Ratsinformationssystem

Vorlage - VI-A-03933  

 
 
Betreff: Änderung der "Richtlinie zur Namensgebung von Leipziger Schule", Beschluss DS-00226/14
Status:öffentlich (Vorlage freigegeben)Vorlage-Art:Antrag
Einreicher:CDU-Fraktion
Beratungsfolge:
Ratsversammlung Verweisung in die Gremien
12.04.2017 
Ratsversammlung (offen)     
FA Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule 1. Lesung
27.04.2017    Fachausschuss Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule      
FA Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule 2. Lesung
11.05.2017    Fachausschuss Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule      
08.06.2017    Fachausschuss Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule      
22.06.2017    Fachausschuss Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule      
Ratsversammlung Beschlussfassung
21.06.2017 
Ratsversammlung zurückgestellt     
23.08.2017 
Ratsversammlung abgelehnt   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

 

Beschlussvorschlag:

 

Die „Richtlinie zur Namensgebung von Leipziger Schulen“ wird im Abschnitt 2 neu gefasst:

 

  1. Festlegung eines Verwaltungsnamens und Namensform

 

Jede Schule muss einen Verwaltungsnamen tragen. In der Stadt Leipzig ist der Verwaltungsname die Schulnummer. Die Wahl eines besonderen Eigennamens wird empfohlen.

 

Folgende Namensformen sind zulässig:

 

a) Ergänzende Hinzufügung der Schulart und der Schulträgerschaft

 

Beispiele:  Georg-Schumann-Schule

                  Oberschule der Stadt Leipzig

 

                  Wilhelm-Hauff-Schule

                  Grundschule der Stadt Leipzig

 

b) Integration der Schulart in den Schulnamen und ergänzende Hinzufügung der Schulträgerschaft

 

Beispiele:   Georg-Schumann-Oberschule

                    Schule der Stadt Leipzig

 

                    Wilhelm-Hauff-Grundschule

                    Schule der Stadt Leipzig

 

Die gewünschte Namensform ist Teil des Namensantrags der Schulkonferenz.

Anträge auf nachträgliche Änderung der Namensform sind zulässig.

In der Mailadresse müssen der Name der Schule, die Schulart und der Schulträger ersichtlich sein.

Der Schulname wird an die Institution Schule vergeben, nicht an das Gebäude.

Bei Aufhebung einer Schule erlischt auch der Eigenname.

 

 


Begründung

Die geltende Vorschrift zur Namensform städtischer Schulen wurde Anfang der 1990er Jahre nach kontroverser Diskussion beschlossen.

Nach wie vor sind wir aber der Meinung, dass es den Schulkonferenzen überlassen werden sollte, ob sie die Schulart in den Schulnamen integrieren oder als „Untertitel“ hinzufügen wollen.

Mit der vorgeschlagenen Änderung der Namensrichtlinie soll diese Wahlfreiheit ermöglicht werden, auch rückwirkend für bereits beschlossene Namen.

 

Weiterhin sollte die Richtlinie klarstellen, dass die Wahl eines pädagogisch geeigneten Eigennamens ausdrücklich wünschenswert ist. Ein solcher Eigenname wirkt viel identitätsstiftender als eine bloße Nummer. Wie die Erfahrungen auch zeigen, bringt bereits der Prozess der gemeinsamen Namenssuche durch Schüler, Lehrer und Eltern sinnstiftende Effekte.