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Auszug - Informationen zum Spielplatz Schillerstraße, Rittergutsstraße sowie zum Projekt Lebendige Luppe  

 
 
Stadtbezirksbeirat Leipzig-Nordwest
TOP: Ö 5.2
Gremium: SBB Nordwest Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 03.11.2016 Status: öffentlich
Zeit: 18:00 - 20:15 Anlass: Sitzung
Raum: Stadtteilzentrum "ANKER"
Ort: Renftstraße 1, 04159 Leipzig
 
Wortprotokoll

Spielplatz Rittergutstraße

Frau Christiansen (ASG SGL 67.22) informiert über die Planung und das aktuelle Baugeschehen anhand eines Planes.

Die Kosten für Planung und Bau betragen ca. 220.000 Euro, die Fertigstellung erfolgt bis November 2016, Beteiligungen Streetworker und Jugendliche wurden durchgeführt, Wünsche zu Spielgeräte wurden berücksichtigt, eine Geländeprofilierung ggf. für ein Fahrradparcours wird angelegt

Fragen: PK Reckstangen? – waren nicht gewünscht; GS Ausgleichmöglichkeiten für B-Pläne im Spielplatzbereich? – nein; Gehwegausbau im Zuge der Straße bis zum Eingang? – nein ist Sache - VTA-Vors. erkundigt sich beim VTA; Spielgeräte sicher vor Vandalismus? – ja,

 

Spielplatz Schillerplatz (Auenseestraße)

Der Spielplatz war Gegenstand der Wichtigen Angelegenheit (VI-WA-02113)  des Stadtbezirksbeirates Nordwest, die vom  Stadtrat am 18.05.2016 beschlossen wurde.  Frau Christiansen informiert, dass eine Vorplanung beauftragt wurde und  die Baukosten  ca. 145.000 Euro betragen werden. Vors. stellt fest, dass die Umsetzung damit noch nicht dem Stadtratsbeschluss entspricht.

 

Projekt Lebendige Luppe

Die Vorlage wurde am 21.03.2012 vom Stadtrat beschlossen (RBV-1168/12), eine Vorstellung der Vorlage im Stadtbezirksbeirat Nordwest erfolgte nicht, obwohl  Möckern und Wahren auch davon betroffen sind.  Zur Information wird dies durch das ASG hiermit nachgeholt. 

Anhand einer Präsentation wird das Projekt von Frau Zabojnik (ASG Abteilungsleiterin 67.4) ausführlich erläutert. 1930 wurde die Luppe begradigt, Vorteil: schnelle Hochwasserableitung i.R. West. Der Gewässerknoten Leipzig ist künstlich gesteuert. Hauptanliegen ist eine Revitalisierung des Auenwaldes (Rettung der Aue mit Polderfunktion)  unter Berücksichtigung diverser Randbedingungen auch mit dem Ziel, wieder einen Hartholzbaumbestand im Auenwald zu erlangen. Dazu wurden umfangreiche Planungen, Abstimmungen mit Fachbehörden und Naturschutzverbänden und Computersimulationen als interaktiver Prozess vorgenommen, um die optimale Linienführung für eine Vernässung von relevanten Bereichen des Auenwaldes zu finden. Eine Variante ist noch nicht entschieden.  2017 soll die Genehmigung, 2018 die Planfeststellung  eingereicht werden bei einem Baubeginn 2019 für einen ersten Abschnitt.

Fragen: Baukosten? – ca. 14 Mio. Euro für alle 4 Bauabschnitte;  Fördermittel? – sollen vom Freistaat Sachsen akquiriert werden