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Vorlage - VI-P-06525-DS-03  

 
 
Betreff: Ein Spielplatz im Innenstadtbereich
Status:öffentlich (Vorlage entschieden)Vorlage-Art:Beschlussvorlage
Einreicher:PetitionsausschussBezüglich:
VI-P-06525
Beratungsfolge:
Ratsversammlung Beschlussfassung
13.02.2019 
Ratsversammlung ungeändert beschlossen     

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

Beschlussvorschlag:

 

Die Petition wird abgelehnt.

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

 

Sachverhalt:
Das Leipziger Stadtzentrum wird von der rund 48 ha großen historischen und kompakten Altstadt gebildet. Der Stadtkern war bereits in den vergangenen Jahrhunderten eine massiv und dicht überbaute Fläche und weist auch heute eine hohe Bebauungsdichte auf. Die historische Altstadt wird durchzogen von einem relativ regelmäßigen Netz von Straßen, die den dominierenden städtebaulichen Erlebnisraum darstellen. Komplettiert wird dieses Netz von dem für Leipzig typischen System von Passagen und Durchhöfen. Plätze und damit genügend große Flächen für einen "klassischen Spielplatz" bilden eine Ausnahmeerscheinung in der Innenstadtstruktur. Diese klassischen Plätze, z. B. Marktplatz, Augustusplatz und Burgplatz, unterliegen einem hohen und vielfältigen Nutzungsdruck und werden deshalb von großflächigen Einbauten freigehalten.

 

Aus dieser städtebaulichen Situation heraus gibt es keinen verfügbaren Freiraum, um einen klassischen Spielplatz in der Innenstadt herzustellen. Eine Ausnahme ist der Spielraum "Labyrinth" und die Skateanlage am Richard-Wagner-Platz.

 

Aufgrund dieser Situation wurde das Spielraumkonzept im Jahr 2009 vom Stadtrat be-schlossen. Der Konzeptansatz für die Leipziger Innenstadt heißt "Spielen am Wege". Für jede Straße und für jeden Platz wurde untersucht, wie eine Spielmöglichkeit integriert werden könnte, die zum Entdecken und Bespielen anregt. Dabei liegt der Schwerpunkt aufgrund der beengten räumlichen Verhältnisse auf punktuellen, kleinen Installationen und Spielgelegen-heiten für unterschiedliche Altersgruppen und Spielweisen. Als Beispiele sind das Wasser-spiel auf der Grünfläche vor dem Thomaskirchhof, das Wasserspiel in der Grimmaischen Straße und die Spielemente "Universum" und "Memory" auf dem Kurt-Masur-Platz zu nennen.

 

Im Zuge des Spielraumkonzeptes wurde ebenfalls der Spielbereich Labyrinth in der Reichs-straße geplant und gebaut. Hierzu gab es einen mehrstufigen Partizipationsprozess mit groß angelegter öffentlicher Beteiligung und Medienresonanz. So gab es z. B. zwei Spielraum-werkstätten mit Kindern, einen Wettbewerb mit Künstlern mit anschließender öffentlicher Abstimmung der Vorschläge, eine Kinderjury, öffentliche Diskussionen im "Forum Spielraum" sowie eine Ausstellung der Entwürfe im Stadtgeschichtlichen Museum.

 

Der am 19. August 2009 eröffnete Spielbereich Labyrinth bietet klassische und vielfach nutzbare Spielmöglichkeiten wie Trampolin, Kletterfelsen, Balancierstrecke, Versteck-spielmöglichkeiten und Fangespielen im Heckenlabyrinth an zentraler Stelle im Stadtzentrum an.

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Anlage:
Petition

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 2 2 Petition-VI-P-06525 (215 KB)    
Stammbaum:
VI-P-06525   Ein Spielplatz im Innenstadtbereich   01.15 Büro für Ratsangelegenheiten   Petition
VI-P-06525-P-01   Ein Spielplatz im Innenstadtbereich   67 Amt für Stadtgrün und Gewässer   Verwaltungsstandpunkt zur Petition
VI-P-06525-VSP-02   Ein Spielplatz im Innenstadtbereich   67 Amt für Stadtgrün und Gewässer   Verwaltungsstandpunkt
VI-P-06525-DS-03   Ein Spielplatz im Innenstadtbereich   01.15 Büro für Ratsangelegenheiten   Beschlussvorlage