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Auszug - Fußgängerüberweg mit Ampelanlage für die Kreuzung Virchowstrasse/Viertelsweg in 04157 Leipzig  

 
 
Ratsversammlung
TOP: Ö 10.1
Gremium: Ratsversammlung Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Mi, 21.09.2016 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 14:00 - 22:10 Anlass: Sitzung
Raum: Neues Rathaus, Sitzungssaal des Stadtrates
Ort: Martin-Luther-Ring 4-6, 04109 Leipzig
VI-P-02873-DS-02 Fußgängerüberweg mit Ampelanlage für die Kreuzung Virchowstrasse/Viertelsweg in 04157 Leipzig
   
 
Status:öffentlich (Vorlage freigegeben)Vorlage-Art:Beschlussvorlage
Einreicher:PetitionsausschussBezüglich:
VI-P-02873
 
Beschluss
Abstimmungsergebnis


Beschluss:

 

Im Rahmen des Neubaus behindertengerechter Haltestellen werden bauliche Veränderungen

vorgenommen, die die Querungsbedingungen für Fußgänger am Knoten

Virchowstraße/Viertelsweg/Baaderstraße deutlich verbessern.

Unabhängig davon prüft die Verwaltung, ob zur Verbesserung der Querung der Virchowstraße die

Anlage von Fußgängerüberwegen möglich ist.

Als kurzfristige Maßnahme wird ein Anhörungsverfahren zur Veränderung der parkregelnden

Beschilderung durchgeführt, mit dem Ziel das LKW-Parken zu unterbinden und die

Sichtbeziehungen für alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere aber für querende Fußgänger, zu

verbessern.

 

 


Abstimmungsergebnis:

 

mehrheitlich angenommen bei 4 Gegenstimmen

 

 

Protokollnotiz:

 

Die Haltestelle Baaderstraße soll nach gegenwärtigem Stand voraussichtlich im Juni 2017 errichtet werden.

 

Die Voraussetzungen (Leerverrohrung) für eine Lichtsignalanalge im Zusammenhang mit dem behindertengerechten Ausbau der Haltestelle werden geschaffen.

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 VI-P-02873-DS-02-umsetzung (72 KB)    

  Beschluss: 21.09.2016 Ratsversammlung ungeändert beschlossen
Termin 30.04.2018 überschritten und noch nicht realisiert Termin: 30.04.2018 Status: in Bearbeitung

Bericht zum Stand der Umsetzung:

 

in Arbeit

 

Im Bereich des Knotens Virchowstraße/Viertelsweg/Baaderstraße planen die Leipziger Verkehrsbetriebe GmbH (LVB GmbH)  in Abstimmung mit der Stadt den Neubau behindertengerechter Haltestellen. Die Haltestellen sollen auf beiden Seiten der Virchowstraße nördlich der Baaderstraße in Mittellage als Inselbahnsteige ausgebildet werden. In diesem Zusammenhang werden neben den Gleisen auf beiden Seiten Aufstellflächen für Fußgänger in Verlängerung der Bahnsteige eingeordnet. Dies wird zu einer deutlichen Verbesserung der Querungsbedingungen für Fußgänger, die die Virchowstraße im Zuge des Viertelsweges queren wollen, führen.

 

Im Rahmen des von der LVB GmbH bei der  Landesdirektion Sachsen beantragten Plangenehmigungsverfahrens hat die Stadt Leipzig gefordert, dass im Rahmen der Baumaßnahme unterirdische Vorleistungen zur Errichtung einer Lichtsignalanlage zu planen und umzusetzen sind. Somit kann bei Bedarf entsprechend reagiert werden und gegebenenfalls eine Lichtsignalanlage nachgerüstet werden. 

 

Laut Aussage der LVB GmbH ist ein Bau der Haltestelle für das III. Quartal 2017 eingeordnet.

 

Als kurzfristige Maßnahme ist mit der Anordnung von Beschilderung das Halten im Kreuzungsbereich unterbunden worden. Damit wurden die Sichtbeziehungen für alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere aber für querende Fußgänger verbessert.

 

Ebenfalls wurde geprüft, ob zur Verbesserung der Querung der Virchowstraße die Anlage von Fußgängerüberwegen (FGÜ) möglich ist.

 

Die Anlage von FGÜ ist nach den Regelungen der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) in Verbindung mit der maßgeblichen Richtlinien für die Anlage und Ausstattung von FGÜ (R-FGÜ 2001) an bestimmte Voraussetzungen gebunden. So ist die Anordnung von FGÜ nur möglich, wenn der Fußgänger-Querverkehr eine bestimmte Verkehrsstärke erreicht. Um dies zu ermitteln, wurden nach den Sommerferien im August 2016 drei Verkehrszählungen an unterschiedlichen Wochentagen und zu unterschiedlichen Tageszeiten durchgeführt. Ergebnis war, dass in allen Fällen weniger als 30 Fußgänger die Straße querten und somit die nach R-FGÜ 2001 erforderliche Mindestanzahl von 50 querenden Fußgängern weit unterschritten wurde. Besondere Gefährdungen der Fußgänger konnten nicht festgestellt werden.

Hinzu kommt, dass FGÜ über Schienenbahnen auf eigenen Bahnkörper  wie in der Virchowstraße - an den Übergängen über den Gleisraum mit versetzten Absperrungen abgeschrankt werden müssen. Dafür stehen allerdings keine ausreichenden Flächen zur Verfügung. Die Anordnung von FGÜ ist deshalb nicht möglich.

 

Stand: 25.10.2017

x in Arbeit

 

Der Bau der Haltestelle an der Baaderstraße konnte nicht wie geplant erfolgen.

Die LVB GmbH informierte, dass in diesem Jahr den Bau der Haltestelle öffentlich ausgeschrieben wurde. Aufgrund der aktuellen Baupreise waren die Angebote von den Baufirmen jedoch so hoch, dass die Förderfähigkeit der Baumaßnahme nicht mehr gegeben wäre. Aus diesem Grund wird die LVB GmbH die Bauleistung für die Haltestelle im Jahr 2018 nochmals ausschreiben.