Ratsinformationssystem

Vorlage - VI-A-06034  

 
 
Betreff: Verbot nicht jugendfreie Werbung
Status:öffentlich (Vorlage abgeschlossen)Vorlage-Art:Antrag
Einreicher:Jugendbeirat / Jugendparlament
Beratungsfolge:
Ratsversammlung Verweisung in die Gremien
22.08.2018 
Ratsversammlung (offen)   
FA Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule 1. Lesung
30.08.2018    FA Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule      
Jugendhilfeausschuss 1. Lesung
17.09.2018 
Jugendhilfeausschuss (offen)   
01.10.2018 
Jugendhilfeausschuss (offen)   
22.10.2018 
Jugendhilfeausschuss abgelehnt   
FA Allgemeine Verwaltung 1. Lesung
04.09.2018    FA Allgemeine Verwaltung      
30.10.2018    FA Allgemeine Verwaltung      
FA Wirtschaft, Arbeit und Digitales 1. Lesung
11.09.2018    FA Wirtschaft und Arbeit      
Jugendparlament Vorberatung
05.11.2018 
Jugendparlament zurückgezogen     
FA Wirtschaft, Arbeit und Digitales 2. Lesung
06.11.2018    FA Wirtschaft und Arbeit      
FA Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule 2. Lesung
08.11.2018    FA Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule      
Jugendbeirat
15.11.2018 
Jugendbeirat zurückgezogen   
Ratsversammlung Beschlussfassung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschlussvorschlag:

Die Stadtverwaltung prüft rechtliche Möglichkeiten, Werbung für Tabakprodukte sowie Alkohol und alle Produkte, die mit Tabakprodukten und Alkohol in engerer Verbindung stehen, im öffentlichen Raum zu verbieten.

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sachverhalt:

Die wiederholte Rezeption von Werbebotschaften löst unterbewusste Wünsche aus, die dazu führen, dass potentielle Konsumenten eher Gelegenheiten zum Konsum von Alkohol und Tabak nutzen. Tabak- und Alkoholwerbung muss daher verboten werden, um den Konsum und alle negativen Effekte, die damit einhergehen, zu verringern. Keine Frage, Alkohol- und Zigarettenkonsum sind gesundheitlich schädlich, und tragen zu einem Großteil der Kosten für das Gesundheitssystem bei. Es ist erwiesen, dass Alkoholgenuss zur Abhängigkeit führen kann. Noch kritischer ist das Abhängigkeitspotential von Tabakkonsum anzusehen. Aus den Aussagen von vielen Rauchern weiß man, dass eine Beendigung des Tabakkonsums enorm schwierig ist. Die Verfügbarkeit und Allgegenwärtigkeit durch die Werbung täuschte eine Normalität vor und führt zu einer unzulässigen Verharmlosung des Konsums dieser Gifte.

Bereits junge Menschen werden damit konfrontiert, dass es cool oder wenigstens „normal“ wäre, diese Substanzen zu sich zu führen. Ein Verbot von Werbung für diese krankmachenden und suchtauslösenden Stoffe ist ein wichtiger Schritt, der der Verharmlosung und dem extensiven Verkauf und Konsum dieser Stoffe entscheidend entgegenwirkt.

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Anlagen:

 

Stammbaum:
VI-A-06034   Verbot nicht jugendfreie Werbung   01.15 Büro für Ratsangelegenheiten   Antrag
VI-A-06034-VSP-01   Verbot nicht jugendfreie Werbung   66 Verkehrs- und Tiefbauamt   Verwaltungsstandpunkt