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Auszug - Abwasser-/Abflussprobleme bei starken Regenfällen in der Südvorstadt Leipzig  

 
 
Ratsversammlung
TOP: Ö 9.1
Gremium: Ratsversammlung Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Mi, 18.04.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 14:00 - 21:00 Anlass: Sitzung
Raum: Neues Rathaus, Sitzungssaal des Stadtrates
Ort: Martin-Luther-Ring 4-6, 04109 Leipzig
VI-P-04750-DS-02 Abwasser-/Abflussprobleme bei starken Regenfällen in der Südvorstadt Leipzig
   
 
Status:öffentlich (Vorlage entschieden)Vorlage-Art:Beschlussvorlage
Einreicher:PetitionsausschussBezüglich:
VI-P-04750
 
Beschluss
Abstimmungsergebnis


 

Beschluss:

 

Die Petition wird bei der Erarbeitung von Lösungsstrategien durch die Verwaltung und die Leipziger Wasserwerke berücksichtigt.

 

 

 

 

 


Abstimmungsergebnis:

 

einstimmig angenommen


  Beschluss: 18.04.2018 Ratsversammlung ungeändert beschlossen
In Bearbeitung, Termin 25.11.2019 steht bevor Termin: 25.11.2019 Status: in Bearbeitung
Auftrag: Erneute Berichterstattung - siehe Termin

Bericht zum Stand der Umsetzung vom 26.03.2019:

 

noch nicht begonnen

umgesetzt

aufgehoben

in Arbeit x

geändert

 

 

Aufgrund der bekannten Problematik der sich verändernden klimatischen Verhältnisse und die daraus resultierenden häufiger auftretenden Starkregenereignisse arbeiten die Verwaltung und die Leipziger Wasserwerke bereits seit einiger Zeit an Lösungsstrategien.

 

Dazu wurde das Projekt „KAWI-L – Kommunale Anpassungsstrategie für wassersensible Infrastrukturen – Projekt Starkregen gemeinsam mit den Leipziger Wasserwerken initiiert. Diesbezüglich existiert die Vorlage VI-DS-02303. Darin wird festgehalten, dass sowohl auf kurzfristige Maßnahmen zur Risikoprävention als auch auf langfristige und nachhaltig wirkende Anpassungsmaßnahmen für stadtplanerische Vorgaben zu fokussieren ist.

 

Die Bearbeitung des Projektes „KAWI-L – Kommunale Anpassungsstrategie für wassersensible Infrastrukturen – Projekt Starkregen wird gemeinsam mit den Leipziger Wasserwerken weiter vorangetrieben.

 

Zudem hat sich die Stadt Leipzig zum Ziel gesetzt, die Leistungsfähigkeit der technischen Infrastruktur auch in der wachsenden Stadt und im Zuge des Klimawandels zu erhalten und weiterzuentwickeln, sowie in potenziell von Überstauungen bei Starkregenereignissen betroffenen Gebieten die Wasserrückhaltung und Schutzmaßnahmen zu verbessern (Integriertes Stadtentwicklungskonzept Leipzig 2030, Ziele leistungsfähige technische Infrastruktur sowie Erhalt und Verbesserung der Umweltqualität).

 

Darüber hinaus sind die Stadt Leipzig und die Leipziger Wasserwerke im ständigen Austausch, wie in Schwerpunktgebieten Anpassungsstrategien für anzunehmende Starkregenereignisse entwickelt und umgesetzt werden können.

 

Das Kanalnetz der Leipziger Wasserwerke sowie die Anlagen der Straßenentwässerung der Stadt Leipzig unterliegen einer turnusmäßigen Überwachung. Dadurch können Schäden oder Beeinträchtigungen rechtzeitig festgestellt und beseitigt werden.

 

Zum Zeitpunkt des der Petition zugrundeliegenden Starkregenereignisses und der dadurch hervorgerufenen Überstauung der Fockestraße fand die Sanierung des 2. südlichen Hauptsammlers durch die Leipziger Wasserwerke statt. Diese Maßnahme wurde zwischenzeitlich abgeschlossen. Durch die Baumaßnahme war die Entwässerungskapazität zwar verringert, befand sich jedoch immer noch im Bemessungsmaßstab eines 3-jährigen Regenereignisses. Der Ausbau des Entlastungskanals durch die Leipziger Wasserwerke war Bestandteil der Maßnahmen, die zu einer Verbesserung der Gesamtsituation beitragen.