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Vorlage - VI-P-03499-VSP-01  

 
 
Betreff: Verkehrsberuhigung in der Otto-Schmiedt-Straße
Status:öffentlich (Vorlage freigegeben)Vorlage-Art:Verwaltungsstandpunkt
Einreicher:Dezernat Stadtentwicklung und BauBezüglich:
VI-P-03499
Beratungsfolge:
Dienstberatung des Oberbürgermeisters Bestätigung
Dienstberatung des Oberbürgermeisters Information zur Kenntnis
Petitionsausschuss Bestätigung
06.01.2017    Petitionsausschuss      
Petitionsausschuss Vorberatung
11.01.2017    Sondersitzung des Petitionsausschusses      
Ratsversammlung Beschlussfassung
08.03.2017 
Ratsversammlung zur Kenntnis genommen   
Petitionsausschuss Vorberatung
20.01.2017    Petitionsausschuss      
03.02.2017    Petitionsausschuss      

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n

 

 

Rechtliche Konsequenzen

Der gemäß Ursprungsantrag gefasste Beschluss wäre

 

Rechtswidrig und/oder

 

Nachteilig für die Stadt Leipzig.

 

 

 

Zustimmung

x

Ablehnung

 

Zustimmung mit Ergänzung

 

Ablehnung, da bereits Verwaltungshandeln

 

Alternativvorschlag

 

Sachstandsbericht

 

 

Beschlussvorschlag:

 

 


Sachverhalt:

Die Otto-Schmiedt-Straße ist Bestandteil einer Tempo-30-Zonenregelung. Aufgrund der örtlichen Bedingungen (Fahrbahnbreiten, beidseitiges Parken, Rechts-vor-Links-Regelung, Nutzung der Straße durch den Quartiersbus) ist im gesamten Wohngebiet nicht davon auszugehen, dass unangemessene Geschwindigkeiten gefahren werden.

 

Auch wenn die Straße im Straßenhauptnetz als Anliegerstraße eingestuft ist, dürfen grundsätzlich alle Fahrzeuge die Straße entsprechend der gewidmeten Nutzungsart und der angeordneten Beschränkungen (Tonnagebegrenzung 3,5 t, Lieferverkehr frei, LVB-Linienverkehr frei) nutzen.

 

Die Verkehrsführung während der Bauzeit der Georg-Schwarz-Straße erfolgt auf Basis einer Umleitungskonzeption. Für den Durchgangsverkehr wird es je nach Bauphase variierende Umleitungsführungen mit Verteilung auf mehrere Trassen geben: stadtwärtig über Franz-Flemming-Straße/Rückmarsdorfer Straße, landwärtig in nördliche Richtung über Rathenaustraße/Philipp-Reis-Straße, in westliche Richtung über Friesenstraße/Erich-Köhn-Straße/Merseburger Straße.

 

Ein möglicher Einbau von Fahrbahnunebenheiten als Maßnahme der Verkehrsberuhigung stellt eine Behinderung für Rettungsfahrzeuge dar. Auch Radfahrer sind gefährdet, da sie im Dunklen durch zu spätes bzw. Nichterkennen stürzen können. Außerdem kann durch die Fahrbahnunebenheiten verursachtes Bremsen und wieder Beschleunigen sowie das Überfahren zu Erhöhungen des Lärmpegels führen, was nach Realisierung oft zu Beschwerden der betroffenen Anlieger führt. Der Einbau von Schwellen wird aus den genannten Gründen in der Stadt Leipzig nicht praktiziert. Diese Entscheidung liegt im Ermessen der jeweiligen Gemeinde.


 


Anlagen: