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Vorlage - VI-DS-03419  

 
 
Betreff: Entwicklungskonzept Clara-Zetkin-Park und Johannapark
Status:öffentlich (Vorlage entschieden)Vorlage-Art:Beschlussvorlage
Einreicher:Dezernat Umwelt, Ordnung, Sport
Beratungsfolge:
Dienstberatung des Oberbürgermeisters Bestätigung
FA Stadtentwicklung und Bau 1. Lesung
20.06.2017    Fachausschuss Stadtentwicklung und Bau      
FA Umwelt und Ordnung 1. Lesung
08.08.2017    Fachausschuss Umwelt und Ordnung      
SBB Mitte Anhörung
10.08.2017 
Stadtbezirksbeirat Mitte vertagt   
07.09.2017 
Stadtbezirksbeirat Mitte ungeändert beschlossen   
FA Stadtentwicklung und Bau 2. Lesung
12.09.2017    Fachausschuss Stadtentwicklung und Bau      
SBB Südwest Anhörung
13.09.2017 
Stadtbezirksbeirat Südwest ungeändert beschlossen   
FA Umwelt und Ordnung 2. Lesung
19.09.2017    Fachausschuss Umwelt und Ordnung      
Ratsversammlung Beschlussfassung
20.09.2017 
Ratsversammlung vertagt   
18.10.2017 
Ratsversammlung vertagt   
03.11.2017 
Ratsversammlung geändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Finanzielle Auswirkungen
Sachverhalt
Anlagen:
Finanzielle Auswirkungen
Anlage 1 bearbeitungsschritte
Anlage 2 beteiligungsprozess
Anlage 3 Abwägung
Anlage 4 Entwicklungskonzept
Anlage 5 aktuelle projekte

Beschlussvorschlag: 

 

  1. Der Stadtrat beschließt das Entwicklungskonzept Clara-Zetkin-Park und Johannapark zur Sicherung und Entwicklung der Freiraumqualität.

 

  1. Der Oberbürgermeister wird zur Umsetzung des Teilkonzeptes Wege und Verkehr beauftragt,

 

a)  das straßenrechtliche Verfahren zur Teileinziehung der im Konzeptplan

           Teileinziehung von  Anton-Bruckner- und Max-Reger-Allee beschriebenen

                 Abschnitte  einzuleiten;

 
            b)  diese als beschränkt öffentliche Wege und Plätze mit besonderer Zweckbe-                                  stimmung selbständige Geh- und Radwege einzustufen.

 

  1. Der Oberbürgermeister wird beauftragt, für die jeweiligen Teilkonzepte des Entwicklungskonzeptes Clara-Zetkin-Park und Johannapark ein Instandsetzungs- und Investitionsprogramm als Grundlage für die Haushaltsberatungen 2019 ff. zu erarbeiten.

 


 

 


Sachverhalt:
 

0Beschlussgrundlage

 

Das vorliegende Entwicklungskonzept definiert das Ziel der Sicherung und Entwicklung der Freiraumqualität des Clara-Zetkin-Parks und des Johannaparks als bedeutendste inner-städtische Parkanlagen für die Freizeit- und Erholungsnutzung, mit herausragender kulturhistorischer und stadtökologischer Bedeutung sowie besonderer Relevanz für den Arten- und Biotopschutz, einschließlich des Biotopverbundes.

 

Gleichzeitig gibt das Entwicklungskonzept mit seinem Entwicklungsleitbild und den Ziel-setzungen der Teilkonzepte für die Ämter, Eigenbetriebe und Unternehmen der Stadt Leipzig einen verbindlichen Handlungsrahmen vor.

 

Als Grundprinzip der Bearbeitung des Entwicklungskonzeptes „Clara-Zetkin-Park und Johannapark“ hat sich im Kontext die Gleichzeitigkeit von Planung und Maßnahmen-umsetzung bewährt. Damit konnte für alle Beteiligten die Sinn- und Ernsthaftigkeit des langwierigen Prozesses motivierend und glaubhaft vermittelt werden. Über die in diesem Sinne bereits durchgeführten und kurzfristig geplanten Maßnahmen wurde der Stadtrat in der Vorlage VS-DS-01966 vom 07.04.2016 informiert. Die aktuell im Jahr 2017 begonnenen und in Vorbereitung befindlichen Maßnahmen sowie die Maßnahmenplanung für das Jahr 2018 sind in der Anlage 5 dargestellt. Die auf der Grundlage des vorliegenden Entwicklungskon- zeptes nun zu erarbeitenden Instandsetzungs- und Investitionsprogramme als Voraus-setzung für die Haushaltsberatungen 2019 ff. (siehe Beschlusspunkt 3) bilden die Basis zur Sicherung der Maßnahmenumsetzung über das Jahr 2018 hinaus und damit für eine mittel-fristige und nachhaltige Umsetzung der Entwicklungskonzeption insgesamt (siehe Beschlusspunkt 1).

 

Als ein wesentlicher Umsetzungspunkt des Entwicklungskonzeptes ist die Sicherstellung der Zielsetzung „autofreier Clara-Zetkin-Park“ formuliert worden. Hierzu soll ein straßenverkehrs-behördliches Verfahren zur Teileinziehung von Abschnitten der Anton-Bruckner-Allee und der Max-Reger-Allee entsprechend der oben lautenden Beschlussfassung (siehe Beschluss-punkt 2) durchgeführt werden.

 

Darüber hinaus ist die Kommunikationskampagne „Unser Park“ weiterzuführen und die Umsetzung schrittweise mit folgenden Zielen zu verstetigen: 

  • Verbesserung der Identifikation der Bürger mit den Parkanlagen
  • verständliche Kommunikation der gemeinsamen Spielregeln in Bezug auf eine nachhaltige Parknutzung, die den eigenverantwortlichen Umgang der Nutzer stärkt
  • Informationsvermittlung und Kennzeichnung von Flächennutzungen
  • Einrichtung von Fairness-Zonen in von Radfahrern, Skatern und Fußgängern gemeinsam genutzten Bereichen.

 

Gleichzeitig sind die einzelnen Teilkonzepte nach dem bereits ausgearbeiteten Muster (Objektbuch) für das Teilkonzept „Wege und Verkehr" auszuarbeiten und bis zur Umsetzungsebene zu detaillieren (siehe Beschlusspunkt 1). Die Umsetzungen von Maßnahmen ist insbesondere auch unter dem Gesichtspunkt der Zielerreichung der Teilkonzepte zu evaluieren.

 

Dabei ist zunächst insbesondere das Teilkonzept „Nachhaltiges Parkmanagement“ weiter auszuarbeiten, um die Ziele der übrigen Teilkonzepte effizient realisieren und die unter-schiedlichen, teilweise divergierenden Nutzungsansprüche steuern zu können. Daher bedarf es eines übergeordneten Managements, welches eine effiziente Steuerung im Zuge der Digitalisierung konsequent nutzt, den Ressourceneinsatz optimiert sowie Beeinträchtigungen und Nutzungskonflikte vermeidet.

 

 

1Anlass und Zielstellung

 

Das Ensemble aus Clara-Zetkin-Park und Johannapark wird weit über die Stadtgrenzen hin-aus als bedeutender innerstädtischer Freiraum wahrgenommen. Die herausgehobene Rolle dieses intensiv genutzten zentralen Erholungsraums ergibt sich aus seiner wichtigen natur-räumlichen Verbindung des Stadtzentrums mit dem südlichen und nördlichen Auwald und der besonderen gartenhistorischen Bedeutung der Anlagen.

 

In dieser herausgehobenen Stellung liegt begründet, dass gerade im Clara-Zetkin-Park und Johannapark das besondere Augenmerk der zahlreichen Parkbesucher sowie der unter- schiedlichen Akteure und Betreiber der Gastronomie- und Veranstaltungsorte auf der Quali-tät der Gestaltung, attraktiven Nuztungsangeboten und einer hohen Aufenthaltsqualität liegt. Gleichzeitig ist unter dem Eindruck einer stetig steigendenden Nutzungsintensität auf der einen und vor dem Hintergrund der seit Beginn der 2000er Jahre rückläufigen Investitionen und Pflegeaufwendungen auf der anderen Seite eine vielschichtige Problemlage aus Über-nutzungserscheinungen, Sanierungsbedarfen und Konflikten sichtbar geworden.

 

Im Jahr 2013 wurde daher im Amt für Stadtgrün und Gewässer der Stadt Leipzig die Not-wendigkeit gesehen, die bestehenden Denkmalpflegerischen Konzeptionen durch eine Ent-wicklungskonzeption für den Clara-Zetkin-Park und Johannapark zu ergänzen. Neben der Bearbeitung der oben beschriebenen Problemlage und der zur Bewältigung  erforderlichen fachlichen Zielvorstellungen, sollten die Sichtweise der Bürgerinnen und Bürger der Stadt in ein neues Leitbild für die Erhaltung und Weiterentwicklung dieses zentralen Freiraumes integriert werden.

 

2Verfahren


Im ersten Schritt der Erarbeitung des Entwicklungskonzeptes wurde 2013 eine fokussierte Darstellung der sich bietenden Problemlagen beauftragt und der internen Erarbeitung eines Entwurfes für das Entwicklungskonzept Clara-Zetkin-Park und Johannapark zu Grunde gelegt. Darauf aufbauend erfolgte die Abstimmung des Konzeptentwurfes mit den Fach-ämtern und Dezernaten der Stadt Leipzig, die von März bis Dezember 2014 in einem breit angelegten öffentlichen Beteiligungsprozess mit Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Initiativen, Nutzergruppen, Anliegern, Politik, Verwaltung und Betreibern der Gastronomie im Park mündete.

 

Der Prozess der Erarbeitung des Entwicklungskonzeptes ist in Anlage 1 dargestellt und das Ablaufschema des Beteiligungsprozesses ist aus Anlage 2 ersichtlich.

 

Aus dem Beteiligungsprozess haben insbesondere der intensiv diskutierte Aspekt der „Fairness“ aller Nutzer und Ansprüche untereinander und die Tendenz zu mehr Kommuni-kation und Information statt starrer Regelungen und Verbote ihren Niederschlag in der Fortschreibung des Entwicklungskonzeptes gefunden. Der ursprünglich benannte Themen-kreis „Sicherheit und Ordnung“ ist in Folge dessen in den neu strukturierten Teilkonzepten „Vorrangbereiche und Nutzungsrahmen“ und „Nachhaltiges Parkmanagement“ aufgegangen.

 

Verlauf und Zwischenergebnisse des Beteiligungsprozesses sowie die Abwägung aufge-worfener Detailfragen sind in den so genannten Anlagenbüchern  „Beteiligungsprozess zum Entwicklungskonzept“ sowie „Abwägung der Anregungen und Prüfaufträge aus dem Betei-ligungsprozess“ dokumentiert und wurden in der Informationsvorlage Nr. VI-DS 01966 „Clara-Zetkin-Park/Johannapark – Ergebnisse des Beteiligungsprozesses zur Erarbeitung des Entwicklungskonzeptes“ den Gremien der Stadt Leipzig und schließlich dem Stadtrat am 07.04.2016 vorgelegt.

 

Auf dieser Grundlage wurde im Jahr 2016 das Entwicklungskonzept fertig gestellt, dessen Aufbau nun eine Übersicht über die vielschichtigen  Problemlagen und eine Sammlung und Gewichtung aller relevanten Arbeitsthemen im Clara-Zetkin- und Johannapark bietet. Zur Strukturierung wurde die thematische Gliederung in Teilkonzepte gewählt.

 

Für jedes Teilkonzept wurde ausgehend von einer Bestandseinschätzung, die die Problem-lage umreißt, eine konzeptionelle Entwicklungsaussage getroffen, die sowohl die fachliche Abstimmung als auch die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses reflektiert und Umsetzungs- und Maßnahmenvorschläge aufsetzt. Der Detaillierungsgrad der Aussagen variiert dabei je nach inhaltlichen Erfordernissen und derzeitigen Bearbeitungsmöglichkeiten. In einzelnen Teilkonzepten konnten Aussagen bis auf die Ebene konkreter planerischer Lösungsansätze gebracht werden, an anderen Stellen wird auf konzeptionellen Vertiefungsbedarf verwiesen und dessen Rahmen konkretisiert. Am Ende des Entwicklungskonzeptes sind eine zusammenfassende Übersicht über Umsetzungsschritte und entsprechende Mittelbedarfe aufgeführt.

             

3Entwicklungsleitbild

 

Beide Anlagen, Clara-Zetkin-Park und Johannapark, sind gleichermaßen geschützte Denk-male der Gartenkultur und Landschaftsgestaltung sowie Teil von Gebieten mit Naturschutz-status durch ihre Lage im Landschaftsschutzgebiet Leipziger Auwald“. Aufgrund ihrer jeweils spezifischen historischen Entwicklung – bis hinein in die Neuzeit – können jedoch Unter-schiede im Hinblick auf das Entwicklungsleitbild für die jeweilige Anlage formuliert werden (vgl. dazu: Denkmalpflegerische Zielstellungen):

 

Für den Johannapark stehen auf der Grundlage des Seyfferth'schen Vermächtnisses das Primat der historischen Gestalt und eine zurückhaltende, die Anlage unbedingt schonende Nutzung im Vordergrund, somit entspricht eine Nutzung für Ball- und andere Mannschafts-sportarten nicht dem sensiblen Charakter der Anlage und ist hier dem entsprechend nicht vorgesehen.

 

Übergeordnete Zielsetzung ist die Bewahrung der Gestaltung Peter Joseph Lennés, einer der herausragenden Gartengestalter des 19. Jahrhunderts, dessen Schaffen dieser Anlage eine besondere Bedeutung verleiht. Eine umfassende denkmalpflegerische Sanierung in diesem Sinne ist in den 1990er Jahren erfolgt – historische Raumwirkung, Wegeführung und Ausstattung werden im Johannapark gepflegt und sind weiter zu entwickeln.

 

Der Clara-Zetkin-Park hingegen vereint historische Aspekte von Freiraumgestaltung und kultureller Nutzung. Wesentliche Teile des Freiraumes sind als Gelände der Sächsisch-Thüringischen Industrie- und Gewerbeausstellung 1897 konzipiert worden. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist der Clara-Zetkin-Park auch die erste Anlage in Deutschland, die in den 1950er Jahren nach Gesichtspunkten eines „Kulturparks“ gestaltet wurde und der mit dieser Zielsetzung Orte für Veranstaltungen, Gastronomie und vielfältige Freizeitangebote aufnahm. Darüber hinaus wurden seit den 1990er Jahren kulturelle Angebote sowie gastronomische Nutzungen etabliert und zielgerichtet Freizeitsportaktivitäten in den Clara-Zetkin-Park gelenkt (Laufstrecke, Aktivbereich/Parcours an der AOK, Asphaltierung der Anton-Bruckner-Allee für Rollsportarten).

 

Der Charakter des Clara-Zetkin-Parks ist somit geprägt von der Integration kultureller Angebote und Freizeitnutzungen in die ursprünglich als Ausstellungsgelände konzipierte historische Anlage des späten 19. Jahrhunderts. Dies entspricht auch der heutigen Zielsetzung jedoch sind Kapazitätsgrenzen erreicht und in Teilen Überbelastungen zu verzeichnen. Daher ordnet das Entwicklungskonzept Flächennutzungen räumlich und thematisch, womit auch in Zukunft die Integrität der Gesamtanlage gewährleistet werden soll.

Aufbauend auf den historischen Leitbildern für den Clara-Zetkin-Park und den Johannapark wird die Frage nach einem zeitgemäßen Leitbild für diesen zentralen Freiraum der Stadt Leipzig weniger mit dem Entwurf einer neuen gestalterischen Zeitschicht oder der Erweiterung der Nutzungsangebote verbunden, sondern ist vielmehr durch eine Steuerung der Nutzungen und der gemeinsamen durch gegenseitige Rücksichtnahme geprägten, „fairen“ Nutzung gekennzeichnet.

Als Ergebnisse der Ämterabstimmung, insbesondere jedoch im Ergebnis des Beteiligungsprozesses lässt sich ein neues Leitbild „Unser Park“ in den folgenden zentralen Aussagen zusammenfassen:

 

  • ein Park für Freizeit, Erholung, Kultur und Sport – Fairness und Rücksichtnahme statt Verbote
  • ein Park für alle – mit Ruhezonen und Aktivbereichen
  • ein gut erreichbarer und autofreier Park – zu Fuß, per Rad, Bahn und Bus
  • ein gepflegter und intakter Park – eine Aufgabe für Parkbewirtschafter und Nutzer
  • unser Park – ein Ort der Identifikation durch Attraktivität, Information und Kommunikation.

 

Orientiert an diesen zentralen Leitsätzen sind in den sechs Teilkonzepten jeweils Entwick-lungsziele und Umsetzungsvorschläge aufgeführt.

 

Im Ergebnis der fachplanerischen Fragestellungen, Abstimmungen mit den beteiligten Ämtern der Stadt Leipzig und der Diskussion im Beteiligungsprozess zeigt sich, dass Lösungsansätze für die vielschichtige Problemlage auf unterschiedlichen Ebenen ineinander greifen müssen.

 

Dazu gehören klassische Bau-, Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen ebenso wie die Definition von Regeln und Rahmenbedingungen sowie eine intensive öffentliche Diskussion und Kommunikation über den zentralen öffentlichen Freiraum Clara-Zetkin- und Johannapark.

 

 

4  Teilkonzepte und deren Umsetzungsziele

 

Zur besseren inhaltlichen Gliederung des Entwicklungskonzepts und der Möglichkeit die vielschichtigen Problemlagen übersichtlicher zu bearbeiten und Lösungen zuzuführen, wurde die Gliederung in folgende sechs Teilkonzepte vorgenommen:

 

  • Wege und Verkehr
  • Anlagenbestandteile
  • Ausstattungen
  • Bäume und Sträucher
  • Vorrangbereiche und Nutzungsrahmen
  • Nachhaltiges Parkmanagement.

 

Diese Teilkonzepte bilden den Hauptbestandteil des Entwicklungskonzepts, welche die analysierten Problemlagen und die im Beteiligungsprozess diskutierten Schwerpunktsetzungen planerisch ordnen, bearbeiten und Maßnahmen ableiten, um diese in Aufgabenstellungen und Kostenansätze überführen zu können.

 

 

4.1 Teilkonzept Wege und Verkehr

 

Im Entwicklungskonzept wurde auf das Teilkonzept „Wege und Verkehr“ ein Bearbeitungs-schwerpunkt gelegt, der eine Vertiefung bis auf die umfängliche Beschreibung der Um- setzung in einem so genannten „Objektbuch“ beinhaltet, das eine vollständige Arbeits- grundlage für die Sanierungs- und Finanzbedarfsplanung der erforderlichen Einzelmaßnahmen enthält.

 

Auf der Grundlage von Analysen zu Funktionalität und Nutzungsanforderungen wurden konzeptionelle Aussagen zu Entwicklungszielen aufgestellt, zwischen den Fachämtern und mit der Öffentlichkeit intensiv diskutiert und abgestimmte Planungsvorschläge abgeleitet.

 

Übergeordnete Ziele sind:

 

  • ein allgemein intaktes und an den historischen Vorgaben orientiertes Erscheinungsbild
  • eine dauerhaft stabil und leistungsfähige Lösung für den Ausbau sowie ein effektives Instandhaltungsregime
  • eindeutige (auch kontrollierbare) Regelungen für die Verkehrsarten.

 

 

Weiterhin besteht die Zielsetzung, die Erreichbarkeit der Parkanlagen mit zusätzlichen Querungshilfen und einer Ergänzung des ÖPNV-Angebots zu verbessern.

Wesentliche Entwicklungsziele und Umsetzungsvorschläge im Detail sind:

 

  • die differenzierte Anwendung verschiedener Entwicklungsprinzipien auf das historische Wegesystem
  • die Teileinziehung von Anton-Bruckner-Allee und Max-Reger-Allee
  • die Weiterentwicklung vorhandener Wegetypen (z.B. „Schnelle Wege“; periphere „Entlastungswege“ oder die Integration „inoffizieller Wege“
  • die Anton-Bruckner-Allee als „Zentrale Meile“, einschließlich der Einrichtung einer Fairnesszone
  • die Aufwertung defizitärer Eingangsbereiche: Platz vor der Rennbahn oder der Haupteingang Clara-Zetkin-Park West
  • die Regelung der Einfahrtmöglichkeiten zum Park
  • die Anpassungen der vorhandenen Stellplätze an den Rändern des Parks.

 

4.2 Teilkonzept Anlagenbestandteile

 

In diesem Teilkonzept werden in sich geschlossene Anlagenbestandteile besonderer Ausge-staltung in baulicher Art oder durch räumliche Gestaltung, insbesondere mit intensiver Bepflanzung, erfasst. Es handelt sich dabei um Sondergärten und Schmuckpflanzungen, wasserbauliche Anlagen, Gebäude, Brücken und Spielplätze, die den Charakter des Freiraums bestimmen und besondere Nutzungsmöglichkeiten bieten.

 

Für die denkmalpflegerisch relevanten Anlagenbestandteile, einschließlich der Erbbaurechts- grundstücke, bedarf es einer Fortschreibung der vorliegenden übergeordneten Denkmal-pflegerischen Konzeption als notwendige Grundlage für die denkmalrechtliche Bewertung von Vorhaben zur Sanierung oder zum Ersatz der vorhandenen Substanz. Die Erfassung und Bewertung aller Anlagenbestandteile in Objektbüchern ist neben der genannten Fortschreibung der denkmalpflegerischen Zielsetzung wesentliche Grundlage für die Planung und Steuerung der notwendigen Instandhaltungsaufgaben und Sanierungsmaßnahmen. 

 

Wesentliche Entwicklungsziele und Umsetzungsvorschläge im Detail sind:

 

  • die Erhaltung und Sanierung bestehender Sondergärten und Schmuckpflanzungen
  • die Erhaltung und grundhafte Sanierung baulicher Anlagen insbesondere am Inselteich und am Bassin Anton-Bruckner-Allee
  • die wasserwirtschaftliche Sanierung der wasserbaulichen Anlagen Johannaparkteich und Bassin Anton-Bruckner-Allee
  • die Erhaltung bzw. Erneuerung der bestehenden Gebäude im Clara-Zetkin-Park
  • die Erhaltung der Funktionalität und Verkehrssicherheit sowie die Herstellung eines gestalterisch angepassten Aussehens der Brückenbauwerke
  • die langfristige Erhaltung aller vorhandenen Spielplätze und die  Anpassung der Spielangebote an aktuelle Nutzungsanforderungen bei gleichzeitigem Verzicht auf die Inanspruchnahme weiterer Flächen.

 

4.3 Teilkonzept Ausstattung

 

Das Teilkonzept Ausstattung behandelt Einbauten wie Sitzgelegenheiten, Müllbehälter, Fahrrad- ständer und Barrieren, Beleuchtungsanlagen, Informations- und Beschilderungs-systeme, Kunstobjekte und Toiletten.

Wesentliche Entwicklungsziele und Umsetzungsvorschläge im Detail sind:

 

  • die bedarfsgerechte Anpassung des Angebotes an Sitzgelegenheiten
  • die bedarfsgerechte Anpassung des Angebotes und einheitliche Umrüstung der Papierkörbe auf das neue Standardsystem (Typ GBS P20)
  • die Prüfung alternativer, im historischen Freiraum integrierbarer, ggf. stationärer Sammeleinrichtungen für Parkabfälle, mit dem Ziel des Verzichts auf saisonal genutzte Sammelbehälter
  • die bedarfsgerechte Beleuchtung von Hauptwegeverbindungen, unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Belange und dem Ziel der Umrüstung auf LED-Technik
  • die Ergänzung des Angebotes an Fahrradabstellanlagen an der Sachsenbrücke und an weiteren zentralen Orten unter besonderer Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Belange im Johannapark
  • die Erhaltung der bestehenden Barrieren (Rabattengeländer und Metallzäune) im Johannapark; die funktionale Ergänzung von Barrieren im Clara-Zetkin-Park zur örtlichen Steuerung der Nutzung des Wegesystems
  • die Erstellung von Informations- und Erläuterungstafeln an ausgewählten Parkeingängen und besonderen Objekten der Parkanlagen
  • Abstimmung mit den Pächtern zur öffentlichen Nutzung der Sanitäreinrichtungen in den  Pachtobjekten im Clara-Zetkin-Park
  • die Prüfung eines weiteren öffentlichen Toilettenstandortes im Johannapark und/oder Clara-Zetkin-Park aus dem Rahmenvertrag für City-Toiletten für die gesamte Innenstadt.

 

4.4 Teilkonzept Bäume und Sträucher

 

Wesentliche Entwicklungsziele und Umsetzungsvorschläge dieses Teilkonzeptes sind:

 

  • die Pflege und Erneuerung der Strauchflächen zur Wiedergewinnung der ursprünglich planerisch beabsichtigten Raumbildung
  • Erarbeitung abgestufter Pflegemaßnahmen für den Umgang mit Gehölzen, einschließlich der Integration der Belange des Naturschutzes im Rahmen eines Pflegekonzeptes.

 

4.5 Teilkonzept Vorrangbereiche und Nutzungsrahmen

 

Ziel dies Teilkonzeptes ist es, durch die räumliche sowie inhaltliche Nutzungsordnung grundlegende Rahmenbedingungen für die Nutzung zu schaffen und damit einen wesentlichen Beitrag zur Konfliktvermeidung zu leisten. Dies gilt sowohl für die Vermeidung von Konflikten zwischen den Nutzungen selbst, als auch mit den Nutzungen verbundenen Konflikten gegenüber den Belangen des Denkmal- und Naturschutzes.

 

Ausgehend vom Grundsatz der gegenseitigen Rücksichtnahme und des Gebots der Fairness sollen Verbote und Sanktionen zurückgestellt werden. Die Entwicklungsziele und Um- setzungsvorschläge sollen zur Konfliktminimierung sowie zur dauerhaften Vermeidung von Schäden durch die Freiraumnutzung beitragen.

Wesentliche Umsetzungselemente sind:

 

  • die Ausweisung von Vorrangbereichen zur Steuerung von Nutzungen und Pflegemaßnahmen
  • die Erarbeitung denkmalpflegerischer Teilzielstellungen als Grundlagen zur Sanierung und baulichen Weiterentwicklung der gastronomischen Einrichtungen
  • die Beibehaltung des Umfangs mobiler gastronomischer Angebote und die Sicherstellung einer gehobenen Qualität bei beschränktem Sortiment
  • die Zulassung von Veranstaltungen im Clara-Zetkin-Park, vorrangig auf der Parkbühne und für traditionelle, etablierte sowie Nutzungen im öffentlichen Interesse
  • die Ausweisung von verschiedenen Angeboten für Rasensportflächen im Clara-Zetkin-Park
  • die Prüfung und Eröffnung von alternativen Möglichkeiten für Mannschafts-Sportarten im Umfeld von Clara-Zetkin-Park und Johannapark.

 

4.6 Teilkonzept Nachhaltiges Parkmanagement

 

Um die Ziele der oben beschriebenen Teilkonzepte realisieren und die unterschiedlichen, teilweise divergierenden Nutzungsansprüche steuern zu können, bedarf es eines übergeordneten Managements, welches darauf ausgerichtet ist,

 

  • Beeinträchtigungen des gewünschten, hochwertigen Erscheinungsbildes des Clara-Zetkin-Parks und des Johannaparks deutlich zu reduzieren und diesen künftig vorzubeugen.
  • Konflikte verschiedener Nutzergruppen untereinander und der Nutzungen mit den Belangen der Denkmalpflege und des Naturschutzes zu vermeiden.

 

Im Teilkonzept Nachhaltiges Parkmanagement sind daher alle Aufgaben zur Steuerung des Betriebs und der Instandhaltung zusammengefasst. Wesentliche Aufgaben sind, die Nutzungen und Nutzungsinteressen zu steuern sowie zur Imagebildung und der gesellschaftlichen Identifikation mit den Parkanlagen beizutragen.

 

Die Aktivierung personeller und finanzieller Ressourcen zur Entwicklung eines Parkmanagements mit geeigneten Instrumenten zur Steuerung des Betriebs und der Instandhaltung sind von zentraler Bedeutung. Dies beinhaltet die Betreuung und Steuerung der Nutzung bzw. der nutzungsbezogenen Prozesse sowie die Fortführung der Beteiligung und Kommunikation auf der einen Seite und die Instandhaltung, Reinigung und Abfallentsorgung auf der anderen Seite. Hinzu kommt eine Investitionsplanung und -steuerung zur Erneuerung der abgenutzten Infrastrukturbestandteile.

 

4.6.1 Nutzungsmanagement und Beteiligung

 

Das Management der Nutzung und der nutzungsbezogenen Prozesse muss unter intensiver Beteiligung der Öffentlichkeit erfolgen und hat folgende Aufgabenschwerpunkte:

 

  • die Intensivierung der Kommunikation mit den Nutzern sowie die Koordination externer und verwaltungsinternen Akteure im Park
  • die Umsetzung der Maßnahmen zur Steuerung des Nutzungsverhaltens zur Konfliktvermeidung unter dem Leitsatz gegenseitigen Rücksichtnahme und Fairness
  • beim Ausbleiben objektiver Verbesserungen, insbesondere bezüglich der Sicherheit und Ordnung, sind Voraussetzungen zum Vollzug rechtlicher Regelungen zu schaffen.

 

Wesentlich sind Bewusstseinsbildung und Wertschätzung als Grundlage für eine gemeinsame Verantwortung aller Nutzer und ein „faires“ Nutzungsverhalten. Hierfür müssen allerdings im Rahmen der Wahrnehmung der Eigentümerfunktion die Voraussetzungen geschaffen werden. Dazu muss die Diskussion über die

 

  • gesellschaftliche Bedeutung und den Wert der Parkanlagen
  • Grundlagen der gemeinsamen Nutzung und der erforderlichen Verhaltensregeln
  • Möglichkeiten der Beteiligung und Mitwirkung zu deren dauerhaften Erhalt, 

 

unterstützt durch eine professionelle Kommunikation, weiter geführt werden, damit die Ergebnisse öffentlich und allgemeinverbindlich anerkannt werden. Ein Hauptziel ist somit die Aktivierung der Öffentlichkeit sowie eine umfassende Beteiligung und Mitwirkung möglichst aller Gruppen der Stadtgesellschaft.

 

Diese Ziele verfolgt die im Jahr 2016 begonnene und von einer Akteursgruppe begleitete Kommunikationskampagne „Unser Park“.

 

4.6.2 Infrastrukturmanagement und Digitalisierung

 

Gleichzeitig bedarf auch die Infrastruktur eines weiter professionalisierten Managements, das mit Hilfe von Grünflächeninformationssystemen, die sich auf Geografische Informations-systeme (GIS) stützen, umgesetzt werden kann. Hier sind Instandhaltungsanforderungen ebenso einzubinden, wie die Anforderungen des Biotop- und Artenschutzes und die Ergebnisse entsprechender Umsetzungs- und Erfolgskontrollen (Evaluation).

 

Auf dieser Grundlage kann das GIS-gestützte Informationssystem zu einem umfänglichen Betriebssteuerungssystem ausgebaut und zu einem einheitlichen und stadtweiten, digitalen Steuerungsinstrument der Grünen Infrastruktur weiterentwickelt werden. 

 

Dieses digitale Infrastrukturmanagement beinhaltet

 

  • die vollständige Instandhaltung, einschließlich Inspektions-, Pflege- und Instandsetzungsintervalle, die auf die jeweilige Lebensdauer und damit auf dem gesamten Lebenszyklus der jeweiligen Anlagenbestandteile abgestimmt sind
  • die Berücksichtigung der Belange des Natur- und Artenschutzes bei der Umsetzung von Pflege- und Instandsetzungsmaßnahmen und dort wo, die Ziele des Natur- und Artenschutzes vorrangig sind, deren Ausrichtung an den naturschutzfachlichen Zielsetzungen
  • ebenso die entsprechende Berücksichtigung der Anforderungen der Denkmalpflege
  • die Reinigungsleistungen und Abfallentsorgung.

 

 

5   Fazit

 

Das vorliegende Entwicklungskonzept ist Ergebnis eines umfassenden und mehrjährigen Planungs- und Beteiligungsprozesses, der im Jahr 2013 begonnen und 2016 abgeschlossen wurde. Gekennzeichnet war dieser Prozess von der Parallelität von Planung, Beteiligung und Umsetzung konkreter Maßnahmen.

 

Im Zuge der Zustandsbeschreibung und Problemanalyse wurden der erforderliche Hand-lungsbedarf und das vorhandene Konfliktpotential zwischen den verschiedenen Nutzungs-ansprüchen aufgezeigt. Hieran schloss sich ein intensiver, auf die unterschiedlichen Akteure in den Parkanlagen und alle gesellschaftliche Gruppen ausgerichteter Beteiligungsprozess an. Im Ergebnis konnten bereits im Rahmen des Beteiligungsprozesses zahlreiche Konflikte gelöst und erste Maßnahmen zur Verbesserung umgesetzt werden. Dort wo unterschiedliche Interessen nicht vereinbar waren, wurde eine Abwägung unter Maßgabe der gemeinsam erarbeiteten Entwicklungsziele getroffen. Diese Abwägung wurde umfänglich dokumentiert, kommuniziert und den politischen Gremien zur Kenntnis gegeben. Mit dem Beschluss des vorliegenden Entwicklungskonzeptes werden diese Abwägungen Bestandteil der weiteren Umsetzung.

 

Im Ergebnis dieses Beteiligungsprozesses hat sich insbesondere die große gesellschaftliche Relevanz der beiden Parkanlagen und deren Bedeutung als zentraler Bestandteil der lebendigen, grünen Innenstadt gezeigt. Gleichzeitig wurde die große historische Bedeutung beider Parkanlagen sowie deren Stellenwert für den Arten- und Biotopschutz deutlich.

 

Wichtigste Erkenntnis war hierbei, dass nicht nur die beiden Parkanlagen, sondern vielmehr deren unterschiedliche Funktionen und die vielfältigen Nutzungsansprüche als Gesamtsystem zu denken sind, welches einer intensiven Begleitung und des professionellen Managements bedarf. Nutzungskonflikte sollen dabei nach dem Prinzip der gegenseitigen Rücksichtnahme und Fairness gelöst werden. Restriktionen und zusätzliche rechtliche Regelungen sollen nur dort zur Anwendung kommen, wo sie zur Konfliktlösung unvermeidlich sind.

 

Mit dem vorliegenden Entwicklungskonzept wurde eine Sammlung und Gewichtung aller relevanten Arbeitsthemen im Clara-Zetkin-Park und Johannapark vorgenommen und diese zur besseren Strukturierung in Teilkonzepte gegliedert.

Für die einzelnen Teilkonzepte erfolgten ausgehend von einer Bestandseinschätzung konzeptionelle Entwicklungsaussagen, welche die fachliche Abstimmung sowie die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses reflektieren und in Umsetzungs- und Maßnahme-nvorschläge münden. Je nach Vertiefung in den einzelnen Teilkonzepten konnten Aussagen bis zu einer umfangreichen Maßnahmenplanung konkretisiert werden (vgl. Objektbuch ...Wege). An anderen Stellen bleiben Maßnahmenvorschläge auf der konzeptionellen Ebene und sind entsprechend des jeweiligen Vertiefungsbedarfs zu konkretisieren (vgl. Teilkonzept Nachhaltiges Parkmanagement).

 

Künftig bildet das vorliegende Entwicklungskonzept den verbindlichen Handlungsrahmen für die Stadt Leipzig mit dem klar definierten Ziel der Sicherung und Entwicklung der Freiraumqualität des Clara-Zetkin-Parks und des Johannaparks.

 

Bewährt hat sich im zurückliegenden Bearbeitungszeitraum die Gleichzeitigkeit von Planung, Beteiligung und Maßnahmenumsetzung. Diese hat sowohl bei den beteiligten Akteuren als auch der Öffentlichkeit das Vertrauen geschaffen, dass tatsächliche Verbesserungen bezüglich der Funktionen und der Gestaltungsqualität der Parkanlagen zu verzeichnen sind. Dieses erfolgreiche Prinzip soll auf der Grundlage der zu erarbeitenden Instandsetzungs- und Investitionsprogramme auch über das Jahr 2018 hinaus sichergestellt werden. Diese sollen als Basis der Haushaltsberatungen 2019 ff. dienen und so die nachhaltige Umsetzung des Entwicklungskonzeptes gewährleisten.

 

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Finanzielle Auswirkungen (48 KB)    
Anlage 2 2 Anlage 1 bearbeitungsschritte (363 KB)    
Anlage 3 3 Anlage 2 beteiligungsprozess (232 KB)    
Anlage 4 4 Anlage 3 Abwägung (419 KB)    
Anlage 5 5 Anlage 4 Entwicklungskonzept (5755 KB)    
Anlage 6 6 Anlage 5 aktuelle projekte (4196 KB)    
Stammbaum:
VI-DS-03419   Entwicklungskonzept Clara-Zetkin-Park und Johannapark   67 Amt für Stadtgrün und Gewässer   Beschlussvorlage
VI-DS-03419-ÄA-01   Entwicklungskonzept Clara-Zetkin-Park und Johannapark   Geschäftsstelle der SPD-Fraktion   Änderungsantrag
VI-DS-03419-ÄA-02   Entwicklungskonzept Clara-Zetkin-Park und Johannapark   Geschäftsstelle der SPD-Fraktion   Änderungsantrag
VI-DS-03419-ÄA-03   Entwicklungskonzept Clara-Zetkin-Park und Johannapark   Geschäftsstelle der SPD-Fraktion   Änderungsantrag
VI-DS-03419-ÄA-04   Entwicklungskonzept Clara-Zetkin-Park und Johannapark   01.15 Büro für Ratsangelegenheiten   Änderungsantrag
VI-DS-03419-ÄA-05   Entwicklungskonzept Clara-Zetkin-Park und Johannapark   Geschäftsstelle der AfD-Fraktion   Änderungsantrag
VI-DS-03419-ÄA-06   Entwicklungskonzept Clara-Zetkin-Park und Johannapark   Geschäftsstelle der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen   Änderungsantrag
VI-DS-03419-ÄA-07   Entwicklungskonzept Clara-Zetkin-Park und Johannapark   Geschäftsstelle der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen   Änderungsantrag
VI-DS-03419-ÄA-08   Entwicklungskonzept Clara-Zetkin-Park und Johannapark   Geschäftsstelle der CDU-Fraktion   Änderungsantrag