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Vorlage - VI-EF-06191-AW-01  

 
 
Betreff: Wendemöglichkeit auf der Fritz-Hanschmann-Straße
Status:öffentlich (Vorlage abgeschlossen)Vorlage-Art:schriftliche Antwort zur Anfrage
Einreicher:Dezernat Stadtentwicklung und Bau, Beigeordnete D. DubrauBezüglich:
VI-EF-06191
Beratungsfolge:
Ratsversammlung schriftliche Beantwortung
22.08.2018 
Ratsversammlung (offen)     

Sachverhalt
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sachverhalt:
 

 

Die Nutzung des Nobbeweges am Ende der Fritz-Hanschmann-Straße ist grundsätzlich dem Fuß- und Radverkehr vorbehalten.

 

Als Ausnahme war es bisher möglich, auf 4 markierten Stellplätzen zu parken. Dieser Kompromiss hat sich leider nicht bewährt, weil zwischenzeitlich auch an allen anderen Stellen auf dem Geh- und Radweg geparkt wurde. Das konnte aus Sicherheitsgründen nicht weiter toleriert werden. Durch das Parken und die damit verbundenen Fahrbewegungen und Rangiervorgänge von Kfz auf dem Fuß- und Radweg wurden insbesondere die auf der Grünfläche und dem Spielplatz spielenden Kinder gefährdet, die auch die Wegeverbindung zwischen Holsteinstraße und Carpzovstraße beispielsweise zum Radfahren, Skaten o. ä. nutzen. Auch ein Unfall wurde gemeldet.

 

Es gab dazu zahlreiche Bürgerhinweise, die durch unsere Verkehrsbeobachtungen bestätigt wurden. Das Problem war auch trotz regelmäßiger Kontrollen des Ordnungsamtes nicht zu beheben. Aus Sicherheitsgründen musste deshalb das ausnahmsweise zugelassene Parken auf dem Geh- und Radweg zurückgenommen und darüber hinaus ordnungswidriges Parken und Befahren des Nobbeweges mit anderen Maßnahmen unterbunden werden.

 

Die vier Stellplätze im Nobbeweg wurden entfernt und es wurden Sperrpfosten aufgestellt, die das Befahren des Geh- und Radwegs verhindern. Diese Maßnahme wurde mit der Polizei, dem Ordnungsamt, der Stadtreinigung Leipzig und dem Amt für Stadtgrün und Gewässer sowie der LWB GmbH abgestimmt. Eine andere sinnvolle Verfahrensweise, um die oben beschriebenen Gefährdungen zu vermeiden, ist nicht erkennbar.

 

Das Wenden am Ende der Sackgasse Fritz-Hanschmann-Straße erfolgte bisher bequem über den Fuß- und Radweg Nobbeweg. Jetzt ist dies in der Tat nur noch mit Einschränkungen möglich. Das ist auch der Tatsache geschuldet, dass Fahrzeuge unzulässig vor der Pollerreihe abgestellt werden und so den Bewegungsraum zum Wenden zusätzlich einschränken.

 

Dass in Sackgassen ohne einen ausreichend groß dimensionierten, baulich angelegten Wendehammer nur mit Schwierigkeiten oder gar nicht gewendet werden kann, ist in Wohngebieten mit den üblichen beengten Verhältnissen keine Seltenheit. Das gegebenenfalls notwendige Rückwärtsfahren lässt sich in der Regel mit einer vorsichtigen Fahrweise von den Kraftfahrern gut bewältigen.

 

In der Fritz-Hanschmann-Straße ist es vorgesehen, schnellstmöglich die vorhandene Markierung (Zick-Zack-Linie), die das Parkverbot vor dem Nobbeweg kennzeichnet, zu verlängern. Auch wenn mitunter Rangieren erforderlich sein wird, sollte dies zu wirksamen Verbesserungen führen und das Wenden von Krankenfahrzeugen und kleinen Transportern gewährleisten.

 

Zusätzlich wird am Beginn der Fritz-Hanschmann-Straße die Beschilderung der Sackgasse mit dem Hinweis ergänzt, dass es dort keine Wendemöglichkeit für Lkw`s gibt.


 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Anlagen: