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Auszug - Sonstiges  

 
 
SBB Südwest
TOP: Ö 8
Gremium: SBB Südwest Beschlussart: (offen)
Datum: Mi, 05.04.2017 Status: öffentlich
Zeit: 18:00 - 20:45 Anlass: Sitzung
Raum: Schule am Adler - Oberschule, Erdgeschoss - Raum 10
Ort: Antonienstraße 24, 04229 Leipzig
 
Wortprotokoll

1. Frau Heinke bittet um Auskunft zu den umfänglichen Fällungsarbeiten im Auwald, vor

allem südlich der Sachsenbrücke und in der Nonne.

Frau Rosch weist darauf hin, dass es dazu in der vergangenen Woche eine öffentliche

Informationsveranstaltung mit Diskussion der Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen

gegeben hat. Sie wird die Dokumentation der Veranstaltung an die Beiratsmitglieder

versenden. Der Stadtförster hat dort umfassend Auskunft und Erklärung gegeben. Die

Dokumentation ist auf www.gruene-fraktion-leipzig.de zu finden. In aller Kürze berichtet

Frau Rosch, dass es das Ziel sei, den Leipziger Auwald als ökologisch vielfältigen Wald

perspektivisch wachsen zu lassen. Dazu müssen zunächst Freiräume geschaffen

werden. Der Leipziger Stadtforst hat hierbei eine hohe Kompetenz. Viele Fällungen

sind zudem auf einen Krankheitsbefall der Eschen zurück zu führen. Dieser kann nur

durch Fällung behandelt werden.

2. Frau Heinke weist darauf hin, dass an der Querungskreuzung Karl-Heine-

Straße/Klingerweg/Übergang zum Palmengarten die Bäume auf dem Fußweg

beschnitten werden müssen, da die an der Ampel wartenden Fußgänger zu wenig Platz

haben.

3. Herr Krowiorsch berichtet vom Stadtrundgang des OBM in Großzschocher, wo Herr

Heinemann vom Verkehrs- und Tiefbauamt das städtische Maßnahmenpaket für

Großzschocher vorstellte.

4. Frau Wulff weist darauf hin, dass Leipzig ein Konzept braucht, wie mit dem enormen Zuzug in die Stadt und den damit kommenden Herausforderungen umgegangen wird. Sie sieht Herausforderungen vor allem in den Bereichen Luft, Parken, Verkehr, Freiflächen, Spielplätzen und Seniorenpflegeheimen.

Der SBB möchte Herrn Heinemann vom VTA dazu einladen und befragen.

5. Ein Bürger berichtet, dass das Kepler-Gymnasium in der aktuellen Schulnetzplanung

als 3,4-zügig geführt wird. Effektiv ist maximal eine 3-Zügigkeit mit den vorhandenen

Räumen möglich. Laut Aussage von Bürgermeister Fabian in der LVZ sollen auf dem

Gelände Container gestellt werden. Die Schulleitung hat davon keine Kenntnis, auf

Nachfrage im Amt für Jugend, Familie und Bildung erhält sie keine Auskunft.

Der Beirat bittet um Aufklärung.

6. Frau Weyh bittet darum, dass in der Anton-Zickmantel-Straße eine Beseitigung der

Straßenschäden durchgeführt wird. Diese ist in miserablem Zustand.

7. Herr Weber berichtet über folgende Punkte:

- Der aus einer Bürgeranfrage gewünschte Briefkasten in Kleinzschocher nun

aufgestellt ist.

- Die Georg-Maurer Bibliothek Plagwitz wird am 21.04.17 nach Sanierung wieder

eröffnet. 2 Vertreter des SBB sind dazu eingeladen.

- Die Sparkasse Leipzig plant eine Informationsveranstaltung zur. Der Termin folgt.

- Am 18.5. findet für alle Beiratsmitglieder von 16 bis 18 Uhr eine Schulung zum Thema

Baurecht statt. Dieser schließt sich von 18 bis 18.30 Uhr eine Schulung zum Thema

Allris an.

- Die Stadtbezirksbeiräte werden ab sofort von der Verwaltung über lokal geplante

Sonntagsöffnungszeiten informiert.

8. Frau Rosch berichtet zum Thema Querung Zschochersche Straße, dass sie von der

Verwaltung auf eigener Nachfrage die Information erhalten hat, dass zur Zeit die

Einrichtung von Gehwegnasen geprüft wird, um die Querungsmöglichkeit zu

erleichtern. Außerdem läuft aktuell die Suche nach einem geeigneten Ampelstandort.

Diese Ampel würde dann im Zuge der Sanierung der Zschocherschen Straße gebaut

werden. Dies ist jedoch nicht von 2020 zu erwarten.

Der Beirat setzt den Vorgang auf die nächste Tagesordnung, um über die Einrichtung

einer temporären Lichtsignalanlage zu beraten.

9. Frau Wulff möchte für den Beirat eine ausreichend große gedruckte Karte der

Schulnetzplanung für den Bereich Südwest bekommen, damit sich der Beirat dazu

informieren und positionieren kann. Die Verwaltung lehnt dies aus Kostengründen ab,

was der Beirat scharf kritisiert, da er sich in seiner Arbeit eingeschränkt sieht.