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Auszug - Modellprojekt "Givebox -Nachbarschaftshilfe und Müllvermeidung"  

 
 
SBB Südwest
TOP: Ö 5.2.1
Gremium: SBB Südwest Beschlussart: zur Kenntnis genommen
Datum: Mo, 05.11.2018 Status: öffentlich
Zeit: 18:30 - 20:05 Anlass: Sitzung
Raum: Schule am Adler - Oberschule, Erdgeschoss - Raum 10
Ort: Antonienstraße 24, 04229 Leipzig
VI-A-05949-VSP-01 Modellprojekt "Givebox -Nachbarschaftshilfe und Müllvermeidung"
   
 
Status:öffentlich (Vorlage entschieden)Vorlage-Art:Verwaltungsstandpunkt
Einreicher:Dezernat Stadtentwicklung und BauBezüglich:
VI-A-05949
 
Wortprotokoll

Frau Hasebrink vom Verkehrs- und Tiefbauamt erläutert den Verwaltungsstandpunkt (VSP):

Die Regularien seien auf Erfahrungswerten entstanden und bezögen sich auf die eingegangenen Beschwerden von Anwohner*innen. Herr Fichtner (Die Linke) unterstützt den VSP, da man keine weitere Dreckecke wolle und die Stadt bereits jetzt an den Grenzen ihrer Ressourcen sei (bzgl. Sperrmüll / Ordnungsdienst / Müllabfuhr). Zur Sitzung anwesende Bürger, die sich persönlich intensiv um die besagte Box kümmern, bitten um die Möglichkeit den Testlauf lockerer zu gestalten und Zutrauen in das Engagement der Initiator*innen. Auch Frau Weyh (Bündnis 90/Die Grünen) unterstützt dies, indem sie auf die verschiedenen Vorteile, wie bürgerschaftliches / nachbarschaftliches Engagement, Nachhaltigkeit, ortsnahe Strukturen usw., verweist. Eine anwesende Bürgerin schließt die von Frau Hasebrink als Lösungsmöglichkeit vorgestellte Varianten zu Verschenkendes auf die Wertstoffhöfe oder den Online-Verschenkemarkt des Eigenbetriebes Stadtreinigung Leipzig als Optionen aus. Dies schlösse Bürger*innen ohne Automobil nahezu völlig aus und damit verlöre das Projekt den nachbarschaftlichen Charakter. Herr Krowiorsch (SPD) spricht sich ebenfalls dafür aus, es eine gewisse Zeit ohne strenge Regularien auszuprobieren und nach einer gewissen Zeit zu evaluieren.