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Vorlage - VI-EF-07019  

 
 
Betreff: Bahnlärm in Stötteritz, Güntzstraße / Schönbachstraße - Lücke in Schallschutzwand
Status:öffentlich (Vorlage freigegeben)Vorlage-Art:Einwohneranfrage
Einreicher:Stefan Lucius
Beratungsfolge:
Ratsversammlung mündliche Beantwortung
13.03.2019 
Ratsversammlung vertagt     

Sachverhalt
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sachverhalt:
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

hiermit stelle ich eine offizielle Anfrage zum Thema Bahnlärm im Bereich Güntzstr. 11

durch eine Lücke (350 m Länge) in der Schallschutzwand.

Mit der Folge, dass der gesamte Bereich Güntzstr. bis hin zur Schönbachstr. mit grollendem Bahnlärm täglich überzogen wird. Insbesondere die nächtlichen Güterzüge schädigen unsere Gesundheit durch Schlafentzug.

 

Betroffen sind davon mehrere hundert Anwohner in den Mietswohnungen, das Wohngebiet Schönbachstr. 63/65, diverse Kindergärten und der Erholungspark Güntzpark mit umliegender Kleingartenanlage.

 

Das grundsätzliche Thema müsste bekannt sein. Seit mehreren Jahren vollzieht sich bereits dieses Martyrium mit der DB. Niemand kann sachlich erklären, warum dort in der Schallschutzwand eine 350 m lange Lücke ist und warum die nicht ENDLICH geschlossen wird.

Mit Blick ins Gelände wird erst die ganze Idiotie vor Ort sichtbar. Denn im oberen Bereich (zum Lichtenbergweg) sind teilweise 5 m Hohe und bis zu 5 Lärmschutzwände hintereinander verbaut, trotz dortiger guter natürlicher Schallschutzbereiche (Erdwall).

Im Bereich zur Kregelstraße zum Gewerbehof wurde eine Lärmschutzwand gebaut. Der Bedarf an Schutz ist offensichtlich da!!!!! Nur der letzte Abschnitt im Bereich Güntzstr. 11 wurde offen gelassen. Warum??????

 

Durch diese Lücke krollen die ganzen aufaddierten Schallschwingen in den ganzen Wohnbereich Güntzstr bis zur Schönbachstr. Der Bahnlärm wird dann an den Hausfassaden der Mietshäuser (5/6 Etagen hoch) reflektiert und der Lärm so weiter verstärkt. Wir werden der Lebensqualität täglich beraubt und an unserer Gesundheit durch Schlafentzug geschädigt. Nacht für Nacht!!!!

 

Neben der irrationalen Lücke in der Wand fahren auch nachweislich viel mehr Züge als damals von der DB im Schallgutachten prognostisch geplant.

Weiterhin wurden damals Wohngebäude nicht erfasst, obwohl diese räumlich am nahesten an der Bahnlinie liegen (Güntzstr. 11). Das fehlerhafte Gutachten der DB liegt durch unseren Anwalt vor.

Die Zugzahlen werden weiter ansteigen, die Züge immer länger, das Rattern und der Lärm immer intensiver!!!!

 

Wie kann die DB mit einen solchen verantwortungslosen Umgang mit den Anwohnern der Stadt Leipzig über Jahre umgehen, ohne dass da die Stadt Leipzig auch als Träger unserer öffentlichen Interessen und Belange einschreitet????

 

Ich bitte um eine Aufarbeitung des Missstandes als täglich betroffener Bürger und fordere als Zielsetzung, dass endlich diese Lücke in der Lärmschutzwand geschlossen wird!!!

 

Gern erläutere ich die Problemstellung persönlich oder vor Ort, damit das Ausmaß ersichtlich wird.

 

Vielen Dank für ihre zeitnahe Antwort.


 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2