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Vorlage - VI-A-03578  

 
 
Betreff: Verbot von gas- oder elektrisch betriebenen Wärmestrahlern
Status:öffentlich (Vorlage abgeschlossen)Vorlage-Art:Antrag
Einreicher:1. Fraktion DIE LINKE
2. Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Beratungsfolge:
Ratsversammlung Verweisung in die Gremien
14.12.2016 
Ratsversammlung (offen)   
FA Wirtschaft und Arbeit 1. Lesung
17.01.2017    Fachausschuss Wirtschaft und Arbeit      
FA Umwelt und Ordnung 1. Lesung
10.01.2017    Fachausschuss Umwelt und Ordnung      
Jugendparlament 1. Lesung
19.01.2017 
Jugendparlament ungeändert beschlossen   
FA Wirtschaft und Arbeit 2. Lesung
28.03.2017    Fachausschuss Wirtschaft und Arbeit      
FA Umwelt und Ordnung 2. Lesung
07.04.2017    Fachausschuss Umwelt und Ordnung      
Ratsversammlung Beschlussfassung
12.04.2017 
Ratsversammlung vertagt   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

 

 

 

 

Beschlussvorschlag:

 

Im Stadtgebiet Leipzig wird der Betrieb von gas- oder elektrisch betriebenen Wärmestrahlern

für gewerbliche Zwecke verboten.

 


Sachverhalt:
 

Nur durch ein Verbot wie in den Städten Berlin, München, Köln, Nürnberg, Ludwigsburg, Stuttgart und Tübingen sind die Wärmestrahler wirklich zu minimieren.

Im April 2011 beschloss die Ratsversammlung auf Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen den Start einer freiwilligen Kampagne Leipziger Gastronomen zur Abschaffung der sogenannten Heizpilze. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass auf dem Wege der Freiwilligkeit keinerlei Änderungen eingetreten sind, im Gegenteil die sogenannten Heizpilze gehören inzwischen sogar im Sommer zum normalen Stadtbild.

 

Wärmestrahler sind umweltschädlich. Sie haben eine Leistung von bis zu 14 kWh; eine Leistung, die ausreicht für die Beheizung eines durchschnittlichen Einfamilienhauses. Schon bei einer Laufzeit von vier Monaten kann dadurch ein CO2-Ausstoß von ca. 2 t verursacht werden.