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Vorlage - VI-A-05033  

 
 
Betreff: Nutzbarmachung des Drogenpräventionsprojektes "Revolution Train" für Leipzig
Status:öffentlich (Vorlage freigegeben)Vorlage-Art:Antrag
Einreicher:CDU-Fraktion
Beratungsfolge:
Drogenbeirat Vorberatung
17.01.2018    Drogenbeirat      
Ratsversammlung Verweisung in die Gremien
13.12.2017 
Ratsversammlung (offen)   
FA Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule 1. Lesung
04.01.2018    Fachausschuss Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule      
FA Umwelt und Ordnung 1. Lesung
09.01.2018    FA Umwelt und Ordnung      
Jugendhilfeausschuss 1. Lesung
15.01.2018 
Jugendhilfeausschuss (offen)   
FA Umwelt und Ordnung 2. Lesung
03.04.2018    FA Umwelt und Ordnung      
Jugendhilfeausschuss 2. Lesung
26.02.2018 
Jugendhilfeausschuss abgelehnt   
FA Umwelt und Ordnung 2. Lesung
17.04.2018    FA Umwelt und Ordnung      
offen ohne festgelegten RV-Termin/ruhend Beschlussfassung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

 

Beschlussvorschlag:

 

Die Stadtverwaltung wird beauftragt, sich beim Träger des Drogenpräventionsprojektes „Revolution Train“ um einen Aufenthalt des Antidrogenzuges „Revolution Train“ in Leipzig zu bewerben und die dafür notwendigen Voraussetzungen zu klären.

 

 


 

Begründung:
 

„Revolution Train“ ist ein in der Tschechischen Republik ansässiges innovatives Drogenpräventionsprojekt, das insbesondere Kindern und Jugendlichen emotional eindrucksvoll und überzeugend die Risiken und Gefahren von Drogen vermittelt und ihre Motivation für einen drogenfreien Lebensweg stärkt.

Träger ist der gemeinnützige Stiftungsfonds Nove Cesko mit Sitz in Prag.

Der „Revolution Train“ ist ein multifunktional und multimedial ausgestatteter Eisenbahnzug mit interaktiven Besucherprogrammen, die mit Hilfe der 5D-Technologie alle Sinne der Besucher ansprechen.  Im Zug werden Orte nachgestellt, die für das Thema Drogensucht relevant sind, z.B. ein Autounfall und ein Gefängnis. Die zumeist jugendlichen Besucher verfolgen u.a. die Geschichten von Altersgenossen, die drogenabhängig geworden sind und werden aufgefordert, sich zu entscheiden, wie sie sich in Krisensituationen verhalten würden. Auch werden sie ermutigt, sich dem Druck von Altersgenossen zu widersetzen.

 

Hauptzielgruppen sind Schulklassen und Familien mit Kindern. Für Schulklassen besteht die Möglichkeit, mit den Lektoren des Zuges ihren Besuch nachzubereiten und so die gewonnene Motivation für ein drogenfreies Leben zu vertiefen.

Auch Firmen können die Programme des Zuges für ihre Gesundheitsprävention nutzen.

Der Pilotbetrieb des Antidrogenzuges begann 2015. Die erste große Tour führte im Frühjahr 2016 durch das nördliche Böhmen. Es folgten im Herbst 2016 und Frühjahr 2017 Touren durch die sächsische Erzgebirgsregion und im Herbst 2017 durch das östliche Bayern.

Der Haupteinzugsbereich ist somit die tschechisch-sächsisch-bayrische Grenzregion, also genau die Region, die besonders von der aktuell grassierenden Crystal-Sucht betroffen ist.

Im Rahmen eines Tagespauschalsatzes bietet der Betreiber unter anderem an: Überführen, Abstellen und Bewachen des Zuges am vereinbarten Ort; Durchführung der je 90-minütigen Präventionsprogramme mit qualifizierten deutschsprachigen Moderatoren; Organisation der Schulklassenbesuche und umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit.

Wir sind der Meinung, dass dieser innovative und ganzheitliche Ansatz für Drogenprävention auch in der besonders stark von Drogenproblemen betroffenen Stadt Leipzig zum Einsatz kommen sollte.

Vertiefende Informationen unter: www.revolutiontrain.cz/de

 


 



 

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 RevolutionTrain-1 (Angefordertes Dokument nicht im Bestand)    
Anlage 2 2 RevolutionTrain-2 (Angefordertes Dokument nicht im Bestand)    
Anlage 3 3 RevolutionTrain-3 (Angefordertes Dokument nicht im Bestand)