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Vorlage - VI-A-05711  

 
 
Betreff: Planung Fahrradstraße
Status:öffentlich (Vorlage abgeschlossen)Vorlage-Art:Antrag
Einreicher:AfD-Fraktion
Beratungsfolge:
SBB Nordwest Anhörung
Ratsversammlung Verweisung in die Gremien
18.04.2018 
Ratsversammlung (offen)   
FA Stadtentwicklung und Bau 1. Lesung
08.05.2018    FA Stadtentwicklung und Bau      
22.05.2018    FA Stadtentwicklung und Bau      
FA Umwelt und Ordnung 1. Lesung
15.05.2018    FA Umwelt und Ordnung      

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

 

 

 

 

 

 

Beschlussvorschlag:

 

Prüfung der Kosten und Durchführbarkeit der Ertüchtigung des Marienweges als Fahrradstraße. Hierbei ist die Deckensanierung, evtl. mit Fördermitteln, in Betracht zu ziehen und, es sind Gespräche mit der Deutschen Bahn AG zur Querungsmöglichkeiten der S/R-Bahnstrecke zwischen Möckern und Leutzsch zu führen.

 

 

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Sachverhalt:

 

Der Marienweg zwischen Leipzig/nordwestliches Zentrum, beginnend an der Waldstraße und endend an der Slevogtstraße in Möckern, ist eine alte Straßenverbindung zwischen der Innenstadt und dem nördlichen Ortsteil. In den letzten Jahrzehnten konnte der mit Kopfsteinpflaster ausgelegte Weg nur noch als Fußweg genutzt werden. Ferner dient er von der Waldstraße aus noch als Zufahrt für das Klärwerk bzw. nebenliegende Nutzgelände und von der Slevogtstraße aus als Zufahrt zu den Kleingartenanlagen Mariengrund und Elstertal. Die bis in die 70er Jahre funktionierende Querungsmöglichkeit mittels Bahnschranke verwahrloste zunehmend und wurde dauerhaft geschlossen. Da die Bahn derzeit für die Jahre 2019ff umfangreiche Modernisierungsarbeiten bis hin zu Brückenbauarbeiten plant(Sanierung /Neubau) sollte hier die Möglichkeit einer Unter- oder Überquerung mit geprüft werden. Fördermöglichkeiten über das Brückenbauprogramm des Freistaates sind in Betracht zu ziehen. Eine Reaktivierung der konfliktfreien Querung der Bahnlinie ist Voraussetzung für die Ertüchtigung des Marienweges als Fahrradstraße.

Im Zuge des Deckensanierungsprogramms des Freistaates sollte hier über eine, für Leipzig preiswerte Lösung des Überlastungsproblems Kirschbergstraße nachgedacht werden. Diese ist nicht nur für den KFZ-Verkehr zu eng. Für Fahrradfahrer ist sie oftmals lebensgefährlich. Der Marienweg würde als Abkürzung für Fahrräder dienen auf dem Weg zur Innenstadt und damit in den Westen, Süden und Osten der Stadt. Auch der KFZ-Verkehr hätte seinen Nutzen davon, wenn die Kirschbergstraße von Fahrradfahrern entlastet würde. Für Innenstadtbewohner ergäbe sich die Möglichkeit, ohne große Hauptstraßennutzung durch den Leipziger Auwald mit dem Fahrrad zum Auensee zu gelangen und das Naherholungsgebiet ohne Parkplatzsuche für den PKW zu nutzen.

 

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Anlagen:
 

 

Stammbaum:
VI-A-05711   Planung Fahrradstraße   Geschäftsstelle der AfD-Fraktion   Antrag
VI-A-05711-VSP-01   Planung Fahrradstraße   66 Verkehrs- und Tiefbauamt   Verwaltungsstandpunkt
VI-A-05711-NF-02   Marienweg als verbindende Fahrradstraße   Geschäftsstelle der AfD-Fraktion   Neufassung
VI-A-05711-NF-02-VSP-01   Planung Fahrradstraße   66 Verkehrs- und Tiefbauamt   Verwaltungsstandpunkt
VI-A-05711-NF-03   Marienweg als verbindende Fahrradstraße   Geschäftsstelle der AfD-Fraktion   Neufassung