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Auszug - Grabensysteme in Baalsdorf und anderer Engelsdorfer Ortsteile, Auswertung eines Ortstermins  

 
 
Ortschaftsrat Engelsdorf
TOP: Ö 3
Gremium: OR Engelsdorf Beschlussart: (offen)
Datum: Mo, 04.04.2016 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:00 - 21:15 Anlass: Sitzung
Raum: Versammlungsraum des Ortschaftsrates Engelsdorf
Ort: Engelsdorfer Str. 345, 04319 Leipzig
 
Wortprotokoll

In Vertretung von Herrn Klinnert (erkrankt) legt Herr May den Sachstand dar,

der sich nach der Ortsbegehung vom 05.11.2013 ergeben hat. Die von Herrn Klinnert

angefertigte Zuarbeit zu den Sachthemen aus dem Protokoll, hatte Herr May nicht. 

 

- Dorfgraben am „Alten Seebad“: Nach Kamerabefahrung des verrohrten Teilstückes seien die Wurzeln ausgefräst worden. Für September/Oktober 2016 sei eine erneute Überprüfung vorgesehen. Die angedachte Öffnung des Grabens sei verworfen worden, da der bauliche Aufwand zu groß wäre.

 

- Zum angedachten Regelwerk am Notüberlauf des Pösgrabens wurde entschieden, dieses nicht zu bauen. OSR D. Müller und Hilbert begrüßen dies, da hier Kosten und Nutzen nicht im richtigen Verhältnis gestanden hätten.

 

- dem Wunsch von Anliegern zur Grundberäumung des Pappelgrabens könne nicht entsprochen werden, da auch Umweltrichtlinien zu berücksichtigen wären.

 

- OSR Althammer fordert die Herausnahme des starken Schilfbewuchses mitsamt der Wurzeln im flachen Teil des Baalsdorfer Teiches. Nur mähen reiche nicht aus, da sich die Wurzeln immer stärker ausbreiten. Herr May nimmt dies zur Prüfung mit.

 

Der Vertreter des Gutes Gruber, welcher die Felder längs des Zauchgrabens bewirtschaftet, kritisiert die starke Verlandung des Grabens und die damit verbundene Überschwemmungsgefahr.

Herr May weist auf notwendige Projektierung und Umweltanforderungen hin. Es wird vereinbart,  hier und auch in Kleinpösna zeitnah (möglichst bis Mai) eine Ortsbegehung vorzunehmen.

 

- Hoher Graben: Herr Dathe weist auf starke Verkrautung und den Böschungsbewuchs hin.

Die Anwohnerpflichten sollten amtlicherseits nachgehalten werden. Herr May stellt hierzu die Gesamtaufnahme des Grabens für 2018 in Aussicht.

 

Von Bürgern wird auf teilweise Beschädigung des Grabengrundes (Halbschalen) bei den erfolgten Pflegearbeiten hingewiesen. Außerdem sei durch die Niveauanhebung des Grabengrundes (um bis 40cm) der Zufluss der Grundstücksentwässerungen be-/verhindert.

 

OSR D. Müller übergibt Herrn May eine Fotodokumentation zur Situation am Pösgraben ab der 1. Brücke hinter der Autobahn 14 links in Richtung Kiessee, wo der Graben extrem zugewachsen sei. Herr May wird dieses Material auswerten und dementsprechend einen Auftrag erteilen oder nicht.

OV Opitz wird die noch fehlenden  Aussagen vom Amt für Stadtgrün und Gewässer ergänzen lassen und einen Nachfolgetermin  organisieren.