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Vorlage - VI-Ifo-06848  

 
 
Betreff: Louise-Otto-Peters-Preis künstlerisch gestalten
Status:öffentlich (Vorlage entschieden)Vorlage-Art:Informationsvorlage
Einreicher:Dezernat Allgemeine Verwaltung
Beratungsfolge:
Dienstberatung des Oberbürgermeisters Bestätigung
DB OBM - Vorabstimmung
FA Allgemeine Verwaltung Information zur Kenntnis
19.03.2019    FA Allgemeine Verwaltung      
FA Kultur Information zur Kenntnis
29.03.2019    FA Kultur      
FA Kultur Information zur Kenntnis
12.04.2019    FA Kultur      
Beirat für Gleichstellung Information zur Kenntnis
06.05.2019 
Beirat für Gleichstellung (offen)     

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Das Anforderungsprofil für den künstlerisch gestalteten Preisgegenstand und das Umsetzungsverfahren vor der Louise-Otto-Peters-Preisverleihung werden zur Kenntnis genommen

 

Zusammenfassung:

Auf Beschluss des Stadtrates vom 28. Februar 2018 (VI-A-04883) ist bei der jährlichen Louise-Otto-Peters-Preisverleihung zusätzlich zum Preisgeld auch ein Kunstgegenstand zu überreichen.

 

 

Anlass der Vorlage:

 

Rechtliche Vorschriften   Stadtratsbeschluss   Verwaltungshandeln

Sonstiges:

 

 

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sachverhalt:

 

  1.                Einleitung

 

Am 28. Februar 2018 beschloss der Stadtrat den Louise-Otto-Peters-Preis zusätzlich zu Preisgeld und Empfang mit einem künstlerisch gestalteten Gegenstand zu vergeben und dadurch die Vergabe insgesamt aufzuwerten (VI-A-04883).

 

Die erstmalige Verleihung, die mit einem künstlerisch gestalteten Preisgegenstand verknüpft wird, sollte im Jahr 2019 stattfinden. Damit wird zugleich dem 200. Geburtstag von Louise Otto-Peters eine besondere Aufmerksamkeit verschafft.

 

Das Dezernat Kultur, das Referat für Gleichstellung von Frau und Mann und das Referat Protokoll wurden beauftragt eine Vorlage zu erarbeiten, die das Anforderungsprofil für die Gestaltung des Preisgegenstandes, die Ausschreibung, die Finanzierung u. a. regelt.

 

  1.                Anforderungsprofil für die Gestaltung

 

Mit dem Kunstgegenstand wird das herausragende Wirken von Louise Otto-Peters ausdrücklich gewürdigt.

Die Verknüpfung mit Leipzig und die Idee einer geschlechtergerechten Gesellschaft sind bei der Gestaltung zu berücksichtigen.

 

Der Kunstgegenstandstand vermittelt Originalität und Selbstbewusstsein beim Umgang mit dem Thema Gleichstellung von Frauen und Männern.

 

Der Kunstgegenstand sollte in einem Behältnis bzw. Schutzgehäuse untergebracht werden können, auf welchem folgende Angaben vermerkt werden:

 

-          Stadt Leipzig

-          Der Name des Preises

-          Zitat / Spruch von Louise Otto-Peters

 

 

  1.                Ausschreibung

 

Vorgeschlagen wird ein Einladungswettbewerb mit 3 Künstlerinnen durchzuführen.

Wichtig bei der Auswahl der Künstlerin sind die Kriterien:

 

-          Gestandene KünstlerinDie Künstlerin hat bereits an künstlerischen Wettbewerben und Kunstmessen teilgenommen und Preise für ihre Werke erhalten.

-          Ungewöhnliche HandschriftDie Arbeiten der Künstlerin zeichnen sich in Art und Weise der künstlerischen Umsetzung und des ungewohnten und innovativen Umganges mit Materialien und Herstellungstechnologien aus.

-          Leipzig-BezugDie Künstlerin ist in Leipzig und Region bekannt und anerkannt.

 

Die Auswahl der drei einzuladenden Künstlerinnen und die Auswahl der Wettbewerbssiegerin werden durch eine Jury fachkundig getragen. Zur Jury gehören:

 

-          Frau Epple, Kunsthistorikerin, GRASSI Museum für angewandte Kunst, Stadt Leipzig

-          Frau Hölzig, Kunsthistorikerin, Kulturamt, Stadt Leipzig

-          Frau Darlatt, Stellvertretende Leiterin, Referat für Gleichstellung, Stadt Leipzig


 

 

  1.                Finanzielle Auswirkungen und Deckungsvorschläge

 

Aufwandsentschädigung: 900,00 Euro brutto

 

Den drei Künstlerinnen ist eine Aufwandsentschädigung für die Entwicklung und Vorstellung einer Gestaltungsidee zum Kunstgegenstand zu gewähren

(300,00 pro Künstlerin).

 

Künstlerischer Entwurf, Erstherstellung und Nutzung: 2.500,00

 

Im ersten Jahr (2019) ist der künstlerische Entwurf des Kunstgegenstandes, dessen Umsetzung und die ausschließliche Nutzung für die Verleihung zum Louise-Otto-Peters-Preis zu vergüten. Die von der Jury ausgewählte Künstlerin erhält dafür ein Gesamthonorar von 2.500,00 Euro. Die Aufwandsentschädigung in Höhe von 300 Euro ist nicht inbegriffen.

 

Folgekosten Herstellung jährlich: 1.000,00 Euro

 

Die Duplizierung des Kunstgegenstandes wird in den Folgejahren jeweils mit 1.000 Euro honoriert.

 

Somit sind für die Realisierung des Preisträger-Kunstwerkes im 1. Jahr 3.400,00 Euro (900,00 € + 2.500,00 €) einzusetzen, folgend 1.000,00 Euro jährlich.

 


 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

Finanzielle Auswirkungen

 

 

nein

X

wenn ja,

Kostengünstigere Alternativen geprüft

 

nein

 

ja, Ergebnis siehe Anlage zur Begründung

Folgen bei Ablehnung

 

nein

 

ja, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

Handelt es sich um eine Investition (damit aktivierungspflichtig)?

X

nein

 

ja, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

 

 

Im Haushalt wirksam

von

bis

Höhe in EUR

wo veranschlagt

Ergebnishaushalt

Erträge

 

 

 

 

 

Aufwendungen

01.01.19

 

01.01.19

 

01.01.20

31.12.19

 

31.12.19

 

31.12.20

1.000

 

2.400

 

1.000

 

 

 

PSP: 1.100.11.1.1.04.01

SK: 42419290

PSP: 1.100.28.1.0.01.01.08

SK: 42711200

PSP: 110011120401

SK: 42711200

 

Finanzhaushalt

Einzahlungen

 

 

 

 

 

Auszahlungen

 

 

 

 

Entstehen Folgekosten oder Einsparungen?

 

nein

 

wenn ja,

 

Folgekosten Einsparungen wirksam

von

bis

Höhe in EUR (jährlich)

wo veranschlagt

Zu Lasten anderer OE

Ergeb. HH Erträge

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand

 

 

 

 

Nach Durchführung der Maßnahme zu erwarten

Ergeb. HH Erträge

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand (ohne Abschreibungen)

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand aus jährl. Abschreibungen

 

 

 

 

 

Auswirkungen auf den Stellenplan

X

nein

 

wenn ja,

Beantragte Stellenerweiterung:

Vorgesehener Stellenabbau:

Beteiligung Personalrat

X

nein

 

ja,

 

 

 

Beschreibung des Abwägungsprozesses: