Ratsinformationssystem

Vorlage - A-00088/14-NF-002  

 
 
Betreff: Einrichtung einer sicheren Querungshilfe über die Karl-Tauchnitz-Straße im Bereich der Ferdinand-Rhode-Straße
Status:öffentlich (Vorlage abgeschlossen)Vorlage-Art:Neufassung
Einreicher:Fraktion Bündnis 90/Die GrünenBezüglich:
A-00088/14
Beratungsfolge:
Ratsversammlung Bestätigung
15.04.2015 
Ratsversammlung ungeändert beschlossen   

Beschlussvorschlag
Finanzielle Auswirkungen
Sachverhalt
Anlagen:
Beschlussausfertigung
A-00088-umsetzung

 

 

Rechtliche Konsequenzen

Der gemäß Ursprungsantrag gefasste Beschluss wäre

 

Rechtswidrig und/oder

 

Nachteilig für die Stadt Leipzig.

 

 

 

Zustimmung

 

Ablehnung

 

Zustimmung mit Ergänzung

 

Ablehnung, da bereits Verwaltungshandeln

 

Alternativvorschlag

 

Sachstandsbericht

 

 

Beschluss:
 

  1. Die Stadt Leipzig richtet im Straßenabschnitt Karl-Tauchnitz-Straße zwischen Kreisverkehr und Friedrich-Ebert-Straße noch in 2015 einen Fußgängerüberweg zwischen dem Musikviertel und Johannapark ein. Dieser sollte etwa in Höhe der Einmündung der Ferdinand-Rhode-Straße liegen.
     
  2. Die zusätzliche Errichtung einer Querungshilfe in der Karl-Tauchnitz-Straße im Bereich Grassisstraße wird geprüft.
     
  3. Im noch vorzulegenden Baubeschluss für den Straßenabschnitt Karl-Tauchnitz-Straße zwischen Kreisverkehr und Friedrich-Ebert-Straße wird der parkseitige Rad-/Gehweg mit aufgenommen, die Mittel werden zu gegebener Zeit aus dem Finanzhaushalt bereitgestellt.


 


 

Finanzielle Auswirkungen

 

 

nein

 

wenn ja,

Kostengünstigere Alternativen geprüft

 

nein

 

ja, Ergebnis siehe Anlage zur Begründung

Folgen bei Ablehnung

 

nein

 

ja, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

Handelt es sich um eine Investition (damit aktivierungspflichtig)?

 

nein

 

ja, Erläuterung siehe Anlage zur Begründung

 

 

Im Haushalt wirksam

von

bis

Höhe in EUR

wo veranschlagt

Ergebnishaushalt

Erträge

 

 

 

 

 

Aufwendungen

 

 

 

 

Finanzhaushalt

Einzahlungen

 

 

 

 

 

Auszahlungen

 

 

 

 

Entstehen Folgekosten oder Einsparungen?

 

nein

 

wenn ja,

 

Folgekosten Einsparungen wirksam

von

bis

Höhe in EUR (jährlich)

wo veranschlagt

Zu Lasten anderer OE

Ergeb. HH Erträge

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand

 

 

 

 

Nach Durchführung

der Maßnahme

zu erwarten

Ergeb. HH Erträge

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand (ohne Abschreibungen)

 

 

 

 

 

Ergeb. HH Aufwand aus jährl. Abschreibungen

 

 

 

 

 

Auswirkungen auf den Stellenplan

 

nein

 

wenn ja,

Beantragte Stellenerweiterung:

Vorgesehener Stellenabbau:

Beteiligung Personalrat

 

nein

 

ja,

 


Sachverhalt:
 

Zu 1.)

Im viel befahrenen, stadtzentrumsnahen Bereich der Karl-Tauchnitz-Straße gibt es für die Zufußgehenden keine sicheren Querungsmöglichkeiten, um den Johannapark aus Richtung Musikviertel zu erreichen. Es entstehen tagtäglich gefährliche Situationen durch das Queren an allen Punkten der Straße. Diese Querung ist aber ein Teil des Schulweges von Grundschülern, wird von Kindergartengruppen genutzt und ist ein allgemein von Fußgängern allen Alters stark frequentierter Bereich. Das gleichzeitig hohe Verkehrsaufkommen durch Pkw und Lkw macht das Überqueren durch die Straßenbreite, die Straßenbiegung und zahlreiche parkende Pkw sehr unübersichtlich und gefährlich.

 

Die Verwaltung konnte bisher nur Verkehrszahlen für den Autoverkehr wie folgt darlegen:
K.-Tauchnitz-Straße, Abschnitt, Kreisverkehr bis F.-Rhode-Straße: 11.250 Kfz/24h (DTV Mo-Fr)
K.-Tauchnitz-Straße, Abschnitt, Grassistraße bis F.-Ebert-Straße: 11.750 Kfz/24h (DTV Mo-Fr)

 

Für die Einrichtung eines Fußgängerüberwegs ist aber nicht das Autoverkehrsaufkommen pro Tag, sondern die Relation von Fußgänger- und Autoverkehr in den Spitzenstunden (des Fußgängerverkehrs) maßgeblich. Es ist in der Karl-Tauchnitz-Str. von einem Kfz-Aufkommen in den von Fußgängern stark frequentierten Zeiten (vormittags und nachmittags in Zeiten des Berufsverkehrs) auszugehen, welches gemäß der Richtlinien für die Anlage und Ausstattung von Fußgängerüberwegen (R-FGÜ 2001) mindestens einen Fußgängerüberweg, wenn nicht gar eine Lichtsignalanlage (Ampel) notwendig machen würde (mindestens 450 Autos und mindestens 50 Fußgänger in der Spitzenstunde). Eine Querungshilfe in Form einer Mittelinsel wäre nicht ausreichend. Schon aufgrund der mittelfristigen Straßenerneuerung ist jedoch der Einrichtung eines Fußgängerüberweges Vorrang vor einer Lichtsignalanlage zu geben.

 

Zu 2.)

Eine weitere Querungshilfe im Bereich Grassistraße würde die Bedingungen für den Fußverkehr weiter verbessern, wobei hier die gleichen Voraussetzungen für einen Fußgängerüberweg vorliegen wie bei Punkt 1.

 

Zu 3.)

Der längs des Johannaparks als Fuß- und Radweg zur Straße verlaufende, sehr kaputte Weg bedarf dringend einer Sanierung. Mit dem Fahrrad ist dieser Weg nur im Slalom befahrbar, für  einen Rollstuhlfahrenden oder mit einem Kinderwagen ist der Weg gar nicht nutzbar. So erscheint die Instandsetzung des Weges zum Einen als grundsätzliche, gebotene Notwendigkeit und Selbstverständlichkeit, zum anderen würde dieser Weg eine Ergänzung zum Fußgängerüberweg darstellen.
 

Stammbaum:
A-00088/14   Einrichtung einer sicheren Querungshilfe über die Karl-Tauchnitz-Straße im Bereich der Ferdinand-Rhode-Straße (eRIS: V/A 576)   01.15 Büro für Ratsangelegenheiten   Antrag
A-00088/14-VSP-001   Einrichtung einer sicheren Querungshilfe über die Karl-Tauchnitz-Straße im Bereich der Ferdinand-Rhode-Straße (eRIS: V/A 576)   66 Verkehrs- und Tiefbauamt   Verwaltungsstandpunkt
8/14-VSP-001-VSP-001   ...   66 Verkehrs- und Tiefbauamt   Verwaltungsstandpunkt
A-00088/14-NF-002   Einrichtung einer sicheren Querungshilfe über die Karl-Tauchnitz-Straße im Bereich der Ferdinand-Rhode-Straße   Geschäftsstelle der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen   Neufassung