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Vorlage - VI-DS-04727  

 
 
Betreff: Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept Grünau 2030 (STEK Grünau)
Status:öffentlich (Vorlage abgeschlossen)Vorlage-Art:Beschlussvorlage
Einreicher:Dezernat Stadtentwicklung und Bau
Ziele:1. nicht relevant
Beratungsfolge:
Dienstberatung des Oberbürgermeisters Bestätigung
12.03.2018    Dienstberatung des Oberbürgermeisters      
FA Stadtentwicklung und Bau 1. Lesung
24.04.2018    FA Stadtentwicklung und Bau      
FA Umwelt und Ordnung 1. Lesung
03.04.2018    FA Umwelt und Ordnung      
FA Stadtentwicklung und Bau 2. Lesung
FA Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule 1. Lesung
12.04.2018    FA Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule      
SBB West Anhörung
16.04.2018 
SBB West      
FA Umwelt und Ordnung 2. Lesung
FA Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule 2. Lesung
Ratsversammlung Beschlussfassung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschlussvorschlag:

 

  1. Das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Grünau 2030 (STEK) wird als programm- und ämterübergreifendes Handlungskonzept für den Stadtteil Grünau im Sinne des BauGB (§171e Absatz 4 BauGB) sowie der VwV StBauE des Freistaates Sachsen vom 20.08.2009 (Abschnitt A Punkt 2.2) beschlossen. Es konkretisiert das im Verfahren befindliche INSEK für den Stadtteil Grünau.

 

  1. Das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Grünau ist ein Orientierungsrahmen für das vernetzte Handeln von Akteuren innerhalb und außerhalb der Verwaltung sowie eine Leitlinie für Fachplanungen und den kommunalen Mitteleinsatz. Im Zuge der Umsetzung des STEK sind die genannten Maßnahmen in Abstimmung mit den Ämtern und Akteuren weiter zu konkretisieren.

 

  1. Die Umsetzung der noch nicht im Haushalt gesicherten Maßnahmen steht unter dem Haushaltvorbehalt. Die Maßnahmen sind durch die jeweiligen Fachämter innerhalb der bestehenden Eckwerte einzuplanen und folgend sind die ggf. notwendigen Beschlüsse zur Umsetzung der Einzelmaßnahmen herbeizuführen.

 

  1. Der Oberbürgermeister wird beauftragt, zur Umsetzung des Integrierten Stadtteilentwicklungskonzeptes Grünau bestehende und neue Fördermöglichkeiten zu nutzen.

 

Anlagen:
Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept Grünau 2030 (STEK)

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Sachverhalt:

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

 

Finanzielle Auswirkungen

 

X

nein

 

wenn ja,

Kostengünstigere Alternativen geprüft

 

nein

 

ja, Ergebnis siehe Anlage zur Begründung

Folgen bei Ablehnung

 

nein

 

ja, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

Handelt es sich um eine Investition (damit aktivierungspflichtig)?

 

nein

 

ja, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

 

 

Im Haushalt wirksam

von

bis

Höhe in EUR

wo veranschlagt

Ergebnishaushalt

Erträge

 

 

 

 

 

Aufwendungen

 

 

 

 

Finanzhaushalt

Einzahlungen

 

 

 

 

 

Auszahlungen

 

 

 

 

Entstehen Folgekosten oder Einsparungen?

 

nein

 

wenn ja,

 

Folgekosten Einsparungen wirksam

von

bis

Höhe in EUR (jährlich)

wo veranschlagt

Zu Lasten anderer OE

Ergeb. HH Erträge

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand

 

 

 

 

Nach Durchführung der Maßnahme zu erwarten

Ergeb. HH Erträge

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand (ohne Abschreibungen)

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand aus jährl. Abschreibungen

 

 

 

 

 

Auswirkungen auf den Stellenplan

X

nein

 

wenn ja,

Beantragte Stellenerweiterung:

Vorgesehener Stellenabbau:

Beteiligung Personalrat

x

nein

 

ja,

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

1 Zusammenfassung

Die Vorlage dient einer Entscheidung über eine informelle und integrierte Entwicklungskonzeption für den Stadtteil Grünau. Basis sind die im gegenwärtigen Stand vorliegenden Ziele des gesamtstädtischen Entwicklungskonzeptes INSEK 2030 sowie eigene Analysen zur Situation im Stadtteil und daraus abgeleitete Zielstellungen. Das Konzept ist seit 2014 in Zusammenarbeit zahlreicher Verwaltungsteile untereinander und mit Akteuren im Stadtteil entstanden. Relevante Fachplanungen sind einbezogen. Es dient formal unter anderem zur weiteren Vorbereitung der integrierten Stadterneuerungspolitik (z.B. Fördermittelbeantragung) ist aber ganz wesentlich auch Grundlage für das weitere Verwaltungshandeln zur Vermeidung negativer und Beförderung positiver Entwicklungen im Stadtteil. Das Konzept befasst sich dabei vorwiegend mit den Großsiedlungsbereichen.

Neben einem ausführlichen Analyseteil enthält das Konzept Zielsetzungen für verschiedene Handlungsfelder sowie soweit möglich und vorliegend Maßnahmen zur Zielerreichung.

 

2 Anlass und Ziel

Grünau hat seit Mitte der 90erJahre bis 2012 über die Hälfte der ursprünglichen Einwohner verloren. Dieser Einwohnerverlust prägte die Quartiersentwicklung stark, sowohl in Bezug auf die Wohnungswirtschaft (Bsp. Rückbauten) als auch hinsichtlich der Entwicklung der sozialen Infrastruktur und der Freiflächen. In vielen Bereichen sind in den letzten zehn Jahren seit Verabschiedung der Entwicklungsstrategie Grünau 2020 deutlich positive Trends zu verzeichnen, die nicht zuletzt auf eine aktive Begleitung des Entwicklungsprozesses auf der Basis des SEKo zurückzuführen sind.

Die Einwohnerentwicklung ist mittlerweile quantitativ stabil bis leicht zunehmend, an vielen Stellen wurde die Infrastruktur ergänzt und qualifiziert. Gleichwohl steht der Stadtteil vor neuen Herausforderungen und Chancen: Der Wohnflächenbedarf in der Gesamtstadt steigt, gleichzeitig differenzieren sich die Mieten und die Segregation der Bevölkerung nimmt in der Tendenz eher zu.

Entsprechend wandeln sich auch die Handlungserfordernisse für den Stadtteil. Nicht Rückbau und Konzentration sondern Entwicklung in der Fläche und Differenzierung der Quartiere stehen heute im Vordergrund. Parallel muss weiter auf die sich verändernde Bevölkerungszusammensetzung reagiert werden. Die neuen Handlungserfordernisse sind im vorliegenden „Stadtteilentwicklungskonzept Leipzig Grünau 2030“ (STEK Grünau) hergeleitet und aufgeschlüsselt.

 

Bereits Ende 2014 wurde mit der Erarbeitung des STEK Grünau begonnen, das als Fortschreibung und Zusammenführung der bisher gültigen Planungsdokumente „Integriertes Handlungskonzept: Fördergebiet Leipzig-Grünau“ (2004) und „Entwicklungsstrategie Grünau 2020“ (2007) zu verstehen ist. In die Erarbeitungszeit fielen sowohl die Neuausrichtung des Leipziger Wohnungspolitischen Konzepts als auch die Fortschreibung des gesamtstädtischen Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (INSEK) unter den Rahmenbedingungen einer wachsenden Stadt. Das INSEK weist im gegenwärtigen Entwurf den Stadtteil Grünau als fachübergreifendes Schwerpunktgebiet für eine integrierte Entwicklung aus und verweist darauf, ein konkretisierendes Stadtteilkonzept für Grünau zu erstellen.

Mit dem vorliegenden STEK Grünau liegt nun ein aktualisierter, Förderprogramm unabhängiger Orientierungsrahmen für fachübergreifendes Handeln im Stadtgebiet vor. Es soll eine strategische Kehrtwende in der Stadtteilentwicklungsstrategie festlegen, welche nach Jahren abnehmender Bevölkerung und Wohnungs- sowie Infrastrukturrückbau, nun

wieder mit zunehmender und sich stark ausdifferenzierender Bevölkerung und deren Bedürfnissen umzugehen hat.

 

3 Grundlagen/ Vorhandene Beschlüsse

  • Neustart des Bund-Länder-Programm Soziale Stadt in 2016; VI-DS-02032
  • Sanierungssatzung „Leipzig Grünau WK 7 und WK 8“; RBV-1631/13 vom 19.06.2013, (derzeit in Prüfung und ggf. in Aufhebung oder Anpassung gemäß der veränderten Rahmenbedingungen in Grünau, vgl. STEK Grünau 2030)
  • Entwicklungsstrategie Grünau 2020; RBIV-934/07 vom 18.07.2007
  • Gebietsbeschluss Leipzig Grünau im Programm „Soziale Stadt“; RB IV-340/05 vom 13.07.2005
  • Integriertes Stadtentwicklungskonzept Leipzig 2030 (derzeit in Beschlussfassung)
  • Wohnungspolitisches Konzept der Stadt Leipzig, Fortschreibung 2015

 

4 Prozess

Die Erarbeitung erfolgte im Zeitraum von 2014 bis 2017 in einem Beteiligungsprozess der verschiedenen Fachämter, der Wohnungswirtschaft, der lokalen Akteure sowie der Bürgerschaft. Hierzu wurden vorhandene Koordinierungs- und Beteiligungsstrukturen im Stadtteil genutzt. Neben mehreren Ämterworkshops und verwaltungsinternen Beteiligungen im Zuge der Vorbereitung des Konzepts sowie der Ämterabstimmung wurden in mehreren fachspezifischen Themenworkshops gemeinsam mit Bürgern und lokalen Akteuren die aktuelle Problemlagen und Handlungserfordernisse herausgearbeitet. Die Ergebnisse sind in das STEK Grünau eingeflossen.

 

5 Finanzielle Auswirkungen und Umsetzung

Das STEK Grünau stellt die Schwerpunktsetzung für den Einsatz von Ressourcen der Fachämter sowie für den Einsatz von Fördermitteln dar. Somit kommt dem STEK Grünau eine indirekte Haushaltswirkung zu. Für den Doppelhaushalt 2017/18 sind bereits Haushaltsansätze zur Umsetzung von Maßnahmen vorgesehen. Die weiteren Maßnahmen sind durch die jeweiligen Fachämter innerhalb der bestehenden Eckwerte einzuplanen. Folgend werden die ggf. notwendigen Beschlüsse zur Umsetzung herbeigeführt. In den Beschlussvorlagen sind dabei die Folgekosten der Maßnahmen zu betrachten.

 

6 Kurzfassung STEK Grünau 2030

 

6.1 Ausgangslage

 

Bevölkerung

Von ehemals 85.000 Einwohnern leben heute noch rd. 43.600 (2016) Einwohner in Grünau. In den letzten 4 Jahren war dabei jeweils ein leichtes Einwohnerwachstum zu verzeichnen. Die prognostizierten Bevölkerungszahlen für das Jahr 2030 liegen zwischen 52.000 und 43.200 Einwohner. Abflachende und gegenüber dem Wachstum der Gesamtstadt in Summe geringere Bevölkerungszuwächse sind auf ein hohes Durchschnittsalter und somit auf einen zu erwartenden negativen natürlichen Bevölkerungssaldo zurückzuführen. Dem hohen Anteil über 65-jährigen steht ein hoher Anteil unter 18-jährigen gegenüber, mit entsprechenden Herausforderungen für zielgruppenrelevante Infrastrukturen. Die Zahl der Bewohner mit Migrationshintergrund steigt kontinuierlich und überdurchschnittlich stark, wodurch Integrationsaufgaben an Bedeutung gewinnen.

 

 

 

Soziales und Bildung

Die Arbeitslosenquote in Grünau ist tendenziell rückläufig, jedoch auf überdurchschnittlichem Niveau. Sorge bereiten die hohen und steigenden Zahlen arbeitsloser Jugendlicher.

Das gebietstypische und sanierungsschwächebedingte niedrige Mietpreisniveau gilt zum einen als Potential für den Leipziger Wohnungsmarkt, führt zum anderen aber zu einem verstärkten Zuzug einkommensschwacher, sozialleistungsbeziehender und migrantischer  Haushalte. Diese Entwicklung in Verbindung mit einem raschen Anstieg der Bewohnerschaft mit Migrationshintergrund verschärft in einigen Quartieren Grünaus zunehmend soziale und nachbarschaftliche Probleme. Steigende Kriminalität und Gewalt im öffentlichen Raum verdeutlichen hier beginnende Problemlagen.

Die besorgniserregende hohe Zahl von Schülern die Bildungseinrichtungen ohne Abschluss verlassen, zeigt einen akuten und dringenden Handlungsbedarf an. Hier lässt sich auf das qualitativ hochwertige, gut vernetzte Bildungssystem mit geschlossenen Bildungsketten, kurzen Wegen und einer engen Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Bildungseinrichtungen zurückgreifen.r eine dauerhafte und nachhaltige Leistungsfähigkeit muss jedoch der erhebliche Sanierungsstau in Bildungs- und Freizeiteinrichtungen abgebaut und auch in Grünau wieder in neue Einrichtungen investiert werden.

Auch die drei noch bestehenden Stadtteilbibliotheken Grünaus weisen einen Modernisierungsstau auf und können mit eingeschränkten Öffnungszeiten, fehlender Barrierefreiheit und geringem Budget keine zeitgemäße Arbeit und Wirkung im Stadtteil entfalten. Hier muss eine zentralesung gefunden werden.

 

Wohnungsbestand und Leerstand

Der aktuell Leerstand in Grünau liegt mit 16,8 % trotz massiver Rückbauten (rd. 8.000 WE) noch immer deutlich über dem Niveau der Gesamtstadt (6%). Entsprechend der Bevölkerungsentwicklung ist jedoch von weiter abnehmenden Leerständen auszugehen. Die noch vorhandenen ca. 28.000 Wohnungen in industrieller Plattenbauweise sind überwiegend sehr homogen. Hier ist zukünftig eine Differenzierung des Wohnungsangebots durch gezielte Umbauten und Sanierungen sowie punktuelle Neubauten erforderlich.

 

Wirtschaft und Verkehr

Grünau verfügt über eine gute Verkehrsinfrastruktur. Verbesserungswürdig bleiben die Erschließung der Stadtteilzentren, die Einbindung des Grünauer Fuß- und Radwegenetzes in ein gesamtstädtisches Netz sowie die Anpassung an die Mobilitätsbedürfnisse der stark alternden Bevölkerung.

Durch eine gezielte Unterstützung und Ansiedlung lokalen Gewerbes und lokaler Dienstleistungen soll die weitestgehend monofunktionale Ausrichtung der Großwohnsiedlungen in einzelnen Punkten aufgebrochen und wohnortnahe Verdienstmöglichkeiten geschaffen werden. Schwerpunkte sind dabei vor allem die unter Kaufkraftverlust und verändertem Einkaufverhalten leidenden einzelnen Quartierszentren.

 

6.2 Ansatz des Konzeptes

Aufbauend auf einer ausführlichen Situationsanalyse, zeigt das vorliegende STEK Grünau eine Vision für den Stadtteil auf:

Grünaus spezifische Qualität wird zunehmend von mehr Leipzigerinnen und Leipzigern sowie Zugezogenen erkannt. Die Bevölkerung wird dadurch durchmischter und die Lebensstile werden vielfältiger. Das Grünau der Zukunft ist ein lebendiger Stadtteil für unterschiedliche Einkommensgruppen und Lebensentwürfe. Die serielle Bauweise des Stadtteils wird als Chance gesehen, wirtschaftlich höhere Energiestandards zu erzielen.

Grünau begreift die besondere städtebauliche Struktur mit hohem Freiflächenanteil als Chance für eine behutsame Nachverdichtung in Zeiten des Wachstums und „besetzt“ ungenutzte Flächen mit wirtschaftlichen Aktivitäten, neuen Wohnformen und kollektiven Freiflächenkonzepten.

Grünau bietet nicht nur physische Freiräume, sondern sorgt auch für seine Bevölkerung. Kinder, Jugendliche, Familien und Senior/-innen, Menschen mit und ohne Arbeit, Menschen mit Behinderungen und Bewohner/-innen mit Migrationshintergrund sollen die gleichen Chancen haben, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und mobil zu bleiben. Allen steht der Zugang zur Bildungslandschaft, dem Arbeitsmarkt, den kulturellen, sozialen, sportlichen und medizinischen Angeboten offen. Grünau hat die Voraussetzung, bei der Inklusion vieler Menschen eine Vorbildfunktion zu übernehmen.

Interessante und sichere Wege laden zum Radfahren und Spazierengehen durchs Stadtviertel, an den See oder in die Stadt ein. Man trifft sich auf Plätzen und in Fußgängerzonen, geht hier ungestört einkaufen und verabredet sich im Café. Die Nachbarschaft ist wichtig, daher engagieren sich Grünauerinnen und Grünauer im Verein, in den Stadtteilgremien oder ganz einfach für die Nachbarschaft, wenn Hilfe gebraucht wird.

Darauf aufbauend werden sechs Handlungsfelder sowie ein Querschnittsthema benannt, welchen wiederum konkrete Ziele sowie Maßnahmen zugeordnet sind.

Bereits im Analyseteil des STEK wird deutlich, dass sich die einzelnen Grünauer Quartiere beginnen unterschiedlich zu entwickeln, sich verschiedene Handlungsbedarfe ergeben und der Stadtteil nicht ausschließlich im Gesamten betrachtet werden kann. Aus diesem Grund greift das STEK Grünau die Quartiere Grünau-Ost, Grünau-Mitte, Schönau, Grünau-Nord und Grünau-West[1] gesondert auf und definiert konkrete Handlungsansätze für das jeweilige Quartier in einzelnen Quartierssteckbriefen.

 

 

6.3 Handlungsfelder und Ziele

 

Stadtraum, Wohnen und Klima

     Ausbau der stadträumlichen Qualität und stärkere Ausbildung von Quartiersidentitäten

     Erhöhung der Angebotsvielfalt und Demografiesicherheit des Wohnungsmarktes

     Steigerung der Energieeffizienz und des Anteils erneuerbarer Energie auf der Quartiers- und Gebäudeebene

Freiraum und Mobilität

     Erhöhung der Aufenthaltsqualität, Nutzungsvielfalt und Biodiversität von Freiräumen

     Qualifizierung des Wegesystems für Fußgänger und Radfahrer

     Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs und Optimierung von Verkehrsabläufen

Lokale Ökonomie und Beschäftigung

     Nutzung von räumlichen Potentialen zur Standortentwicklung

     Profilierung der Quartierszentren

     Stärkung der lokalen Ökonomie sowie Beschäftigungsförderung

Bildung

     Verbesserung des baulichen Zustandes und Erhöhung der Kapazitäten der Bildungslandschaft

     Steigerung der Bildungserfolge

     Ausbau der Kooperation von Bildungsakteuren, Verbesserung des Übergangs von Schule in Beschäftigung

Kultur, Freizeit, Sport

     Qualifizierung und Ausbau der zielgruppenspezifischen Kultur- und Freizeitangebote

     Erhalt, Modernisierung und Erweiterung der Sport- und Bewegungsangebote

Gesundheit

     Sicherung und bedarfsorientierter Ausbau der medizinischen Versorgung

     Verbesserung der Voraussetzungen für einen gesundheitsbewussten Lebensstil

Querschnittsthema Chancengleichheit und Beteiligung, Öffentlichkeitsarbeit und integrierte Stadtteilarbeit

     Erhöhung der Chancengleichheit in Grünau

     Erleichterung der Bürgerbeteiligung und Erhöhung des ehrenamtlichen Engagements

     Verbesserung des Images von Grünau und Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit

     Verstetigung integrierter Stadtteilarbeit

 

 


[1] Quartiersabgrenzung entspricht nicht dem statistischen Ortsteil Lausen-Grünau

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 STEK Grünau 2030 (37611 KB)