Ratsinformationssystem

Auszug - Bebauungsplan Nr. 448 "Erschließungsstraße KLV-Terminal"; Stadtbezirk Nordwest, Ortsteile Lützschena-Stahmeln und Lindenthal; Aufstellungsbeschluss  

 
 
Sondersitzung OR Lindenthal
TOP: Ö 6
Gremium: OR Lindenthal Beschlussart: geändert beschlossen
Datum: Di, 02.04.2019 Status: öffentlich
Zeit: 19:00 - 21:05 Anlass: Sondersitzung
Raum: Rathaus Lindenthal, Ratssaal
Ort: Erich-Thiele-Str. 2, 04159 Leipzig
VI-DS-06804 Bebauungsplan Nr. 448 "Erschließungsstraße KLV-Terminal";
Stadtbezirk Nordwest, Ortsteile Lützschena-Stahmeln und Lindenthal;
Aufstellungsbeschluss
   
 
Status:öffentlich (Vorlage abgeschlossen)Vorlage-Art:Beschlussvorlage
Einreicher:Dezernat Stadtentwicklung und Bau
 
Wortprotokoll
Abstimmungsergebnis

Nachdem Herr Geisler in den Sachstand eingeführt hat, erläutert Sachgebietsleiterin Frau Staats für das VTA sowie das Stadtplanungsamtes eine in Auftrag gegebene verkehrsplanerische Machbarkeitsstudie zum GVZ.

 

Es wurde der Bestand der vorhandenen Infrastruktur, die in diesem Gebiet zu erwartende Verkehrsentwicklung, sowie Vorschläge für die Verbesserung des Straßennetzes in Abhängigkeit von Industrieansiedlungen aufgezeigt. Dabei fand in dieser Studie nur gewerblicher sowie privater Straßenverkehr ohne Berücksichtigung des ÖPNV Berücksichtigung.

 

Arbeitsschwerpunkte stellten der 4 spurige Ausbau der Radefelder Allee, die umfangreiche Umgestaltung der Poststraße sowie deren Mündungsbereich auf die Staatsstraße S1,  der Kreuzungsbereich Autobahn A14 / Staatsstraße S1,  sowie als eine der ersten Maßnahmen der LKW Verkehr zum KLV ( Kombinierter Ladungsverkehr ) Terminal dar.

 

Frau Pätzold: Welche Radwegelösungen sind insbesondere im Gebiet um das KLV Terminal vorgesehen ohne die bestehende Radwegeverbindung zwischen Lindenthal und Lützschena/Stahmeln während der Bauphase und nach Bau der neuen Zufahrt zu trennen.

 

Frau Staats zeigte zwei mögliche verkehrsplanerische Lösungsansätze der Stadt Leipzig sowie der DB auf, die auch Regelungen des Radverkehrs enthielten. Es gab Konsens darüber bestehende Radwegelösungen zu erhalten. Sie schlug eine gesonderte Veranstaltung im Rahmen des Ortschaftsrates zu Radwegen in diesem Gebiet vor, wenn ein umfassenderer Arbeitsstand vorliegt.

           Dabei soll der Radverkehr im Gebiet Lützschena/Stahmeln, Lindenthal bis zum BMW

            Gelände in seiner Komplexität im Leipziger Nordraum gesondert betrachtet werden.

 

Herr Rabe:   Wird die Bahnstraße nach Abschluss der Maßnahmen dann wieder stärker genutzt

         und gibt es Pläne zur Erschließung des alten Bahngeländes.

 

Frau Staats:  Eine stärkere Nutzung der Bahnstraße, insbesondere durch LKW Verkehr ist nicht

 Vorgesehen. Abschließende Antworten zu einer Erschließung des alten Bahngeländes

 liegen noch nicht vor, aber die Stadt Leipzig geht davon aus, das die Deutsche Bahn  auf ihrem Gewerbegebiet des ehemaligen Rangierbahnhof eine gewerbliche Nutzung               plant.

 

 Herr Geisler:    Beim geplanten Bau der Zufahrtsstraße zum KLV Terminal haben die LKW einen beträchtlichen Höhenunterschied zur Bahnstraße und wieder herauf zu überwinden,               was zu einer verstärkten Emissionsbelastung führt. Da dieses Gebiet außerhalb der               Umweltzone liegt, ist mit dem Bau der Straße auch eine Vorverlegung der Umweltzone zu berücksichtigen.

 

 

Die Ortschaftsräte öffnen die Fragerunde für die anwesenden Bürger.

 

 

Herr Gebauer: Welche konkreten Ausbaumaßnahmen der Poststraße sind geplant?

 

Frau Staats:  Insbesondere sollen die Kreuzungsschwerpunkte verbessert werden.

 

Herr Meixner: Ist im Plan der DB eine Radwegeeinbindung vorgesehen? Er ist selbst Nutzer im

 GVZ, das LKW Parken behindert sein Gewerbe erheblich.

 Gibt es eine planerische Zielsetzung?

 

Frau Staats: Die gestellten Fragen fanden in der Studie Berücksichtigung. Aussagen zu einer

 zeitlichen Schiene sind gegenwärtig noch nicht möglich.

 

Herr Teisler: Erfolgt mit diesen geplanten Maßnahmen auch eine Entlastung der Lindenthaler Hauptstraße?

 

Frau Staats:   Dazu ist noch keine Aussage möglich.

 

 

Die Präsentation der Studie wurde dem Ortschaftsrat in elektronischer Form übergeben.

 


Punkte 1, 2 und 4 mit:     Ja:8 -  Nein:0 -    Enthalt: 0

Punkt 3                 mit:     Ja:5 -  Nein:2 -    Enthalt: 1