Ratsinformationssystem

Vorlage - VI-A-05397  

 
 
Betreff: Fahrradstraßen im Musikviertel
Status:öffentlich (Vorlage entschieden)Vorlage-Art:Antrag
Einreicher:Jugendbeirat/Jugendparlament
Beratungsfolge:
Ratsversammlung Verweisung in die Gremien
31.01.2018 
Ratsversammlung zur Kenntnis genommen   
FA Stadtentwicklung und Bau 1. Lesung
13.02.2018    FA Stadtentwicklung und Bau      
SBB Mitte Anhörung
05.04.2018 
SBB Mitte vertagt   
03.05.2018 
SBB Mitte geändert beschlossen     
FA Stadtentwicklung und Bau 2. Lesung
10.04.2018    FA Stadtentwicklung und Bau      
08.05.2018    FA Stadtentwicklung und Bau      
Jugendparlament Mitteilung
11.04.2018 
Jugendparlament geändert beschlossen   
SBB Mitte Anhörung
Ratsversammlung Beschlussfassung
16.05.2018 
Ratsversammlung geändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

Beschlussvorschlag:

Die Stadtverwaltung wird damit beauftragt die Beethovenstraße, die Straße des 17. Juni, die Wächterstraße und die Wilhelm-Seyfferth-Straße im Musikviertel zu Fahrradstraßen zu machen. In diesen wird der Autoverkehr, nach den Regeln einer Fahrradstraße, zugelassen.

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Sachverhalt:
Leipzig hat rund 45.000 Studierende und auch die Schülerzahlen sollen sich bis 2030 verdoppeln.

Die Mehrheit dieser jungen Menschen bewältigt ihre täglichen Wege auf dem Fahrrad. Da diese besonders bei Studierenden zu den Fakultäten und in das Zentrum führen hat sich hier bereits ein inoffizielles Fahrradverkehrswegesystem etabliert. Die verschiedenen Wege führen besonders im Musikviertel zusammen, wo sich die Standorte der Hochschule für Musik und Theater, das Geisteswissenschaftliche Zentrum, die Hochschule für Grafik und Buchkunst sowie die Albertina befinden. Die Fahrraddichte ist dort insgesamt sehr hoch.

Problematisch ist jedoch hier die Verkehrssituation; die Straßen sind trotz beidseitig parkendender Autos breit genug, dass zwei Autos aneinander vorbeifahren können, an das Überholen von Fahrradfahrern mit dem gesetzlichen Mindestabstand jedoch nicht zu denken ist. Da dies leider trotzdem gemacht wird, entstehen somit eine unglaublich gefährliche Situationen für Radfahrer, die regelmäßig zwischen die Fronten geraten. Diese Situation wird auch durch ausparkenden Autos und Schlaglöcher nicht verbessert.

Durch Fahrradstraßen könnte hier bewusst Radfahrern der Vorrang gegeben werden und auch im Viertel eine bessere, sichere und ruhigere Verkehrssituation geschaffen werden. Dies würde auch die Infrastruktur an Cafés, Restaurants und Bars fördern und gerade im Sommer mehr Leben auf die Straße bringen.

Um das Unfallrisiko zu senken, den Radverkehr zu stärken, die Lebensqualität im Viertel zu erhöhen und den studentischen und jugendlichen Bedürfnissen dieser Stadt gerecht zu werden, ist die Einführung der Fahrradstraßen somit ein erster wichtiger Schritt.
 

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