umsetzung erhebliche Auswirkungen auf den Gesamtfertigstellungstermin (Notwendigkeit erheblicher Umplanungen im Lichte des Baufortschrittes), so dass keine Umsetzung erfolgte.

Gesamtfertigstellungstermin geblieben wären. Die Schule hätte nicht wie geplant eröffnet werden können. Weiterhin war die ermittelte Einsparhöhe nicht fundiert, da aktuell der Markt für Wärmedämmverbundsysteme keinen Regeln folgt.

Zum Baugrubenaushub wurden unterschiedliche Bodenverhältnisse vorgefunden. Die schadstoffbelasteten Verfüllungen wurden abgefahren; die gefundenen Sande auf der Baustelle belassen. Diese werden jetzt als Beimengung der Wiederverfüllung zugegeben - hier werden sowohl Abfuhr- als auch Kosten für das Neumaterial eingespart.

Weitere Einsparungen sind in Prüfung bzw. werden baubegleitend gesucht und umgesetzt.

Kosteneinsparungen durch Aufheben von Ausschreibungen und neuer Angebotseinholung sind theoretisch möglich - praktisch führen diese Versuche jedoch häufig zu Mehrausgaben.

Nach einer aufgehobenen Ausschreibung muss - wenn kein Sachgrund vorliegt - der Mindestbieter bezüglich des entgangenen Gewinns entschädigt werden. In der Regel um die 10% des Angebotspreises. Das LV muss neu ausgeschrieben werden; dem Planer müssen wiederholte Grundleistungen vergütet werden. Das Projekt erfährt einen Bauverzug von bis zu 4 Monaten; die nachfolgenden Ausschreibungen werden um den Baupreisindex teurer. Das Projekt wird nicht rechtzeitig fertig; es müssen Aufwendungen für Interimszustände erfolgen.

Letztlich ist auch nicht sicher, ob man mit einer wiederholten Ausschreibung ein neues - wirtschaftlicheres - Ergebnis erzielt.

 

4.           Fristenplan

 

Soll Baubeschluss

VI-DS-04706

Nach Änderung erwartet

Bauende

07/2020

07/2020

Nutzungsbeginn

Schuljahresbeginn 2020/2021

Schuljahresbeginn 2020/2021

 

Stammbaum:
VI-DS-04706   Neubau einer 4-zügigen Grundschule mit Schulhort und Sporthalle für Leipzig Mitte/SO Jablonowskistraße 1 in 04103 Leipzig in Verbindung mit der Bestätigung einer überplanmäßigen Auszahlung § 79 (1) SächsGemO und einer außerplanmäßigen Verpflichtungsermächtigung nach §81(5) SächsGemO   65 Amt für Gebäudemanagement   Beschlussvorlage
VI-DS-04706-DS-01   Neubau einer 4-zügigen Grundschule mit Schulhort und Sporthalle für Leipzig Mitte/SO Jablonowskistraße 1 in 04103 Leipzig in Verbindung mit der Bestätigung einer überplanmäßigen Auszahlung § 79 (1) SächsGemO und einer außerplanmäßigen Verpflichtungsermächtigung nach §81(5) SächsGemO   65 Amt für Gebäudemanagement   Beschlussvorlage
VI-DS-04706-DS-02   1. Änderung zum Baubeschluss: Neubau einer 4-zügigen Grundschule mit Schulhort und Sporthalle für Leipzig Mitte/SO Addis-Abeba-Platz   65 Amt für Gebäudemanagement   Beschlussvorlage