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Vorlage - VI-A-05744  

 
 
Betreff: Ausbildung zum staatlich geprüften Sozialassistenten und Sozialassistentin und zum staatlich geprüften Erzieher und Erzieherin
Status:öffentlich (Vorlage entschieden)Vorlage-Art:Antrag
Einreicher:SPD-Fraktion
Beratungsfolge:
Migrantenbeirat 1. Lesung
14.06.2018 
Migrantenbeirat zur Kenntnis genommen     
Ratsversammlung Verweisung in die Gremien
16.05.2018 
Ratsversammlung (offen)   
FA Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule 1. Lesung
24.05.2018    FA Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule      
Jugendhilfeausschuss 1. Lesung
28.05.2018 
Jugendhilfeausschuss (offen)   
FA Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule 2. Lesung
16.08.2018    FA Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule      
30.08.2018    FA Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule      
08.11.2018    FA Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule      
Migrantenbeirat 1. Lesung
16.08.2018 
Migrantenbeirat zur Kenntnis genommen     
Jugendhilfeausschuss 2. Lesung
20.08.2018 
Jugendhilfeausschuss vertagt   
19.11.2018 
Jugendhilfeausschuss ungeändert beschlossen     
Ratsversammlung Beschlussfassung
22.08.2018 
Ratsversammlung vertagt   
19.09.2018 
Ratsversammlung vertagt   
22.11.2018 
Ratsversammlung geändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

 

 

 

 

 

Beschlussvorschlag:

  1. Der Oberbürgermeister setzt sich beim Freistaat Sachsen für die Wiedereinführung des dreijährigen Bildungsgangs für die Ausbildung zur staatlich geprüften Sozialassistentin und zum staatlich geprüften Sozialassistenten als Pilotprojekt für Absolventinnen und Absolventen mit qualifiziertem Hauptschulabschluss und für Migranten mit vergleichbaren ausländischen Abschlüssen ein.
  2. Die Stadt Leipzig wird beauftragt, Tagespflegepersonen, die eine berufsbegleitende Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin und zum staatlich anerkannten Erzieher wünschen, diese anzubieten. Hierzu sucht die Stadt Leipzig einen geeigneten Bildungsträger. In diesem Rahmen soll geprüft werden, ob durch die Tätigkeit als Tagespflegeperson Ausbildungsinhalte anerkannt werden können und so die Ausbildungsdauer verkürzt werden kann.

 

 

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Sachverhalt:
In der Vergangenheit gab es im Freistaat Sachsen sowohl einen zweijährigen Ausbildungsgang für Absolventinnen und Absolventen der Oberschule mit Realschulabschluss, als auch einen dreijährigen Ausbildungsgang für Absolventinnen und Absolventen mit Hauptschulabschluss für die Ausbildung zur Sozialassistentin und zum Sozialassistenten. Vor dem Hintergrund eines Fachkräftemangels in diesen Fachbereich fordern wir den Oberbürgermeister auf, sich beim Freistaat Sachsen dafür einzusetzen, dass Personen mit qualifiziertem Hauptschulabschluss und Migranten mit einem vergleichbaren ausländischen Abschluss die Ausbildung zur Sozialassistentin und zum Sozialassistenten ermöglicht wird, wie es auch in vielen anderen Bundesländern möglich ist.

 

Eine Abfrage unter den in der Tagespflege beschäftigten Personen hat ergeben, dass unter den Tagespflegepersonen ein hohes Interesse an einer Ausbildung zur Erzieherin bzw. Erziehern besteht. Der zunehmende Fachkräftemangel kann durch die Weiterbildung von Tagespflegepersonen teilweise begegnet werden. Hinzu kommt, dass diese Personen durch ihre Tätigkeit Berufserfahrung und ein hohes Interesse an der Arbeit mit Kindern haben. Dieses Potential sollte besser genutzt werden.
 

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Anlagen:
 

 

Stammbaum:
VI-A-05744   Ausbildung zum staatlich geprüften Sozialassistenten und Sozialassistentin und zum staatlich geprüften Erzieher und Erzieherin   Geschäftsstelle der SPD-Fraktion   Antrag
VI-A-05744-VSP-01   Ausbildung zum staatlich geprüften Sozialassistenten und Sozialassistentin und zum staatlich geprüften Erzieher und Erzieherin   11 Personalamt   Verwaltungsstandpunkt