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Vorlage - VI-A-03064  

 
 
Betreff: Fair produzierte und gehandelte Sportbälle im Schulsport verwenden
Status:öffentlich (Vorlage abgeschlossen)Vorlage-Art:Antrag
Einreicher:1. SR A. Bednarsky, Sportpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE
2. SR C. Zenker, Sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion
3. SR M. Schmidt, Sportpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Beratungsfolge:
Ratsversammlung Verweisung in die Gremien
24.08.2016 
Ratsversammlung (offen)   
FA Sport 1. Lesung
30.08.2016    Fachausschuss Sport      
06.12.2016    Fachausschuss Sport      
Jugendparlament 1. Lesung
31.08.2016 
Jugendparlament (offen)     
15.09.2016 
Jugendparlament vertagt   
27.10.2016 
Jugendparlament geändert beschlossen   
FA Allgemeine Verwaltung 1. Lesung
06.09.2016    Fachausschuss Allgemeine Verwaltung      
FA Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule 1. Lesung
08.09.2016    Fachausschuss Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule      
Jugendbeirat Anhörung
30.11.2016 
Jugendbeirat geändert beschlossen   
FA Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule 2. Lesung
01.12.2016    Fachausschuss Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule      
FA Sport 2. Lesung
FA Allgemeine Verwaltung 2. Lesung
13.12.2016    Fachausschuss Allgemeine Verwaltung      
Ratsversammlung Beschlussfassung
14.12.2016 
Ratsversammlung geändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt

 

Beschlussvorschlag:

 

Die Verwaltung wird beauftragt, ab dem 01.01.2017 handgenähte Sportbälle für den Sportunterricht an Schulen nur noch mit Gütezeichen des Fairen Handels einzukaufen. Es werden entsprechende Gütesiegel als Nachweis eingefordert (Fairtrade-Bälle oder vergleichbare Produkte wie zum Beispiel Gepa-Bälle). Das Amt für Jugend, Familie und Bildung berichtet in jährlichem Turnus.

 

  1. Die bisherigen und möglichen künftigen Lieferanten werden rechtzeitig über die geänderte Vergaberegelung informiert, um sich auf die neue Vorgabe einstellen zu können.
  2. Das Amt für Sport wird weiter in geeigneter Weise auch bei Sportvereinen, für die die städtischen Beschaffungsregeln nicht gelten, für den ausschließlichen Einsatz fair gehandelter Bälle werben.

Sachverhalt:
 

Die Stadt Leipzig verfügt über einen Stadtratsbeschluss zur Vermeidung von Produkten aus ausbeuterischer Kinderarbeit. Über eine praktische Auswirkung gibt es jedoch keine Informationen. Der Vergabebericht trifft zum Thema handgenähter Bälle keine Auskunft. Gleichzeitig ist klar, dass zumindest im Schulunterricht Bälle regelmäßig zum Einsatz kommen und somit auch laufend neu beschafft werden müssen.

 

Faire Beschaffung muss im konkreten Einzelfall beginnen. Das geht nicht mit jedem Produkt, aber bei Bällen ausgesprochen gut. Mit den zur Verfügung stehenden Siegeln ist sowohl anforderungs- als auch nachweisseitig die Qualifizierung des Produktes gesichert.

 

Die Stadt München hat die Schulen fair gehandelte Bälle testen lassen. Die Bälle wurden für gut befunden. Es werden dort nur noch Fairtradebälle aus dem Rahmenvertrag gekauft und die Kosten evaluiert - es entstanden keine Mehrkosten.

Stammbaum:
VI-A-03064   Fair produzierte und gehandelte Sportbälle im Schulsport verwenden   Geschäftsstelle der Fraktion DIE LINKE   Antrag
VI-A-03064-VSP-01   Fair produzierte und gehandelte Sportbälle im Schulsport verwenden   51 Amt für Jugend, Familie und Bildung   Verwaltungsstandpunkt
VI-A-03064-ÄA-02   Fair produzierte und gehandelte Sportbälle im Schulsport verwenden   01.15 Büro für Ratsangelegenheiten   Änderungsantrag