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Vorlage - VI-A-02299  

 
 
Betreff: Aufstellung eines Bebauungsplanes für den Bereich Eutritzscher Straße, Delitzscher Straße, Bahnanlagen und Roscherstraße
Status:öffentlich (Vorlage abgeschlossen)Vorlage-Art:Antrag
Einreicher:1. SPD-Fraktion
2. CDU-Fraktion
Beratungsfolge:
FA Stadtentwicklung und Bau 1. Lesung
02.02.2016    Fachausschuss Stadtentwicklung und Bau      
FA Umwelt und Ordnung 1. Lesung
26.01.2016    Fachausschuss Umwelt und Ordnung      
Ratsversammlung Verweisung in die Gremien
20.01.2016 
Ratsversammlung (offen)   
FA Umwelt und Ordnung 2. Lesung
08.03.2016    Fachausschuss Umwelt und Ordnung      
FA Stadtentwicklung und Bau 2. Lesung
01.03.2016    Fachausschuss Stadtentwicklung und Bau      
Ratsversammlung Beschlussfassung
23.03.2016 
Ratsversammlung zurückgezogen   

Beschlussvorschlag
Sachverhalt
Anlage/n

 

Beschlussvorschlag:

 

Der Oberbürgermeister wird beauftragt, dem Stadtrat für den Bereich Eutritzscher Straße, Delitzscher Straße, Bahnanlagen und Roscherstraße einen Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan vorzulegen.

 

Begründung:

 

Leipzig verzeichnet seit nun 15 Jahren ein anhaltendes Bevölkerungswachstum. Seit 2009 beträgt die jährliche Einwohnerzunahme 10.000 Menschen und mehr. Im Jahr 2015 betrug die Zunahme sogar über 16.000 Menschen. Gleichzeitig verfolgt die Stadtentwicklung erfolgreich das Leitbild der Innenentwicklung. Vor diesem Hintergrund müssen insbesondere große innerstädtische Brachflächen sowie ungenutzte Bereiche im Hinblick auf ihre Nutzungszuweisung für die "Wachsende Stadt" überprüft werden.

 

Auf der Fläche zwischen Eutritzscher Straße, Delitzscher Straße, Bahnanlagen und Roscherstraße bestehen derzeit lediglich im jeweiligen Randbereich der Straßen gewerbliche Nutzungen, der Innenbereich liegt weitgehend brach. Notwendig sind deshalb eine Überprüfung der Nutzungsvorstellungen sowie eine städtebauliche Gesamtplanung. In diesem Zusammenhang ist auch zu untersuchen, ob in bestimmten Bereichen Bestandsnutzungen ggf. verlagert werden können, wenn hierdurch eine effektive Nutzungszonierung und Nutzungsgliederung möglich wird.

Ein künftig gemischt genutztes Quartier in der entsprechenden Größe im städtischen Gefüge soll eine eigenständige "stadtgestalterische Adresse" entwickeln.

 

Die Antragsteller beauftragen deshalb den Oberbürgermeister, für den genannten Stadtbereich einen Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan vorzulegen.