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Auszug - Unterbringung von unbegleiteten minderjährigen Ausländer/innen in Zuständigkeit der Stadt Leipzig - Stand III/2019  

 
 
Jugendhilfeausschuss
TOP: Ö 5.2
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mo, 09.03.2020 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 16:30 - 18:45 Anlass: Sitzung
Raum: Neues Rathaus, Festsaal
Ort: Martin-Luther-Ring 4-6, 04109 Leipzig
VII-Ifo-00644 Unterbringung von unbegleiteten minderjährigen Ausländer/innen in Zuständigkeit der Stadt Leipzig - Stand III/2019
   
 
Anlass: Verwaltungshandeln
Status:öffentlich (Vorlage freigegeben)Vorlage-Art:Informationsvorlage
Einreicher:Dezernat Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule
 
Wortprotokoll

Einbringung: Frau Remmler stellt die einzelnen Zahlen für das III. und IV. Quartal vor.

Die Zahl der Inobhutnahmen von umA ist konstant. Die Stadt Leipzig liegt mit der Zahl im III. Quartal mit 1 umA und im IV. Quartal mit 4 umA über der Verteilungsquote.

Derzeit ist kein Angebot mit einer ausschließlichen Fokussierung auf diese Zielgruppe in Leipzig vorhanden. Der Umbau von Einrichtungen mit Schwerpunkt umA auf alle Zielgruppen der HzE ist abgeschlossen. Alle in Wohngruppen lebenden Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund sind integrativ untergebracht. Eine Ausnahme bildet die Einrichtung „Am Mühlholz" welche als zeitlich begrenztes Angebot im Rahmen der Inobhutnahme schwerpunktmäßig Klienten mit Migrationshintergrund sowie umA betreut.

Nachfragen/Anregungen:

Frau Nagel hat eine Nachfrage, ob Zahlen zur Inobhutnahme durch Gewalterfahrung und Rückführung vorliegen. Gibt es hier auch spezifische Angebote für die Eltern.

Frau Remmler sagt eine Prüfung und Nachreichung der Antwort zu.

 

Frau Nagel fragt nach, ob die Verwaltung geprüft hat umA`s aus Griechenland aufzunehmen?

Herr Prof. Fabian informiert, er habe gegenüber Frau Köpping signalisiert, dass die Stadt Leipzig unter den gegebenen Rahmenbedingungen bereit ist, über ihr Kontingent hinaus bis zu 20 weitere umA aufzunehmen.   

 

Frau Felthaus hat eine Nachfrage zur Vorlage auf Seite 8. "Sprachliche Barrieren sind häufig Ursache mangelnden Zugangs zur Gesellschaft und sozialer Ausgrenzung. Hierzu wird in bestehende Angebote der Flüchtlingshilfe vermittelt." Welche Angebote habe wir und welche Angebote werden benötigt?

Frau Remmler merkt an, dass sich der Fachdienst umA zur Diskussion der Integrierten Kinder- und Jugendhilfeplanung einbringt.

 

Offene Fragen/Prüfaufträge/nachzureichende Unterlagen: keine  

 

Die Vorlage wird zur Kenntnis genommen.