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Vorlage - VI-A-02382-VSP-01  

 
 
Betreff: Situation von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen und intersexuellen (LGBT*I) Asylsuchenden und Geflüchteten in Leipzig verbessern
Status:öffentlich (Vorlage freigegeben)Vorlage-Art:Verwaltungsstandpunkt
Einreicher:Dezernat Jugend, Soziales, Gesundheit und SchuleBezüglich:
VI-A-02382
Beratungsfolge:
Ratsversammlung Beschlussfassung
24.08.2016 
Ratsversammlung zur Kenntnis genommen   
Beirat für Gleichstellung Vorberatung
Dienstberatung des Oberbürgermeisters Bestätigung
Jugendparlament Anhörung
23.06.2016 
Jugendparlament vertagt   
18.08.2016 
Jugendparlament zur Kenntnis genommen   
FA Allgemeine Verwaltung Vorberatung
09.08.2016    Fachausschuss Allgemeine Verwaltung      
Jugendbeirat Vorberatung
10.08.2016 
Jugendbeirat zur Kenntnis genommen   
FA Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule Vorberatung
11.08.2016    Fachausschuss Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule      
Migrantenbeirat Vorberatung

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Finanzielle Auswirkungen

 

 

Rechtliche Konsequenzen

Der gemäß Ursprungsantrag gefasste Beschluss wäre

 

Rechtswidrig und/oder

 

Nachteilig für die Stadt Leipzig.

 

 

 

Zustimmung

 

Ablehnung

 

Zustimmung mit Ergänzung

X

Ablehnung, da bereits Verwaltungshandeln

 

Alternativvorschlag

 

Sachstandsbericht

 


Begründung:

 

Die Stadt Leipzig berücksichtigt bei der Unterbringung von Asylsuchenden mögliche Gefährdungen einzelner Personen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung. Lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle und intersexuelle Asylbewerber und Geflüchtete werden in Gemeinschaftsunterkünften in kleinen Wohngruppen mit Personen gleicher sexueller Orientierung untergebracht oder können in eine eigene Wohnung außerhalb einer Gemeinschaftsunterkunft ziehen. Die soziale Betreuung in der Gemeinschaftsunterkunft erfolgt durch die Sozialarbeiter, unterstützt durch Ehrenamtliche und den RosaLinde Leipzig e.V. Personen, die in einer eigenen Wohnung leben, werden durch den RosaLinde Leipzig e.V. betreut.

 

Der RosaLinde Leipzig e.V. hat über die Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration zur Förderung der sozialen Integration und Partizipation von Personen mit Migrationshintergrund und der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhaltseine hauptamtliche Stelle für Personen mit Migrationshintergrund eingerichtet. Über die Beratung und Betreuung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen und intersexuellen Asylbewerbern und Geflüchteten hinaus, berät der RosaLinde e.V. die Stadt Leipzig und Träger der sozialen Betreuung für Geflüchtete. Der Verein wirkt im Arbeitskreis Migrantenhilfe mit.

 

Die beschriebene Unterbringung, Beratung und Betreuung ist bedarfsgerecht – sie ermöglicht Integration und den Schutz von Personen mit lesbischer, schwuler, bisexueller, transsexueller und intersexueller Orientierung. Darüber hinausgehende Angebote und zusätzliche finanzielle Mittel werden nicht benötigt.


 

Stammbaum:
VI-A-02382   Situation von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen und intersexuellen (LGBT*I) Asylsuchenden und Geflüchteten in Leipzig verbessern   Geschäftsstelle der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen   Antrag
VI-A-02382-VSP-01   Situation von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen und intersexuellen (LGBT*I) Asylsuchenden und Geflüchteten in Leipzig verbessern   50 Sozialamt   Verwaltungsstandpunkt
VI-A-02382-VSP-02   leer   50 Sozialamt   Verwaltungsstandpunkt
VI-A-02382-NF-03   Situation von besonders schutzbedürftigen Asylsuchenden und Geflüchteten in Leipzig verbessern   Geschäftsstelle der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen   Neufassung
-02382-NF-03-ÄA-01   Situation von besonders schutzbedürftigen Asylsuchenden und Geflüchteten in Leipzig verbessern   Geschäftsstelle der CDU-Fraktion   Änderungsantrag