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Vorlage - VI-A-05379-VSP-01  

 
 
Betreff: Schulbibliotheken und Leseräume
Status:öffentlich (Vorlage entschieden)Vorlage-Art:Verwaltungsstandpunkt
Einreicher:Dezernat Jugend, Soziales, Gesundheit und SchuleBezüglich:
VI-A-05379
Beratungsfolge:
Dienstberatung des Oberbürgermeisters Bestätigung
FA Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule Vorberatung
29.03.2018    FA Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule      
FA Finanzen Vorberatung
09.04.2018    FA Finanzen (Ersatz für Ostermontag, 02.04.2018)      
FA Wirtschaft und Arbeit Vorberatung
10.04.2018    FA Wirtschaft und Arbeit      
Jugendparlament Vorberatung
11.04.2018 
Jugendparlament zur Kenntnis genommen     
FA Kultur Vorberatung
13.04.2018    FA Kultur      
FA Allgemeine Verwaltung Vorberatung
17.04.2018    FA Allgemeine Verwaltung      
Ratsversammlung Beschlussfassung
18.04.2018 
Ratsversammlung zur Kenntnis genommen     

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

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Rechtliche Konsequenzen

Der gemäß Ursprungsantrag gefasste Beschluss wäre

Rechtswidrig und/oder

Nachteilig für die Stadt Leipzig.

 

 

Zustimmung

Ablehnung

Zustimmung mit Ergänzung

Ablehnung, da bereits Verwaltungshandeln

Alternativvorschlag

Sachstandsbericht

 

 

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Begründung:

Das Vorhalten von Schulbibliotheken und Leseräumen ist eine freiwillige Leistung des Schulträgers. Der Schulträger stattet diese im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten personell aus.

Von der schulbibliothekarischen Arbeitsstelle werden derzeit 72 Schulbibliotheken und Leseräume betreut, die als verbindliche Arbeitsgrundlage eine Vereinbarung über die Grundlagen der Zusammenarbeit bei der Entwicklung der Schulbibliothek/des Leseraums mit der Stadt Leipzig geschlossen haben. Von den 100 Leipziger Schulen mit Schulbibliothek/Leseraum haben 51 eine pädagogische Konzeption dafür bzw. erarbeiten diese gerade. Darunter fallen 20 Grundschulen, elf Oberschulen, zehn Gymnasien, sechs Berufliche Schulzentren und vier Förderschulen. Eine Übersicht darüber, an welchen Schulen es eine pädagogische Konzeption für die Schulbibliothek/den Leseraum gibt, findet sich in Anlage 1.

Der „Freiwilligendienst aller Generationen (FdaG)“ wird auch 2019 weitergeführt. Insofern können die derzeitig freiwillig Tätigen auch nach dem 01.01.2019 weiter in den Schulbibliotheken und Leseräumen arbeiten, sofern ihr zweijähriger Vertrag noch nicht abgelaufen ist. Neue Verträge werden nach den entsprechenden Haushaltsfreigaben abgeschlossen.

Die Aussage des Antrags Nr. VI-A-05379, dass die Stadtverwaltung darauf abzielt, bei Auslaufen der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen „möglichst bibliothekarische Fachkräfte bzw. das eingearbeitete Personal zu übernehmen“ ist so nicht korrekt. Vielmehr lautete die Formulierung in der Beantwortung zur Anfrage VI-F04786,  Frage 4: „Bei Auslaufen der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen werden vergleichbare Finanzierungsformen aktiv geprüft. Das Perspektivziel der Betreuung der Schulbibliotheken durch bibliothekarische Fachkräfte unter finanzieller Mitwirkung des Freistaates Sachsen wird weiter verfolgt. Die Möglichkeit der Honorarbeschäftigung bleibt weiter bestehen.“

Diese Aussage behält weiterhin Gültigkeit. Sollten neue arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zur Verfügung stehen, werden diese auf ihre Nutzbarkeit für die personelle Ausstattung der Schulbibliotheken und Leseräume geprüft.

Bei Festeinstellungen von ausgebildetem Personal würde folgender Mehraufwand würde im Kalenderjahr für die aktuell betreuten 72 Schulbibliotheken und Leseräume entstehen:

Diesen Berechnungen liegen die Angaben für den jährlichen durchschnittlichen Personalaufwand für Vollzeitstellen bei Neueinstellung zugrunde. Der derzeitige Beschäftigungsumfang für die Stellen über das Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ variiert zwischen 20 und 30 Wochenarbeitsstunden, weshalb ein Durchschnittswert von 25 h/Woche zugrunde gelegt wurde.

Zwischen der Stadt Leipzig und der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig besteht seit 2016 eine Kooperationsvereinbarung. In dieser Vereinbarung ist im Handlungsfeld B: Hochschule und Stadt zielen auf zukunftsgerechte Qualifikation und Bildung ein Ausbau der Zusammenarbeit im Bereich Schulbibliotheken/Leseräume vorgesehen. Darüber hinaus werden an der HTWK Leipzig keine Schulbibliothekare ausgebildet werden. Es werden Bibliotheks- und Informationswissenschaftler/-innen mit der Profillinie Bibliothekspädagogik - seit 2010 Masterstudiengang der Fakultät Medien - ausgebildet.

Studierende im Praktikum können nicht in Schulen zur Unterstützung der jetzigen Mitarbeiter/-innen im täglichen Bibliotheksbetrieb eingesetzt werden, da sie eine ausbildungsgerechte Betreuung durch Fachpersonal erhalten müssen. Dieses Fachpersonal ist in den Schulbibliotheken und Leseräumen nicht verfügbar.

 

Es besteht für Studierende jedoch die Möglichkeit, projektbezogene Praktika an Schulen zu absolvieren. Die fachliche Betreuung erfolgt/-e dafür durch die Schulbibliothekarische Arbeitsstelle Leipzig.

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Finanzielle Auswirkungen

 

x

nein

 

wenn ja,

Kostengünstigere Alternativen geprüft

 

nein

 

ja, Ergebnis siehe Anlage zur Begründung

Folgen bei Ablehnung

 

nein

 

ja, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

Handelt es sich um eine Investition (damit aktivierungspflichtig)?

 

nein

 

ja, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

 

 

Im Haushalt wirksam

von

bis

Höhe in EUR

wo veranschlagt

Ergebnishaushalt

Erträge

 

 

 

 

 

Aufwendungen

 

 

 

 

Finanzhaushalt

Einzahlungen

 

 

 

 

 

Auszahlungen

 

 

 

 

Entstehen Folgekosten oder Einsparungen?

 

nein

 

wenn ja,

 

Folgekosten Einsparungen wirksam

von

bis

Höhe in EUR (jährlich)

wo veranschlagt

Zu Lasten anderer OE

Ergeb. HH Erträge

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand

 

 

 

 

Nach Durchführung der Maßnahme zu erwarten

Ergeb. HH Erträge

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand (ohne Abschreibungen)

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand aus jährl. Abschreibungen

 

 

 

 

 

Auswirkungen auf den Stellenplan

 

nein

 

wenn ja,

Beantragte Stellenerweiterung:

Vorgesehener Stellenabbau:

Beteiligung Personalrat

 

nein

 

ja,

 

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Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 2 1 Anlage1 (12 KB)