Ratsinformationssystem

Vorlage - VI-A-06013  

 
 
Betreff: Umsetzung des Beschlusses VI-00011 "Internationales Begegnungszentrum Leipzig" (eRIS: V/A 557/14) - Räume des ehemaligen Stadtbüros Katharinenstraße 2 nutzen
Status:öffentlich (Vorlage freigegeben)Vorlage-Art:Antrag
Einreicher:Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Beratungsfolge:
Ratsversammlung Verweisung in die Gremien
22.08.2018 
Ratsversammlung (offen)   
Grundstücksverkehrsausschuss 1. Lesung
03.09.2018 
Grundstücksverkehrsausschuss      
11.02.2019 
Grundstücksverkehrsausschuss      
FA Allgemeine Verwaltung 1. Lesung
04.09.2018    FA Allgemeine Verwaltung      
Grundstücksverkehrsausschuss 2. Lesung
FA Allgemeine Verwaltung 2. Lesung
05.02.2019    FA Allgemeine Verwaltung      
19.02.2019    FA Allgemeine Verwaltung      
Ratsversammlung Beschlussfassung
13.02.2019 
Ratsversammlung vertagt     
13.03.2019    Ratsversammlung      

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschlussvorschlag:

  1. Der Ratsbeschluss von 2014 „Internationales Begegnungszentrum Leipzig“ (Antrag 557/14) wird im ehemaligen Stadtbüro in der Katharinenstraße 2 umgesetzt. Dazu wird der Mietvertrag mit der LWB mbH verlängert.

 

  1. Erforderliche Personalstellen werden eingeplant und die für internationale Arbeit des Begegnungszentrums nötigen Öffnungszeiten am Abend sichergestellt.

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sachverhalt:
Die Räumlichkeiten des ehemaligen Stadtbüros stehen seit Ende 2017 leer. Das Ladenlokal ist zentral am Markt gelegen und damit an einer besonders repräsentativen Stelle, die prädestiniert ist für eine sehr gute öffentliche Aufmerksamkeit. Diese Aufmerksamkeit verdienen die vielfältigen heutigen und zukünftigen, bisher auf die Umsetzung wartenden, Aktivitäten der Leipziger Städtepartnerschaftsvereine und anderen Vereine für interkulturelle Bildung und Angebote in unserer Stadt.

Der Stadtrat hat 2014 die Unterstützung deren Initiativen mit dem Ziel der Einrichtung eines Internationalen Begegnungszentrums beschlossen. Dieser Beschluss ist in Ermangelung eines geeigneten und bezahlbaren Objektes bisher nicht umgesetzt worden, obwohl es zwischenzeitlich zahlreiche Versuche gegeben hat.

Auch wenn im neuen Stadtbüro im Stadthaus die Möglichkeit der Beratungen für die Vereine gegeben sein wird, so wäre damit nur ein Teil des Beschlusses von 2014 zur Umsetzung gebracht. Daher verweisen wir hier auf die Begründung unseres Antrags von 2014:

Das „Internationale Begegnungszentrum Leipzig“ soll ein Zentrum und eine Anlaufstelle für die verschiedensten Initiativen und Menschen unserer Stadt, die im Interesse von kultureller Vielfalt, Weltoffenheit und Vermittlung arbeiten, werden können. Damit würde die Stadt Leipzig zugleich den offiziell erhobenen Anspruch sichtbar machen, den hier lebenden und arbeitenden Kulturen ein schützendes Dach zu bieten.

 

Leipzig genießt als Universitätsstadt, aber auch als Arbeits- und Lebensort bei sehr vielen Menschen unterschiedlicher Nationalitäten einen hohen Beliebtheitsstatus. Aus der jahrhundertealten Leipziger Geschichte als Messe-, Handels- und Musikstadt, hat sich der Anspruch und Ruf einer weltoffenen und aufgeklärten Bürgerstadt erhalten.

 

Zur Internationalität Leipzigs tragen die langjährigen Städtepartnerschaften und die dahinter stehenden Trägervereine bei. Sie haben durch ihre Arbeit Kontakte und Netzwerke in aller Welt aufgebaut, die besonders mit kulturellem Austausch und wirtschaftlichen Verbindungen zum wechselseitigen Erfolg beitragen sollen. Diese Städtepartnerschaften werden von hauptsächlich ehrenamtlich arbeitenden Leipzigerinnen und Leipzigern getragen, die seitens der Stadt Leipzig durch Antrag auf Zuwendungen für ihre Investitionen jährlich eine geringe Unterstützung/Anerkennung aus dem Haushalt der Stadt erhalten. Diese Arbeit gebührt eine verstärkte Wertschätzung und eine verbesserte Sichtbarkeit, auch damit das engagierte Arbeiten der Vereine stärkere Unterstützung der Leipzigerinnen und Leipziger findet.

 

Durch einen Standort der Leipziger internationalen Vereine unter einem Dach lassen sich viele Synergieeffekte erreichen. Die Arbeit der einzelnen Vereine würde eine gemeinsame Infrastruktur zur Verfügung bekommen, die sie brauchen, wie beispielsweise ausreichend große Veranstaltungsräume, Büros und dergleichen.


 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

Anlagen: