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Vorlage - VI-DS-06145  

 
 
Betreff: Verlängerung der Bestellung der Zweiten Betriebsleiterin (Verwaltungsdirektorin) des Eigenbetriebes Theater der Jungen Welt Leipzig
Status:öffentlich (Vorlage entschieden)Vorlage-Art:Beschlussvorlage
Einreicher:1. Beigeordnete für Kultur
2. Beigeordneter für Allgemeine Verwaltung
Beratungsfolge:
Dienstberatung des Oberbürgermeisters
BA Kulturstätten 1. Lesung
20.09.2018 
BA Kulturstätten      
Verwaltungsausschuss Vorberatung
10.10.2018 
Verwaltungsausschuss      
BA Kulturstätten 2. Lesung
04.10.2018 
BA Kulturstätten      
Ratsversammlung Beschlussfassung
24.10.2018 
Ratsversammlung ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschlussvorschlag:

 

  1. Frau Lydia Schubert wird für den Zeitraum vom 01.08.2020 bis zum 31.07.2022 erneut als Zweite Betriebsleiterin (Verwaltungsdirektorin) für den Eigenbetrieb Theater der Jungen Welt Leipzig bestellt.
  2. Der Oberbürgermeister wird ermächtigt, den entsprechenden Vertrag zu den in der Begründung genannten vertraglichen Eckpunkten abzuschließen.

 

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Sachverhalt:
 

Mit Beschluss der Ratsversammlung vom 10. Dezember 2014 (DS-00426/14) wurde Frau Lydia Schubert für den Zeitraum vom 1. August 2017 bis zum 31. Juli 2020 für weitere fünf

Jahre zur Zweiten Betriebsleiterin (Verwaltungsdirektorin) des Theaters der Jungen Welt bestellt.

Mit Beschluss der Ratsversammlung vom 20. September 2017 (DS 04543) wurde zudem eine vertragliche Anpassung hinsichtlich des Gehalts und der Zielprämie beschlossen.

 

Als Ergebnis von geführten Vertragsverlängerungsgesprächen ist angestrebt, den Vertrag von Frau Schubert vom 1. August 2020 bis zum 31. Juli 2022 zu verlängern. Frau Schubert steht im Ergebnis für zwei (weitere) Jahre über die Intendanz von Jürgen Zielinski hinaus für das Theater der Jungen Welt zur Verfügung, dessen Erfolg auch wesentlich mit der Tätigkeit von Lydia Schubert verknüpft ist.

 

Zudem wird eine Änderung der folgenden vertraglichen Eckpunkte vorgeschlagen:

  • Anpassung der jährlichen Brutto-Grundvergütung mit Wirkung zum 1. August 2020 von aktuell 75.000 € auf dann 90.000 €
  • Frau Lydia Schubert wird ein Sonderkündigungsrecht zum 31. Juli 2021 eingeräumt
  • Die Zielprämie bleibt unverändert (10.000 € jährlich).

 

Gemessen am Gesamtetat verfügt das Theater der Jungen Welt im Vergleich zu den anderen Kultur-Eigenbetrieben der Stadt Leipzig über das geringste Budget. Dies erfordert ein Höchstmaß an Effizienz und Einsatz aller Beschäftigten einschließlich der Betriebsleitung bei jeglichen betrieblichen Prozessen. Nach dem sehr guten Bewertungsergebnis der Unternehmensberatung Actori zur wirtschaftlichen Leistung des Theaters der Jungen Welt konnte Frau Schubert durch ihr überaus großes Engagement die wirtschaftlichen Erfolge des Theaters über die letzten Jahre weiter steigern. Frau Schubert bemüht sich in überdurchschnittlicher Weise gemeinsam mit Herrn Zielinski um das Einwerben von Drittmitteln, um das Budget des Eigenbetriebes weiter aufzubessern, um damit diesen sehr wichtigen Erlösbereich weit auszubauen und dem Theater die Durchführung weiterer Projekte zu ermöglichen.

Darüber hinaus ist das Immobilienmanagement zur Immobilie „Lindenauer Markt“ sowie Odermannstraße im Besonderen hervorzuheben. Die Amtszeit von Frau Schubert ist bekanntlich an die des Intendanten Herrn Zielinski geknüpft, dessen Intendanz am 31. Juli 2020 endet. Um einen reibungslosen Übergang der Intendanzen zu gewährleisten, erklärt sich Frau Schubert bereit für weitere zwei Jahre ihre Tätigkeit fortzusetzen.

 

Frau Schubert engagiert sich zudem seit 2012 als Schatzmeisterin der Internationalen Vereinigung des Kinder- und Jugendtheaters – ASSITEJ e.V. und in der Arbeitsgruppe für betriebswirtschaftliche Fragen im Deutschen Bühnenverein. Darüber hinaus wurde Frau Schubert in der Jahreshauptversammlung 2018 des Deutschen Bühnenvereins zur Rechnungsprüferin des Vereins gewählt. Damit fungiert sie als wichtige Botschafterin für die Stadt Leipzig - während die wertvollen Informationen auch allen anderen Eigenbetrieben und weiteren Kultureinrichtungen der Stadt Leipzig in vielfacher Weise zu Gute kommen. Weiterhin übernimmt Frau Schubert im Kreise der Verwaltungsdirektoren der Kultur-Eigenbetriebe der Stadt Leipzig eine herausragend aktive Rolle bei der Übernahme von Koordinierungsaufgaben, die alle Häuser betreffen.

 

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Finanzielle Auswirkungen

 

X

nein

 

wenn ja,

Kostengünstigere Alternativen geprüft

 

nein

 

ja, Ergebnis siehe Anlage zur Begründung

Folgen bei Ablehnung

 

nein

 

ja, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

Handelt es sich um eine Investition (damit aktivierungspflichtig)?

 

nein

 

ja, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

 

 

Im Haushalt wirksam

von

bis

Höhe in EUR

wo veranschlagt

Ergebnishaushalt

Erträge

 

 

 

 

 

Aufwendungen

 

 

 

 

Finanzhaushalt

Einzahlungen

 

 

 

 

 

Auszahlungen

 

 

 

 

Entstehen Folgekosten oder Einsparungen?

 

nein

 

wenn ja,

 

Folgekosten Einsparungen wirksam

von

bis

Höhe in EUR (jährlich)

wo veranschlagt

Zu Lasten anderer OE

Ergeb. HH Erträge

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand

 

 

 

 

Nach Durchführung der Maßnahme zu erwarten

Ergeb. HH Erträge

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand (ohne Abschreibungen)

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand aus jährl. Abschreibungen

 

 

 

 

 

Auswirkungen auf den Stellenplan

X

nein

 

wenn ja,

Beantragte Stellenerweiterung:

Vorgesehener Stellenabbau:

Beteiligung Personalrat

X

nein

 

ja,