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Auszug - Informationen zur weiteren barrierefreien Gestaltung der Verwaltungsgebäude der Stadt Leipzig V.: Amt für Gebäudemanagement   

 
 
Behindertenbeirat
TOP: Ö 3
Gremium: Behindertenbeirat Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 21.11.2016 Status: öffentlich
Zeit: 15:30 - 17:30 Anlass: Sitzung
Raum: Neues Rathaus, Zi. 259
Ort: Martin-Luther-Ring 4-6, 04109 Leipzig
 
Wortprotokoll

Herr Funke begrüßte Herrn Bärthel, kaufmännischer Leiter des Amtes für Gebäudemanagement (AGM), und Herrn Bennemann, Sachgebietsleiter im AGM. Beide führten zum Tagesordnungspunkt aus.

 

Folgende Maßnahmen werden im Neuen Rathaus bzw. im Stadthaus in der nächsten Zeit realisiert:

 

          nach und nach werden Pendeltüren mit Automatik ausgestattet bzw. aktiviert. Nur im Brandfall sind sie geschlossen. Für jede Pendeltür ist dies jedoch vorerst nicht möglich.
 

          Die Behindertentoiletten sollen ebenfalls mit Automatiktüren ausgerüstet werden, zuerst Raum U44 am Behinderteneingang, wird noch 2016 mit automatischem Antrieb (Kosten in Höhe von 3.500,00 €) ausgerüstet.
 

          Für die Behindertentoilettenräume Raum 77 und 274 liegen bereits vor und werden 2017 realisiert.
 

          Für die Nachrüstung der Ansagen in den Fahrstühlen (Etagenansagen) stehen 2016 noch 5.000,00 € zur Verfügung. Das Vorhaben wird noch 2016 umgesetzt.
 

          Die Tastaturen in den Aufzügen erhalten komplett Aufkleber in Braille-Schrift.
 

          Im Zuge der Modernisierung des Sitzungssaales des Stadtrates wird die Barrierefreiheit berücksichtigt. Ebenso wird es eine Soundanlage geben, die mit Hörgeräten kompatibel ist. Auf der Empore werden zwei Rollstuhl-fahrerplätze eingerichtet. Das Präsidium wird mit einer mobilen Rampe ausgestattet (2018/2019).
 

          Für das Geländer an der Haupttreppe muss noch eine Lösung gemeinsam mit dem Denkmalschutz und der Beauftragten für Menschen mit Behinde-rungen gefunden werden.
 

          In der Unteren Wandelhalle ist ein Verlegen des Blindenleitsystems sehr schwierig, da hier Marmorfußboden liegt. Eine Lösung soll diskutiert werden.
 

          Zur Vorplatzgestaltung im Außenbereich des Rathauses: In Abstimmung mit dem Verkehrs- und Tiefbauamt wird das Blindenleitsystem in die Granitplatten eingefräst. Die Arbeiten erfolgen in kleinen Schritten, da immer der Denkmalschutz mit einbezogen werden muss.
In diesem Zusammenhang äußerte Herr Jähnig, dass die Gebäude nicht für den Denkmalschutz sondern für die Menschen da sein sollen und verwies nochmals auf die Novellierung des Denkmalschutzgesetzes.
Herr Vogt bat darum, dass sich die Denkmalschutzbehörde mit anderen Städten in Verbindung setzen sollte, bei denen Denkmalschutz und Barrierefreiheit unproblematisch sind.
 

          Für den Eingangsbereich am Neuen Rathaus (schmiedeeisernes Gitter) wird momentan an einer Lösung gearbeitet. Die mittige Variante wird bevorzugt.    

 

Das Amt für Gebäudemanagement wird weiterhin mit der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen und dem Behindertenbeirat in Kontakt bleiben.